Frau Käßmannn fährt betrunken

Rund um Anglikanertum, Protestantismus und Freikirchenwesen.
obsculta
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von obsculta »

Juergen hat geschrieben:Wie ist der Vorfall eigentlich an die Presse gekommen? :achselzuck:
Wie denn wohl?!?
Ein kirlicher Würdenträger wird besoffen im Auto erwischt.Zudem noch weiblich,
und ziemlich prominent,sogar der kleine Bulle vom Dienst wußte schnell,um wen es sich handelt.Da kann man sich ein paar Euro dazuverdienen,wenn man die entsprechenden Stellen informiert.
Der Polizist gehört gefeuert!

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Marion
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Marion »

obsculta hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Wie ist der Vorfall eigentlich an die Presse gekommen? :achselzuck:
Wie denn wohl?!?
Ein kirlicher Würdenträger wird besoffen im Auto erwischt.Zudem noch weiblich,
und ziemlich prominent,sogar der kleine Bulle vom Dienst wußte schnell,um wen es sich handelt.Da kann man sich ein paar Euro dazuverdienen,wenn man die entsprechenden Stellen informiert.
Der Polizist gehört gefeuert!
obsculta hat geschrieben:
Was soll denn der Beifahrer bei der ganzen Geschichte überhaupt für eine Rolle spielen? Das ist doch schnurzpiepegal.
Eben.
Vielleicht hat der Beifahrer die Presse informiert?
Es ist auch Unrecht ne betrunkene Frau ans Steuer zu lassen :hmm:
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cantus planus
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von cantus planus »

Ich würde eher auf die Polizei tippen. Es ist immer wieder erstaunlich, was aus Ermittlungen alles in die Öffentlichkeit sickert, ohne dass man das Leck jemals finden kann... trotz "intensivster Suche", natürlich...
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lifestylekatholik
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von lifestylekatholik »

obsculta hat geschrieben:Eben.Diese ganze bigotte Scheindiskussion,dieses sich Aufgeilen(sorry)
an vermeintlichen oder wirklichen Fehltritten anderer Menschen,speziell,
wenn sie aus dem religiösen Umfeld kommen ist widerlich und überflüssig.
Ich weise diesen Anwurf, es gehe bei der Frage nach dem Beifahrer um Bigotterie oder ein Sich-Aufgeilen an moralischen Verfehlungen anderer entschieden zurück. Das ist ja wohl ziemlich daneben, Obsculta. Ich habe mehrfach erklärt, warum ich die Frage nach dem Begleiter für relevant halte. Aber das mit der Bibel als Richtschnur ist, so scheint’s, bei Protis inzwischen noch weniger gern gesehen als bei Kathos.

Dieser Verfall ist wohl die notwendige Folge, wenn man sich selber von der Wahrheit der Kirche abschneidet. :aergerlich:

Gut’ Nacht. :schnarch:
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asderrix
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von asderrix »

Marion hat geschrieben:Der Satz aus katholischer Sicht, daß man nicht tiefer fallen kann als in Gottes Hand ist falsch, da die Hölle weiter unter ist, als Gottes Hand.
Das kann schon sein,
aber aus biblischer Sicht ist er richtig, da ein Kind Gottes nicht so weit fallen kann!
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Edi
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Edi »

asderrix hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Der Satz aus katholischer Sicht, daß man nicht tiefer fallen kann als in Gottes Hand ist falsch, da die Hölle weiter unter ist, als Gottes Hand.
Das kann schon sein,
aber aus biblischer Sicht ist er richtig, da ein Kind Gottes nicht so weit fallen kann!

Nur muss man erst einmal ein Kind Gottes sein, das ist auch nicht bei jedem Kirchenmitglied der Fall, wie du selber oft genug betont hast.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
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Robert Ketelhohn
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Robert Ketelhohn »

obsculta hat geschrieben:
Was soll denn der Beifahrer bei der ganzen Geschichte überhaupt für eine Rolle spielen? Das ist doch schnurzpiepegal.
Eben.Diese ganze bigotte Scheindiskussion,dieses sich Aufgeilen(sorry) an vermeintlichen oder wirklichen Fehltritten anderer Menschen,speziell, wenn sie aus dem religiösen Umfeld kommen ist widerlich und überflüssig. Sie hätte bleiben sollen.Zumindest,was die Trunkenheitsfahrt angeht. Ich kann mich darüber absolut nicht freuen!
Das ist ein absolut unangebrachter verbaler Rundumschlag. – Der Beifahrer kann unter Umständen, wenn er zu einem Betrunkenen ins Auto steigt, sogar seinen Führerschein verlieren. In jedem Fall hätten die Polizisten die Personalien des Beifahrers aufnehmen müssen. Daß sie es nicht getan haben, evoziert nun – da der Umstand, daß es einen Beifahrer gab, doch irgendwie durchgesickert ist – allerhand Spekulationen. Ob man sich daran beteiligen möchte oder nicht, es dürfte doch wohl ein Fehlverhalten der Polizisten vorliegen. Da wir es mit einer prominenten Fahrerin zu tun haben, ist zum Beispiel der Verdacht nicht von vornherein unbegründet, daß die Polizisten den Beifahrer kannten und deshalb seine Personalien nicht aufnahmen. Vielleicht auch aus ganz andern Gründen. Ich weiß es nicht. Aber bei solchen Vorfällen sollte der Tatbestand sauber aufgeklärt werden. Das hat mit Bigotterie oder Schlimmerem nichts zu tun.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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Raimund J.
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Raimund J. »

:achselzuck: wie schon gesagt, völig übertrieben die ganze "Affäre". Zum einen ist überhaupt nichts passiert, die rote Ampel zur Nachtzeit kann sich etwas darauf einbilden, von einer prominenten Person überfahren worden zu sein, und der Beifahrer ist mir völlig egal.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
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cantus planus
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von cantus planus »

"Es ist nichts passiert" halte ich bei einer Fahrt mit 1,5 Promille für eine grundfalsche Aussage. Was wäre passiert, wenn die Polizei die Bischöfin nicht angehalten hätte?
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Robert Ketelhohn
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Lutheraner hat geschrieben:
Christiane hat geschrieben:Okay, ich bin ausgewiesener Ökumenemuffel, stehe dem Protestantismus sehr skeptisch gegenüber (um es verblümt auszudrücken - wir sind ja in der Klausnerei) und Frau Käßmann mag ich nicht besonders. Aber das sie jetzt wegen dieser Geschichte zurücktritt, finde ich bekloppt. Bin nicht glücklich darüber.
Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Da ihre Trunkenheitsfahrt eine Straftat ist und damit gesellschaftlich weitaus schlechter bewertet wird als ihre Scheidung, kann sie so nicht mehr als Moralapostelin in die Öffentlichkeit treten. Sie ist auch an ihren eigenen Anspruch gescheitert.
Diesen (stets nur politisch-korrekten, aber um so schärferen) Moralismus kann man bedauern, aber er prägt nun einmal heute das öffentliche Meinungsbild. Auch darum habe ich ja gestern schon Frau Käßmanns Abgang prophezeit. Allerdings dürfte noch ein zweites Moment hinzugekommen sein, und zwar ein persönliches. Wer mit dem festgestellten Blutalkoholpegel ein Fahrzeug augenscheinlich sicher durch die Stadt lenkt, der hat ein grundsätzlicheres Problem, als einmal erwischt worden zu sein, und wird geeignete Hilfe in Anspruch nehmen müssen.
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Raimund J.
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Raimund J. »

cantus planus hat geschrieben:"Es ist nichts passiert" halte ich bei einer Fahrt mit 1,5 Promille für eine grundfalsche Aussage. Was wäre passiert, wenn die Polizei die Bischöfin nicht angehalten hätte?
Mit grösster Wahrscheinlichkeit gar nichts (öffentliches).
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Yeti
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Yeti »

cantus planus hat geschrieben:"Es ist nichts passiert" halte ich bei einer Fahrt mit 1,5 Promille für eine grundfalsche Aussage. Was wäre passiert, wenn die Polizei die Bischöfin nicht angehalten hätte?
Der Papst hätte bei einer Audienz einen Skandal verursacht, indem er sie mit "Grüß Gott, Frau Käßmann!" begrüßt. :D
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Marion
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Marion »

asderrix hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Der Satz aus katholischer Sicht, daß man nicht tiefer fallen kann als in Gottes Hand ist falsch, da die Hölle weiter unter ist, als Gottes Hand.
Das kann schon sein,
aber aus biblischer Sicht ist er richtig, da ein Kind Gottes nicht so weit fallen kann!
Ein Kind Gottes, aber nicht man :blinker:
(meine kurze Frage ist nun aber beantwortet - ihr habt sie, die Hölle also nicht abgeschafft und verteidigt sie indirekt noch)


Zum Thema:
Ich finde es eine Schande, daß wegen einem Vehrkehrsdelikt eine anscheinend gute Hirtin ihr Amt niederlegt (wohl niederlegen muss), weil sie anscheinend deswegen keine Glaubwürdigkeit mehr hat.
Wenn sie gegen Gottes Gebote verstößt und auch noch dagegen predigt vertraut man ihr weiter und klatscht sogar. Aber bei einer Verkehrssünde (für die sie sich ja auch noch öffentlich entschuldigen hätte können) ist sie ihr Amt nicht mehr würdig.
Sie diente offensichtlich den Geboten der Welt und nicht dem Herrn.

Im Endefekt sehe ich es aber als einen Segen für sie, daß sie nun diesen harten Männerjob kurz und schmerzlos losgeworden ist. Mit Sicherheit ist das für sie das beste, obwohl ich persönlich dieses ganze Theater für völlig überzogen halte.
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obsculta
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von obsculta »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
obsculta hat geschrieben:
Was soll denn der Beifahrer bei der ganzen Geschichte überhaupt für eine Rolle spielen? Das ist doch schnurzpiepegal.
Eben.Diese ganze bigotte Scheindiskussion,dieses sich Aufgeilen(sorry)
an vermeintlichen oder wirklichen Fehltritten anderer Menschen,speziell,
wenn sie aus dem religiösen Umfeld kommen ist widerlich und überflüssig.
Sie hätte bleiben sollen.Zumindest,was die Trunkenheitsfahrt angeht.
Ich kann mich darüber absolut nicht freuen!
Das ist ein absolut unangebrachter verbaler Rundumschlag. – Der Beifah-
rer kann unter Umständen, wenn er zu einem Betrunkenen ins Auto steigt,
sogar seinen Führerschein verlieren. In jedem Fall hätten die Polizisten die
Personalien des Beifahrers aufnehmen müssen. Daß sie es nicht getan haben,
evoziert nun – da der Umstand, daß es einen Beifahrer gab, doch irgendwie
durchgesickert ist – allerhand Spekulationen. Ob man sich daran beteiligen
möchte oder nicht, es dürfte doch wohl ein Fehlverhalten der Polizisten vor-
liegen. Da wir es mit einer prominenten Fahrerin zu tun haben, ist zum Bei-
spiel der Verdacht nicht von vornherein unbegründet, daß die Polizisten den
Beifahrer kannten und deshalb seine Personalien nicht aufnahmen. Vielleicht
auch aus ganz andern Gründen. Ich weiß es nicht. Aber bei solchen Vorfäl-
len sollte der Tatbestand sauber aufgeklärt werden. Das hat mit Bigotterie
oder Schlimmerem nichts zu tun.
Ich finde die Schreiberei der Zeitungen,dieses
Aufblasen eines täglich x-mal vorkommenden Deliktes zur Titelseitennachricht
vollkommen bigott!
Aufgeklärt werden muß es,aber nicht,weil die Fahrerin Frau Käßmann ist.
Und aufgeklärt muß auch,wer diese Indiskretion begangen hat.
Es ist nichts passiert,niemand kam zu Schaden,aber weil es ein religiös positionierter
und umstrittener Mensch ist,deswegen wurde doch erst die Nachricht daraus,die
im übrigen auch hier im KG Seite um Seite füllt.
Wäre es Heinz K. aus Hinterposemuckelsdorf gewesen,hätte der seine Strafe bekommen und kein Schw...hätte sich dafür interessiert.Wenn das mal nicht verlogen ist.Es geht nicht um Werte,Moral und Vorbilder blablabla,es geht um die
Diffamierung einer Person ,die Alkfahrt wird zum Instrument.


Wundert mich,daß gerade Du das nicht siehst,oder reden wir evtl.aneinander vorbei?

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Linus
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Linus »

cantus planus hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:Are you now a standing member of the British Empire?
Nein, ich residiere nur hier. Ich bleibe aber stolzer Niedersachse. :ja:
Inklusive täglichem Fahnenapell im Empire?
http://www.youtube.com/watch?v=1ZPHWMhiggo

:kugel:
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Edi
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Edi »

Marion hat geschrieben:Wenn sie gegen Gottes Gebote verstößt und auch noch dagegen predigt vertraut man ihr weiter und klatscht sogar. Aber bei einer Verkehrssünde (für die sie sich ja auch noch öffentlich entschuldigen hätte können) ist sie ihr Amt nicht mehr würdig.
Sie diente offensichtlich den Geboten der Welt und nicht dem Herrn.

Alkoholisiert Auto fahren dürfte auch in den Augen Gottes nicht gerade willkommen sein, wo doch jeder weiss, dass dadurch etwas Schwerwiegendes passieren kann, bei dem auch andere Menschen umkommen können.
Man kann es natürlich auch wie jener Christ machen, dass man vor Kuppen überholt im Vertrauen auf Gott, dass keiner dabei entgegenkommt. Vielleicht dachte die Dame, dass sie als Bischöfin auch mit Alk den Schutz Gottes haben wird.

Das sie ansonsten Gottes Gebote oft nicht verkündigt, ja das Gegenteil oft fördert, macht sie sehr fragwürdig, nur nicht bei den Gottlosen und Scheinfrommen. Das stimmt.

Dass die Medien bei einer solchen öffentlichen Person, die sich regelmäsig zu allen möglichen Fragen exponiert äussert und auch andere Leute scharf kritisiert bis hin zum Papst und unverantwortlichen alkoholisierten Autofahrern, so eine Person bei einer solchen Angelegenheit hinterfragen werden, ist doch klar. Jeder, der eine gewisse Moral öffentlich verkündigt (was sie ja auf gewissen Gebieten gar nicht tut) sondern eher das Gegenteil), wird auch an seinem Verhalten gemessen. Das geschieht übrigens auch im Kleinen und bei weniger bekannten Menschen. Da bringen es nur die Medien nicht.
Zuletzt geändert von Edi am Mittwoch 24. Februar 2010, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Yeti
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Yeti »

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cantus planus
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von cantus planus »

Das finde ich geschmacklos. :nein:
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Linus
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Linus »

cantus planus hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben:Die zweite hier nicht wiedergegebene Hälfte beklagte, daß der bedauerliche Zwischen fall in einer doch nicht so wichtigen Sache nun von den katholiken schamlos dazu ausgenutzt werde, von ihren himmelschreinenden Verbrechen gegenüber Kindern und Jugendlichen abzulenken.

Mein Eindruck war, daß die zweite Hälfte des Kommentars die längere war.
Klar. Was meinst du, was das für ein Geschrei gibt, wenn bekannt wird, dass Erzbischof Zollitsch mit im Wagen saß, Frau Käßmann abgefüllt hat und so einen angemessen großen Nebenkriegsschauplatz eröffnen konnte - alles unterstützt von den Jesuiten und dem Opus Dei. :gaehn:
Jesuiten? Du meinst wohl eher Legionäre Christ und Co?
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cantus planus
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von cantus planus »

Äh... die Legionäre sind auch gerade etwas abgelenkt. :tuete:
Irgendwie entwickelt sich in den letzten Tagen ein gewisser Galgenhumor.
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Peregrin
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Peregrin »

cantus planus hat geschrieben:"Es ist nichts passiert" halte ich bei einer Fahrt mit 1,5 Promille für eine grundfalsche Aussage. Was wäre passiert, wenn die Polizei die Bischöfin nicht angehalten hätte?
Wahrscheinlich nichts, solche Leute sind doch täglich zehntausend unterwegs.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Marion
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Marion »

Edi hat geschrieben:Man kann es natürlich auch wie jener Christ machen, dass man vor Kuppen überholt im Vertrauen auf Gott, dass keiner dabei entgegenkommt. Vielleicht dachte die Dame, dass sie als Bischöfin auch mit Alk den Schutz Gottes haben wird.
Das ist ne boshafte Unterstellung!
Und ich bin wahrhaft kein Käsmannfan :blinker:
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Edi
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Edi »

Marion hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Man kann es natürlich auch wie jener Christ machen, dass man vor Kuppen überholt im Vertrauen auf Gott, dass keiner dabei entgegenkommt. Vielleicht dachte die Dame, dass sie als Bischöfin auch mit Alk den Schutz Gottes haben wird.
Das ist ne boshafte Unterstellung!
Und ich bin wahrhaft kein Käsmannfan :blinker:
Ach. Kannst du nicht einordnen, dass das nicht so ernst zu nehmen war?

Aber den Mann, der vor Kuppen oft überholt hat, den gab es tatsächlich und eines Tages soll er auch ein Kind angefahren haben.
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Haiduk
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Haiduk »

obsculta hat geschrieben:Ich finde die Schreiberei der Zeitungen,dieses
Aufblasen eines täglich x-mal vorkommenden Deliktes zur Titelseitennachricht
vollkommen bigott!
Aufgeklärt werden muß es,aber nicht,weil die Fahrerin Frau Käßmann ist.
Und aufgeklärt muß auch,wer diese Indiskretion begangen hat.
Es ist nichts passiert,niemand kam zu Schaden,aber weil es ein religiös positionierter
und umstrittener Mensch ist,deswegen wurde doch erst die Nachricht daraus,die
im übrigen auch hier im KG Seite um Seite füllt.
Wäre es Heinz K. aus Hinterposemuckelsdorf gewesen,hätte der seine Strafe bekommen und kein Schw...hätte sich dafür interessiert.Wenn das mal nicht verlogen ist.Es geht nicht um Werte,Moral und Vorbilder blablabla,es geht um die
Diffamierung einer Person ,die Alkfahrt wird zum Instrument.
Mit dem letzten Teilsatz hat Du tatsächlich Recht.

Viele Leute haben es satt, daß FÜR ALLES Verständnis aufgebracht wird!

Wunderbar glasklar herausgearbeitet findest Du das in dem Kommentar hier.

Mein Eindruck ist, daß der Fall Käßmann eine Art Zeitenwende eingeleitet hat.

Die Menschen fühlen, daß es uns diese Verständniskultur die Katastrophe führt, weil sich natürlich jede menschliche Verfehlung irgendwie nachvollziehen läßt.

Mit dieser Trunkenheitsfahrt gab es nun eben einen Fall, bei dem bald jedem klar vor Augen stand, daß es keinerlei Grenze mit dem Verständnishaben gibt.

Wenn wir für Trunkenheit am Steuer Verständnis haben, weil Frau Dr. Käßmann eben viel um die Ohren hat, dann hätte man vielleicht auch für einen Besuch bei einer Prostiuierten von Dr. Wolfgang Huber haben müssen. Der hatte es bestimmt auch nicht leicht. Oder für den verlassenen Ehemann, der sich an Kindern vergreift. Ist ja klar, irgendwo muß er den Druck ja rauslassen. Ebenso müssen wir für den islamischen Terroristen Verständnis haben, weil die USA ja so abgrundtief böse sind.

Freilich kann man alles verstehen, aber vom Verstehenkönnen zum Verständnishaben ist es nicht weit. Und es ist ja viel einfacher Verständnis zu zeigen, als sich mit irgendwem anzulegen. Da könnte man ja Ärger bekommen! Also bemüht man sich konform zu sein und Verständnis zu zeigen. Verständnis zeigen klingt menschlich und wer will schon aus der Herde ausscheren ...

Verstehst Du worum es geht?

Wir haben einen Verständnis-Konformismus, der ebenso feige und vielleicht nicht weniger fatal ist, wie ein Konformismus, bei dem sofort nach der Steinigung gerufen wird.

In beiden Fällen führen Denkfaulheit und Konformismus dazu, daß man die Dinge halt so laufen läßt, wie sie laufen ...

So soll es aber nicht sein: "Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören." (Eph. 4, 29)

Manchmal ist eben auch "notwendig", daß jemand die Leviten gelesen bekommt.

Denjenigen, den es betrifft, schmerzt das dann vielleicht, aber wie soll er denn sonst etwas lernen?

Nächstenliebe kann auch bedeuten, daß man mal Fraktur redet.

Auch der gütige Vater im Himmel, der uns straft, tut das nur weil Er uns liebt.
Du tust Gutes deinem Knecht, HERR, nach deinem Wort. Lehre mich heilsame Einsicht und Erkenntnis; denn ich glaube deinen Geboten. Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort. Du bist gütig und freundlich, lehre mich deine Weisungen. Die Stolzen erdichten Lügen über mich, ich aber halte von ganzem Herzen deine Befehle. Ihr Herz ist völlig verstockt; ich aber habe Freude an deinem Gesetz. Es ist gut für mich, dass du mich gedemütigt hast, damit ich deine Gebote lerne. Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber als viel tausend Stück Gold und Silber. (Psalm 119, 65-72)
Und wie sollen denn moralische Prinzipien aufrecht erhalten werden, wenn man es sich verbietet die rhetorische Zuchtrute zu benutzen?

Es wird doch niemand gesteinigt bei uns. Wenn wir sagen, daß die Trunkenheitsfahrt Frau Dr. Käßmann "den Kopf gekostet" hat, dann ist das ja nicht mehr, als eben ein Sprichwort.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

obsculta
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von obsculta »

Haiduk,mir geht es nicht um das Verständnis,vermutlich drücke ich mich
nicht klar aus.Ich mag es einfach nicht,wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.
Denen,die Frau Käßmann durchhecheln geht es um anderes,als die tatsächlichen und
möglichen Folgen dieser Fahrt.Denen geht es um die Diffamierung religiöser Werte.
Und das ist in meinen Augen der eigentliche Schaden dieser Fahrt.

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Haiduk
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Haiduk »

obsculta hat geschrieben:Haiduk,mir geht es nicht um das Verständnis,vermutlich drücke ich mich
nicht klar aus.Ich mag es einfach nicht,wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.
Denen,die Frau Käßmann durchhecheln geht es um anderes,als die tatsächlichen und
möglichen Folgen dieser Fahrt.Denen geht es um die Diffamierung religiöser Werte.
Und das ist in meinen Augen der eigentliche Schaden dieser Fahrt.
Kennst Du die Schreiberlinge etwa? Wenn Eifer aus den Artikeln und Kommentaren herauszulesen war, dann waren das wohl die Zeloten von der Gegenseite, aber wer etwas mit Feuereifer tut, der kämpft vielleicht auch für religiöse Werte und nicht unbedingt für deren Diffamierung. Machst Du es Dir nicht vielleicht ein bisschen sehr einfach, wenn Du sagst, die hätten ausnahmslos alle mit zweierlei Maß gemessen?
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

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Christiane
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Christiane »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:
Christiane hat geschrieben:Okay, ich bin ausgewiesener Ökumenemuffel, stehe dem Protestantismus sehr skeptisch gegenüber (um es verblümt auszudrücken - wir sind ja in der Klausnerei) und Frau Käßmann mag ich nicht besonders. Aber das sie jetzt wegen dieser Geschichte zurücktritt, finde ich bekloppt. Bin nicht glücklich darüber.
Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Da ihre Trunkenheitsfahrt eine Straftat ist und damit gesellschaftlich weitaus schlechter bewertet wird als ihre Scheidung, kann sie so nicht mehr als Moralapostelin in die Öffentlichkeit treten. Sie ist auch an ihren eigenen Anspruch gescheitert.
Diesen (stets nur politisch-korrekten, aber um so schärferen) Moralismus kann man bedauern, aber er prägt nun einmal heute das öffentliche Meinungsbild.
Und genau diese Moralismus-Geschichte ist es, die mich hier stört. Die Frau hat einen Fehler begannen. Und? Soll sie Buße tun und Schwamm drüber. Ich halte diesen Doppelrücktritt für völlig überzogen.

Christiane
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Edi
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Edi »

Christiane hat geschrieben:Und genau diese Moralismus-Geschichte ist es, die mich hier stört. Die Frau hat einen Fehler begannen. Und? Soll sie Buße tun und Schwamm drüber. Ich halte diesen Doppelrücktritt für völlig überzogen.
Das wäre ein Weg, den echte Christen auch gehen würden. Bei Frau Kässmann glaube ich eher, dass sie allein aus Gründen der zukünftigen öffentlichen Glaubwürdigkeit - sie hat das ja auch betont - zurückgetreten ist. Das ist aber noch lange keine heilige
Buße, die man ja auch erst mittels der Gnade tun kann, daran mangelt es ihr aber grundlegend. Wäre dem nicht so, würde sie ganz anders lehren und handeln.
Inzwischen will sie ja noch Frauen zur Abtreibung begleitet sehen, was im Grunde einer Förderung dieser gleichkommt. Ebenso befürwortet sie die Abtreibungspille. Das sind doch alles keine Christen, sondern Leute, die wie Paulus sagt, den Schein eines gottseligen Wesen haben, aber Gottes Kraft verleugnen. Ein Oberchrist wie ein Bischof oder sog. Bischof, der müsste das ja genau andern beibringen können. Das gilt für andere Konfessionen ebenso.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Jacinta »

Yeti hat geschrieben:Die Titanic ist wirklich schnell.
:kugel: :kugel: :kugel:

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"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.

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Ewald Mrnka
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Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06

Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Ewald Mrnka »

Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Raphael

Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Raphael »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Stephen Dedalus hat geschrieben:Aber einige hier scheinen ja geradezu danach zu gieren. Da wird dann etwas von "Vergnügungsvierteln" gemunkelt und einem "Begleiter". Erstens ist Hannover nicht St. Pauli, und jemandem im Auto mitzunehmen, halte ich nicht per se für "schlüpfrig", es sei denn, man heißt Hugh Grant.
Also:
  1. »Vergnügungsviertel«: Sicherlich kannst du nicht ganz Hannover mit St. Pauli vergleichen. Frau Käßmanns Wagen parkte aber im Steintorviertel, und das ist das Vergnügungsviertel. Ich kenne das, ich fahre täglich mit dem Rad durch und meide es nach Möglichkeit wochenends nach Einbruch der Dunkelheit.
  2. »Begleiter«: Eine bisher nicht näher bestimmte männliche Person saß mit ihr im Wagen, offensichtlich hat aber Frau Käßmann den Wagen gefahren. Wie soll man das nennen, wenn nicht »Begleiter«?
(Quelle)
Die Frage nach dem Begleiter bleibt weiterhin eine interessante Frage: :ikb_devil2:
1. Warum wurden seine Personalien nicht aufgenommen, obwohl er unstreitig Zeuge einer Straftat war?
2. Oder wurden die Personalien etwa aufgenommen, werden jetzt aber der Öffentlichkeit nicht präsentiert?
3. Oder war der Begleiter den Polizisten bekannt, sodaß seine Personalien gar nicht aufgenommen werden mußten?
4. Frau Käßmann ist unstreitig nach dem Überfahren des Rotlichts (witzigerweise kommend aus dem Rotlichtviertel von Hannover) mit dem Begleiter nach Hause/zu ihrer Dienstwohnung gefahren. Warum hat sie ihren Begleiter nicht zunächst dort abgesetzt, wo er hinwollte, oder wollte er etwa ebenfalls in die Dienstwohnung? :hmm:

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Haiduk
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Registriert: Dienstag 15. Dezember 2009, 20:02
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Re: Frau Käßmann fährt betrunken

Beitrag von Haiduk »

Raphael hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:
Stephen Dedalus hat geschrieben:Aber einige hier scheinen ja geradezu danach zu gieren. Da wird dann etwas von "Vergnügungsvierteln" gemunkelt und einem "Begleiter". Erstens ist Hannover nicht St. Pauli, und jemandem im Auto mitzunehmen, halte ich nicht per se für "schlüpfrig", es sei denn, man heißt Hugh Grant.
Also:
  1. »Vergnügungsviertel«: Sicherlich kannst du nicht ganz Hannover mit St. Pauli vergleichen. Frau Käßmanns Wagen parkte aber im Steintorviertel, und das ist das Vergnügungsviertel. Ich kenne das, ich fahre täglich mit dem Rad durch und meide es nach Möglichkeit wochenends nach Einbruch der Dunkelheit.
  2. »Begleiter«: Eine bisher nicht näher bestimmte männliche Person saß mit ihr im Wagen, offensichtlich hat aber Frau Käßmann den Wagen gefahren. Wie soll man das nennen, wenn nicht »Begleiter«?
(Quelle)
Die Frage nach dem Begleiter bleibt weiterhin eine interessante Frage: :ikb_devil2:
1. Warum wurden seine Personalien nicht aufgenommen, obwohl er unstreitig Zeuge einer Straftat war?
2. Oder wurden die Personalien etwa aufgenommen, werden jetzt aber der Öffentlichkeit nicht präsentiert?
3. Oder war der Begleiter den Polizisten bekannt, sodaß seine Personalien gar nicht aufgenommen werden mußten?
4. Frau Käßmann ist unstreitig nach dem Überfahren des Rotlichts (witzigerweise kommend aus dem Rotlichtviertel von Hannover) mit dem Begleiter nach Hause/zu ihrer Dienstwohnung gefahren. Warum hat sie ihren Begleiter nicht zunächst dort abgesetzt, wo er hinwollte, oder wollte er etwa ebenfalls in die Dienstwohnung? :hmm:
Interessanter scheint mir da doch der Konformismus, der aus der einstimmigen Unterstützung des Rates der Evangelischen Kirche für ihre ehemalige Vorsitzende spricht. Würde es sich um eine politische Partei handeln, wäre von einem Defizit an Pluralismus die Rede. Von dem Drang unter die Gürtellinie blicken zu wollen erhoffe ich mir dagegen keine neuen Erkenntnisse, weil das auf unbefriedigte Bedürfnisse des Fragesteller schließen läßt.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

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