Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltar
alles ungültig - oder wie? 
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Verbreitung oder Klarstellung des Christentums ist nicht zur Kirchensteuermaximierung gedacht, der Glaube und Erkenntnis erwachsen aus dem Herzen.Juergen hat geschrieben:Christian hat geschrieben:Juergen hat geschrieben:Wenn etwas gesagt wurde, wurde es gesagt.Christian hat geschrieben:Die Kirche oder deren Verwaltung? Du weißt besser als ich das Glaube und "kirchliche Verwaltung/Pastoral" zwei verschiedene Dinge sind.Juergen hat geschrieben:Weil die Kirche mit unmißverständlich zu verstehen gegeben hat, daß Sie gerne auf mich verzichten will. - Vielleicht nicht als passives Gemeindemitglied, aber bitte nicht mehr.
Man kann "kirchliche Verwaltung" (wer soll das sein) nicht von Kirche trennen.
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Würde mich interessieren, wo Du das belegen kannst. Der grüne Katechismus und das halbe Dutzend vorkonziliarer Gebets- und Gesangbücher, die ich hier habe, schreiben sämtlich: "aufgefahren in den Himmel, sitzet..."Robert Ketelhohn hat geschrieben: Es muß heißen: »Aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes …«
So habe ich das gelernt.[/color]
Grün war der grüne Katechismus übrigens nur in den westdeutschen Diözesen - die wortgleiche (gleicher Druck, auch gleiche Druckerei?) DDR-Ausgabe war in rotem Leinen gebunden - honi soit qui mal y pense
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
- cantus planus
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten!Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltaralles ungültig - oder wie?
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Ach du hast einen geweihten Steintisch -- und jetzt komm mir nicht mit Altarsteinen....cantus planus hat geschrieben:Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten!Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltaralles ungültig - oder wie?
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Raimund J.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)cantus planus hat geschrieben:Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten!Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltaralles ungültig - oder wie?
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Sowas fällt wohl auch unter das Stichwort "ungläubige Religion".Raimund Josef H. hat geschrieben:Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)cantus planus hat geschrieben:Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten!Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltaralles ungültig - oder wie?
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Raimund J.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Nein, nein, streng katholisch!Juergen hat geschrieben:Sowas fällt wohl auch unter das Stichwort "ungläubige Religion".Raimund Josef H. hat geschrieben:Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)cantus planus hat geschrieben:Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten!Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltaralles ungültig - oder wie?
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O.K., Spass beiseite, ein geweihter Altar sollte schon vorhanden sein.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Wozu der Volkswagen? Der Feldmeßkoffer der Firma Puttrus in Berlin, Jahrgang 1939, auch liebevoll "Kultkoffer" genannt, erfüllt mit seinem reichhaltigen Innenleben (nicht nur ein Altarstein, sogar ein Weihrauchfass!) alle Anforderungen.Raimund Josef H. hat geschrieben:Ich kenne da jemand, der bringt eine vollständige einschlägige Ausstattung (auch geeignet zur Umrüstung div. nachkonziliärer Hauskapellen)cantus planus hat geschrieben:Den kann man mit ein paar Handgriffen einrichten!Juergen hat geschrieben:Zu Hause gibt's doch keinen Hochaltaralles ungültig - oder wie?
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in einem Volkswagen unter.
Als es dann ernst wurde, hat man die Ausstattung etwas reduziert, und als es dann noch ernster wurde, gab es das ganze als "Feldmeßtornister" in regulärer Heerestornistergröße, so daß man auch für größere Rückzugsbewegungen nicht mehr auf Kübel oder Panjewagen angewiesen war.
Hier der Kultkoffer in seiner mittleren Ausführung:

„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
...um einfach mal die Bibel in einer anderen Sprache, genauer Sprach"form" zu erleben- warum nicht.HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel?
Ich kenne Jugendliche, die- allerdings nicht alleingelassen, sondern mit Gesprächsangebot- erst die Volxsbibel in die Hand bekamen, da sie sonst nie die Bibel gelesen hätten, und dann, nachdem sie merkten, daß die Bibel nicht altmodisch ist, eine andere Übersetzung bekamen.
Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Inhaltlich ist nicht zu widersprechen. Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.Christian hat geschrieben:Zur Klarstellung : Wo ist das Problem? Kirchen schließen, die Messe wird "zu Hause" bei einem Gemendemitglied gefeiert und die Gläubigen empfangen die hl. Kommunion. Ich brauche für meinen Glauben weder eine Kirche, Dom oder sonstiges. Die kirche und der Glaube an Jesu Christi werden jedes von Menschen hergestelltes Objekt überleben.
Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe
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Raimund J.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Na ein "ein-geborener" Sohn. Ein Herausstellungsmerkmal, einzig, allein, einmalig.Pit hat geschrieben:Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel?
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
Das lässt sich doch intuitiv erfassen.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Ehrlich gesagt habe ich das Wort früher auch nicht verstanden. Ich hatte mich immer gefragt, ob „eingeboren“ wohl „in die Welt hinein geboren“ oder etwas anderes heißen mag.Raimund Josef H. hat geschrieben:Na ein "ein-geborener" Sohn. Ein Herausstellungsmerkmal, einzig, allein, einmalig.Pit hat geschrieben:Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel?
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
Das lässt sich doch intuitiv erfassen.
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
..so, wie es sich intuitiv erfassen lässt, daß die `"Eingeborenen" im Amazonasgebiet einzig,einmal sind??Raimund Josef H. hat geschrieben:Na ein "ein-geborener" Sohn. Ein Herausstellungsmerkmal, einzig, allein, einmalig.Pit hat geschrieben:Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel?
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
Das lässt sich doch intuitiv erfassen.
Daß diese "Eingeborenen" zu den indigenen Völkern gehören, wissen viele nicht.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Der Text lautet exakt:Bernado hat geschrieben:Würde mich interessieren, wo Du das belegen kannst. Der grüne Katechismus und das halbe Dutzend vorkonziliarer Gebets- und Gesangbücher, die ich hier habe, schreiben sämtlich: "aufgefahren in den Himmel, sitzet..."Robert Ketelhohn hat geschrieben:Es muß heißen: »Aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes …«
So habe ich das gelernt.![]()
Grün war der grüne Katechismus übrigens nur in den westdeutschen Diözesen - die wortgleiche (gleicher Druck, auch gleiche Druckerei?) DDR-Ausgabe war in rotem Leinen gebunden - honi soit qui mal y pense
Aus dem Gesangbuch meiner Mutter.Das Gesangbuch der »Ev. Kirche Berlin-Brandenburg« (1951) hat geschrieben:Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde, und an Jesum Christum, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuziget, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige allgemeine christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Es gibt zwei deutsche Wörter „ein“: das Ortsadverb (wie in „hinein“ und „einkaufen“) und das Zahlwort (wie in „Einwegflasche“ und „Einhorn“). Bei „eingeboren“ im Sinn von „indigen“ liegt das Ortsadverb als Präfix vor, bei „eingeboren“ im Sinn von „eingeborener Sohn“ das Zahlwort.Pit hat geschrieben:...um einfach mal die Bibel in einer anderen Sprache, genauer Sprach"form" zu erleben- warum nicht.HeGe hat geschrieben:Also doch die Volx-Bibel?
Ich kenne Jugendliche, die- allerdings nicht alleingelassen, sondern mit Gesprächsangebot- erst die Volxsbibel in die Hand bekamen, da sie sonst nie die Bibel gelesen hätten, und dann, nachdem sie merkten, daß die Bibel nicht altmodisch ist, eine andere Übersetzung bekamen.
Nur die Volxbibel lesen wäre schlecht.
Aber ehrlichgesagt:
Erklär mal, was ein eingeborener Sohn ist?
(Op Platt kannste das noch besser unterscheiden. Da lautet das Ortsadverb noch undiphthongiert „in“, das Zahlwort sekundär monophthongiert „een“.)
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.
Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Habe ich da wirklich den Ablativ mit aufgeschrieben?taddeo hat geschrieben:An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.
Nom. Jesus Christus
Gen. Jesu Christi
Dat. Jesu Christo
Akk. Jesum Christum
Abl. Jesu Christo
Vok. Jesu Christe
Vergesst ihn, im Deutschen braucht man den nicht.
Im Gotteslob finden sich durchaus einige deklinierte Formen. (Der deklinierte Genitiv ist ja ohnehin unerlässlich.)
GL 643: „O Jesu Christe, wahres Licht ...“
GL 248, 5. Strophe: „... durch Jesum Christum ...“
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Nein, Galilei, Du hattest ihn nicht mit aufgeschrieben!Galilei hat geschrieben:Habe ich da wirklich den Ablativ mit aufgeschrieben?taddeo hat geschrieben:An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.
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Vergesst ihn, im Deutschen braucht man den nicht.
Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was?Sempre hat geschrieben:Nein, Galilei, Du hattest ihn nicht mit aufgeschrieben!Galilei hat geschrieben:Habe ich da wirklich den Ablativ mit aufgeschrieben?taddeo hat geschrieben:An der Verwendung dieser deklinierten "Jesus Christus"-Formen erkennt man bei uns hier unweigerlich die Protestanten - allein schon deshalb würde ich sie nie gebrauchen. (Nen Ablativ gibts ja im Deutschen auch nicht, da geht's mit den Problemen weiter.)Galilei hat geschrieben:Aber bitte richtig deklinieren. Modern heißt es „der Glaube an Jesus Christus“, altmodisch „der Glaube an Jesum Christum“.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was?![]()
Gruß
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Ich hatte den Beitrag auch gelesen und mich nur gewundert, wieso er den Ablativ VOR dem Vokativ einsortiert hat. Ich hab's auf die Hitze (des Gefechts oder des Wetters) geschoben ...Sempre hat geschrieben:Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was?![]()
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Ich hatte mich das auch gefragt, aber die Antwort nicht gefunden.Sempre hat geschrieben:Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was?![]()
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Er war's, er war's ...Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich hatte mich das auch gefragt, aber die Antwort nicht gefunden.Sempre hat geschrieben:Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was?![]()
Darum ergänzte ich ihn stillschweigend.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
taddeo hat geschrieben:Er war's, er war's ...Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich hatte mich das auch gefragt, aber die Antwort nicht gefunden.Sempre hat geschrieben:Zeugenaussage: Ich erinnere mich, gestern den Beitrag von Galilei gelesen zu haben. Ich bemerkte, dass, sowie fragte mich, warum er den Ablativ nicht erwähnt hat. Dann fiel mir die Antwort ein: er wird ja im Deutschen nicht benötigt.taddeo hat geschrieben:Und was ist das dann, was ich oben farbig markiert habe? Bin ich jetzt blind oder wie oder was?![]()
Darum ergänzte ich ihn stillschweigend.
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Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
For thee I fixed it graciouslyPetra hat geschrieben:Es heißt: "von dort wird Er kommenvon dannen er kommen wird, zu richten dieLebendendie Lebendigen (*the quick) und die Toten"
Petra, ich störe mich nur an dem "Es heißt".
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Als rechtgläubiger Katholik darf er das.Gamaliel hat geschrieben:Christian hat geschrieben:Zur Klarstellung : ...die Messe wird "zu Hause" bei einem Gemendemitglied gefeiert ...Gamaliel hat geschrieben:Christian hat geschrieben:Solange das hl. Abendmahl in nur einer einzigen Familie gefeiert werden kann ist Deutschand nicht verloren.![]()
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("Abendmahl feiern" ist eine protestantische Ausdrucksweise)
(Gegenüber Häresiarchen sollte er aber besser vom hl. Meßopfer sprechen.)
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Warum nicht: "Es heißt":ad-fontes hat geschrieben: Petra, ich störe mich nur an dem "Es heißt".
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
Schöpfer Himmels und der Erde.
Und an Jesum Christum, seinen einzigen Sohn, unsern Herrn,
der empfangen wart vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Magd,
gelitten hat unter Pontio Pilato,
gekreuziget, gestorben und begraben,
hinabstieg zur Hölle,
am dritten Tage wieder auferstand von den Toten,
aufstieg gen Himmeln,
sitzend zur Rechten Gottes, des Vaters, des Allmächtigen,
von dannen er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Ablaß der Sünden,
des Fleisches Auferstehung
und ein ewiges Leben. Amen.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Wenn hier jetzt schon ein Wettbewerb um die ungebräuchlichste Version ausbricht, wäre es nett, wenigbstens anzugeben, wer sie wann wo gebraucht oder gedruckt hat.ad-fontes hat geschrieben:Warum nicht: "Es heißt":
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Im Privatgebrauch; veröffentlich bislang nur auf kreuzgang.org von Benutzer "ad-fontes"Bernado hat geschrieben:Wenn hier jetzt schon ein Wettbewerb um die ungebräuchlichste Version ausbricht, wäre es nett, wenigbstens anzugeben, wer sie wann wo gebraucht oder gedruckt hat.ad-fontes hat geschrieben:Warum nicht: "Es heißt":
Über die Qualität darf gerne diskutiert werden, insbesondere ob es ein legitimes Anliegen ist, Wörter aus ihren Bedeutungsverengungen zu "befreien" (Magd, Ablaß) oder "[empfangen] ist" durch "wart" zu ersetzen.
Zu Übersetzungen, die in Geltung waren, kann ich beisteuern:
[Alt-katholisches] Gesang- und Gebetbuch 1909 hat geschrieben:Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer Himmels und der Erde.
Und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn,
der empfangen ist vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Jungfrau,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
abgestiegen zu der Hölle,
am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
sitzet er zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters,
von dannen er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige allgemeine, christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Nachlaß der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und ein ewiges Leben. Amen.
Eine Bemerkung zum Schluß:[Alt-katholisches] Gebet- und Gesangbuch 1965 hat geschrieben:Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
der empfangen ist vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Jungfrau,
gelitten hat unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
abgestiegen zur Hölle,
am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
sitzet er zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters,
von dannen er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
eine heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Nachlaß der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und ein ewiges Leben. Amen.
Die "konfessionellen" Übersetzungen vor 1971 haben untereinander mehr gemein als die "ökumenische" Einheitsfassung, die seitdem im deutschen Sprachgebiet in Gebrauch ist.
Im übrigen finde ich es bedauerlich, daß die Synode der SELK vor einigen Jahren beschlossen hat, daß die ALT-Fassung des Apostolikums neben der traditionellen verwendet werden kann. Kann Lutheraner oder jemand anderes berichten, inwiefern dies praktiziert wird?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
- Robert Ketelhohn
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
„Ward“?ad-fontes hat geschrieben:der empfangen wart
Paßt hier gar nicht. Weshalb, kann ich aus dem Handgelenk nicht sagen. Am
inchoativen oder effektiven Charakter des „ward“ (gegenüber durativem oder
iterativem „wurde“) kanns nicht liegen, sonst wäre die Perfektform mit „ist“
nicht so problemlos möglich. Vielleicht weil hier das grammatische Passiv kein
echtes Erleiden aktiven Handelns darstellt (insofern nämlich bereits das Aktiv
„empfangen“ passivischen Sinn hat). Aus dem Bauch heraus gesagt.
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Re: Sprache der Kirche vs. Sprache der Menschen (?)
Einverstanden, aber wie ist mit den "Leerstellen" umzugehen, die im Lateinischen durch das est miterfaßt sind: gelitten [hat] unter Pontius Pilatus, gekreuzigt [wurde], gestorben [ist] und begraben [wurde]?
Merkwürdig finde ich bei allen früheren und heutigen approbierten Fassungen, daß keine den Wechsel vom Passiv zum Aktiv berücksichtigt, der bei Christi Höllenfahrt einsetzt. (Ich habe oben versucht, dies wiederzugeben.)
Ein weiteres Problem der ALT-Fassung:
Merkwürdig finde ich bei allen früheren und heutigen approbierten Fassungen, daß keine den Wechsel vom Passiv zum Aktiv berücksichtigt, der bei Christi Höllenfahrt einsetzt. (Ich habe oben versucht, dies wiederzugeben.)
Ein weiteres Problem der ALT-Fassung:
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
[...]
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
Ohne Wiedergabe des sedet als Partizip wird die Einheit mit dem ersten Satz des zweiten Artikels verunklart bzw. es gibt keine sprachlich stimmige Abfolge.Dahingegen hat geschrieben:Und an Jesum Christum, seinen einzigen Sohn, unsern Herrn,
[...]
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