Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

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Edi
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Edi » Freitag 26. Juni 2015, 08:35

Siard hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:http://www.kath.net/news/5123
Ein weiteres Armutszeugnis für kath.net. Schade.
Kath.net berichtet ja nur und nimmt keine Stellung zum Thema.
Meine Meinung ist folgende: Was geht es andere an, wenn man für sie betet. Beten heisst üblicherweise andern etwas Gutes wünschen. Wenn dieses Gebet in der Vergangenheit zur Judenverfolgung beigetragen haben sollte, dann lag das sicher nicht am Gebet an sich, sondern daran, daß es in der falschen Absicht gesprochen wurde. Das durch Papst Benedikt in der Formulierung geänderte Gebet, ist ja textlich abgemildert und trotzdem eindeutig. Jedenfalls sollte man sich von niemand vorschreiben lassen, ob man für ihn beten darf oder nicht. Zudem "beten" die Juden auch für andere z.B. in ihrem Achtzehnbittengebet, wo es in der zwölften Bitte heisst:

"Den Verleumdern sei keine Hoffnung, und alle Ruchlosen mögen im Augenblick untergehen, alle mögen sie rasch ausgerottet werden, und die Trotzigen schnell entwurzle, zerschmettre, wirf nieder und demütige sie schnell in unseren Tagen. Gelobt seist du Ewiger, der du die Feinde zerbrichst und die Trotzigen demütigst!"

Damit sind u.a. auch Christen gemeint. Hat die Kirche oder Herr Mussinghoff auch jemals gefordert, die Juden sollen die 12. Bitte ändern oder ganz abschaffen? Diese Bitte ist wahrlich eine "friedvolle". Dieser Mussinghoff liegt wie öfters auf der falschen Linie.
Ich habe hier im Forum schon ab und an geschrieben, daß man die Theologie nicht wegen der Judenverfolgumg ändern kann und dieses Thema ist an anderer Stelle auch schon ausführlich von Theologen diskutiert worden, weil gewisse Bischöfe wie ein Lehmann z.B. meinen, für die Juden gäbe es inzwischen einen eigenen Heilsweg. Dafür aber gibt es in der Schrift keinerlei Begründung.

http://www.kath-info.de/karfreitagsfuerbitte.html

http://www.kath-info.de/karfreitagsbitte.html#beten
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Siard
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Freitag 26. Juni 2015, 17:34

Edi hat geschrieben:Kath.net berichtet ja nur und nimmt keine Stellung zum Thema.
Aber es werden Formulierungen (ich vermute) übernommen, die der Herabsetzung von Benedikt XVI. dienen. Damit macht man sich diese letztlich zu Eigen.

Isidor_von_Sevilla
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Freitag 26. Juni 2015, 17:50

Siard hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Kath.net berichtet ja nur und nimmt keine Stellung zum Thema.
Aber es werden Formulierungen (ich vermute) übernommen, die der Herabsetzung von Benedikt XVI. dienen.
Die Übernahme der verwendeten Formulierungen muß wohl so sein, wenn man sachlich und komplett berichten will. Oder? :detektiv:
Siard hat geschrieben:Damit macht man sich diese letztlich zu Eigen.
Wie kommst Du denn auf dieses "schräge Brett"? :hmm:
Kath.netter zu Bene-Bashern zu machen ist ja wohl kompletter Blödsinn! :ikb_hammer:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Siard
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Freitag 26. Juni 2015, 18:06

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Kath.net berichtet ja nur und nimmt keine Stellung zum Thema.
Aber es werden Formulierungen (ich vermute) übernommen, die der Herabsetzung von Benedikt XVI. dienen.
Die Übernahme der verwendeten Formulierungen muß wohl so sein, wenn man sachlich und komplett berichten will. Oder? :detektiv:
Nein. Nur bei Zitaten, diese wären aber zu kennzeichnen.
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Damit macht man sich diese letztlich zu Eigen.
Wie kommst Du denn auf dieses "schräge Brett"?
Na ja, das ist analog zur Rechtsprechung zur Verantwortung für Links im Internet. :pfeif:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Kath.netter zu Bene-Bashern zu machen ist ja wohl kompletter Blödsinn! :ikb_hammer:
Wenn Du es sagst … :kugel:
(Wenn Du meine Formulierung so auslegst, kann ich Dein Smilie auch als Gewaltandrohung auffassen. :kussmund: )

_______
Des Weiteren bin ich der Meinung*: Der Artikel bestätigt die Auffassung von CIC-Fan bezüglich der Motivation Benedikts für das Motu Proprio.
*) Eigentlich wollte ich Ceterum censeo schreiben, habe mich aber eines anderen besonnen.

Isidor_von_Sevilla
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Freitag 26. Juni 2015, 18:17

Siard hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Kath.net berichtet ja nur und nimmt keine Stellung zum Thema.
Aber es werden Formulierungen (ich vermute) übernommen, die der Herabsetzung von Benedikt XVI. dienen.
Die Übernahme der verwendeten Formulierungen muß wohl so sein, wenn man sachlich und komplett berichten will. Oder? :detektiv:
Nein. Nur bei Zitaten, diese wären aber zu kennzeichnen.
In dem Artikel sind die wörtlichen Zitate mit diesen Zeichen markiert: » und «!

Wieso hast Du damit ein Problem? :detektiv:

Andere Aussagen der Beteiligten sind offenbar korrekt sinngemäß wiedergegeben.
Auch das ist bei ordentlichem Journalismus zulässig. :daumen-rauf:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

Isidor_von_Sevilla
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Freitag 26. Juni 2015, 18:18

Siard hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Damit macht man sich diese letztlich zu Eigen.
Wie kommst Du denn auf dieses "schräge Brett"?
Na ja, das ist analog zur Rechtsprechung zur Verantwortung für Links im Internet. :pfeif:
Ah jetzt ja! :D :D :D
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Freitag 26. Juni 2015, 18:21

Siard hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Kath.netter zu Bene-Bashern zu machen ist ja wohl kompletter Blödsinn! :ikb_hammer:
Wenn Du es sagst … :kugel:

(Wenn Du meine Formulierung so auslegst, kann ich Dein Smilie auch als Gewaltandrohung auffassen. :kussmund: )
Es läßt sich eine gewisse hermeneutische Willkür bei Deinen Statements feststellen! 8)
Siard hat geschrieben:Des Weiteren bin ich der Meinung*: Der Artikel bestätigt die Auffassung von CIC-Fan bezüglich der Motivation Benedikts für das Motu Proprio.
*) Eigentlich wollte ich Ceterum censeo schreiben, habe mich aber eines anderen besonnen.
Wie gut, daß Ihr zwei Beiden die Gedanken des emeritierten Papstes lesen könnt! :roll:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Samstag 27. Juni 2015, 16:07

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Kath.netter zu Bene-Bashern zu machen ist ja wohl kompletter Blödsinn! :ikb_hammer:
Wenn Du es sagst … :kugel:

(Wenn Du meine Formulierung so auslegst, kann ich Dein Smilie auch als Gewaltandrohung auffassen. :kussmund: )
Es läßt sich eine gewisse hermeneutische Willkür bei Deinen Statements feststellen! 8)
:ikb_dontgetit:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Des Weiteren bin ich der Meinung*: Der Artikel bestätigt die Auffassung von CIC-Fan bezüglich der Motivation Benedikts für das Motu Proprio.
Wie gut, daß Ihr zwei Beiden die Gedanken des emeritierten Papstes lesen könnt! :roll:
Du bist der Gewinner bei "Miss Verständnis" 2015. Der Artikel unterstellt, das er dies alles nur unternommen hat, um FSSPX zum Einlenken zu bewegen, nicht, weil es ihm wichtig war.

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von HeGe » Mittwoch 8. Juli 2015, 14:42

Auch das Erzbistum Berlin unterstützt die Muslime in ihren religiösen Bräuchen:

http://www.kath.net/news/51269
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Jarom1
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Jarom1 » Mittwoch 8. Juli 2015, 15:00

HeGe hat geschrieben:Auch das Erzbistum Berlin unterstützt die Muslime in ihren religiösen Bräuchen:

http://www.kath.net/news/51269
Da gab es doch mal so etwas wie das 1. Gebot ...
Consciousness of sin, certainty of faith, and the testimony of the Holy Spirit

Robert Weemeyer
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Robert Weemeyer » Mittwoch 8. Juli 2015, 16:06

Das erste Gebot gibt's auch immer noch. Ich lese da aber nicht heraus, dass man sich abends nicht mit Muslimen an einen Tisch setzen soll.

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Juergen
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Juergen » Mittwoch 8. Juli 2015, 16:11

Robert Weemeyer hat geschrieben:Das erste Gebot gibt's auch immer noch. Ich lese da aber nicht heraus, dass man sich abends nicht mit Muslimen an einen Tisch setzen soll.
Wenn das Fastenbrechen als Abendessen in geselliger Runde zu verstehen wäre, spräche auch nichts dagegen, daran teilzunehmen. Wer es aber in der Form versteht, der wird ihm nicht gerecht. Es handelt sich in weiterem Sinne um ein religiöses oder zumindest religiös begründetes Mahl. Damit nimmt man in gewisser Weise am fremden Kult teil. Das sollten Christen aber tunlichst unterlassen.
Gruß
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Robert Weemeyer
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Robert Weemeyer » Mittwoch 8. Juli 2015, 16:47

Ein im weitesten Sinne "religiös begründetes Mahl" sind auch Kartoffelsalat und Würstchen am Heiligen Abend. Dieses Essen mag zwar Kult sein, aber religiöser Kultus doch wohl weniger (abgesehen vom Tischgebet).

Beim Fastenbrechen der Muslime war ich noch nicht dabei. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, handelt es sich in erster Linie um ein Sättigungsmahl bzw. um ein Essen im Kreise von Freunden und Familie. Allerdings ist natürlich der Zeitpunkt des Essens religiös begründet, und die Muslime verrichten zu Beginn des Mahls ein Gebet.

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Mittwoch 8. Juli 2015, 17:19

Jarom1 hat geschrieben:Da gab es doch mal so etwas wie das 1. Gebot ...
Das war in einer anderen Religion.

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Yeti » Mittwoch 8. Juli 2015, 17:22

Juergen hat geschrieben:
Robert Weemeyer hat geschrieben:Das erste Gebot gibt's auch immer noch. Ich lese da aber nicht heraus, dass man sich abends nicht mit Muslimen an einen Tisch setzen soll.
Wenn das Fastenbrechen als Abendessen in geselliger Runde zu verstehen wäre, spräche auch nichts dagegen, daran teilzunehmen. Wer es aber in der Form versteht, der wird ihm nicht gerecht. Es handelt sich in weiterem Sinne um ein religiöses oder zumindest religiös begründetes Mahl. Damit nimmt man in gewisser Weise am fremden Kult teil. Das sollten Christen aber tunlichst unterlassen.
Es gab da mal auch eine Zeit, da war es in älter gewordenen kirchlichen Ex-Jugendgruppenkreisen mit Familiengründung en vogue, das Pascha-Mahl zu halten statt die Eucharistie zu feiern, stellenweise wurde das auch von Kirchen angeboten. Das war die Zeit, in der vermehrt plötzlich alttestamentarische Namen bei den Taufen auftauchten wie Sarah, Ruth, Leah (alle Namen vorzugsweise mit "h" am Ende, um die hebräische Provenienz zu betonen). Wegen der Pascha-Mahlfeiern gab es Proteste vom Zentralrat der Juden und man zog recht schnell den Schwanz ein. Die Namen verschwanden in der Breite auch schnell wieder. Vielleicht erleben wir bald die ersten pseudochristlichen Familien, die ihren Kindern muslimische Namen geben - natürlich aus lauter Solidarität und nur, bis sich der Zentralrat der Muslime über Missbräuche der religiösen Kultur des Islam beschwert.
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Jarom1 » Donnerstag 9. Juli 2015, 10:49

Siard hat geschrieben:
Jarom1 hat geschrieben:Da gab es doch mal so etwas wie das 1. Gebot ...
Das war in einer anderen Religion.
:hae?:
Consciousness of sin, certainty of faith, and the testimony of the Holy Spirit

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Clemens » Donnerstag 9. Juli 2015, 14:00

Sarah, Ruth und Lea sind in christlichen (nur evangelischen??) Kreisen nicht en vogue, weil sie jüdisch sind, sondern weil sie biblisch sind.
Mustafa etc wird das nie sein.

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Juergen » Donnerstag 9. Juli 2015, 14:04

Clemens hat geschrieben:Mustafa etc wird das nie sein.
Was wird Mustafa nie sein?
En vogue?
Oder jüdisch?
Oder biblisch?

Nunan… wenn die Bibel dereinst in eine „islamgerechte Sprache“ übersetzt sein wird, dann taucht darinnen auch ein Mustafa auf – ich schwör! :ikb_devil2:
Gruß
Jürgen
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Clemens » Donnerstag 9. Juli 2015, 14:13

Dritteres.
Aber ich stimme dir zu: Wenn, dann wird es bestimmt auch so sein, wie du schreibst.
(Freilich glaube ich immer noch, dass dieser Wenn-Satz im Super-Irrealis steht.)
;)

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Yeti » Donnerstag 9. Juli 2015, 14:50

Clemens hat geschrieben:Sarah, Ruth und Lea sind in christlichen (nur evangelischen??) Kreisen nicht en vogue, weil sie jüdisch sind, sondern weil sie biblisch sind.
Mustafa etc wird das nie sein.
Nee, Clemens, ich habe da ganz konkrete Beispiele aus lauter ehemaligen Jugendgruppenmitgliedern aus meiner eigenen Gemeinde aus Jugendtagen vor Augen und habe auch seither immer gefragt, wenn mir solche Namen begegnet sind. Meist war die Intention wirklich so, wie ich schrieb. Übrigens waren darunter viele, die zuerst in charismatischen Erneuerungsbewegungen aktiv waren und sich später in die Apostasie verabschiedet haben. Natürlich sehe ich hier keinen kausalen Zusammenhang, ich denke eher, dass charismatische Gruppen früher auch Leute anzogen, die vielleicht mehr an politisch-korrekter Wohlfühl-Atmosphäre interessiert waren als tatsächlich am Glauben und dann gesehen haben, dass sie so gläubig dann doch (noch) nicht waren. Konfessionell waren diese Gruppen sehr durchmischt, aber ich hatte natürlich mehr Kontakt mit katholischen Gruppen der charismatischen Erneuerung.
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Yeti » Donnerstag 9. Juli 2015, 14:56

Clemens hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Clemens hat geschrieben:Mustafa etc wird das nie sein.
Was wird Mustafa nie sein?
En vogue?
Oder jüdisch?
Oder biblisch?

Nunan… wenn die Bibel dereinst in eine „islamgerechte Sprache“ übersetzt sein wird, dann taucht darinnen auch ein Mustafa auf – ich schwör! :ikb_devil2:
Dritteres.
Aber ich stimme dir zu: Wenn, dann wird es bestimmt auch so sein, wie du schreibst.
(Freilich glaube ich immer noch, dass dieser Wenn-Satz im Super-Irrealis steht.)
;)
Ich halte es besonders deshalb für unwahrscheinlich, weil die Bibel in den großen christlichen Kirchen oft keine wirklich so große Rolle mehr spielt. Es ist ja oft heute keine Seltenheit mehr, dass gebildete Muslime "progressive" Christen auf die Bibel hinweisen. Freilich wollen die davon nichts hören und schweigen vor lauter Toleranz, weil sie eine politisch-korrekte Falle wittern.
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Juergen » Sonntag 19. Juli 2015, 14:05

http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/07/ ... olche.html

Sollte man als Kardinal solche heidnischen Rituale zur Göttin "Pachamama" mitmachen?

Kardinal Gianfranco Ravasi ist Präsident des Päpstlichen Kulturrates. Als solcher nahm er wohl im November 2014 an einem heidnischen Ritual zur "Urmutter Erde" teil, was aber erst jetzt öffentlich wurde…


… Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird,
den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.
Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird,
den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. …

(Mt 10,32f.)
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von HeGe » Donnerstag 28. Januar 2016, 14:10

kath.net hat geschrieben:Eltern über "Allah"-Lied empört - katholische Kirche nicht?

Die Aufregung um eine Volksschullehrerin, die bei einem Lied "Gott" durch "Allah" ersetzt hat, geht weiter. Und Vertreter der Diözese Linz relativiert die Aufregung - Eltern weiterhin empört [...]

[...] Franz Asanger, Direktor des Schulamtes der Diözese Linz, meinte laut einem Bericht der "Krone", dass Gott viele Namen hat. "Er ist in einem Begriff nicht zu fassen. In unserem Kulturkreis wird Allah mit den Muslimen assoziiert. Wenig bekannt ist aber, dass Übersetzungen der Bibel ins Arabische das Wort 'Allah' für den christlichen Gott verwenden." [...]
:roll:
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von overkott » Donnerstag 28. Januar 2016, 23:04

:|

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Raphaela » Sonntag 31. Januar 2016, 07:47

Clemens hat geschrieben:Sarah, Ruth und Lea sind in christlichen (nur evangelischen??) Kreisen nicht en vogue, weil sie jüdisch sind, sondern weil sie biblisch sind.
Mustafa etc wird das nie sein.
Ismael ist auch ein biblischer Name :unbeteiligttu: :pfeif:
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Yeti » Sonntag 31. Januar 2016, 19:59

Luzifer oder der Teufel auch. Und es gibt sogar einen heiligen "Adolf von Osnabrück". Er soll Kranke geheilt haben. Er soll auf jeden Fall in eine Hütte mit Pestkranken hineingegangen sein und als er herauskam, verkündete er, sie seien gesund. Ich weiß aber nicht, ob jemand die Kurierten gesehen hat. :hmm:
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Montag 1. Februar 2016, 07:20

Yeti hat geschrieben:Und es gibt sogar einen heiligen "Adolf von Osnabrück". Er soll Kranke geheilt haben. Er soll auf jeden Fall in eine Hütte mit Pestkranken hineingegangen sein und als er herauskam, verkündete er, sie seien gesund. Ich weiß aber nicht, ob jemand die Kurierten gesehen hat. :hmm:
Und worauf willst Du hinaus? (Das Menschen mit nicht biblischem Namen keine Heiligen sein können? :pfeif: )

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Yeti » Montag 1. Februar 2016, 23:23

Siard hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Und es gibt sogar einen heiligen "Adolf von Osnabrück". Er soll Kranke geheilt haben. Er soll auf jeden Fall in eine Hütte mit Pestkranken hineingegangen sein und als er herauskam, verkündete er, sie seien gesund. Ich weiß aber nicht, ob jemand die Kurierten gesehen hat. :hmm:
Und worauf willst Du hinaus? (Das Menschen mit nicht biblischem Namen keine Heiligen sein können? :pfeif: )
Um Gottes Willen, nein! Das war Ironie...
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von HeGe » Donnerstag 31. August 2017, 14:34

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 9. Oktober 2019, 12:31

Prozession mit einem Götzenbild im Petersdom am 7. Oktober, dem Rosenkranzfest:

https://fratresinunum.com/

Abominatio desolationis in loco (quondam) sancto
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Siard » Mittwoch 9. Oktober 2019, 12:36

Welche Sanktionen gibt es gegen die Teilnehmenden Kleriker?

:kugel:

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Lycobates
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 9. Oktober 2019, 12:44

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 12:36
Welche Sanktionen gibt es gegen die Teilnehmenden ... ?

:kugel:
Die von Rechts wegen eintretenden, oder u.U. für manche bereits seit Jahrzehnten eingetretenen.

Was die Basilika angeht, haben wir hier offensichtlich einen impius usus, der das Feiern der Messe und die Sakramentenspendung bis nach der Rekonzilierung des Bauwerks strikt untersagt. Aber das werden wir nicht mehr erleben, weder das eine, noch das andere.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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