Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Zeno Kortin
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Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Zeno Kortin »

In diesem Thread geht es alleine um Erzbischof Marcel Lefebvre. Um seine Predigen, Vorträge und Schriften.
Ich fange mal an mit einem seiner letzten Vorträge.

Was mir, als Laien, immer wieder auffällt ist, daß Monseigneur zur Übertreibung neigt. So stellt er immer wieder das Vaticanum II auf eine Stufe mit dem 1. und dem 2. Weltkrieg, genauso hält er es auch mit der Wortwahl zum Thema Revolution. Wenn ich seine Vorträge bisher, richtig verstanden habe, ist das Vaticanum II die 3. bedeutende Revolution,,nach 1789 und 1917, also nach der Französischen und der Russischen .
Aber lassen wir Monseigneur selber zu Wort kommen.
https://youtu.be/voviXRTicRs?is=fSXgnlTrBYs1xVAP
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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nomads
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von nomads »

@Zeno,
es gibt min. 4 Threads, in denen Du deine Passion zelebrieren könntest:
viewtopic.php?f=20&t=8930
viewtopic.php?f=20&t=7875
viewtopic.php?f=20&t=8846
viewtopic.php?f=20&t=7683

– wozu also ein neues Thema, das nicht nur eine langweilige Wiederholung ist und eh nichts bringt?

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ottaviani
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von ottaviani »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 14. September 2026, 23:10
In diesem Thread geht es alleine um Erzbischof Marcel Lefebvre. Um seine Predigen, Vorträge und Schriften.
Ich fange mal an mit einem seiner letzten Vorträge.

Was mir, als Laien, immer wieder auffällt ist, daß Monseigneur zur Übertreibung neigt. So stellt er immer wieder das Vaticanum II auf eine Stufe mit dem 1. und dem 2. Weltkrieg, genauso hält er es auch mit der Wortwahl zum Thema Revolution. Wenn ich seine Vorträge bisher, richtig verstanden habe, ist das Vaticanum II die 3. bedeutende Revolution,,nach 1789 und 1917, also nach der Französischen und der Russischen .
Aber lassen wir Monseigneur selber zu Wort kommen.
https://youtu.be/voviXRTicRs?is=fSXgnlTrBYs1xVAP
er hat es so empfunden was absolut verständlich und der Spruch er habe 3 Weltkriege dürfte vor allem ein Bild gewesen sein um seinen Zuhörern die Dramatik der Situation vorzuführen das die Päpste sich mit den Feinden der Kirche verbündet haben und wie es zu den Bastard Riten und die Abscheuliche neue Messe kam
Interessant ist das er als Mensch freundlich gütig war mit einem sehr feinen Humor Humor

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ottaviani
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von ottaviani »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 01:41
@Zeno,
es gibt min. 4 Threads, in denen Du deine Passion zelebrieren könntest:
viewtopic.php?f=20&t=8930
viewtopic.php?f=20&t=7875
viewtopic.php?f=20&t=8846
viewtopic.php?f=20&t=7683

– wozu also ein neues Thema, das nicht nur eine langweilige Wiederholung ist und eh nichts bringt?
die zitierten Threads beziehen sich auf konkrete Fragen

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nomads
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 07:33
nomads hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 01:41
@Zeno,
es gibt min. 4 Threads, in denen Du deine Passion zelebrieren könntest:
viewtopic.php?f=20&t=8930
viewtopic.php?f=20&t=7875
viewtopic.php?f=20&t=8846
viewtopic.php?f=20&t=7683

– wozu also ein neues Thema, das nicht nur eine langweilige Wiederholung ist und eh nichts bringt?
die zitierten Threads beziehen sich auf konkrete Fragen
was du nicht sagst!
welche Fragen?

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Gamaliel
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Gamaliel »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 14. September 2026, 23:10
Was mir, als Laien, immer wieder auffällt ist, daß Monseigneur zur Übertreibung neigt. So stellt er immer wieder das Vaticanum II auf eine Stufe mit dem 1. und dem 2. Weltkrieg, genauso hält er es auch mit der Wortwahl zum Thema Revolution. Wenn ich seine Vorträge bisher, richtig verstanden habe, ist das Vaticanum II die 3. bedeutende Revolution,,nach 1789 und 1917, also nach der Französischen und der Russischen .
Aber lassen wir Monseigneur selber zu Wort kommen.
https://youtu.be/voviXRTicRs?is=fSXgnlTrBYs1xVAP
Worin siehst du denn eine Übertreibung?
Worin siehst du Schwächen in der zugrundeliegenden Argumentation des Erzbischofs?

Zu den 3 Weltkriegen:

Dieses Bild erklärt der Erzbischof direkt im Vortrag, den du verlinkt hast: Tod der Leiber (1. & 2. WK) und Tod der Seelen (II. Vatikanum).
Letzteres bezieht sich auf die katholische Lehre vom Leben der Gnade in den Seelen der Getauften/Gerechtfertigten.
Das Konzil und die daraus hervorgehenden Reformen sind der Einpflanzung und Aufrechterhaltung des Gnadenlebens enorm abträglich. (Zur Veranschaulichung nenne ich 2 leicht verständliche Beispiele: Zusammenbruch des Missionseifers und Zusammenbruch der Beichtpraxis.)
Da an Besitz oder Verlust des Gnadenlebens unsere Ewigkeit hängt (Himmel/Hölle), gewichtet der Erzbischof den durch das Konzil (millionenfach) verursachten Schaden entsprechend maximal.

Zum Revolutionsbegriff:

Den Begriff der „Revolution“ verwendet der Erzbischof in unterschiedlichen Kontexten. Er kann dann historisch, (geschichts-)philosophisch, politisch oder natürlich auch theologisch gemeint sein.

Je nach Gesichtspunkt werden dann verschiedene Ereignisse miteinander in Beziehung gesetzt. Eine bekannte Vergleichsreihe an Revolutionen, die er verwendet ist z.B. jene, die mit den Jahreszahlen 1517 (Luther vs. Kirche), 1717 (Freimaurerei vs. Christus) und 1917 (Kommunismus vs. Gott) verbunden ist.

Daneben gibt es andere Vergleiche, die er anstellt, wobei es im Kern immer um den Liberalismus und dessen unterschiedliche revolutionäre Ausprägungen geht. Der Vergleich zwischen 1789 und dem Konzil kommt häufig vor. Er wird auch von Modernisten gezogen. Berühmt ist etwa das Zitat aus den Memoiren von Kardinal Suenens: „Das Zweite Vatikanische Konzil ist das 1789 in der Kirche.“

Insofern bedarf dein bisheriger Eindruck einer kleinen Korrektur: Es gibt beim Erzbischof nicht 3 fixe oder ausschließliche Revolutionsereignisse, die er vergleicht, sondern es sind je nach Gesichtspunkt unterschiedliche Ereignisse.

Peduli
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 08:46
Worin siehst du denn eine Übertreibung?
Kollektivisten sehen das Mittelmaß als normativ an! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Daher muß Ungleichheit bekämpft werden bis hin zur physischen und/oder psychischen Gewaltanwendung. :auweia: :auweia: :auweia:

Wenn also eine Exzellenz excellent zu sein scheint, entspricht sie nicht mehr der Norm. :roll: :roll: :roll:

Und alle Jünger des Prokrustes sehen sich genötigt, entweder die Beine abzuhacken oder den Amboß zur Anwendung zu bringen. Denn das Bett ist das Maß aller Dinge! :emil: :emil: :emil:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
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Lycobates
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Lycobates »

Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 08:46
Je nach Gesichtspunkt werden dann verschiedene Ereignisse miteinander in Beziehung gesetzt. Eine bekannte Vergleichsreihe an Revolutionen, die er verwendet ist z.B. jene, die mit den Jahreszahlen 1517 (Luther vs. Kirche), 1717 (Freimaurerei vs. Christus) und 1917 (Kommunismus vs. Gott) verbunden ist.
Man darf gespannt sein, was 2117 passieren wird! :blinker:
Dann sind wir längst zu unseren Vätern versammelt.

Mich hat der Vergleich zu den beiden Weltkriegen immer überzeugt: die vatikanische Aftersynode hat millionenfachen Schaden an den Seelen angerichtet, und tut dies noch weiter. In diesem Sinne ist sie sogar schlimmer.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Peduli
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 10:42
Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 08:46
Je nach Gesichtspunkt werden dann verschiedene Ereignisse miteinander in Beziehung gesetzt. Eine bekannte Vergleichsreihe an Revolutionen, die er verwendet ist z.B. jene, die mit den Jahreszahlen 1517 (Luther vs. Kirche), 1717 (Freimaurerei vs. Christus) und 1917 (Kommunismus vs. Gott) verbunden ist.
Man darf gespannt sein, was 2117 passieren wird! :blinker:
Dann sind wir längst zu unseren Vätern versammelt.

Mich hat der Vergleich zu den beiden Weltkriegen immer überzeugt: die vatikanische Aftersynode hat millionenfachen Schaden an den Seelen angerichtet, und tut dies noch weiter. In diesem Sinne ist sie sogar schlimmer.
Bist Du etwas der Meinung, daß sich mit dem Vaticanum II der Judas-Brief bewahrheitet hat? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Es haben sich nämlich gewisse Leute nebenbei eingeschlichen, die schon längst für folgendes Verdammungsurteil aufgeschrieben sind: »Gottlose Leute, welche die Gnade unsers Gottes zur Ausschweifung verkehren und unsern alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus verleugnen.« Ich will euch aber daran erinnern – die betreffenden Tatsachen sind euch allerdings sämtlich schon bekannt –, daß der Herr (zuerst) zwar das Volk Israel aus dem Lande Ägypten gerettet, beim zweiten Mal aber die, welche nicht glaubten, vernichtet hat; daß er ferner die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrt, sondern ihre eigene Wohnstätte verlassen hatten, für den großen Gerichtstag mit ewigen Fesseln in der Finsternis drunten verwahrt hat (2.Petr 2,4-9).
(Quelle)
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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nomads
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von nomads »

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 10:42
Man darf gespannt sein, was 2117 passieren wird! :blinker:...
Mich hat der Vergleich zu den beiden Weltkriegen immer überzeugt: ...
Lycobates, aus den Ereignissen der Vergangenheit etwas zusammen zu spinnen und daraus eine Prognose für die Zukunft abzugeben, ist keine Kunst - das kann auch jeder Klimaschwindler/Unheilprophet, oder eine Betriebsnudel.
Und ich kann Dir jetzt schon voraussagen, was 2117 passiert - dasselbe, was auch 2116 passieren wird.

Peduli
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 13:06
Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 10:42
Man darf gespannt sein, was 2117 passieren wird! :blinker:...
Mich hat der Vergleich zu den beiden Weltkriegen immer überzeugt: ...
Lycobates, aus den Ereignissen der Vergangenheit etwas zusammen zu spinnen und daraus eine Prognose für die Zukunft abzugeben, ist keine Kunst - das kann auch jeder Klimaschwindler/Unheilprophet, oder eine Betriebsnudel.
Und ich kann Dir jetzt schon voraussagen, was 2117 passiert - dasselbe, was auch 2116 passieren wird.
Lycobates hat ein Späßle gemacht! :zirkusdirektor: :zirkusdirektor: :zirkusdirektor:

Er verläßt sich auf die Vorsehung ............
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Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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nomads
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 17:21
Lycobates hat ein Späßle gemacht! :zirkusdirektor: :zirkusdirektor: :zirkusdirektor:

Er verläßt sich auf die Vorsehung ............
hat er die Fronten gewechselt? :breitgrins: - höchste Zeit - besser spät als nie. :blinker:

Peduli
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 17:25
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 17:21
Lycobates hat ein Späßle gemacht! :zirkusdirektor: :zirkusdirektor: :zirkusdirektor:

Er verläßt sich auf die Vorsehung ............
hat er die Fronten gewechselt? :breitgrins:
Das würde er nur tun, wenn er zum Papstwähler kreiert werden würde! ;D ;D ;D
nomads hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 17:25
- höchste Zeit - besser spät als nie. :blinker:
Wie recht Du doch hast! :ja: :ja: :ja:

Ggf. auf dem Sterbebett ...........
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Zeno Kortin
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Zeno Kortin »

Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 08:46
Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 14. September 2026, 23:10
Was mir, als Laien, immer wieder auffällt ist, daß Monseigneur zur Übertreibung neigt. So stellt er immer wieder das Vaticanum II auf eine Stufe mit dem 1. und dem 2. Weltkrieg, genauso hält er es auch mit der Wortwahl zum Thema Revolution. Wenn ich seine Vorträge bisher, richtig verstanden habe, ist das Vaticanum II die 3. bedeutende Revolution,,nach 1789 und 1917, also nach der Französischen und der Russischen .
Aber lassen wir Monseigneur selber zu Wort kommen.
https://youtu.be/voviXRTicRs?is=fSXgnlTrBYs1xVAP
Worin siehst du denn eine Übertreibung?
Worin siehst du Schwächen in der zugrundeliegenden Argumentation des Erzbischofs?

Zu den 3 Weltkriegen:

Dieses Bild erklärt der Erzbischof direkt im Vortrag, den du verlinkt hast: Tod der Leiber (1. & 2. WK) und Tod der Seelen (II. Vatikanum).
Letzteres bezieht sich auf die katholische Lehre vom Leben der Gnade in den Seelen der Getauften/Gerechtfertigten.
Das Konzil und die daraus hervorgehenden Reformen sind der Einpflanzung und Aufrechterhaltung des Gnadenlebens enorm abträglich. (Zur Veranschaulichung nenne ich 2 leicht verständliche Beispiele: Zusammenbruch des Missionseifers und Zusammenbruch der Beichtpraxis.)
Da an Besitz oder Verlust des Gnadenlebens unsere Ewigkeit hängt (Himmel/Hölle), gewichtet der Erzbischof den durch das Konzil (millionenfach) verursachten Schaden entsprechend maximal.

Zum Revolutionsbegriff:

Den Begriff der „Revolution“ verwendet der Erzbischof in unterschiedlichen Kontexten. Er kann dann historisch, (geschichts-)philosophisch, politisch oder natürlich auch theologisch gemeint sein.

Je nach Gesichtspunkt werden dann verschiedene Ereignisse miteinander in Beziehung gesetzt. Eine bekannte Vergleichsreihe an Revolutionen, die er verwendet ist z.B. jene, die mit den Jahreszahlen 1517 (Luther vs. Kirche), 1717 (Freimaurerei vs. Christus) und 1917 (Kommunismus vs. Gott) verbunden ist.

Daneben gibt es andere Vergleiche, die er anstellt, wobei es im Kern immer um den Liberalismus und dessen unterschiedliche revolutionäre Ausprägungen geht. Der Vergleich zwischen 1789 und dem Konzil kommt häufig vor. Er wird auch von Modernisten gezogen. Berühmt ist etwa das Zitat aus den Memoiren von Kardinal Suenens: „Das Zweite Vatikanische Konzil ist das 1789 in der Kirche.“

Insofern bedarf dein bisheriger Eindruck einer kleinen Korrektur: Es gibt beim Erzbischof nicht 3 fixe oder ausschließliche Revolutionsereignisse, die er vergleicht, sondern es sind je nach Gesichtspunkt unterschiedliche Ereignisse.
Danke ❤️
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Zeno Kortin »

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 10:42
Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 08:46
Je nach Gesichtspunkt werden dann verschiedene Ereignisse miteinander in Beziehung gesetzt. Eine bekannte Vergleichsreihe an Revolutionen, die er verwendet ist z.B. jene, die mit den Jahreszahlen 1517 (Luther vs. Kirche), 1717 (Freimaurerei vs. Christus) und 1917 (Kommunismus vs. Gott) verbunden ist.
Man darf gespannt sein, was 2117 passieren wird! :blinker:
Dann sind wir längst zu unseren Vätern versammelt.

Mich hat der Vergleich zu den beiden Weltkriegen immer überzeugt: die vatikanische Aftersynode hat millionenfachen Schaden an den Seelen angerichtet, und tut dies noch weiter. In diesem Sinne ist sie sogar schlimmer.
Mir hat schon das Jahr 2017 gereicht, als jede schimmlige Stadt sich mit Martin Luther rühmte nur weil der mal da war.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Peduli
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 18:38
Mir hat schon das Jahr 2017 gereicht, als jede schimmlige Stadt sich mit Martin Luther rühmte nur weil der mal da war.
So kann es Dialektikern ergehen, die sich in moralischen Fragen der Beliebigkeit ergeben haben! :huhu: :huhu: :huhu:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Zeno Kortin
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 16. September 2026, 05:05
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 18:38
Mir hat schon das Jahr 2017 gereicht, als jede schimmlige Stadt sich mit Martin Luther rühmte nur weil der mal da war.
So kann es Dialektikern ergehen, die sich in moralischen Fragen der Beliebigkeit ergeben haben! :huhu: :huhu: :huhu:
Was denn, 2017 hat doch der Papst den Revisionisten Luther geehrt. Heutzutage werden, als Bischöfe Verkleidete im Vatikan empfangen.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Zeno Kortin
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Zeno Kortin »

Überhaupt! Wenn ich da so an meine verlogene Nachbarstadt Marburg denke, kommt es mir bei dem Thema hoch
Bis heute geben sie mit Luther, Zwingli und Bultmann an aber mit Emil Behring, der bestimmt mehr für die gesamte Menschheit getan hat als die vorgenannten Schwafelköppe, hat diese arrogante Stadt ihre Schwierigkeiten.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Peduli
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 16. September 2026, 07:06
Überhaupt! Wenn ich da so an meine verlogene Nachbarstadt Marburg denke, kommt es mir bei dem Thema hoch
Bis heute geben sie mit Luther, Zwingli und Bultmann an aber mit Emil Behring, der bestimmt mehr für die gesamte Menschheit getan hat als die vorgenannten Schwafelköppe, hat diese arrogante Stadt ihre Schwierigkeiten.
Was soll diese verbissene Emotionalität in diesen Fragen? :roll: :roll: :roll:
Willst Du hier im Forum über eine derartige Herangehensweise Pluspunkte sammeln? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 16. September 2026, 06:57
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 16. September 2026, 05:05
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 18:38
Mir hat schon das Jahr 2017 gereicht, als jede schimmlige Stadt sich mit Martin Luther rühmte nur weil der mal da war.
So kann es Dialektikern ergehen, die sich in moralischen Fragen der Beliebigkeit ergeben haben! :huhu: :huhu: :huhu:
Was denn, 2017 hat doch der Papst den Revisionisten Luther geehrt. Heutzutage werden, als Bischöfe Verkleidete im Vatikan empfangen.
Was glaubst Du wohl, was ein Martin Luther zu den Ansichten und dem Zustand der heutigen protestantischen Gemeinschaften sagen würde? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 09:23
Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 15. September 2026, 08:46
Worin siehst du denn eine Übertreibung?
Kollektivisten sehen das Mittelmaß als normativ an! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Daher muß Ungleichheit bekämpft werden bis hin zur physischen und/oder psychischen Gewaltanwendung. :auweia: :auweia: :auweia:

Wenn also eine Exzellenz excellent zu sein scheint, entspricht sie nicht mehr der Norm. :roll: :roll: :roll:

Und alle Jünger des Prokrustes sehen sich genötigt, entweder die Beine abzuhacken oder den Amboß zur Anwendung zu bringen. Denn das Bett ist das Maß aller Dinge! :emil: :emil: :emil:
Arrogante dümmlixche Bemerkungen sie sehr gut zu dem User passen

Peduli
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Re: Gewidmet Monseigneur Lefebvre

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 16. September 2026, 08:27

Arrogante dümmlixche Bemerkungen sie sehr gut zu dem User passen
Warum? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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