Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Sonntag 3. November 2019, 06:32

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 3. November 2019, 00:34
holzi hat geschrieben:
Samstag 2. November 2019, 21:32
Juergen hat geschrieben:
Samstag 2. November 2019, 17:53
UPDATE reifen SET profil=8mm WHERE profil<1,6
Du hast die Anführungszeichen vergessen und das Semikolon am Schluß:
UPDATE reifen SET profil="8 mm" WHERE profil < "1.6 mm";
Sodala: jetzt müsst er es packen! :breitgrins:
Meinst Du ' oder "
Wer hätte gedacht, daß man mit einer Zeile SQL so viel OT-Spaß haben kann?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 6. November 2019, 09:21

Das Problem der Entsorgung alter Windkraftanlagen verschärft sich. Das Umweltbundesamt will die Bedingungen den Gefahren anpassen:
„Aufgrund ihrer hohen Energiedichte sind Carbonfasern nur unter extremen Bedingungen verbrennbar“, heißt es in der Studie. Die elektrische Leitfähigkeit von CFK-Stäuben könne innerhalb der Verbrennungsanlagen „zu Kurzschlüssen, Stromausfällen oder Bränden führen“. Damit nicht genug: Zu vermuten sei, „dass Carbonfasern unter Sauerstoffeinfluss ab einer Temperatur von 650 Grad Celsius lungengängige Teilchen bilden, die nach Einatmung – ähnlich wie bei Asbestfasern – das Lungenkrebsrisiko erhöhen“.
(...)
Auch die Praxis, Tausende Tonnen Betonfundament nach dem Windradabriss einfach im Boden zu belassen, will das Umweltbundesamt so nicht mehr hinnehmen: Die Fundamente sollten in Zukunft „möglichst vollständig zurückgebaut werden“. Das bislang eingesetzte Verfahren, Rotorblätter vor Ort auf dem Acker kleinzusägen oder -flexen, sollte ebenfalls reguliert werden, fordert das Umweltbundesamt mit Blick auf die „lungengängigen“ Carbonfasern, die dabei freigesetzt werden. Bei den Sägearbeiten vor Ort „sollte die Staubbelastung für Mensch und Umwelt durch Einhausung sowie Auffangen von staubbelastetem Wasser minimiert werden“.
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... wende.html

Man baut und denkt nicht an die Entsorgung - genau dieser Vorwurf wurde bei der Atomenergie immer von den Grünen erhoben. Einen Unterschied gibt es allerdings: Die Atomwirtschaft hat Rückstellungen gebildet - der einzelne Windkraftanlagenbetreiber auch? :hmm:

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 8. November 2019, 13:04

NZZ:
Von wegen nur Umweltschutz: In Wahrheit kämpfen die führenden deutschen Klimaaktivistinnen gegen Kapitalismus und Marktwirtschaft

Carola Rackete und Luisa Neubauer sind die bekanntesten Köpfe der deutschen Klimaschutzbewegung. Beide haben kürzlich Bücher zum Thema vorgelegt. Die Lektüre lohnt sich – vor allem für Eltern, deren Kinder demonstrieren. Wie radikal diese Autorinnen sind, dürfte den wenigsten bewusst sein.

Der deutsche Verfassungsschutz wird grundsätzlich aufmerksam, wenn eine Personengruppe die Existenz der Republik und deren Rechtssystem ablehnt, oder auch, wenn demokratisch gewählten Repräsentanten der Republik von einer solchen Gruppe die Legitimation abgesprochen wird. So weit, so rechtsstaatlich, nur: Die Anhänger einer spezifischen Gruppe sind von solch kritischer Aufmerksamkeit bis jetzt nicht betroffen. Denn im Namen des Klimaschutzes ist per se im Namen der Wahrheit ist im Namen des Guten – eine Mär, die gefährliche Züge annimmt.


Hierin liegt das Kern- und Totschlagargument, mit dem die Alternativlosigkeit der Forderungen gerechtfertigt werden soll: Dem moralisch Guten kann und darf man nicht widersprechen. Es gibt nur noch gut oder böse, Klimaschutz oder Kapitalismus, gerecht oder ungerecht. Dabei ignorieren die schreibenden Aktivistinnen, dass auf dieser Grundlage überhaupt keine Diskussion mehr möglich ist. Ihre mangelnde Bereitschaft, auch andere Lösungen als die ihren anzuerkennen, macht sie unfähig, mehr als das zu repräsentieren, was sie selbst sind: wohlstandsverwahrloste Neomarxisten.
Gruß
Jürgen
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Libertas Ecclesiae
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 8. November 2019, 16:43

„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 9. November 2019, 01:50

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 16:43
Fulda: Endlich ein E-Bus, der auch wirklich fährt (wie auch in Hannover)

:D
Na ja - D. halt.... andere sind da schon weiter:

In Shenzhen fahren 16.000 E-Busse

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Samstag 9. November 2019, 07:48

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 9. November 2019, 01:50
Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 16:43
Fulda: Endlich ein E-Bus, der auch wirklich fährt (wie auch in Hannover)

:D
Na ja - D. halt.... andere sind da schon weiter:

In Shenzhen fahren 16.000 E-Busse
In Moskau wird auch an einer Umstellung der in die Jahre kommenden Flotte von Oberleitungsbussen auf Elektrobusse gearbeitet https://mdz-moskau.eu/der-ruckzug-der-gehornten/.
Mit Häme beobachteten viele schließlich den holprigen Start der ersten Elektrobusse im September 2018. Doch die Kinderkrankheiten scheinen überwunden. Mittlerweile fahren über 180 Elektrobusse der Marken KAMAZ und LiAS in der Hauptstadt. Die beiden Modelle wurden eigens für Moskau entwickelt. Immer mehr Schnellladestationen entstehen, an denen sie in 15 Minuten ihre Batterien wieder aufladen können. Etwa 70 Kilometer weit kommen sie damit. Bis 2030 will die Verkehrsgesellschaft Mosgortrans alle Diesel- und Trolleybusse durch Elektrobusse ersetzen.
Nachtrag: Man sollte beim Vergleich auch berücksichtigen, daß Shenzhen mit seinem tropischen Meeresklima (+13°C bis +32°C mittlere Temperatur) andere Anforderungen stellt als Moskau mit seinem kontinentalen kühlgemäßigten Klima (–10°C bis +24°C mittlere Temperatur)
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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