Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

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Juergen
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Juergen »

Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar :hmm: alles ungültig - oder wie? :hmm:
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Christian
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Christian »

Juergen hat geschrieben:
Christian hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Christian hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Weil die Kirche mit unmißverständlich zu verstehen gegeben hat, daß Sie gerne auf mich verzichten will. - Vielleicht nicht als passives Gemeindemitglied, aber bitte nicht mehr.
Die Kirche oder deren Verwaltung? Du weißt besser als ich das Glaube und "kirchliche Verwaltung/Pastoral" zwei verschiedene Dinge sind.
Wenn etwas gesagt wurde, wurde es gesagt.
Man kann "kirchliche Verwaltung" (wer soll das sein) nicht von Kirche trennen.
Verbreitung oder Klarstellung des Christentums ist nicht zur Kirchensteuermaximierung gedacht, der Glaube und Erkenntnis erwachsen aus dem Herzen.
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque

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Bernado
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Bernado »

Robert Ketelhohn hat geschrieben: Es muß heißen: »Aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes …«
So habe ich das gelernt. :regel: [/color]
Würde mich interessieren, wo Du das belegen kannst. Der grüne Katechismus und das halbe Dutzend vorkonziliarer Gebets- und Gesangbücher, die ich hier habe, schreiben sämtlich: "aufgefahren in den Himmel, sitzet..."

Grün war der grüne Katechismus übrigens nur in den westdeutschen Diözesen - die wortgleiche (gleicher Druck, auch gleiche Druckerei?) DDR-Ausgabe war in rotem Leinen gebunden - honi soit qui mal y pense
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)

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cantus planus
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von cantus planus »

Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar :hmm: alles ungültig - oder wie? :hmm:
Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten! :daumen-rauf:
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Juergen
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Juergen »

cantus planus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar :hmm: alles ungültig - oder wie? :hmm:
Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten! :daumen-rauf:
Ach du hast einen geweihten Steintisch -- und jetzt komm mir nicht mit Altarsteinen....
Gruß Jürgen

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Raimund J.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Raimund J. »

cantus planus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar :hmm: alles ungültig - oder wie? :hmm:
Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten! :daumen-rauf:
Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)
in einem Volkswagen unter. :pfeif:
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
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Juergen
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Juergen »

Raimund Josef H. hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar :hmm: alles ungültig - oder wie? :hmm:
Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten! :daumen-rauf:
Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)
in einem Volkswagen unter. :pfeif:
Sowas fällt wohl auch unter das Stichwort "ungläubige Religion". :pfeif:
Gruß Jürgen

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Raimund J.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Raimund J. »

Juergen hat geschrieben:
Raimund Josef H. hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar :hmm: alles ungültig - oder wie? :hmm:
Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten! :daumen-rauf:
Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)
in einem Volkswagen unter. :pfeif:
Sowas fällt wohl auch unter das Stichwort "ungläubige Religion". :pfeif:
Nein, nein, streng katholisch!

O.K., Spass beiseite, ein geweihter Altar sollte schon vorhanden sein. :regel:
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Bernado
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Bernado »

Raimund Josef H. hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar :hmm: alles ungültig - oder wie? :hmm:
Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten! :daumen-rauf:
Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)
in einem Volkswagen unter. :pfeif:
Wozu der Volkswagen? Der Feldmeßkoffer der Firma Puttrus in Berlin, Jahrgang 1939, auch liebevoll "Kultkoffer" genannt, erfüllt mit seinem reichhaltigen Innenleben (nicht nur ein Altarstein, sogar ein Weihrauchfass!) alle Anforderungen.

Als es dann ernst wurde, hat man die Ausstattung etwas reduziert, und als es dann noch ernster wurde, gab es das ganze als "Feldmeßtornister" in regulärer Heerestornistergröße, so daß man auch für größere Rückzugsbewegungen nicht mehr auf Kübel oder Panjewagen angewiesen war.

Hier der Kultkoffer in seiner mittleren Ausführung:
Bild
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Pit
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Pit »

HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel? :D
...um einfach mal die Bibel in einer anderen Sprache, genauer Sprach"form" zu erleben- warum nicht.
Ich kenne Jugendliche, die- allerdings nicht alleingelassen, sondern mit Gesprächsangebot- erst die Volxsbibel in die Hand bekamen, da sie sonst nie die Bibel gelesen hätten, und dann, nachdem sie merkten, daß die Bibel nicht altmodisch ist, eine andere Übersetzung bekamen.
Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
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Galilei
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Galilei »

Christian hat geschrieben:Zur Klarstellung : Wo ist das Problem? Kirchen schließen, die Messe wird "zu Hause" bei einem Gemendemitglied gefeiert und die Gläubigen empfangen die hl. Kommunion. Ich brauche für meinen Glauben weder eine Kirche, Dom oder sonstiges. Die kirche und der Glaube an Jesu Christi werden jedes von Menschen hergestelltes Objekt überleben.
Inhaltlich ist nicht zu widersprechen. Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.

Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe

Raimund J.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Raimund J. »

Pit hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel? :D
Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
Na ein "ein-geborener" Sohn. Ein Herausstellungsmerkmal, einzig, allein, einmalig.
Das lässt sich doch intuitiv erfassen.
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Galilei
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Galilei »

Raimund Josef H. hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel? :D
Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
Na ein "ein-geborener" Sohn. Ein Herausstellungsmerkmal, einzig, allein, einmalig.
Das lässt sich doch intuitiv erfassen.
Ehrlich gesagt habe ich das Wort früher auch nicht verstanden. Ich hatte mich immer gefragt, ob „eingeboren“ wohl „in die Welt hinein geboren“ oder etwas anderes heißen mag.

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Pit
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Pit »

Raimund Josef H. hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel? :D
Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
Na ein "ein-geborener" Sohn. Ein Herausstellungsmerkmal, einzig, allein, einmalig.
Das lässt sich doch intuitiv erfassen.
..so, wie es sich intuitiv erfassen lässt, daß die `"Eingeborenen" im Amazonasgebiet einzig,einmal sind??
Daß diese "Eingeborenen" zu den indigenen Völkern gehören, wissen viele nicht.
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Robert Ketelhohn
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Bernado hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Es muß heißen: »Aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes …«
So habe ich das gelernt. :regel:
Würde mich interessieren, wo Du das belegen kannst. Der grüne Katechismus und das halbe Dutzend vorkonziliarer Gebets- und Gesangbücher, die ich hier habe, schreiben sämtlich: "aufgefahren in den Himmel, sitzet..."

Grün war der grüne Katechismus übrigens nur in den westdeutschen Diözesen - die wortgleiche (gleicher Druck, auch gleiche Druckerei?) DDR-Ausgabe war in rotem Leinen gebunden - honi soit qui mal y pense
Der Text lautet exakt:
Das Gesangbuch der »Ev. Kirche Berlin-Brandenburg« (1951) hat geschrieben:Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde, und an Jesum Christum, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuziget, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige allgemeine christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.
Aus dem Gesangbuch meiner Mutter.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Robert Ketelhohn
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Pit hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel? :D
...um einfach mal die Bibel in einer anderen Sprache, genauer Sprach"form" zu erleben- warum nicht.
Ich kenne Jugendliche, die- allerdings nicht alleingelassen, sondern mit Gesprächsangebot- erst die Volxsbibel in die Hand bekamen, da sie sonst nie die Bibel gelesen hätten, und dann, nachdem sie merkten, daß die Bibel nicht altmodisch ist, eine andere Übersetzung bekamen.
Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
Es gibt zwei deutsche Wörter „ein“: das Ortsadverb (wie in „hinein“ und „einkaufen“) und das Zahlwort (wie in „Einwegflasche“ und „Einhorn“). Bei „eingeboren“ im Sinn von „indigen“ liegt das Ortsadverb als Präfix vor, bei „eingeboren“ im Sinn von „eingeborener Sohn“ das Zahlwort.

(Op Platt kannste das noch besser unterscheiden. Da lautet das Ortsadverb noch undiphthongiert „in“, das Zahlwort sekundär monophthongiert „een“.)
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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taddeo
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von taddeo »

Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.

Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe
An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)

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Galilei
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Galilei »

taddeo hat geschrieben:
Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.

Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe
An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)
Habe ich da wirklich den Ablativ mit aufgeschrieben? :hmm:
Vergesst ihn, im Deutschen braucht man den nicht.

Im Gotteslob finden sich durchaus einige deklinierte Formen. (Der deklinierte Genitiv ist ja ohnehin unerlässlich.)
GL 643: „O Jesu Christe, wahres Licht ...“
GL 248, 5. Strophe: „... durch Jesum Christum ...“

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Sempre
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Sempre »

Galilei hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.

Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe
An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)
Habe ich da wirklich den Ablativ mit aufgeschrieben? :hmm:
Vergesst ihn, im Deutschen braucht man den nicht.
Nein, Galilei, Du hattest ihn nicht mit aufgeschrieben!

Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
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taddeo
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von taddeo »

Sempre hat geschrieben:
Galilei hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.

Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe
An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)
Habe ich da wirklich den Ablativ mit aufgeschrieben? :hmm:
Vergesst ihn, im Deutschen braucht man den nicht.
Nein, Galilei, Du hattest ihn nicht mit aufgeschrieben!

Gruß
Sempre
Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was? :hmm: :achselzuck:

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Sempre
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Sempre »

taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was? :hmm: :achselzuck:
Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.

Gruß
Sempre
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taddeo
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von taddeo »

Sempre hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was? :hmm: :achselzuck:
Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.

Gruß
Sempre
Ich hatte den Beitrag auch gelesen und mich nur gewundert, wieso er den Ablativ VOR dem Vokativ einsortiert hat. Ich hab's auf die Hitze (des Gefechts oder des Wetters) geschoben ... ;D

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Robert Ketelhohn
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Sempre hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was? :hmm: :achselzuck:
Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.
Ich hatte mich das auch gefragt, aber die Antwort nicht gefunden. :tuete: Darum ergänzte ich ihn stillschweigend. :pfeif:
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taddeo
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von taddeo »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was? :hmm: :achselzuck:
Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.
Ich hatte mich das auch gefragt, aber die Antwort nicht gefunden. :tuete: Darum ergänzte ich ihn stillschweigend. :pfeif:
Er war's, er war's ... :motz:

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Niels
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Niels »

taddeo hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was? :hmm: :achselzuck:
Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.
Ich hatte mich das auch gefragt, aber die Antwort nicht gefunden. :tuete: Darum ergänzte ich ihn stillschweigend. :pfeif:
Er war's, er war's ... :motz:
:kugel: :breitgrins:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von ad-fontes »

Petra hat geschrieben:Es heißt: "von dort wird Er kommen von dannen er kommen wird, zu richten die Lebenden die Lebendigen (*the quick) und die Toten"
:hmm:
For thee I fixed it graciously :D

Petra, ich störe mich nur an dem "Es heißt".
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von ad-fontes »

Gamaliel hat geschrieben:
Christian hat geschrieben:
Gamaliel hat geschrieben:
Christian hat geschrieben:Solange das hl. Abendmahl in nur einer einzigen Familie gefeiert werden kann ist Deutschand nicht verloren.
:panisch: :panisch: :panisch:
Zur Klarstellung : ...die Messe wird "zu Hause" bei einem Gemendemitglied gefeiert ...
:daumen-rauf: :daumen-rauf: :daumen-rauf:

("Abendmahl feiern" ist eine protestantische Ausdrucksweise)
Als rechtgläubiger Katholik darf er das. :blinker:

(Gegenüber Häresiarchen sollte er aber besser vom hl. Meßopfer sprechen.)
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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ad-fontes
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von ad-fontes »

ad-fontes hat geschrieben: Petra, ich störe mich nur an dem "Es heißt".
Warum nicht: "Es heißt":
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
Schöpfer Himmels und der Erde.

Und an Jesum Christum, seinen einzigen Sohn, unsern Herrn,
der empfangen wart vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Magd,
gelitten hat unter Pontio Pilato,
gekreuziget, gestorben und begraben,
hinabstieg zur Hölle,
am dritten Tage wieder auferstand von den Toten,
aufstieg gen Himmeln,
sitzend zur Rechten Gottes, des Vaters, des Allmächtigen,
von dannen er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Ablaß der Sünden,
des Fleisches Auferstehung
und ein ewiges Leben. Amen.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Bernado
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Bernado »

ad-fontes hat geschrieben:Warum nicht: "Es heißt":
Wenn hier jetzt schon ein Wettbewerb um die ungebräuchlichste Version ausbricht, wäre es nett, wenigbstens anzugeben, wer sie wann wo gebraucht oder gedruckt hat.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)

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ad-fontes
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von ad-fontes »

Bernado hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Warum nicht: "Es heißt":
Wenn hier jetzt schon ein Wettbewerb um die ungebräuchlichste Version ausbricht, wäre es nett, wenigbstens anzugeben, wer sie wann wo gebraucht oder gedruckt hat.
Im Privatgebrauch; veröffentlich bislang nur auf kreuzgang.org von Benutzer "ad-fontes" :blinker: So verstehe ich "Es heißt", wenn ich den lateinischen textus receptus vor Augen habe.
Über die Qualität darf gerne diskutiert werden, insbesondere ob es ein legitimes Anliegen ist, Wörter aus ihren Bedeutungsverengungen zu "befreien" (Magd, Ablaß) oder "[empfangen] ist" durch "wart" zu ersetzen.

Zu Übersetzungen, die in Geltung waren, kann ich beisteuern:
[Alt-katholisches] Gesang- und Gebetbuch 1909 hat geschrieben:Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer Himmels und der Erde.

Und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn,
der empfangen ist vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Jungfrau,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
abgestiegen zu der Hölle,
am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
sitzet er zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters,
von dannen er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige allgemeine, christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Nachlaß der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und ein ewiges Leben. Amen.
[Alt-katholisches] Gebet- und Gesangbuch 1965 hat geschrieben:Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
der empfangen ist vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Jungfrau,
gelitten hat unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
abgestiegen zur Hölle,
am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
sitzet er zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters,
von dannen er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
eine heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Nachlaß der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und ein ewiges Leben. Amen.
Eine Bemerkung zum Schluß:
Die "konfessionellen" Übersetzungen vor 1971 haben untereinander mehr gemein als die "ökumenische" Einheitsfassung, die seitdem im deutschen Sprachgebiet in Gebrauch ist.

Im übrigen finde ich es bedauerlich, daß die Synode der SELK vor einigen Jahren beschlossen hat, daß die ALT-Fassung des Apostolikums neben der traditionellen verwendet werden kann. Kann Lutheraner oder jemand anderes berichten, inwiefern dies praktiziert wird?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Robert Ketelhohn
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von Robert Ketelhohn »

ad-fontes hat geschrieben:
der empfangen wart
„Ward“?

Paßt hier gar nicht. Weshalb, kann ich aus dem Handgelenk nicht sagen. Am
inchoativen oder effektiven Charakter des „ward“ (gegenüber durativem oder
iterativem „wurde“) kanns nicht liegen, sonst wäre die Perfektform mit „ist“
nicht so problemlos möglich. Vielleicht weil hier das grammatische Passiv kein
echtes Erleiden aktiven Handelns darstellt (insofern nämlich bereits das Aktiv
„empfangen“ passivischen Sinn hat). Aus dem Bauch heraus gesagt.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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ad-fontes
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)

Beitrag von ad-fontes »

Einverstanden, aber wie ist mit den "Leerstellen" umzugehen, die im Lateinischen durch das est miterfaßt sind: gelitten [hat] unter Pontius Pilatus, gekreuzigt [wurde], gestorben [ist] und begraben [wurde]?

Merkwürdig finde ich bei allen früheren und heutigen approbierten Fassungen, daß keine den Wechsel vom Passiv zum Aktiv berücksichtigt, der bei Christi Höllenfahrt einsetzt. (Ich habe oben versucht, dies wiederzugeben.)

Ein weiteres Problem der ALT-Fassung:
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
[...]
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
Dahingegen hat geschrieben:Und an Jesum Christum, seinen einzigen Sohn, unsern Herrn,
[...]
sitzend zur Rechten Gottes, des Vaters, des Allmächtigen
Ohne Wiedergabe des sedet als Partizip wird die Einheit mit dem ersten Satz des zweiten Artikels verunklart bzw. es gibt keine sprachlich stimmige Abfolge.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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