Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Coelestin
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Coelestin » Montag 12. August 2019, 20:31

Das mit der Erderwärmung ist bereits Geschichte. Es gibt nämlich, nachdem ja letztes Jahr sich die Erdtemperatur gesenkt hat, bald eine Mini-Eiszeit.
Mini-Eiszeit deswegen, damit das große Ganze (Die Erderwärmunghysterie mit Greta und Klimahüpfen) nicht gleich offensichtlich als Lachnummer gesehen wird!!
https://www.youtube.com/watch?v=GG7Cidc3mFc

Außerdem glaub ich mal, daß der 3. WK das ganze Gelabere endlich beenden wird.
- Wegen des Datums bin ich am Schwimmen. Ilrmaier sieht "2 Achter und 1 Neuner" und dann "der 3. Neuner bringt den Frieden".
- Nostradamus ist mit Irlmaier nicht vergleichbar.
a) Er hat in eine Kristallkugel geschaut und wollte die Zukunft wissen. --> Magie!
b) Dann hat er seinen Schrott auch noch verschlüsselt, sodaß wir jetzt mit Computerprogrammen alles aus dem Zeichensalat herauslesen können/dürfen/müssen - wenn wir dumm genug sind.
c) Bei Ilrmaier kamen die Bilder einfach über ihn, er wollte es nicht. "Was ich gesehen habe, hab ich gesehen." Und er hat es nicht verschlüsselt. Warum auch???
- Für mich ist dies nicht das Evangelium, aber so ganz grob stell ich mich schon ganz gern darauf ein. Z.B. druck ich Bücher. Nach WK3 wird das extrem schwierig, also hau ich jetzt noch so viel wie möglich raus. Ist das überhaupt notwendig? Auch gute Zeiten müssen vorbereitet sein, deswegen braucht man auch danach gute Bücher. Und eine große Streuung wär ideal. Jedenfalls ist mir schleierhaft, wie "der 3. Neuner" sich bewahrheitet außerhalb vom 09.09.2019. --> 19.09.19? 09.09.2029 find ich jedenfalls zu spät! Kann mich natürlich irren! Selbstverständlich. Bzw. mit dem 08.08.2019 lag ich schon falsch. Mal sehen.

Aber lange müssen wir uns die Grünen Gutmenschen und linke Globalisten nicht mehr um die Ohren schlagen. Auch wenn es eine extrem harte Landung wird.
rotbraunes ANTI-sozialistisch “Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.”Konfuz.
"Unsere Ökonomie => Schweinezucht = produktiv, Kind-Großziehen = unproduktiv" Fried.List, dt.Ökonom

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Montag 12. August 2019, 22:00

Wollt ihr die totale Klimarettung?
Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt vorstellen können?
:pfeif:
Gruß
Jürgen
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Lupus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Lupus » Mittwoch 14. August 2019, 10:49

"Wann wirds endlich wieder Sommer? Ein Sommer, wie er früher einmal war."
Heute, gegen 11:30 Uhr gerade mal 14 Grad C.
Kürzlich in BR Classik Nachrichten: "Für die Jahreszeit zu kühl!"
Ich erinnere mich, im Mai gelesen zu haben: "Wissenschaftler prophezeien auch für dieses Jahr einen überheißen Sommer!" Dabei war "Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass"! was diese "Wissenschaftler" wohl so zusammem phantasieren!? :regel:
+L.
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. August 2019, 13:20

Lupus, inzwischen wird zwischen "Wetter" und "Klima" unterschieden.

Die für die Jahreszeit zu niedrigen Temperaturen sind dem Phänomen "Wetter" zuzuordnen, aber wenn es in die Vorstellung paßt, heißt es "Klima". Sollte wirklich mal eine oder mehrere Jahreszeit(en) aus der "Reihe tanzen", ist das mit dem "Wetter" zu erklären und ändert nichts am Klimawandel. ;D

Das wäre ja noch schöner, wenn man sich geirrt hätte und Greta umsonst mit dem Segelboot über den Atlantik gefahren wäre.

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 14. August 2019, 14:24

Und so sieht es auf der „Öko-Yacht“ aus, mit welcher die „Klima-Heilige“ nebst Vater den Atlantik überqueren möchte:
https://www.stern.de/panorama/greta-thu ... 47810.html
Gruß
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 14. August 2019, 14:51

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 15. August 2019, 10:15

Flugreisen sind zu billig - so tönt es seit einiger Zeit von der Bundesregierung. Dabei war es die Bundesregierung, die durch die Rettung von AirBerlin die billigen Flugreisen ermöglicht hat. Dadurch entstand ein Überangebot und damit natürlich fallende Preise:
Für den Preisverfall mitverantwortlich ist ironischerweise dieselbe Bundesregierung, die seit Juli in Teilen über die viel zu niedrigen Ticketkosten klagt. Denn sie selbst sorgte Anfang September 2017 dafür, die Überkapazitäten zu zementieren.
Statt den deutschen Flugmarkt durch die Pleite zu verkleinern, vermittelte das damals von Brigitte Zypries (SPD) geführte Bundeswirtschaftsministerium einen Überbrückungskredit der bundeseigenen KfW-Bank, der Air Berlin in der Luft hielt.
(...)
Ohne sicher sein zu können, ob die Pleite-Airline die Steuergelder jemals zurückzahlen würde, half die Bundesregierung mit 150 Millionen Euro aus – und verhinderte damit die dringend benötigte Marktbereinigung. (...)
Peinlich achteten die Beteiligten darauf, dass es zu keiner wirklichen Einstellung des Flugbetriebs kam. Denn dadurch wären die Start- und Landerechte verloren gegangen. Das aus heutiger Sicht zu beklagende Ergebnis: An den Überkapazitäten änderte sich durch die Megapleite nichts.
Air Berlins Aus beschert günstigere Flugtickets – und den Airlines Verluste

Zur Erinnerung: Es war wieder die Kanzlerin, die kurz vor der BTW im September "häßliche Bilder" von gestrandeten Urlaubern am Mittelmeer verhindern wollte und sich für den Überbrückungskredit einsetzte. Der Kredit wurde inzwischen fast vollständig zurückgezahlt, auch weil die Start- und Landerechte verkauft werden konnten.

Das Lamentieren der Politiker über "zu billige Flüge" ist daher wohlfeil. Solange sie darauf bestehen, daß auch unrentable Provinzflughäfen weiter (ggfs. mit Steuergeld) weiterbetrieben werden, wird das Angebot steigen. Gerade von diesen Flughäfen (z.B. Weeze) starten die Extrembilligflieger (Ryanair), die für wenig Geld entfernte Ziele ansteuern.

Lt. oa Bericht sind nach der Air-Berlin Pleite die Flugpreise zunächst gestiegen
Als den Airlines der Nachlass aus dem Fundus von Air Berlin vollends zur Verfügung stand, bröckelten die Tarife rasch wieder. Kostete das durchschnittliche Ryanair-Ticket 2018 noch 79 Euro, sind es inzwischen nur noch 59 Euro.
Die Quittung kommt und die Kanzlerin muß ihre Eingriffe in das Marktgeschehen anschließend wieder "reparieren".

dreesi_drei
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von dreesi_drei » Donnerstag 15. August 2019, 10:58

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Freitag 16. August 2019, 10:12

"Warum Greta mit Fliegen weniger CO2 freigesetzt hätte"

Daraus:
Der Pressesprecher von Thunbergs Skipper [...], sagte [...], dass etwa fünf Mitarbeiter das Schiff zurück nach Europa segeln sollen. [...] „Natürlich fliegen die da rüber, geht ja gar nicht anders“, so der Sprecher. Auch Profisegler Herrmann werde für den Rückweg das Flugzeug nehmen.
Und wahrscheinlich umgekehrt das gleiche Procedere für die Rückfahrt. :D
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 16. August 2019, 10:58

Die will wohl auch noch nach Südamerika. Da bin ich mal gespannt, wie sie das macht. Zwischen Panama und Kolumbien gibt es keine Straße - wieder mit dem Segelboot oder schwimmt sie diesmal? :vogel:

Hauptsache, man hat Greta und muß kurz vor der Wahl nicht über andere Dinge berichten....

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holzi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von holzi » Freitag 16. August 2019, 11:12

Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 16. August 2019, 11:12

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 10:58
Die will wohl auch noch nach Südamerika. Da bin ich mal gespannt, wie sie das macht. Zwischen Panama und Kolumbien gibt es keine Straße - wieder mit dem Segelboot oder schwimmt sie diesmal? :vogel:

Hauptsache, man hat Greta und muß kurz vor der Wahl nicht über andere Dinge berichten....
Nein, sie braucht dazu nur drei Dinge:
- Pömpel
- Seil
- Gleitdrachen

An dem Gleitdrachen befestigt sie das eine Ende des Seils. Das andere knotet sie an den Pömpel. Dann begibt sie sich in den Gleitdrachen und ihr Vater saugt den Pömpel am Flugzeug fest, mit dem der Papst nach Südamerika reist…

Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 16. August 2019, 13:21

D. soll klimaneutral werden und das sind die Kosten:

7.600 Milliarden fürs Klima
Die Energiewende, so machen diese gigantischen Summen deutlich, wird damit zu einem gigantischen Wohlstandsvernichtungs- oder gar Verarmungsprogramm für weite Teile der Bevölkerung. Welche Familie kann sich schon eine monatliche Mehrbelastung zwischen 500 und 1.000 Euro leisten, ohne sich dafür in der alltäglichen Lebensführung sehr deutlich einschränken zu müssen?
(...)
Da auch Verkehr und Wärme komplett dekarbonisiert, also größtenteils elektrifiziert werden sollen, wozu laut Bericht „mit rund 1.150 Terawattstunden sogar fast doppelt so viel Strom benötigt“ wird wie heute, und man sich ganz auf Wind und Photovoltaik verlassen will, kommt der Bericht zu dem Schluss: „Die installierte Leistung an Windkraft und Photovoltaik müsste in diesem Fall (bei gleichbleibendem Energieverbrauch) gegenüber heute versiebenfacht werden.“
Mal sehen, was Merkel im September verkünden wird - es soll ja nicht "pillepalle" sein.... :auweia:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 18. August 2019, 19:06

Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Montag 19. August 2019, 12:54

Gott sei Dank scheint es in Bayern noch halbwegs vernünftige Kapläne zu geben:
Kaplan Sebastian Scherr aus Landshut hielt bei der 54. Arberkirchweih am Sonntag eine Predigt zum Thema Klima.
Heftige Kritik an Thunberg am Arberkirta
Wenn die Leute Gott nicht mehr anbeten, suchen sie sich Ersatzgötzen: Geld, Auto oder neuerdings das Klima. Das Klima ist Gott? Ein weiteres goldenes Kalb als neuerschaffene Pseudoreligion? So eine Gottheit braucht Organe und Arme, die die mehr oder weniger froh machende Botschaft in die Welt hinaus posaunen. Die neuen Propheten sind Kinder, obwohl es ihnen an Lebenserfahrung, Bildungsniveau und Weitblick fehlen dürfte. „Anstatt sich mit Schule und Glaubensbildung auseinanderzusetzen, grölen sie freitags in den Städten herum“, sagte Sebastian Scherr. „Bringt uns das wirklich weiter?“
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Haiduk
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Haiduk » Montag 19. August 2019, 13:17

Zuletzt geändert von holzi am Mittwoch 21. August 2019, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link repariert
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von dreesi_drei » Montag 19. August 2019, 13:22

Haiduk hat geschrieben:
Montag 19. August 2019, 13:17
Bild
Klare Worte! :daumen-rauf:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Montag 19. August 2019, 16:56

So was würde man sich auch von einem katholischen Geistlichen wünschen.
Die eigentliche Tragik ist das einem das als Katholik unvorstellbar erscheint.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Haiduk
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Haiduk » Montag 19. August 2019, 19:49

Ich war übrigens im April 2019 per Skype zu einer Livestream-Sendung von "Beweg was" auf FB zum Thema IPPC Weltklimarat – Wissenschaft oder Sekte? zugeschaltet. Wer FB nicht mag, kann sich das auch auf Youtube anschauen. "Beweg was" ist ein freier Video-Kanal, der von Leuten betrieben wird, die der Friedensbewegung und den Gelbwesten zuzurechnen sind.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Haiduk » Dienstag 20. August 2019, 18:18

Auf der Facebook-Seite einer politischen Partei war kürzlich das Bild des Erlanger OB zu sehen, wie er in Kroatien im Urlaub mit einem Motorboot über die Adria braust. Dies war als Kritik gedacht, weil Erlangen eine der ersten Städte war, die den Klimanotstand ausriefen. In den Erlanger Nachrichten wurde dieser Post als Beispiel dafür angeführt, dass "Politiker, vor allem aus dem linken Spektrum ins Visier von 'Hatern'" geraten. Der Bogen wird dabei so weit gespannt, dass der Leser den Eindruck bekommt, dass diese und ähnliche Posts "mitunter den Nährboden für physische Gewalt" bilden. Nun ist heute in der Bild-Zeitung zu lesen, dass der Düsseldorfer OB "mit 1800 PS über den Rhein kachelt", wobei Düsseldorf ebenfalls den "Klimanotstand" ausgerufen hatte. Die Bild-Zeitung bringt solche Berichte natürlich, weil sie damit ihre Auflage steigern bzw. die Klickzahlen erhöhen kann.

Sollte man solche Berichte verbieten, weil sie unsere Demokratie gefährden oder handelt es sich dabei um eine natürliche und letztlich vorhersehbare Abwehrreaktion gegenüber einer politischen Klasse, die sich der Rettung der Welt verschrieben hat und dabei um ein Goldenes Kalb tanzt?

Weiter gefragt: handelt es sich nicht um eine Art von Bildersturm, wenn das hochheilige Privatleben solcher Bürgermeister an die Öffentlichkeit gezerrt wird?

Ich frage mich das, weil es Berichte darüber gibt, wonach Bauern in der Zeit vor dem Reformatorischen Bildersturm "Heiligenfiguren straflos im Ofen verheizt und als „Götzen“ bezeichnet" haben. In diesen Bauern muss eine ähnliche Wut gekocht haben, wie bei uns heute, wenn wir uns darüber aufregen, wo Klimaaktivisten schon überall mit dem Flugzeug hingeflogen sind.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 22. August 2019, 11:42

"Klimasynode von unten" im Rheinischen Braunkohlerevier
Regionale Anliegen zum Thema machen

Eine "Klimasynode von unten" veranstaltet der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen mit Kooperationspartnern im Rheinischen Braunkohlerevier. Mit der Amazonas-Synode als Vorbild sollen regionale Anliegen thematisiert werden.


:glubsch:
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 22. August 2019, 13:18

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 11:42
"Klimasynode von unten" im Rheinischen Braunkohlerevier
Regionale Anliegen zum Thema machen

Eine "Klimasynode von unten" veranstaltet der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen mit Kooperationspartnern im Rheinischen Braunkohlerevier. Mit der Amazonas-Synode als Vorbild sollen regionale Anliegen thematisiert werden.


:glubsch:
Solange auf der Welle des Klimahypes geritten wird, muß man andere drängende Probleme (Migration, EUro(pa) oder Zukunftsfähigkeit des Landes) nicht thematisieren. Nicht nur die Medien, auch viele andere Institutionen (NGOs, Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände) spielen da gerne mit.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Sonntag 25. August 2019, 22:51

Wenn man mal davon ausgeht, dass das Ganze mit dem CO2 stimmt, warum wird dann bei uns nicht deutlich aufgeforstet, zumal es ohnehin genug Waldschäden in den letzten Jahren gibt. Bekanntlich wird CO2 durch das Wachstum der Pflanzen/Bäume gebunden und das über lange Zeit. Vor kurzem konnte man lesen, das irgendwo in Afrika auch ein starkes Aufforstungsprogramm stattfindet.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt » Montag 26. August 2019, 16:26

Ein kurzer Abriss der Menschheitsgeschichte und des Temperaturverlauf seit der letzten Eiszeit (auf Englisch):
https://imgs.xkcd.com/comics/earth_temp ... meline.png
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Montag 26. August 2019, 22:19

So viel Check-in war noch nie
Die deutschen Flughäfen vermelden im ersten Halbjahr einen Passagierrekord. Nicht nur die Flüge innerhalb Europas legten zu, sondern auch im Inland.

Im ersten Halbjahr 2019 sind von deutschen Flughäfen so viele Passagiere gestartet wie nie zuvor in den ersten sechs Monaten eines Jahres. Fast 58,9 Millionen Passagiere reisten im ersten Halbjahr dieses Jahres von den 24 deutschen Hauptverkehrsflughäfen ab, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das waren 4,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, hieß es in der Mitteilung.

Besonders kräftig stiegen nach Angaben der Statistiker die Fluggastzahlen auf Strecken ins europäische Ausland. Hier gab es ein Plus von 4,8 Prozent auf 37,2 Millionen Reisende. Stark gefragt waren Urlaubsziele wie die Türkei (plus 327.000 Fluggäste), Italien (plus 266.000) und Spanien (plus 195.000).
Gruß
Jürgen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 27. August 2019, 06:43

Juergen hat geschrieben:
Montag 26. August 2019, 22:19
So viel Check-in war noch nie
:daumen-rauf:

Die "Flugscham", ein Begriff der von den Gazetten in letzter Zeit häufig benutzt wurde, zieht hier wohl nicht.
Daß der Inlandsflugverkehr steigt ist nachvollziehbar. Wer sitzt schon gerne in den überfüllten, verspäteten ICEs, bei denen dann auch noch die Klimaanlage ausfällt?! Außerdem ist die Bahn zeitlich nur auf mittleren Strecken konkurrenzfähig. Wer fährt schon mit der Bahn von HH oder Düsseldorf nach München?

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt » Dienstag 27. August 2019, 13:07

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 27. August 2019, 06:43
Juergen hat geschrieben:
Montag 26. August 2019, 22:19
So viel Check-in war noch nie
:daumen-rauf:

Die "Flugscham", ein Begriff der von den Gazetten in letzter Zeit häufig benutzt wurde, zieht hier wohl nicht.
Daß der Inlandsflugverkehr steigt ist nachvollziehbar. Wer sitzt schon gerne in den überfüllten, verspäteten ICEs, bei denen dann auch noch die Klimaanlage ausfällt?! Außerdem ist die Bahn zeitlich nur auf mittleren Strecken konkurrenzfähig. Wer fährt schon mit der Bahn von HH oder Düsseldorf nach München?
Wenn die Bahn nicht konkurrenzfähig wäre, wären die Zügen nicht voll. Fakt ist, dass seit der Finanzkrise auf allen Verkehrsmitteln die Verkehrsleistung zunimmt.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Haiduk » Dienstag 27. August 2019, 17:57

Übersetzung aus dem Artikel The myth of ecocide
Die Idee, dass der Amazonas in bisher ungekanntem Ausmass brennt und dass diese Feuer die Menschheit eine ihrer Schlüssel-Quellen für Sauerstoff berauben, ist eine Falschnachricht.
Humanitäre Intervention war gestern, ökologische Intervention wegen Klimahölle ist die Zukunft.

Bolsonaro und die G7 streiten sich um "20 Millionen Dollar". Als ob man damit irgendwas erreichen könnte. Das ist mit Reisekosten und Büros für ein paar NGOs doch sofort aufgebraucht.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Dienstag 27. August 2019, 19:19

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 27. August 2019, 06:43
Juergen hat geschrieben:
Montag 26. August 2019, 22:19
So viel Check-in war noch nie
:daumen-rauf:

Die "Flugscham", ein Begriff der von den Gazetten in letzter Zeit häufig benutzt wurde, zieht hier wohl nicht.
Daß der Inlandsflugverkehr steigt ist nachvollziehbar. Wer sitzt schon gerne in den überfüllten, verspäteten ICEs, bei denen dann auch noch die Klimaanlage ausfällt?! Außerdem ist die Bahn zeitlich nur auf mittleren Strecken konkurrenzfähig. Wer fährt schon mit der Bahn von HH oder Düsseldorf nach München?
Ich mache das, beispielsweise. Dortmund–Berlin habe ich schon öfter hinter mir, auch Dortmund–Karlsruhe und sogar Dortmund–Annecy.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 27. August 2019, 19:34

Protasius hat geschrieben:
Dienstag 27. August 2019, 19:19
Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 27. August 2019, 06:43
Daß der Inlandsflugverkehr steigt ist nachvollziehbar. Wer sitzt schon gerne in den überfüllten, verspäteten ICEs, bei denen dann auch noch die Klimaanlage ausfällt?! Außerdem ist die Bahn zeitlich nur auf mittleren Strecken konkurrenzfähig. Wer fährt schon mit der Bahn von HH oder Düsseldorf nach München?
Ich mache das, beispielsweise. Dortmund–Berlin habe ich schon öfter hinter mir, auch Dortmund–Karlsruhe und sogar Dortmund–Annecy.
Klar - das sind auch nur gute drei Stunden und gibt es überhaupt Flüge von Dortmund nach Berlin bzw. welches wäre der nächste Flughafen für Karlsruhe (Frankfurt?). Von Dortmund nach München würdest Du vermutlich auch fliegen, oder?

Ich bin auch mal mit dem Zug nach Oberstdorf oder Erfurt gefahren, weil sich diese Ziele für einen Flug nicht anboten. Aber generell versuche ich nicht, fünf Stunden im Zug zu sitzen, wenn es auch einen Flug gibt.

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Dienstag 27. August 2019, 21:40

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 27. August 2019, 19:34
Protasius hat geschrieben:
Dienstag 27. August 2019, 19:19
Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 27. August 2019, 06:43
Daß der Inlandsflugverkehr steigt ist nachvollziehbar. Wer sitzt schon gerne in den überfüllten, verspäteten ICEs, bei denen dann auch noch die Klimaanlage ausfällt?! Außerdem ist die Bahn zeitlich nur auf mittleren Strecken konkurrenzfähig. Wer fährt schon mit der Bahn von HH oder Düsseldorf nach München?
Ich mache das, beispielsweise. Dortmund–Berlin habe ich schon öfter hinter mir, auch Dortmund–Karlsruhe und sogar Dortmund–Annecy.
Klar - das sind auch nur gute drei Stunden und gibt es überhaupt Flüge von Dortmund nach Berlin bzw. welches wäre der nächste Flughafen für Karlsruhe (Frankfurt?). Von Dortmund nach München würdest Du vermutlich auch fliegen, oder?

Ich bin auch mal mit dem Zug nach Oberstdorf oder Erfurt gefahren, weil sich diese Ziele für einen Flug nicht anboten. Aber generell versuche ich nicht, fünf Stunden im Zug zu sitzen, wenn es auch einen Flug gibt.
Von Dortmund aus nicht, aber von Düsseldorf aus gab es heute sechzehn Flugverbindungen nach Berlin. Drei Stunden sind das auch nur mit dem ICE; Hochgeschwindigkeitszüge und Flugreisen mußte ich als Doktorand bei Dienstreisen extra begründen, daher bin ich das meist im IC gefahren, dann dauert es schon etwas länger.

Längere Strecken fahre ich ganz gerne nachts; da ich im IC sitzend schlafen kann, geht das ganz gut [es sei denn, die Bahn weist auf Taschendiebe im Zug hin; das hat mir auf der Rückfahrt von Annecy eine recht unruhige Nacht beschert].
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Haiduk
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Haiduk » Mittwoch 28. August 2019, 09:33

Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

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