Synodaler Weg 2019

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Vinzenz Ferrer
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Vinzenz Ferrer »

Martina hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 11:58
Ahhh:

"...ich bin Jesuitenpater und Priester, Journalist und Blogger.
..... geboren 1968,...."
:pfeif:
Die „68er“ sind aber eher Jahrgang 1948.
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)

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Martina
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Martina »

Ich meinte den Geist der 68er. In dem Sinne "nomen est omen". Aber ich nehme an, dass dieser Einwand mit den 48ern eigentlich eher als Störmanöver gemeint war.
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Martina
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Martina »

So viel zum #HagenkordBlog

Aber zurück zum Thema: wie soll man sich denn die Posten zurückholen und wie soll das über einen synodalen Weg oder gar den Synodalen Weg gehen?

Die werden doch alles tun, um Leute in der Kirche zu halten, damit diese mit ihren Kirchensteuern ihre Posten finanzieren. Ich kann da nur Lefebvre zitieren: Sie haben ihn entthrohnt. Dieser Buchtitel sagt mehr als alles andere.
Es geht hier nicht um Gott oder den Gläubigen, sondern um rein weltliche Interessen.

Auf die Idee mit dem Marsch durch die Institutionen andersherum bin ich auch schon gekommen, habe es dann aber verworfen. Es ist schon zu viel "Rauch" in die obersten Ämter gedrungen.

Weshalb benutzt man denn das Wort "aufarbeiten"? Darin ist nichts enthalten, was Umkehr beinhaltet. Eine rein weltliche Angelegenheit, so wie sich ja die Sprache in der Kirche nicht mehr von der weltlichen Sprache unterscheidet, und damit eine weitere Nivellierung vorantreibt - übrigens auch ein Erbe der 68er. Wie sollen Menschen, die in diesem Zeitgeist aufgewachsen sind, denn begreifen, dass alle Begriffe mit neuen, verdrehten Inhalten besetzt wurden, dass alle Werte umgewertet wurden, dass damit auch die Gesellschaft destabilisiert wurde, indem die Familien aufgelöst werden, die Individualisierung (und damit die Vereinzelung, Vereinsamung) vorangestrieben wurden, dass wir bereits genau in der Zeit leben? Und dass damit genau das erreicht wurde, was vordergündig bekämpft wurde?

Das ist doch nicht reversibel.
Zuletzt geändert von Martina am Donnerstag 24. September 2020, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Martina hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 12:23
Aber zurück zum Thema: wie soll man sich denn die Posten zurückholen und wie soll das über einen synodalen Weg oder gar den Synodalen Weg gehen?
Ich frage mich immer, wie haben es denn die 68er geschafft? Das geschichtliche narrativ geht doch immer so, dass anno damals die bösen erz-konservativen die Posten innehatten. Wie hat man es dann geschafft, diese ihnen abzuluchsen?
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Martina
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Martina »

Ich habe gerade meinen Post überarbeitet. Die Antworten stehen teilweise da drin.

Wie es die 68er geschafft haben?
Mit dem Reimport der Vertreter der Frankfurter Schule , mit der kritischen Theorie, (wo im Übrigen viel zu oft mit dem Begriff "Aufklärung" aufgetrumpft wird), mit Freud, bei dem niemand auffällt, dass mit dem jeder zeitgeistgerecht zurechttherapiert wird.(Seltsamerweise endet bei dem ja die Entwicklung des Menschen in der Pubertät, und seltsamerweise merkt keiner, dass einer, der der seine Patientin heiratet aber bei anderen immer sexuelle Aberrationen sieht, seltsam anmutet und seine eigenen Theorien ad absurdum führt).

O ja, und jetzt bekomme ich gleich eins über mit der Nazi-Keule.
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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Die 68er haben halt ihre Helden, welche sie ins "rechte" Licht rücken. (Gegen-)Aufklärung tut Not, diese Scharlatane zu demaskieren.
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Martina
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Martina »

Man lese sich einmal die Punkte des Synodalen Weges durch:

Es soll in vier Foren unter anderem um folgende Punkte gehen:

- um die Aufarbeitung von Fällen von sexuellem Missbrauch in der Kirche und um den Missbrauch von Macht;
- um die Lebensform der Bischöfe und Priester;
- um die Sexualmoral der Kirche, die nach den Worten von Marx entscheidende Erkenntnisse aus Theologie und Humanwissenschaften noch nicht aufgenommen hat
- um Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche.

Ich frage:
    Was muss man aufarbeiten, wenn jeder Missbrauch, nicht nur der sexuelle, darauf zurückzuführen ist, dass man den Menschen nicht als Abbild Gottes sieht? WAS?
    Und wieso wird der Fokus beim Missbrauch auf den rein sexuellen Aspekt eingeengt?
      Was heißt Lebensform bitte? Das Zölibat? Einführung der Homoehe für Priester? Letzteres sehe ich als nächstes kommen. Mit einer normalen Ehe wird man sich gleich gar nicht mehr aufhalten.

      Was für entscheidende Erkenntnisse aus Theologie und Humanwissenschaften? Dass die Tiere aufeinander draufspringen, wenn Paarungszeit ist?
      Es hat doch mit der Entgottung und Entgeistlichung angefangen! Und jetzt sollen noch Anthropologie, Soziologie, Psychologie etc. aufgenommen werden. Der Mensch als rein biologisches Konstrukt. Congrats! Na klar, man hat ja schon Meerschweinchen mit Menschen gekreuzt und betreibt einen regen Handel mit Körperteilen, die den Menschen "warm" entnommen wurden, wieso nicht das Ganze auch religiös untermauern.

      Noch mehr Entgottung? Noch mehr Entchristlichung? Wieso schauen die nicht mal in die Bibel? "Lasst uns Menschen schaffen nach unserem Bilde", heißt es da im AT. Wo ist da das Bekenntnis, dass sie gegen Gott verstoßen haben? Dafür braucht man keine Synode. Ich sehe da nur eine Verdrehung. Den Vater der Lüge.... den "Rauch".

      Frauen in den Diensten und Ämtern. Die übelsten Dinge habe ich von Frauen erlebt. Ja, wenn Frauen Männer sein wollen und deswegen ihren Platz in der Gesellschaft nicht finden , und dann nach mehr Emanzipation und Gleichberechtigung (sprich noch mehr Vermännlichung ohne der männlichen Rolle gerecht werden zu können) schreien, dann muss man natürlich auch das in eine Synode reinpacken.

      Die ganze Punkteliste geht am Kern der Sache vorbei. Oder ist das etwa eine gezielte Irreführung, um vorzutäuschen, dass etwas gemacht wird, während im Hintergrund ganz andere Ziele stehen?
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      Bruder Donald
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Bruder Donald »

      Martina hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 13:25
      Man lese sich einmal die Punkte des Synodalen Weges durch: [...]
      Ist ja alles richtig was du schreibst.
      Die Synodalen sind in ihrer links-politischen Blase gefangen und man kann mit ihnen einfach nicht reden.
      Wenn du über das geistige redest/reden willst, kommen sie dir mit "ja, aber die Strukturen...".

      Es kamen jetzt 3 Mahnschreiben aus Rom, aber die machen unbeirrt weiter.
      Von mir aus können sie ja gerne ihre Sitzungen abhalten und über die Themen ihrer Blase debattieren, aber leider wird es am Ende Einfluss auf den Rest haben und das stört mich. :aergerlich:
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      Vinzenz Ferrer
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Vinzenz Ferrer »

      Martina hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 12:21
      Ich meinte den Geist der 68er. In dem Sinne "nomen est omen". Aber ich nehme an, dass dieser Einwand mit den 48ern eigentlich eher als Störmanöver gemeint war.
      Keiner meiner Beiträge ist als „Störmanöver“ gemeint.
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      Martina
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Martina »

      @Bruder Donald - was war denn der Inhalt der Mahnschreiben aus Rom? Ich wusste nichts davon.
      Ich dachte außerdem, Rom ginge konform. Wenn ich mir so diesen Pachamama-Skandal anschaue, erwarte ich von Rom eigentlich gar nichts außer einen weiteren Abfall vom Glauben.
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      RomanesEuntDomus
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von RomanesEuntDomus »

      Bruder Donald hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 13:05
      Die 68er haben halt ihre Helden, welche sie ins "rechte" Licht rücken. (Gegen-)Aufklärung tut Not, diese Scharlatane zu demaskieren.
      Ja, ja, die pöhsen 68er. Da kenne ich so einige bei uns im Kirchenchor. Einige sind trotz ihrer mindestens 70 bis 80 Jahre noch ganz rüstig, und mit etwas Hilfe und viel Zeit schaffen es die meisten sogar sonntags noch bis auf die Empore. :ikb_wheelchair:

      Hättest du einen Vorschlag, wie ich diese "Scharlatane" mal so richtig "demaskieren" kann?

      Spaß beiseite: Vielleicht könnte man auch mal vorsichtig versuchen, so langsam aus der Pubertät rauszukommen und erwachsen zu werden, unter anderem indem man aufhört, die eigene Urgroß-/Groß-/Elterngeneration für alles eigene Ungemach verantwortlich zu machen.

      Seit 1968 ist nämlich schon etwas Zeit vergangen.

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      Vinzenz Ferrer
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Vinzenz Ferrer »

      RomanesEuntDomus hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 14:35
      Seit 1968 ist nämlich schon etwas Zeit vergangen.
      Ja, Zeit unter ihrem Joch. :ikb_furious:
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      Bruder Donald
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Bruder Donald »

      Martina hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 14:24
      was war denn der Inhalt der Mahnschreiben aus Rom? Ich wusste nichts davon.
      Nun, die erste Mahnung war "Der Brief von Papst Franziskus an das ‚pilgernde Volk Gottes in Deutschland" vom 29.06.2019, wo der Papst ja noch im Vorfeld des Synodalen Wegs darauf hingewiesen hat, worauf es ankommt.

      Am 04.09.2019 schrieb Kardinal Ouellet einen Brief an die DBK, dass die Satzung des SW nicht mit römischen Vorschriften übereinstimmt.

      Am 20.07.2020 wurde "Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche" veröffentlicht, worauf die Synodalen heftig aufgeheult haben, weil es völlig der Agenda der Synodalen entgegensteht. Gut, das Schreiben war jetzt kein direkter Bezug auf den SW, aber es war eindeutig, dass der SW sich eben nicht darauf abzielt, was das Schreiben fordert.

      Und vor paar Tagen am 20.09.2020 wurde dem Bestreben der DBK zur gemeinsamen Mahlgemeinschaft mit Protestanten eine Absage erteilt.

      Wenn ich was vergessen habe, gerne ergänzen.

      Der Vatikan guckt schon kritisch auf Deutschland, wenn auch der ganz große Knall (noch) ausgeblieben ist.
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      Bruder Donald
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Bruder Donald »

      RomanesEuntDomus hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 14:35
      Spaß beiseite: Vielleicht könnte man auch mal vorsichtig versuchen, so langsam aus der Pubertät rauszukommen und erwachsen zu werden, unter anderem indem man aufhört, die eigene Urgroß-/Groß-/Elterngeneration für alles eigene Ungemach verantwortlich zu machen.

      Seit 1968 ist nämlich schon etwas Zeit vergangen.
      Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber dir ist schon bewusst, dass für viele Dinge, die heutige wirken / wirksam sind, der Grundstein vor Jahrzehnten und Jahrhunderten gelegt worden ist?
      Die Ideen der sog. "68er" sind heute noch aktuell und werden weitergedacht.
      Dir ist aber auch klar, dass wir hier mit den "68ern" nicht allein die Leute aus dieser Zeit meinen, sondern auch ihre geistigen Nachfolger?
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      Martina
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Martina »

      @Bruder Donald: Danke! Das wirft schon etwas mehr Licht auf die Sache. Ich verstehe trotzdem nicht, wie man sich in solche Dinge verstricken und nicht sehen kann was die Früchte sind. Sie trampeln einfach immer weiter in diese Richtung.

      Tja, da sehnt man sich wirklich die Zeit der Preussischen Disziplin zurück. Das Ganze erinnert mich stark an irgendwelche Sponti-Aktionen oder diese linken Studentenzirkel, bei denen jeder redete, egal wie groß und uninformiert der Unfug war, der losgelassen wurde, und wie sehr dann alles aus dem Ruder lief. Aber jeder fühlte sich dadurch wichtig und ernst genommen, und gleichberechtigt.
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      Martina
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Martina »

      Bruder Donald hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 14:54
      ....
      Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, ...
      Die "pöhsen" läßt auf die Geburtenjahrgänge der 80er schließen.
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      RomanesEuntDomus
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von RomanesEuntDomus »

      Bruder Donald hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 14:54
      Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber dir ist schon bewusst, dass für viele Dinge, die heutige wirken / wirksam sind, der Grundstein vor Jahrzehnten und Jahrhunderten gelegt worden ist?
      Die Ideen der sog. "68er" sind heute noch aktuell und werden weitergedacht.
      Dir ist aber auch klar, dass wir hier mit den "68ern" nicht allein die Leute aus dieser Zeit meinen, sondern auch ihre geistigen Nachfolger?
      1968 war ich in der Grundschule. Den Begriff "68er" gab es damals natürlich noch nicht, aber wenn wir als Kinder zu großen Lärm auf dem Schulhof machten, wurden wir von einigen Lehrern gern mit den "Hippies, die da gegen die Amerikaner in Vietnam demonstrieren", verglichen. An Sprüche wie "Alle ins Arbeitslager!" und "Zack, einfach alle erschießen!" im Zusammenhang mit den "Hippies" erinnere ich mich auch noch gut.

      So nebenbei: Meine Eltern waren und sind nach wie vor alles andere als 68er (mein Vater z.B. war weit über ein halbes Jahrhundert lang CSU-Mitglied und in der Lokalpolitik sehr aktiv, solange wir in Bayern wohnten), aber sie erinnern sich teilweise noch heute mit Abscheu und Ekel an das geistige Klima, das in den 50er und frühen 60er Jahren herrschte, an die Heuchelei und Bigotterie, den Rassismus, an das allgegenwärtige Bestreben, bloß keine bürgerlichen/frommen/pseudofrommen Normen zu verletzen, und falls man es versehentlich doch getan hatte, das möglichst gut vor "den Leuten" zu verbergen und den Schein zu wahren.

      Eine der typischen Episoden, an die ich mich mein Leben lang erinnern werde: Es war 1965. Meine Mutter, meine fromme Großtante, meine beiden Brüder und ich saßen in einem Zugabteil. Der Zug hielt in Frankfurt. Ein Schwarzer (wahrscheinlich ein US-Soldat) öffnete die Tür zu unserem Abteil und fragte höflich, ob er sich auf den freien Platz setzen dürfte. Meine besonders fromme Großtante sprang auf und drängte ihn hinaus mit den Worten: "Nein, die Kinder bekommen ja Angst!" Meiner Mutter blieb vor Schreck die Spucke weg, und ich habe erst recht keinen Ton gesagt, weil man Erwachsenen grundsätzlich nicht widersprechen durfte, aber ich wäre schon damals am liebsten vor Scham in den Boden versunken.

      Mein Gesamteindruck: Es ist heute weder schlechter noch verlogener als vor 68, es ist nur etwas anders schlecht und verlogen.

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      Bruder Donald
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Bruder Donald »

      Martina hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 15:46
      Ich verstehe trotzdem nicht, wie man sich in solche Dinge verstricken und nicht sehen kann was die Früchte sind. Sie trampeln einfach immer weiter in diese Richtung.
      Das werden wir wohl nie verstehen.
      Die Konsequenzen sind mMn glasklar, warum das gewisse Leute einfach nicht erkennen können/wollen und bei ihrem falschen Weg bleiben, bleibt mir unerklärlich. Ich habe auch noch keine befriedigende Antwort darauf erhalten, außer, dass man sich trotz allem im Recht sieht.
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      Martina
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Martina »

      Nun ja, in der Religion heißt das Verblendung.
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      Edi
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Edi »

      Bruder Donald hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 16:51
      Martina hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 15:46
      Ich verstehe trotzdem nicht, wie man sich in solche Dinge verstricken und nicht sehen kann was die Früchte sind. Sie trampeln einfach immer weiter in diese Richtung.
      Das werden wir wohl nie verstehen.
      Die Konsequenzen sind mMn glasklar, warum das gewisse Leute einfach nicht erkennen können/wollen und bei ihrem falschen Weg bleiben, bleibt mir unerklärlich. Ich habe auch noch keine befriedigende Antwort darauf erhalten, außer, dass man sich trotz allem im Recht sieht.
      Aber ich verstehe das sehr gut. Diese Leute sind ja nur der Form nach christlich und oft nicht immer mal das. Sie sind Unbekehrte, die es haufenweise in beiden grossen Kirchen gibt, haben zum Teil sogar Theologie studiert, aber Jesus ist nicht in ihr Herz eingekehrt. Somit können sie den echten Glauben auch andern nicht vermitteln. Dann sind sie, sofern Theologen, an den Unis seit Jahrzehnten falsch unterrichtet worden.
      War jemand, der Theologie studiert hatte, evtl. vorher schon wirklich gläubig, hat man ihm an der Uni den Glauben ausgetrieben. Später werden diese Theologen Priester oder Pfarrer oder gar Bischöfe, dann werden sie deswegen ja nicht automatisch überzeugte Christen. Sind gehören zu denen, die im NT als Wölfe in Schafskleidern bezeichnet wurden, nach aussen schon manchmal mit frommen Gebärden, aber innen drin sind sie weltlich geblieben. Bei https://worthaus.org kann man diese Leute, darunter auch katholische Theologen, vermehrt auch finden.

      Aber diese Dinge sind ja alle nicht unbekannt seit vielen Jahren. Wenn ich an den Reliuntericht in der Schule zurückdenke, da war nur ein Pfarrer von vielleicht vieren, dem haben wir Schüler seine Überzeugung abgenommen. Bei den anderen hatte man immer den Eindruck, der gibt den Unterricht halt, weil es sein Brotberuf ist. Einer, der gerne Künstler geworden wäre, dann aber doch Theologie studierte und Pfarrer wurde, hat dann im Reliunterricht über Kunst und bekannte Maler wie van Gogh usw. gesprochen. Das lag ihm mehr als Reliunterricht zu geben. Er hat ja auch hobbymässig noch selber Bilder gemalt. Als Pfarrer hat er ja auch sein regelmässiges Einkommen gehabt, denn als Maler bringt es nicht jeder weit.
      Es lebt der Mensch im alten Wahn.
      Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
      der Irrtum findet immer freie Bahn,
      die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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      Irmgard
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      Re: Synodaler Weg 2019

      Beitrag von Irmgard »

      Martina hat geschrieben:
      Donnerstag 24. September 2020, 13:25
      [...]
      Ich frage:
        Was muss man aufarbeiten, wenn jeder Missbrauch, nicht nur der sexuelle, darauf zurückzuführen ist, dass man den Menschen nicht als Abbild Gottes sieht? WAS?
        Und wieso wird der Fokus beim Missbrauch auf den rein sexuellen Aspekt eingeengt? [...]
        Das ist absolut richtig, was du schreibst. Das Problem ist aber, dass für eine sehr lange Zeit, Opfer von Missbrauch (egal welchem) kein Gehör gefunden haben in den kirchlichen Institutionen. So ab den 90ern wurde es ganz langsam besser. Siehe auch hier: https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... vernichtet und hier: https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... idigt-sich

        Das ist ein ganz schwieriges Thema. Ich kann verstehen, dass die von Missbrauch Betroffenen nicht mehr warten möchten, dass sich etwas zum Besseren wendet. Das haben sie bereits sehr lange getan. "Aufarbeitung" ist vielleicht eine Art Neusprech, aber mittlerweile versteht man darunter ja auch, der Analyse gewisse Konsequenzen folgen zu lassen.

        Gruß

        Irmgard

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        Martina
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Martina »

        Edi hat geschrieben:
        Donnerstag 24. September 2020, 18:33
        Sie sind Unbekehrte, die es haufenweise in beiden grossen Kirchen gibt, haben zum Teil sogar Theologie studiert, aber Jesus ist nicht in ihr Herz eingekehrt. [...]

        Als Pfarrer hat er ja auch sein regelmässiges Einkommen gehabt, denn als Maler bringt es nicht jeder weit.
        Ach Edi, ja ich weiß, aber ich wünschte, du hättest mir das Gegenteil bewiesen. Denn dann hätte ich mich einfach nur geirrt, und es wäre alles nicht so hoffnungslos.

        Durch deinen Post ist mir plötzlich wie Schuppen von den Augen gefallen, was das war, was ich jahrzehntelang gespürt habe: Die halten wirklich Gläubige - oder auch nur Suchende - für Trottel. Für Leute ohne Vernunft und Verstand.

        Naja, dann kann man das Feld ja räumen, denn da gibt es dann keine Brücke mehr. Da kann man sich das Maul fusslig labern und jedes Argument bringen, und das prallt einfach nur ab, weil die eine hidden agenda haben. Sie und ihr Hofstaat.
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Edi »

        Martina hat geschrieben:
        Donnerstag 24. September 2020, 20:43
        Edi hat geschrieben:
        Donnerstag 24. September 2020, 18:33
        Sie sind Unbekehrte, die es haufenweise in beiden grossen Kirchen gibt, haben zum Teil sogar Theologie studiert, aber Jesus ist nicht in ihr Herz eingekehrt. [...]

        Als Pfarrer hat er ja auch sein regelmässiges Einkommen gehabt, denn als Maler bringt es nicht jeder weit.
        Ach Edi, ja ich weiß, aber ich wünschte, du hättest mir das Gegenteil bewiesen. Denn dann hätte ich mich einfach nur geirrt, und es wäre alles nicht so hoffnungslos.

        Durch deinen Post ist mir plötzlich wie Schuppen von den Augen gefallen, was das war, was ich jahrzehntelang gespürt habe: Die halten wirklich Gläubige - oder auch nur Suchende - für Trottel. Für Leute ohne Vernunft und Verstand.

        Naja, dann kann man das Feld ja räumen, denn da gibt es dann keine Brücke mehr. Da kann man sich das Maul fusslig labern und jedes Argument bringen, und das prallt einfach nur ab, weil die eine hidden agenda haben. Sie und ihr Hofstaat.
        Ich bin nun keiner, der besonders gute Kenntnisse der Kirchengeschichte hat im Vergleich zu einigen anderen, die hier schreiben. Aber war es nicht schon oft so, dass es in der Kirche immer wieder Zeiten gab, wo der Glauben der Menschen deutlich zurückging und wo dringend Reformen nötig waren, nicht Reformen im äusseren Sinn, sondern welche in der Glaubenssubstanz. Da gab es dann Menschen wie ein hlg. Franziskus und andere, auch Frauen übrigens, denen es um eine Glaubenserneuerung ging und die auch einen gewissen Erfolg hatten.
        Und zu den Missbräuchen aller Art, die debattiert werden. Du hast es ja schon gesagt: "Wo ist da das Bekenntnis, dass sie gegen Gott verstoßen haben? Dafür braucht man keine Synode."

        Eine Synode, die keine Umkehr generell anstrebt und das haben andere Kirchenleute ja auch schon gesagt, hat keinen Zweck. An den Symptomen herumkurieren, das ist nicht nur in der Medizin falsch. Wenn der gottlose Mensch nicht zu Gott findet, hat jede sonstige Reform wenig Sinn. Bei den Herren, die die Synode leiten, hat man nicht den Eindruck ihnen gehe es um die Glaubenserneuerung. Der Mangel an Glaube ist doch letztlich auch die Ursache für viele Missbräuche, Scheidungen und vieles andere mehr, was man an Sündhaftem kennt. Diese einfache Tatsache geht offenbar kaum in in den Kopf oder besser das Herz eines deutschen Bischofs rein von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die haben aber nichts zu melden.
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        der Irrtum findet immer freie Bahn,
        die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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        Martina
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Martina »

        Ich hoffe nur, du hast Recht, Edi, und dass es nicht noch tiefer in den Morast geht, sodass alles dort versinkt.
        Toleranz ist die Duldung des Übels

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        Niels
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Niels »

        "Kardinal Rainer Maria Woelki sieht die Gefahr, dass beim Synodalen Weg "Richtiges und Falsches vermischt" werde": https://www.katholisch.de/artikel/27014 ... odalen-weg
        Bei einer Rede vor dem Ratzinger-Schülerkreis am Samstag in Rom sprach er von möglichen "dramatischen Folgen". Er sehe die Gefahr, dass Richtiges und Falsches vermischt werde (...).
        In den aktuellen Debatten sei häufig von einer "Weiterentwicklung der Lehre" die Rede. Weiterentwickeln könne man nur, "was von Ewigkeit her wahr ist". Dies dürfe aber nicht zu einem "völligen Gegensatz zum bisherigen kirchlichen Lehramt" führen, mahnte Woelki. Er erwähnte in diesem Zusammenhang einen Text des Synodalforums "Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche", der "Befürchtungen" in ihm wecke. (...)
        Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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        Martina
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Martina »

        Mir schwant da auch Schlimmes, gerade wegen den "Befindlichkeiten" UND mein Verdacht deckt sich mit dem seinen:

        "Zudem äußerte er den "Verdacht", dass die kirchliche Missbrauchsdebatte, der eigentliche Anlass für den Synodalen Weg, manchen in Wahrheit nur als "Vehikel" diene, um langgehegte Reformwünsche wahr werden zu lassen".

        Da hängt sich jeder drauf, der eigentlich nur total unzufrieden ist und dadurch werden - jedenfalls die tatsächlichen - Missbrauchsopfer noch mal zum Opfer gemacht, indem der Missbrauch für die hidden Agenda der Unzufriedenen missbraucht wird. Oft ist so ein hochspielen von schrecklichen Dingen, die anderen passiert sind auch nur ein Ablenkungsmanöver, weil auf einem anderen Schauplatz eine riesen Sauerei ausgeheckt wird.
        Zuletzt geändert von Martina am Samstag 26. September 2020, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
        Toleranz ist die Duldung des Übels

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        Niels
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Niels »

        Mir auch.
        Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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        Martina
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Martina »

        Und dazu möchte ich auch auf den Link verweisen, der in dem von dir verlinkten Dokument steht:
        https://www.katholisch.de/artikel/26901 ... onalkirche Vor allen, dass er "gleichzeitig er vor möglichen Spaltungen warnt und über das mangelnde theologische Niveau mancher Papiere spricht."
        Toleranz ist die Duldung des Übels

        Ralf
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Ralf »

        Der Synodale Weg reiht sich ein in sehr fruchtbringende deutsche Debatten [*hust*]. Andernorts heute geschrieben:
        "Darf ich ein Eis?"

        "Nein."

        (2 Minuten später)

        "Darf ich ein Eis?"

        "Nein."

        (Wieder zwei Minuten später)

        "Darf ich ein Eis?"

        "Nein."

        (drei Minuten später)

        "Ich finde, gewisse Fragen müssen endlich gestellt werden: darf ich ein Eis?"

        [bischöfliche Alternativvariante:] "Also die Frage nach dem Eis steht immer noch im Raum. Sie sollte beantwortet werden."

        ...
        Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Bruder Donald »

        Papst Franziskus in „dramatischer Sorge“
        Bischof Algermissen berichtet von Gespräch in Rom mit Papst Franziskus: Papst in dramatischer Sorge um die katholische Kirche in Deutschland. Tenor in Rom: Dieser Weg "deformiere und verunstalte" das Evangelium
        Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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        HeGe
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von HeGe »

        Bruder Donald hat geschrieben:
        Donnerstag 8. Oktober 2020, 17:35
        Papst Franziskus in „dramatischer Sorge“
        Bischof Algermissen berichtet von Gespräch in Rom mit Papst Franziskus: Papst in dramatischer Sorge um die katholische Kirche in Deutschland. Tenor in Rom: Dieser Weg "deformiere und verunstalte" das Evangelium
        Ach, wenn es doch nur jemanden gäbe, der diesem Spuk jederzeit ein Ende verordnen könnte. So eine Art Oberhaupt der Kirche, das wäre doch was Praktisches. :unbeteiligttu:
        Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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        Lycobates
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        Re: Synodaler Weg 2019

        Beitrag von Lycobates »

        HeGe hat geschrieben:
        Donnerstag 8. Oktober 2020, 18:13
        Bruder Donald hat geschrieben:
        Donnerstag 8. Oktober 2020, 17:35
        Papst Franziskus in „dramatischer Sorge“
        Bischof Algermissen berichtet von Gespräch in Rom mit Papst Franziskus: Papst in dramatischer Sorge um die katholische Kirche in Deutschland. Tenor in Rom: Dieser Weg "deformiere und verunstalte" das Evangelium
        Ach, wenn es doch nur jemanden gäbe, der diesem Spuk jederzeit ein Ende verordnen könnte. So eine Art Oberhaupt der Kirche, das wäre doch was Praktisches. :unbeteiligttu:
        Ja, dafür beten wir ja auch regelmäßig!
        Supplici, Domine, humilitate deposcimus, ut sacrosanctae Romanae Ecclesiae concedat Pontificem illum tua immensa pietas, qui et pio in nos studio semper tibi placitus, et tuo populo pro salubri regimine sit assidue ad gloriam tui nominis reverendus. Per Dominum ...
        Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
        *
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        ... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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