Über eine derartige Aktion war ich schon nach dem Tod des letzten Papstes etwas überrascht.Raphael hat geschrieben:Mutter Theresa wächst noch in meiner Achtung durch ihre schriftlich niedergelegten Gedanken, die jetzt - von ihr ungewollt - wohl veröffentlicht werden!
Diese Veröffentlichungen jedoch kommen dem Bruch des Beichtgeheimnisses gleich.
Mutter Teresa hatte ausdrücklich darum gebeten, dass ihre privaten Aufzeichnungen vernichtet werden. Nun sind sie veröffentlicht. Das gleiche beim Tod Papst Johannes Paul II.: Stanisław Dziwisz hat entgegen der ausdrücklichen Bitte des Verstorbenen seine privaten Dokumente aufbewahrt.
Ist das ein nicht zu tolerierender Vertrauensbruch? Oder ist der Inhalt der Dokumente für die Kirche und die Gläubigen so bedeutend, dass sie höher geschätzt werden als der Wunsch der Verstorbenen?