Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Dienstag 2. April 2019, 16:27

Wenn die Widerlegung von Fachartikeln in Youtube Videos angekündigt wird,
darf man skeptisch sein.
Zu den Klimawandelleugnern durch menschlichen Einfluss zählt auch
eine kleine Zahl Wissenschaftler.
Sie vermittelt so den Eindruck, man sei sich selbst unter Experten nicht einig.
Aktiv an naturwissenschaftlichen Universitäten forschende
sind da, soweit ich es überblicke nicht dabei.
Eher eine bunte Truppe aus bloggenden Amateur-Klimatologen und Lobbyisten.

" Deswegen ist es absolut zulässig, anderer Meinung zu sein als 97 Prozent der Menschen,
die sich beruflich mit dem Klimawandel beschäftigen. Ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage."
https://jobosblog.wordpress.com/2019/03 ... RZHcryq2xg
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Dienstag 2. April 2019, 16:51

"Anthropogener Klimawandel" konsequent zu Ende gedacht:

"Familienplanung : Sie beschloss, sich sterilisieren zu lassen"

Eine konsequente Fortschreibung dieses Konstrukts:
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 6. Oktober 2013, 19:32
Leser ''Traumstreuner'' hat geschrieben:Wäre dieser Planet unser Körper, ein jeder Arzt würde in einer Notoperation, das Krebsgeschwür Menschheit aus diesem restlos zu entfernen versuchen.
Daß sich Katholiken unreflektiert vor den Karren der "Kinder des Club of Rome" spannen lassen, ist nicht nur enttäuschend. Die Haltung widerspricht auch z.B. eklatant den Lehrschreiben* Johannes Pauls II:
http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25031995_evangelium-vitae.html hat geschrieben:Empfängnisverhütung, Sterilisation und Abtreibung müssen gewiß zu den Ursachen gezählt werden, die zum Zustand des starken Geburtenrückganges beitragen und ihn wesentlich bestimmen. Die Versuchung, dieselben Methoden und Angriffe gegen das Leben auch in Situationen von »Bevölkerungsexplosion« anzuwenden, mag auf der Hand liegen. [...]
Jenseits der Absichten, die unterschiedlicher Art sein und möglicherweise sogar im Namen der Solidarität überzeugende Formen annehmen können, stehen wir tatsächlich einer objektiven »Verschwörung gegen das Leben« gegenüber, die auch internationale Institutionen einschließt, die mit großem Engagement regelrechte Kampagnen für die Verbreitung der Empfängnisverhütung, der Sterilisation und der Abtreibung anregen und planen. Schließlich läßt sich nicht leugnen, daß sich die Massenmedien häufig zu Komplizen dieser Verschwörung machen, indem sie jener Kultur, die die Anwendung der Empfängnisverhütung, der Sterilisation, der Abtreibung und selbst der Euthanasie als Zeichen des Fortschritts und als Errungenschaft der Freiheit hinstellt, in der öffentlichen Meinung Ansehen verschaffen, während sie Positionen, die bedingungslos für das Leben eintreten, als freiheits- und entwicklungsfeindlich beschreibt.
(Fett und unterstrichen von mir; kursiv i.O.)

Vgl. hierzu auch:




* des in diesen Kreisen doch normalerweise überaus gehypten
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Dienstag 2. April 2019, 17:02

Peti hat geschrieben:
Dienstag 2. April 2019, 16:27
Wenn die Widerlegung von Fachartikeln in Youtube Videos angekündigt wird,
darf man skeptisch sein.
Wer sich weigert, drei (!) Minuten eines Videos anzuhören, nur um sein festgefahrenes Weltbild nicht hinterfragen zu müssen, darf mit Recht als leichtgäubig angesehen werden. :|
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 2. April 2019, 21:23

Peti hat geschrieben:
Dienstag 2. April 2019, 08:01
Caviteño hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 14:20
Ein Blick über den deutsch-grünen Gartenzaun sollte eigentlich zu denken geben.
Die NZZ wird ja hier eher akzeptiert als die meisten deutschen Zeitschriften:
Sorry, ich hatte bei meinem post vergessen, den Kommentar von Eric Gujer zu verlinken:

Statt eine kohärente Energiepolitik zu formulieren, applaudiert man Jugendlichen mit unerfüllbaren Forderungen: Das ist Populismus

Gujer äußert sich nicht zum Thema "menschengemachten Klimawandel", hält aber die Rezepte für vollkommen falsch, sogar für schädlich. Er weist darauf hin, daß die deutsche Klimapolitik komplett gescheitert ist:
Seit dem Jahr 2005 ist in Deutschland der CO2-Ausstoss im Verkehr noch gewachsen, in der Industrie blieb er konstant. Nur die Emissionen der Haushalte schrumpften leicht. Dafür hat sich der Strompreis für Unternehmen fast verdoppelt; die Konsumenten zahlen heute zwei Drittel mehr. Die Folge ist eine schleichende Deindustrialisierung.
Wenn es also den menschengemachten Klimawandel gibt/geben soll, dann erzähl uns doch mal Deine Lösungsmöglichkeiten. Vergiß bitte nicht, daß D., selbst die EU, nur für relativ wenig CO²-Ausstoß verantwortlich ist/sind. Die Haupt"täter" sind und bleiben zunächst China, Indien und die USA.
Gujer schlägt für Europa einen Handel mit Emissionrechten vor, "weil er die Luftverschmutzung teuer macht".
Aber was hast Du weltweit für Lösungen?

Die deutsche Lösung der "Energiewende" ist eine Pleite und mit Sicherheit kein Beispiel. Sie wird weder kopiert noch ist in D. eine zukunftsfähige Branche entstanden, die weltweit Exporterfolge feiert und die Automobilindustrie ersetzen könnte. Trotzdem zahlen die Unternehmen und Privathaushalte Mrden-Beträge für diese "Energiewende", Tendenz weiter steigend.

Der «Energiewende» geht der Schnauf aus

Peti, sag mir doch bitte einen Grund, warum ich als Verbraucher in D. hohe Strompreise zahlen soll, obwohl China, Indien, die USA und andere Länder sich einen Dreck um ihre CO²-Bilanz scheren? Warum die Deutschen auf das Fliegen und ihr Auto verzichten sollen und andere Länder, die aufgrund ihrer Küstenlage weitaus mehr betroffen sein würden, überhaupt nicht daran denken, diesen Konsum auf deutsche Art zu verteuern? Das erinnert mich fatal an den Spruch mit dem deutschen Wesen und der Genesung der Welt oder wie es inzwischen heißt: "Früher kamen die Deutschen mit Soldatenstiefeln, heute mit Birkenstock-Sandalen und erhobenem Zeigefinger"... :breitgrins:

Glaubst Du nicht, daß "Klimawandel" und "Energiewende" in D. nur dazu dienen, eine neue Planwirtschaft - Gujer spricht in dem Artikel von einem "grün verbrämte(m) Antikapitalismus" - zu etablieren? Während früher jede Preisanhebung der Energiekonzerne (egal ob Shell oder Eon) kritisch beäugt und breit diskutiert wurde, zahlen wir heute weitaus höhere Energiepreise. Wer verdient eigentlich daran? Wieviel Forschungsinstitute etc. pp. werden eigentlich mit welchen Beträgen gefördert und was sind die volkswirtschaftlichen Ergebnisse ihrer "Forschung"?

Der Traum, die Energie künftig nur aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, wird nur in D. geträumt. Andere Länder sind da weitaus realistischer - egal ob sie ihren CO²-Ausstoß erhöhen oder irgendwelche Vereinbarungen nicht einhalten können/wollen.
Diese Fragen, lieber Peti, sollten die Diskussion bestimmen - egal, ob man an einen menschengemachten Klimawandel glaubt oder nicht...

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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Mittwoch 3. April 2019, 06:58

:daumen-rauf: :daumen-rauf:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Mittwoch 3. April 2019, 10:28

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 2. April 2019, 21:23
Aber was hast Du weltweit für Lösungen?
.
Über Therapien sinnvoll sprechen kann man erst, wenn man eine Diagnose hat und diese nicht dauernd anzweifelt,wie es in diesem Strang immer wieder passiert
Auf dem mathematisch naturwissenschaftlichem Gymnasium hab ich mal gelernt, dass verschiedene Wissenschaften verschiedene Bereiche und Methoden haben.
Naturwissenschaftler haben mit ihren Methoden diagnostiziert: Wir haben in den letzten 150 Jahren Unmengen von dem in die Luft gejagt, was die Natur in Jahrmillionen erzeugt hat. Das hat es bis jetzt in der man Geschichte der Menschheit so noch nie gegeben. Für die gegenwärtigen Klimaveränderungen geht man von einem anthropophogen Anteil von mindestens 50 Prozent aus.
Die Naturwissenschaft versucht auch die Folgen zu beschreiben, von wahrscheinlich bis ziehmlich sicher.
Wenn man versucht dieses Spezifikum der Gegenwart auszuklammert kann man natürlich vieles leugnen.

Aber wenn nun Gesellschaftswissenschafter und ideologische Politiker teilweise abstruse Therapien vorschlagen um den Klimawandel zu bekämpfen, dann ändert das nichts an den naturwissenschaftlichen Diagnosen.
Und wenn man allen Naturwissenschaftlern nur vorwirft,
sie würden verschwörungstheoretische Position vertreten, und die globale Erwärmung
sei ein Mittel, um Klimaforschern Arbeitsplätze zu verschaffen,
dann landet man im Bereich der Schlumpfungen.

Vielleicht könnte man sich auf die meiner Meinung nach nicht einseitige Beschreibung des Problems des hier bekannten Philosophen Joseph Bordat einigen, dem man kaum eine Abhängigkeit nachsagen kann, außer seinem katholischen Glauben.
Und Philosophie arbeitet ja mit einer Vielzahl von Methoden alle Bereiche des menschlichen Lebens ab:

https://jobosblog.wordpress.com/2019/03 ... eba0U-DX50
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 3. April 2019, 15:01

Peti hat geschrieben:
Mittwoch 3. April 2019, 10:28
Über Therapien sinnvoll sprechen kann man erst, wenn man eine Diagnose hat und diese nicht dauernd anzweifelt,wie es in diesem Strang immer wieder passiert
Du bzw. die Wissenschaftler haben doch den Klimawandel als menschengemacht diagnostiziert. Das einige eine andere Meinung haben, ist normal und kein Grund, mit Lösungsmöglichkeiten hinter dem Berg zu halten.

Also, die Fragen bleiben:
Caviteño hat geschrieben: sag mir doch bitte einen Grund, warum ich als Verbraucher in D. hohe Strompreise zahlen soll, obwohl China, Indien, die USA und andere Länder sich einen Dreck um ihre CO²-Bilanz scheren? Warum die Deutschen auf das Fliegen und ihr Auto verzichten sollen und andere Länder, die aufgrund ihrer Küstenlage weitaus mehr betroffen sein würden, überhaupt nicht daran denken, diesen Konsum auf deutsche Art zu verteuern?
Natürlich bleiben auch die Fragen bzgl. der Finanzierung der Energiewende. Man darf doch wohl noch nachfragen, wohin die unvorstellbar hohen Beträge fließen. Man darf auch darauf hinweisen, daß der Zappelstrom für die Versorgung einer (noch) hochmodernen Volkswirtschaft hohe Risiken birgt - im übrigen auch ein Grund, warum D. mit seiner "Energiewende" allein auf weiter Flur ist.

Nur die Keule "Klimawandel" drohend hervorzuholen und damit zu versuchen, die Fragen nach den Auswirkungen des Umbaus einer Volkswirtschaft, die damit verbundenen Kosten und die globalen Ergebnisse zu unterbinden, ist ein bißchen wenig.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 3. April 2019, 18:03

Jetzt wissen wir endlich, woher der Strom bei einer windstillen Hochnebellage im Winter kommen soll.

Energiewender Flasbarth erklärt Energiewende

Im twitter-interview stellte sich der Energieexperte des Bundesumweltministerium den Fragen. Gefragt wurde z.B. welche Energieform künftig die Grundlast bereitstellen soll (bisher Kohle- und Atomkraftwerke). Die Antwort des Experten:
»Grundlast wird es im klassischen Sinne nicht mehr geben. Wir werden ein System von Erneuerbaren, Speichern, intelligenten Netzen und Lastmanagement haben.«
Auf die Durchhalteparolen aus dem Umweltministerium fragten Energieexperten vom Nuklearia e.V. ungläubig und nüchtern nach: »Oh, das müssen Sie uns bitte genauer erklären! Wir haben zu jedem Zeitpunkt einen Strombedarf von mindestens 40 – 45 GW. Selbst wenn wir das drücken könnten, ein beträchtlicher Mindestbedarf bleibt IMMER. Das ist die Grundlast. Inwiefern wird es die künftig nicht mehr geben?«
Antwort Flasbarth: »Weil wir moderner und smarter werden, als Sie das im Moment noch für möglich halten.«
Na dann.... :D :D :D

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 3. April 2019, 19:25

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 3. April 2019, 18:03
Jetzt wissen wir endlich, woher der Strom bei einer windstillen Hochnebellage im Winter kommen soll.

Energiewender Flasbarth erklärt Energiewende

Im twitter-interview stellte sich der Energieexperte des Bundesumweltministerium den Fragen. Gefragt wurde z.B. welche Energieform künftig die Grundlast bereitstellen soll (bisher Kohle- und Atomkraftwerke). Die Antwort des Experten:
»Grundlast wird es im klassischen Sinne nicht mehr geben. Wir werden ein System von Erneuerbaren, Speichern, intelligenten Netzen und Lastmanagement haben.«
Auf die Durchhalteparolen aus dem Umweltministerium fragten Energieexperten vom Nuklearia e.V. ungläubig und nüchtern nach: »Oh, das müssen Sie uns bitte genauer erklären! Wir haben zu jedem Zeitpunkt einen Strombedarf von mindestens 40 – 45 GW. Selbst wenn wir das drücken könnten, ein beträchtlicher Mindestbedarf bleibt IMMER. Das ist die Grundlast. Inwiefern wird es die künftig nicht mehr geben?«
Antwort Flasbarth: »Weil wir moderner und smarter werden, als Sie das im Moment noch für möglich halten.«
Na dann.... :D :D :D
„Smarter werden“ bedeutet in diesem Fall:
Es wird eine Smartphone-App geben, die vorab smart mitteilt, daß in 5 Minuten ganz smart der Strom ausfällt.
:emil:
Gruß
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Arsenius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Arsenius » Mittwoch 3. April 2019, 23:12

Das werden die mit Euch da in Schland tatsächlich machen. In der Vergangenheit wurde zu viel hingenommen. Der Morgenthau-Plan ist jetzt wieder angesagt, nachdem Marshall seit längerem obsolet ist.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von ar26 » Mittwoch 3. April 2019, 23:42

Arsenius hat geschrieben:
Mittwoch 3. April 2019, 23:12
Das werden die mit Euch da in Schland tatsächlich machen. In der Vergangenheit wurde zu viel hingenommen. Der Morgenthau-Plan ist jetzt wieder angesagt, nachdem Marshall seit längerem obsolet ist.
Die Morgenthau-Plan in seiner klassischen Variante wäre so verkehrt nicht. Würde Glücksritter abschrecken.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Arsenius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Arsenius » Donnerstag 4. April 2019, 01:02

Nur wer sich von Lügen- und Lizenzpresse an der Nase herumführen läßt, kann solches äußern. Das ist im zweiten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends aber keine Option mehr.

Im Fall von Interesse empfehle ich als Einstieg den Metapediaartikel dazu.
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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Donnerstag 4. April 2019, 08:38

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 3. April 2019, 15:01
Nur die Keule "Klimawandel" drohend hervorzuholen und damit zu versuchen, die Fragen nach den Auswirkungen des Umbaus einer Volkswirtschaft, die damit verbundenen Kosten und die globalen Ergebnisse zu unterbinden, ist ein bißchen wenig.
Das ist tatsächlich zu wenig Caviteno. Wenn man sich als Katholik über konkrete Maßnahmen unterhalten will, muss man zunächst über Grundsächliches nachdenken. Wenn man seinen Glauben konsequent lebt, braucht es eigentlich keine "grüne" Extramoral und auch keinen Nachhilfeunterricht bei AfD- nahen Agnostikern.
" „Nur wenn der Mensch heute die anthropozentrische Perspektive überschreitet und den Reichtum des Lebendigen als einen Wert an sich zu respektieren lernt, nur in einem wie immer begründeten religiösen Verhältnis zur Natur wird er imstande sein, auf lange Sicht die Basis für eine menschenwürdige Existenz des Menschen zu sichern. Der anthropozentrische Funktionalismus zerstört am Ende den Menschen selbst“,
schreibt der konsequent christliche Denker (und auch "Öko") Robert Spaemann.
Dann muss man sich
"nicht von vermeintlich „guten Zwecken“ verführen zu lassen, wenn man dabei Prinzipien christlicher Moralität verletzt, sich nicht einspannen zu lassen in einen anthropogenen Heilsentwurf, der nicht dem Willen Gottes entspricht, sich nicht in abstrakte Konzepte flüchten, sondern konkret Verantwortung für Menschen zu übernehmen (auch für solche, die noch nicht empfangen oder geboren sind), das ist Kern einer Ethik der Sorge und Liebe, wie sie von Christen gelebt werden sollte."

In dieser Gesinnung könnte man auch mal die Umwelt-Enzyklika Laudato Si lesen, und muss seine Zuflucht nicht bei Agnostikern nehmen.
https://jobo72.wordpress.com/2015/06/19 ... audato-si/
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 4. April 2019, 14:50

Im nächsten Jahr geht es los. Dann läuft die Förderung für die vor 20 Jahren gebauten Windräder aus und die müssen zurückgebaut werden. Allein in Sachsen werden von 891 Windrädern 395 Anlagen stillgelegt.
Der Grund: Alte Anlagen bekommen auf dem freien Strommarkt nur noch drei bis vier Cent pro Kilowattstunde bei laufenden Kosten von fünf bis sechs Cent je Kilowattstunde.
Die Entsorgung ist ein Problem:
Die Altanlagen müssen zum Großteil abgebaut und verschrottet werden, selbst die Fundamente müssen raus, weil neue Anlagen viel größere brauchen. Aber - die Rotoren machen Probleme: Die Verbindung aus Harzen, Glasfaser, Carbon und Holz lässt sich kaum recyceln. Noch ist die Forschung auf der Suche nach preiswerteren Recyclingverfahren, denn deutschlandweit werden schon bald Tausende ausgemusterte Windräder auf ihre Verwertung warten. Derzeit rechnet Waldheimer Windanlagenbetreiber Frank Bündig mit rund 30.000 Euro, die der Eigentümer für die Entsorgung eines kleinen Windrades mit einer Leistung von 600 Kilowatt aufwenden muss. Bei größeren Anlagen sind die Preise entsprechend höher.
https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/doeb ... g-100.html

Die Kanzlerin behauptet doch immer, alles vom Ende her zu denken.... Das ganze erinnert an die Kernkraft. Auch da wurden zunächst Kraftwerke gebaut und um den Atommüll wollte man sich später kümmern. Bis heute weiß man noch nicht so genau, wohin damit....

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Donnerstag 4. April 2019, 16:24

Vorschlag: mit einer nicht unnnennenswerten Delegation aus allen Parteien als Kontroll- und Begleitteam ins All schießen? :fieselschweif: :emil: :anton: :zirkusdirektor: :maske:
Surrexit Christus spes mea

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 7. April 2019, 11:15

Nicht nur der Januar und Februar, sondern auch der Monat März wurden in den letzten 30 Jahren etwas kälter.
"Märztempe­raturen in Deutschland"
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 7. April 2019, 13:31

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 11:15
Nicht nur der Januar und Februar, sondern auch der Monat März wurden in den letzten 30 Jahren etwas kälter.
"Märztempe­raturen in Deutschland"
Die beschriebenen Phänomene kennt jeder ernsthafte Klimaforscher. Es sind immer wieder zwei Phänomene, auf die die Außenseiter keine Antwort bieten:
Der Klimawandel passiert global und lässt sich so auch nachweisen. In einzelnen Gebieten ist die Entwicklung dabei verschieden.
Der Klimawandel passiert in kürzeren Abständen als je zuvor. Da wir Stoffe, die in Millionen Jahren im Erinnern gebildet wurden in Jahrzehnten in die Erdatmosphäre jagten.

"97 Prozent der Klimatologen stützen den wissenschaftlichen Konsens im Hinblick auf den menschengemachten Klimawandel."
97 Prozent der von Klimaforschern verfassten wissenschaftlichen Studien stimmen darüber überein, dass die globale Erwärmung hauptsächlich menschengemacht ist.
"Die globale Forschung zum Klimawandel mit einem Zwangssystem wie in der DDR zu vergleichen, wo ja der Konsens keiner aus Überzeugung oder gar nach getaner Forschungsarbeit war, sondern einer aus Repression und Angst, schwächt im Ergebnis eher seine Argumentation, als sie zu stärken. "
" Der Konsens nimmt zu, je mehr Fachkompetenz die Autoren in der Klimaforschung haben und je aktiver sie dort sind. "
Aber im Kreuzgang wird ja so gut wie alles angezweifelt.
https://jobosblog.wordpress.com/2019/04 ... 7-prozent/
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 7. April 2019, 14:07

Peti hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 13:31
Die beschriebenen Phänomene kennt jeder ernsthafte Klimaforscher. Es sind immer wieder zwei Phänomene, auf die die Außenseiter keine Antwort bieten:
Der Klimawandel passiert global und lässt sich so auch nachweisen. In einzelnen Gebieten ist die Entwicklung dabei verschieden.
Der Klimawandel passiert in kürzeren Abständen als je zuvor. Da wir Stoffe, die in Millionen Jahren im Erinnern gebildet wurden in Jahrzehnten in die Erdatmosphäre jagten.
Bereits diese Richtigkeit dieser "Phänomene" ist umstritten:
Quelle hat geschrieben:Es ist kein Problem, eine „Globaltemperatur“ kreativ nach seinem Wunsch so gestalten, dass eine Behauptung dem Schein nach bestätigt wird. Man macht dies ganz exakt, indem man über die Erde ein Gitternetz mit einer Maschenweite vom 500 km legt. Jedes Planquadrat hat eine Größe von 250 000 km2. Und da mindestens 70 % der Erdoberfläche Meere sind ohne Wetter-Stationen, können deren Planquadrate mit Schätzwerten belegt werden. Diese Praktiken flogen erst auf, als man rückwärts daran ging, das hochmittelalterliche Wärmeoptimum weg zu manipulieren, um eine berühmt-bedrohliche Hockeyschlägerkurve zu konstruieren.

Peti hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 13:31
"97 Prozent der Klimatologen stützen den wissenschaftlichen Konsens im Hinblick auf den menschengemachten Klimawandel."
97 Prozent der von Klimaforschern verfassten wissenschaftlichen Studien stimmen darüber überein, dass die globale Erwärmung hauptsächlich menschengemacht ist.
"Die globale Forschung zum Klimawandel mit einem Zwangssystem wie in der DDR zu vergleichen, wo ja der Konsens keiner aus Überzeugung oder gar nach getaner Forschungsarbeit war, sondern einer aus Repression und Angst, schwächt im Ergebnis eher seine Argumentation, als sie zu stärken. "
" Der Konsens nimmt zu, je mehr Fachkompetenz die Autoren in der Klimaforschung haben und je aktiver sie dort sind. "
Aber im Kreuzgang wird ja so gut wie alles angezweifelt.
https://jobosblog.wordpress.com/2019/04 ... 7-prozent/
Das ist so wohl auch nicht richtig:

"'97% Of Climate Scientists Agree' Is 100% Wrong"

Daraus:
Where did most of the 97 percent come from, then? Cook had created a category called “explicit endorsement without quantification”—that is, papers in which the author, by Cook’s admission, did not say whether 1 percent or 50 percent or 100 percent of the warming was caused by man. He had also created a category called “implicit endorsement,” for papers that imply (but don’t say) that there is some man-made global warming and don’t quantify it. In other words, he created two categories that he labeled as endorsing a view that they most certainly didn’t.

The 97 percent claim is a deliberate misrepresentation designed to intimidate the public—and numerous scientists whose papers were classified by Cook protested [es folgen entsprechende Zitate einiger Wissenschaftler].
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Arsenius » Sonntag 7. April 2019, 14:16

Peti hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 13:31
Aber im Kreuzgang wird ja so gut wie alles angezweifelt.
https://jobosblog.wordpress.com/2019/04 ... 7-prozent/
Logisch. Das meiste ist ja auch Lug und Trug.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 7. April 2019, 14:51

Wenn man dich ernst nehmen würde,
dürfte man nicht einmal mehr Naturwissenschaften studieren.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Arsenius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Arsenius » Sonntag 7. April 2019, 15:20

Peti hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 14:51
Wenn man dich ernst nehmen würde,
dürfte man nicht einmal mehr Naturwissenschaften studieren.
Zu empfehlen sind nur sog. hardsciences. Und selbst mit dem, was dort gelehrt wird, sollte man höchst kritisch umgehen.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 7. April 2019, 15:35

Dann bist du bei Physik und Chemie und für alle dort an den Universitäten
ist der menschengemachte Anteil der Klimaveränderung so gut wie bewiesen.
Ist schon ziemlich esoterisch, dein Weltbild.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 7. April 2019, 15:54



:roll:
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 7. April 2019, 16:11

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 14:07

Bereits diese Richtigkeit dieser "Phänomene" ist umstritten:
Von wem denn. Von keinem Professor an der LMU oder TU in München. Oder einer anderen Universität. Naturwissenschaftler sind keine Glaubensbrüder. Wenn Ideologen aus ihren Forschungen fanatische Forderungen ableiten, kann man den Naturwissenschaftlern nicht die Schuld geben.
Wenn für dich dieses Eike Institut wichtiger ist, dann glaubs halt. Ich hab jetzt keine Lust mehr, meine Zeit für sowas zu verschwenden.
"Der in den Wissenschaften in Jahrzehnten entstandene Konsens über die Ursachen der Erderwärmung ist also das Resultat kritisch-wissenschaftlicher Analyse und nicht das Resultat einer ungerechtfertigten Unterdrückung von Dissens. Wer in Anbetracht des Forschungsstandes immer noch zweifelt, dass Kohlendioxid-Emissionen vorrangig für den gegenwärtigen Klimawandel verantwortlich sind, ist daher nicht ein kritisch-rationaler Skeptiker sondern ein Klimawandel-Leugner: Er ist ein Klimawandel-Leugner im gleichen Sinne wie jemand, der Zweifel äußert, ob die Anziehungskraft der Sonne wirklich dafür verantwortlich ist, dass die Erde um die Sonne kreist, ein Gravitationsphysik-Leugner ist."
https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... 60198.html
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 7. April 2019, 17:34

Peti, ist es doch vollkommen irrelevant, ob der besagte menschengemachte Klimawandel existiert oder nicht. Denn selbst wenn er existieren sollte, kann D. dagegen nichts machen, da der Wandel ja - angeblich - nur global "bekämpft" werden kann. Wie ich Deinen Ausführungen entnommen habe, ist es zunächst einmal Sache des Einzelnen, sein Verhalten entsprechend zu ändern: Also statt Flugreise nach Israel einen Radurlaub in der Umgebung zu machen. ;D

Solange andere, große Länder die (angebliche) Dringlichkeit nicht erkennen (wollen) und so weitermachen wie bisher - ggfs. noch "eine Schüppe drauf legen - sind alle Anstrengungen hier vergebens. Es ist so wie mit den Emissionszertifikaten für CO² - was in D. eingespart wird, kann in anderen Ländern in die Luft geblasen werden. Im Endeffekt also ein Nullsummenspiel.

Wer sich damit gut und besser fühlt, kann gerne seinen Lebensstil ändern und sich einschränken. Das betrifft ihn nur persönlich, ist seine private Entscheidung. Aber eine ganze Volkswirtschaft damit zu belasten, obwohl die Kosten hoch und der globale Effekt gegen Null tendiert - das erscheint mir doch verfehlt. Vor allem wird man kaum auf Verständnis stoßen, wenn z.B. chin. Touristen durch Europa reisen und man selbst aufgrund der Klimavorgaben nur mit dem Fahrrad unterwegs sein darf.

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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 7. April 2019, 18:14

Es geht zunächst um eine wissenschaftstheoretische Frage. Wenn man glaubt, alle Naturwissenschaftler verbreiten bewusst Lügen, dann lebt man in einer Welt voller Verschwörungs-Theorien .
Dann dürfte man seinen Kindern nicht einmal mehr raten, Physik oder Chemie zu studieren.

Wie man praktisch mit den Ergebnissen der Naturwissenschaften umgehen soll ist ein anderes Thema.
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Arsenius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Arsenius » Sonntag 7. April 2019, 23:17

Peti hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 15:35
Dann bist du bei Physik und Chemie und für alle dort an den Universitäten
ist der menschengemachte Anteil der Klimaveränderung so gut wie bewiesen.
Ist schon ziemlich esoterisch, dein Weltbild.
Klimawandelforschung hat mit hardscience nichts zu tun. Insbesondere die Behauptung eines vom Menschen verursachten Klimawandels kann nicht experimentell überprüft werden.

Daß irgendwelche Physiker oder Chemiker irgendetwas glauben, beweist nichts. Wissenschaft überzeugt nicht, weil Wissenschaftler dies oder das glauben. Wissenschaft überzeugt, indem sie rigoros demonstriert, daß ihre Behauptungen zutreffen.

Jobo und Du, ihr glaubt einer Mehrheitsentscheidung von oben bezahlter Gurus. Und nicht tatsächlicher Wissenschaft.
Sempre ✝️ idem

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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Montag 8. April 2019, 06:53

Kennst du einen aktiv forschenden Physiker oder Chemiker an einer deutschen Uni,
der deine Behauptungen stützt?
Es geht hier nicht um Gurus oder Glaubensbrüder:

In Deutschland wird an über 100 Universitäten über die Zusammenhängen von Klima und Umwelt geforscht. Universitäten mit Schwerpunkt Klimaforschung sind z. B. die Universität Hamburg mit CEN und CGG
oder die Universität Bremen mit IUP und MARUM.
Auch an außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie z.B. an den Instituten der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft betreibt man Klimaforschung
Die an dieser Forschungsrichtung beteiligten Wissenschaftler sind wesentlichen Meteorologen, Geowissenschaftler, Vulkanoogen, Ozeanologen, Physiker, Chemiker,
Mathematiker, Statistiker und Informatiker.
Die Beweise für die von Menschen verursachte globale Erwärmung basieren
nicht auf reiner Theorie oder Computermodellen
sondern auf vielen direkt beobachteten und unabhängigen Messungen in der realen Welt.
Dass sich das Klima der Erde wandelt und der Mensch der Hauptverursacher
ist in der Wissenschaft unstrittig.
Du wirst unter den zu diesem Thema aktiv forschenden Wissenschaftlern in Deutschland keine total gegenteilige Meinung finden.
Willst du ihnen allen nur Verschwörungs-Theorien vorwerfen ?
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von TeDeum » Montag 8. April 2019, 07:23

Nein. Aber das sie vielleicht nicht mehr lange an der Uni forschen, wenn sie ihre Zweifel offen kommunizieren würden.

Wenn plötzlich alle bei irgendetwas einig sind und es "alternativlos" ist, dann macht mich das immer höchst mißtrauisch.

Ansonsten ist Cavitenos Ausführungen nichts hinzuzufügen. Ganz Deutschland kann sich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln, es wird sich nichts ändern.

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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Montag 8. April 2019, 14:18

Eigentlich hat schon Amigo vor einiger Zeit diese Fragen beantwortet.
Amigo hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 15:22

Wie intensiv man in die Wissenschaft diesbezüglich vordringen möchte, sei jedem überlassen; _dass_ diese Vorgänge - also menschgemachte Veränderungen der Erde und damit verbunden Klimaänderungen - real und seit Jahrzehnten nachweisbar sind (gewiss: nicht präzise zu quantifizieren und vorherzusagen, und auch nicht in sämtlichen Wirkketten verstanden, aber das trifft zB auf die Evolution der Arten auch zu, und dennoch ist sie grundsätzlich sehr gut verstanden und als real etabliert) halte ich für unleugbar.
Zweifellos gibt es auch im Klimabereich Personen, welche die Klimaänderung für ihre politischen und/oder wirtschaftlichen Interessen nutzen wollen. Dieses ideologische Verhalten darf man aber nicht einfach der naturwissenschaftliche Klimaforschung anlasten.
Einigkeit der naturwissenschaftlichen Klimaforschung ist kein Beweis für Unterdrückung von Dissens.
https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... 60198.html
Wenn man schon kritisch ist, sollte man sich auch mal die "Klimaskeptiker" genauer anschauen.
An forschenden Hochschulen findet man sie nicht. Weder bei uns, noch in Österreich , noch in der Schweiz:
https://naturwissenschaften.ch/service/ ... askeptiker
Ihre Nähe zu CO2­intensiven Wirtschaftszweigen (z.B. Erdölwirtschaft) ist auffallend.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Montag 8. April 2019, 15:38

https://www.t-online.de/nachrichten/id_ ... lten-.html

Berlin
"Fridays for Future": Kohlekraftwerke abschalten!

Der Ort war bewusst gewählt: Im Berliner Naturkundemuseum künden riesige Skelette längst ausgestorbener Saurier davon, was Klimawandel und Umweltveränderungen anrichten können. Vor dieser Kulisse präsentierten Schüler der "Fridays for Future"-Bewegung für mehr Klimaschutz am Montag einen Katalog konkreter Forderungen an die Politik. Bevor hier nichts in Rollen kommt, so die Botschaft, gehe der "Schulstreik" mit bundesweiten Demonstrationen jeden Freitag weiter.

So fordert das Bündnis, ein Viertel der deutschen Kohlekraftwerke noch in diesem Jahr abzuschalten. Das sei aufgrund der Überproduktion an "dreckigem Strom" hierzulande machbar.
Gruß
Jürgen
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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Montag 8. April 2019, 19:28

Hallo Peti
Die 7 Minuten solltest Du dir gönnen.
https://gloria.tv/video/tiJkLS4exhhS2TC9fwWiW7bm6

und die Sendung Report ist sicher nicht dafür bekannt mit "Spinnern" oder Schlümpfen zu sympathisieren .
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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