Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 21. November 2018, 15:24

Der Bischof von Chur weiht einen Diözesanpriester im alten Ritus für Personalpfarrei der Papst sendet offenbar seinen Segen auch wenn das in dem Artikel als Grüsse wiedergegeben
https://www.kath.ch/newsd/bischof-von-c ... mmaculata/

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Niels
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Beitrag von Niels » Mittwoch 21. November 2018, 15:47

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 21. November 2018, 15:24
Der Bischof von Chur weiht einen Diözesanpriester im alten Ritus für Personalpfarrei der Papst sendet offenbar seinen Segen auch wenn das in dem Artikel als Grüsse wiedergegeben
https://www.kath.ch/newsd/bischof-von-c ... mmaculata/
Das war schon vor über einem Monat (Artikel war bei introibo.net verlinkt): https://www.kath.ch/newsd/bischof-von-c ... mmaculata/
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Juergen
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Beitrag von Juergen » Samstag 29. Dezember 2018, 12:46

Eine schöne Weihnachts-Illumination und -Dekoration gibt es dort zu sehen:
https://www.facebook.com/83454249333751 ... =3&theater
Gruß
Jürgen
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Niels » Donnerstag 10. Januar 2019, 07:15

Warum wurde die Oktav von Epiphanie eigentlich abgeschafft?
Ein Mangel an Christozentrik kann es ja wohl nicht sein, oder? :hmm:
Nach dem Missale von 1962 ist es eine "Quasi-Oktav" ohne Credo.
An den Tagen vom 7.-12.1. lautet die Collecta: "Deus, qui hodierna die....", aber es gibt kein kein entsprechendes Communicantes.
Bild
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Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 10. Januar 2019, 11:37

Niels hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 07:15
Warum wurde die Oktav von Epiphanie eigentlich abgeschafft?
Ein Mangel an Christozentrik kann es ja wohl nicht sein, oder? :hmm:
Nach dem Missale von 1962 ist es eine "Quasi-Oktav" ohne Credo.
An den Tagen vom 7.-12.1. lautet die Collecta: "Deus, qui hodierna die....", aber es gibt kein kein entsprechendes Communicantes.
Bild
natürlich es ist ja keine Oktav mehr sondern ein ganz normaler Wochentag es kann jede Votivmesse in der Zeit gelesen werden was ist da unklar

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Beitrag von Juergen » Donnerstag 10. Januar 2019, 11:57

Niels hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 07:15
Warum wurde die Oktav von Epiphanie eigentlich abgeschafft?
Weil der Papst seinerzeit mit dem großen Oktav-Besen durch den liturgischen Kalender gefahren ist und alles an Oktaven zusammengekehrt hat, das sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat.
Gruß
Jürgen
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Beitrag von Lycobates » Donnerstag 10. Januar 2019, 12:48

Niels hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 07:15
Warum wurde die Oktav von Epiphanie eigentlich abgeschafft?
Der hochwürdige Pater Bugnini, seit 1948, und namentlich 1955-56, für den Engelgleichen Hirten als der Große Abschaffer unterwegs, weiß es!
Er schreibt in seinem Heft De rubricis ad simpliciorem formam redigendis - Commentarium ad decretum S.R.C. diei 23 Martii 1955, editio altera emendata et aucta (!), erschienen als Nr. 7 in der Bibliotheca "Ephemerides Liturgicae", Rom 1955, S. 25, zu den abzuschaffenden Oktaven:
Reductio octavarum ab omnibus desiderata [!], est conformis spiritui instaurationis a Pio X [!] inceptae, quippe quae vult imminuere vel eliminare additiones superfluas vel nimis onerosas [!].
Also: Die Verringerung der Oktaven ist von allen erwünscht (nur nebenbei: ich kenne verschiedene, deren Meinung damals nicht gefragt wurde) und stimmt mit dem Geiste der von Pius X. angesetzten Reform überein (der Papst wird nicht als beatus oder sanctus bezeichnet, was er 1955 doch war, auch Pius V. ist kurz vorher nur Pius V. nicht S. Pius V.!). Ziel dieser Reform ist es, so der hochwürdige Pater weiter, unnütze und lästige Hinzufügungen zu verringern oder auszumerzen.
Eine Oktav, die seit dem 4. Jahrhundert nachweislich existiert (die rangmäßig geringere Weihnachtsoktav ist geschlagene zwei Jahrhunderte jünger) als superflua und onerosa zu bezeichnen, und dies gar als dem Geiste der Reform des hl. Pius X. konform auszugeben, das nenne ich splendide mendax. Eine Unverfrorenheit. Nicht des Paters letzte.

Es geht noch weiter:
Insuper, octavae a fidelibus hodie minime intelliguntur. Post diem festum, vita civilis incipit rursus sicut antea et spiritus religiosus debilior non amplius permittit ut per octo dies fervor, suscitatus quadam sollemnitate, fervescat.
Klar: Otto und Thusnelda Kapiernix im Kirchenschiff verstehen heute keineswegs, was eine Oktave ist!
Wenn das keine schlagende Beweisführung ist! Wenn einer was nicht versteht, dann schaffen wir es ab. (Man sieht, der hochwürdige Pater hat eine hohe Meinung des "mündigen Laien"!)
Denn nach dem Festtag fängt das Berufsleben wieder an, und die geringere Frömmigkeit ermöglicht es nicht länger, daß der religiöse Eifer, nachdem er durch die Feierlichkeit entfacht wurde, auch während acht Tage anhält.
So! Also statt, eben durch den Erhalt der Oktav, die Frömmigkeit zu nähren, geschieht das genaue Gegenteil.
Nebenbei: die Oktav als liturgische Feier, gerade auch im Stundengebet, betrifft in erster Linie den brevierbetenden Klerus, der sich in das vergangene Festgeheimnis immer mehr vertieft. Sie ist eine, Gott verherrlichende, öffentliche achttägige Feierlichkeit der Kirche, sie dient nicht in erster Linie der Belehrung der Gläubigen. Sonst könnte man ja grundsätzlich an allen Wochentagen, wenn vita civilis incipit rursus sicut antea, jegliche Liturgie einstellen.

Aber das Schönste kommt noch, der Schlußsatz:
Octava vel octavarium manet in devotione populari cum piis et devotis exercitiis, quae libenter possunt iter suum pergere.
Wie bitte? :hmm:
"Die Oktav bleibt in der Volksfrömmigkeit bestehen mit frommen Übungen, und das kann man ruhig weiter laufen lassen" (wie gnädig!)
Soeben sagte der fromme Pater aber doch noch, daß der verringerte religiöse Eifer eine achttägige Feier nicht weiter ermöglichte, und begründete damit die liturgische Abschaffung. Jetzt auf einmal soll es doch eine auf die Oktav bezogene Volksfrömmigkeit geben, die weiter bestehen darf, acht Tage lang!
Volksfrömmigkeit als Auslaufmodell, aber bitte nicht liturgisch. Denn für die Liturgie als solche hatte der hochwürdige Pater noch hehre Pläne in petto, wie wir seit 1969 wissen.

Principiis obsta!
Weg mit den Bugnini-Reformen, ab 1948!
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Beitrag von Petrus » Freitag 1. Februar 2019, 07:56

Herr Williamson ist bis an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegangen.

Der Herr war mit seinem Begehren nicht so besonders erfolgreich.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/r ... 50950.html

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Beitrag von Hubertus » Mittwoch 6. Februar 2019, 19:49

Gab es eigentlich jemals Stolgebühren für Pontifikalhandlungen?
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Beitrag von Niels » Donnerstag 7. Februar 2019, 18:17

Du fragst, ob es extra kostet, wenn man einen Bischof "bestellt"? :detektiv:

(Im Ernst: Soweit ich weiß, nicht. Mir ist auch kein entsprechendes Dokument bekannt.)
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Beitrag von Lycobates » Donnerstag 7. Februar 2019, 19:10

Niels hat geschrieben:
Donnerstag 7. Februar 2019, 18:17
Du fragst, ob es extra kostet, wenn man einen Bischof "bestellt"? :detektiv:

(Im Ernst: Soweit ich weiß, nicht. Mir ist auch kein entsprechendes Dokument bekannt.)
Nein, mir auch nicht.
Für Firmungen und Weihen gibt es kein Stipendium, obwohl man, wenn der Bischof von weit anreisen muß, u.U. natürlich Unkosten erstatten kann.
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Beitrag von Hubertus » Donnerstag 7. Februar 2019, 19:20

Ich dachte es mir. Vielen Dank für die Auskünfte!
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Beitrag von Niels » Donnerstag 7. Februar 2019, 19:36

Traditionellerweise sind bischöfliche Firmungen mit einer kanonischen Visitation der Pfarrei verbunden. Da fallen also keine besonderen Spesen an. (Außer, dass der pastor loci den episcopus zum Mahl einlädt.) :blinker:
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Beitrag von Libertas Ecclesiae » Montag 18. Februar 2019, 21:14

„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Beitrag von Hubertus » Montag 18. Februar 2019, 21:29

:klatsch:

Wichtiger finde ich in dem Zusammenhang die verhältnismäßige Einordnung:
Quelle s.o. hat geschrieben:Ein Prozent der Priester feiert Alte Messe
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Sempre » Montag 18. Februar 2019, 22:57

Hubertus hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 21:29
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Tatsächlich ist der wahre Glaube das, ohne welches alles, inklusive Kult, nicht nur nutzlos ist. Mosebach hat, wie soviele Fans von J. Ratzinger, nicht das Wichtigste im Blick.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Beitrag von Hubertus » Dienstag 19. Februar 2019, 06:50

Sempre hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 22:57
Hubertus hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 21:29
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Tatsächlich ist der wahre Glaube das, ohne welches alles, inklusive Kult, nicht nur nutzlos ist. Mosebach hat, wie soviele Fans von J. Ratzinger, nicht das Wichtigste im Blick.
Diese Unterstellung weise ich zurück. Der wahre Glaube muß bei alledem vorausgesetzt sein, die liturgische Frage kann davon nicht losgelöst isoliert betrachtet werden, das ist richtig.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 19. Februar 2019, 10:26

Aus sedisvakantistischer Sicht ist der wahre Glaube nicht gegeben wenn Papst und Bischof im Canon genannt werden

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Beitrag von Lycobates » Dienstag 19. Februar 2019, 15:15

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 10:26
Aus sedisvakantistischer Sicht ist der wahre Glaube nicht gegeben wenn Papst und Bischof im Canon genannt werden
... wenn falscher Papst und Pseudobischof im Canon genannt werden.
Es sei denn, das geschähe bona fide, d.h. in unverschuldeter Unkennntis der Sachlage.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von HeGe » Dienstag 19. Februar 2019, 16:07

Hubertus hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 21:29
:klatsch:

Wichtiger finde ich in dem Zusammenhang die verhältnismäßige Einordnung:
Quelle s.o. hat geschrieben:Ein Prozent der Priester feiert Alte Messe
Wenn denn die anderen 99 % alle wenigstens die ordentliche Form des Messritus feiern würden...
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Hubertus » Dienstag 19. Februar 2019, 16:19

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 16:07
Hubertus hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 21:29
:klatsch:

Wichtiger finde ich in dem Zusammenhang die verhältnismäßige Einordnung:
Quelle s.o. hat geschrieben:Ein Prozent der Priester feiert Alte Messe
Wenn denn die anderen 99 % alle wenigstens die ordentliche Form des Messritus feiern würden...
https://gloria.tv/text/hQVsp48uvsjf1iSbXY8HLw4w6 :pfeif:
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Dienstag 19. Februar 2019, 18:58

Hubertus hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 21:29
:klatsch:

Wichtiger finde ich in dem Zusammenhang die verhältnismäßige Einordnung:
Quelle s.o. hat geschrieben:Ein Prozent der Priester feiert Alte Messe
Siehe dazu den Kommentar von Dr. Michael Charlier:

Ein Grund zum Optimismus
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
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Beitrag von Maternus87 » Dienstag 19. Februar 2019, 19:27

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 18:58
Hubertus hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 21:29
:klatsch:

Wichtiger finde ich in dem Zusammenhang die verhältnismäßige Einordnung:
Quelle s.o. hat geschrieben:Ein Prozent der Priester feiert Alte Messe
Siehe dazu den Kommentar von Dr. Michael Charlier:

Ein Grund zum Optimismus
Interessant wäre zu wissen, wie viele der Priester, die neben dem NOM die alte Liturgie feiern, seit 2007 geweiht worden sind ... .

Und überhaupt wie der Alterschnitt sich darstellt, vor allem in Bezug auf die Nationen.

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 20. Februar 2019, 10:56

Wirklich aussagekräftig wäre die Umfrage dann wenn man genau erhebt aus welcher Motivation die Priester die alte Messe feiern
1.) Teilen sie die Aufassung der Kämpfer für die alten Messe der 70iger Jahre (denen man verdankt daß die alte Messe noch da ist) das der NOM prinzipiell zu verwerfen ist
2.) Akzeptieren sie die Legitimität des NOM (dann müssen sie so handelt wie Bischof Rifan und diese auch lesen wenn die Autorität es wünscht)
Also denke ich man kann nicht einfach sagen 1% lesen die alte Messe

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 22. Februar 2019, 18:14

Clemens Viktor Oldendorf hat eine Buchbesprechung der Bugnini-Biographie des französischen Historikers Yves Chiron veröffentlicht. Die Rezension bezieht sich auf die englischsprachige Ausgabe von 2018:

Verlust und Verheißung – „Annibale Bugnini: Reformer of the Liturgy“

Daraus:
Fünfzig Jahre nach der nachkonziliaren Liturgiereform Pauls VI. zeigt Chirons Schrift, dass dieser Jahrestag kein Jubiläum darstellt, sondern einen Verlust kennzeichnet, der allerdings viel weiter zurückreicht und erheblich früher anfängt. Die liturgische Tradition ist nicht Momentaufnahme von 1962. Wenn sie in ihrer Breite und Weite wiederentdeckt wird, wozu historischer Realitätssinn erforderlich ist, birgt sie Verheißung.
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Hubertus » Montag 4. März 2019, 19:56

Lycobates hat geschrieben:
Freitag 2. März 2018, 00:10
Eine feierliche (gesungene) Messe vor ausgesetztem Allerheiligsten ist nur an Fronleichnam und während der Oktav und anläßlich des 40stündigen Gebetes erlaubt.
Genau dies fand gestern statt. Die Rubriken unterschieden sich meiner Beobachtung nach nicht von denen des "gewöhnlichen" Hochamts. Zur Predigt wurde das Allerheiligste mit einem Tuch verdeckt.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Hubertus » Montag 4. März 2019, 19:57

Dazu eine Frage: Wann genau ist die Monstranz mit einem Schleier verdeckt?
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Lycobates » Dienstag 5. März 2019, 00:58

Hubertus hat geschrieben:
Montag 4. März 2019, 19:57
Dazu eine Frage: Wann genau ist die Monstranz mit einem Schleier verdeckt?
“Dum habetur concio”
(Decr. auth. 3728, S.R.C. 10.5.1890, Resp. ad Dubium II, Diözese Monreale)
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 5. März 2019, 08:52

wie ist das nach den Rubriken von 1960

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Beitrag von Juergen » Mittwoch 6. März 2019, 16:37

Gibt es eigentlich den Schott von 1962 in der deutschen, einsprachigen* Ausgabe noch irgendwo ungebraucht zu kaufen?

Die neuaufgelegten (Akademiker-)Ausgaben sind ja zweisprachig, schwer, unhandlich und eher was für den Hausgebrauch, als ihn mit in die Messe zu schleppen.

Mein alter einsprachiger Schott ist mit einem blauem Plastikeinband versehen (nachträglich angebracht?). Leider ist er etwas stark gebraucht, der Goldschnitt abgenutzt, und der Rücken ist inzwischen mit blauem Klebeband repariert. Er ist noch nutzbar, aber unschön anzusehen.
Größe:ca 15×10cm (entspricht etwa A6-Postkartenformat) und 2,5cm dick.

*einsprachig bedeutet hier, daß (fast) alles in auf Deutsch gedruckt ist außer dem Ordo Missae, der zweisprachig gedruckt ist.
Gruß
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von taddeo » Mittwoch 6. März 2019, 16:48

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 6. März 2019, 16:37
Gibt es eigentlich den Schott von 1962 in der deutschen, einsprachigen* Ausgabe noch irgendwo ungebraucht zu kaufen?

Die neuaufgelegten (Akademiker-)Ausgaben sind ja zweisprachig, schwer, unhandlich und eher was für den Hausgebrauch, als ihn mit in die Messe zu schleppen.

Mein alter einsprachiger Schott ist mit einem blauem Plastikeinband versehen (nachträglich angebracht?). Leider ist er etwas stark gebraucht, der Goldschnitt abgenutzt, und der Rücken ist inzwischen mit blauem Klebeband repariert. Er ist noch nutzbar, aber unschön anzusehen.
Größe:ca 15×10cm (entspricht etwa A6-Postkartenformat) und 2,5cm dick.

*einsprachig bedeutet hier, daß (fast) alles in auf Deutsch gedruckt ist außer dem Ordo Missae, der zweisprachig gedruckt ist.
Ich hätte so einen im Depot, allerdings nicht mit Goldschnitt, sondern rot. Einband ist schwarz, er ist anscheinend so gut wie unbenutzt.
Ich denke, daß es die gesuchte Ausgabe ist, zumindest ist das Geleitwort von 1962.

Den könntest du gerne haben. Bei Interesse PN!

Herr v. Liliencron
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten, kurze Nachrichten

Beitrag von Herr v. Liliencron » Mittwoch 6. März 2019, 18:47

Man könnte ihn auch neu binden und dann mit einer maßangefertigten Lederreißverschlußhülle von KALOS LEDERWAREN versehen lassen. Oder man beschafft sich das Deutsche Messbuch von 1961 oder 1962 in der Ausgabe von P. Urbanus BOMM, das Laacher Volksmeßbuch, das mE sowieso besser war als der SCHOTT.

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