Altes Testament vs. Neues Testament?

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Gehört das Alte bzw Neue Testament zusammen ?

Ja auf alle fälle !
31
94%
Nein finde ich nicht. Ein Katholik sollte nur das Neue Testament kennen
1
3%
ich bin nicht Katholisch
1
3%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 33

Poliven
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Altes Testament vs Neues Testament?

Beitrag von Poliven » Freitag 26. Dezember 2003, 20:39

ich seh das immer wieder das Christen das alte Testament erst gar nicht kennen bzw es für sie einen negativen stellenwert bestitzt.

Ich bin der Meinung man sollte sowohl das alte wie auch das neue Testament kennen.

Und weder das alte als auch das neue verabschieden.

Beides gehört zusammen ! ................


wie gesagt stell den post jetzt einfach mal rein weil ich es immer wieder von "Katholiken" lese das sie vom alten Testament nix halten und nur das neue zu wissen bräuchten ............

Gast

Re: Altes Testament vs Neues Testament `?

Beitrag von Gast » Samstag 27. Dezember 2003, 11:47

Poliven hat geschrieben:ich seh das immer wieder das Christen das alte Testament erst gar nicht kennen bzw es für sie einen negativen stellenwert bestitzt.
....
wie gesagt stell den post jetzt einfach mal rein weil ich es immer wieder von "Katholiken" lese das sie vom alten Testament nix halten und nur das neue zu wissen bräuchten ............
Lieber Poliven,

diese Beobachtung kann ich nicht teilen. Deshalb wäre ich Dir dankbar, wenn Du hier näher bezeichnen würdest, wo Du "immer wieder lesen" kannst, dass Katholiken vom Alten Testament nichts hielten und "nur das neue zu wissen bräuchten".

Margarete

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Nietenolaf
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Re: Altes Testament vs Neues Testament `?

Beitrag von Nietenolaf » Samstag 27. Dezember 2003, 12:11

Poliven hat geschrieben:...weil ich es immer wieder von "Katholiken" lese das sie vom alten Testament nix halten und nur das neue zu wissen bräuchten ...........
Überhaupt ist das eine seltsame Ansicht angesichts zahlreicher Passagen bei Matthäus und anderswo, oder 2 Tim. 3:16f. usw. usf.
Evtl. meint Poliven die gegenüber dem Neuen Gebot (Joh. 13:34) gern zurückgestellten strikten moralischen Vorschriften des AT - eine Einstellung also, die unter dem Mäntelchen der "Liebe" nicht nur die Sünde toleriert, sondern ihr damit auch noch eine Apologie verschaffen will. Eine solche Einstellung läßt sich allerdings öfters beobachten.

Trotzdem habe ich auf die Umfrage antworten müssen, "ich bin nicht römisch-katholisch". Eigentlich ziemlich seltsam.

N

PS: Ach nein, das mit dem "römisch-katholisch" war in einer anderen Umfrage von Poliven. Deswegen habe ich es auf diese hier übertragen; vielleicht ein Trugschluß.

Gast

Beitrag von Gast » Samstag 27. Dezember 2003, 12:23

Ich fürchte allerdings, Poliven setzt "katholisch" mit "römisch-katholisch" gleich. :nein:

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D » Samstag 27. Dezember 2003, 12:35

Margarete G. hat geschrieben:Ich fürchte allerdings, Poliven setzt "katholisch" mit "römisch-katholisch" gleich. :nein:
Ich eigentlich auch (zumindest in der Paxis). Ich bin vom Gefühl her ein alter (eigentlich junger, wenngleich jung nicht an Jahren) Verfechter der Rückkehrökumene. Die jetzigen Tendenzen der ökumenischen Bestrebungen "schmecken" mir nicht besonders, da nach meinem Eindruck insbesondere die "evangelische Seite" darunter ein Aufweichen katholischer Positionen versteht, etwa - oder vielmehr: insbesondere in Sachen Eucharistie, wie man am "ökumenischen Kirchentag" in Berlin zumindest ansatzweise sehen konnte.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

Gast

Beitrag von Gast » Samstag 27. Dezember 2003, 12:40

Erich Dumfarth hat geschrieben:Die jetzigen Tendenzen der ökumenischen Bestrebungen "schmecken" mir nicht besonders, da nach meinem Eindruck insbesondere die "evangelische Seite" darunter ein Aufweichen katholischer Positionen versteht, etwa - oder vielmehr: insbesondere in Sachen Eucharistie, wie man am "ökumenischen Kirchentag" in Berlin zumindest ansatzweise sehen konnte.
Den Eindruck habe auch ich gewonnen. Allerdings gibt es von seiten der katholischen Bischöfe einige glasklare Kommentare dazu, auch der ehemalige Präses der EKD, Kock, hat hierzu mal die Möbel zurechtgerückt.

Margarete

Poliven
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Beitrag von Poliven » Samstag 27. Dezember 2003, 18:34

Zitat: Ich fürchte allerdings, Poliven setzt "katholisch" mit "römisch-katholisch" gleich.


wow da gibts echt nen unterschied ? Wusst ich bisher noch gar nicht. Und der wäre ?

Deine Befürchtungen sind rechtens... wusste es wirklich nicht bzw weiss es jetzt immer noch nicht ;)

klärt mich auf !

Gast

Beitrag von Gast » Samstag 27. Dezember 2003, 18:56

Poliven hat geschrieben:wow da gibts echt nen unterschied ? Wusst ich bisher noch gar nicht. Und der wäre?
Du kennst doch hoffentlich das Glaubensbekenntnis! Auch andere christliche Konfessionen bekennen sich zur "katholischen" Kirche. Du meinst doch nicht im Ernst, dass die damit die "römisch-katholische" Kirche meinen?

Die Bezeichnung "römisch-katholisch" ist übrigens eine "Erfindung" der Protestanten, die ihn als Abgrenzung zur "römischen" Kirche, deren Oberhaupt der Papst ist, prägten.

Poliven
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d

Beitrag von Poliven » Sonntag 28. Dezember 2003, 01:34

ja toll und was ist jetzt da der unterschied zwischen Katholiken und R.K ??

Poliven
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hm

Beitrag von Poliven » Donnerstag 1. Januar 2004, 19:14

na was los leute da hats euch wohl die sprache verschlagen oder wie ?

was ist also nun der Unterschied zwischen Katholisch und Römisch Katholisch. Ich kenne zumindest keinen.

Seh ich das jetz falsch oder sind nicht r.katholiken so was wie Protestanten ? *gggggggg*

guten rutsch

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Granuaile
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Re: hm

Beitrag von Granuaile » Montag 15. September 2008, 11:29

Poliven hat geschrieben:
was ist also nun der Unterschied zwischen Katholisch und Römisch Katholisch. Ich kenne zumindest keinen.

Unter katholisch (ohne Zusatz) verstehe ich die allgemeine christliche Kirche, welche heute in viele verschiedene Konfessionen geteilt ist: verschiedene Orthodoxe, verschiedene Evangelische, Anglikaner, Altkatholiken usw. usw. und eben auch als grösste Konfession die Römisch-Katholische mit dem Bischof von Rom / Papst an ihrer Spitze.

Die Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich hat eben letzte Woche nach intensiver Diskussion (im Rahmen der Totalrevision der Kirchenordnung) beschlossen, ihre Landeskirche im Sinne des altkirchlichen (Grossen) Glaubensbekenntnisses (Nizea-Konstantinopel, 4. Jahrhundert) als Teil der "einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche" zu bezeichnen, dies im Bewusstsein, den Begriff "katholisch" immer wieder erklären zu müssen..

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overkott
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Re: hm

Beitrag von overkott » Sonntag 21. September 2008, 19:15

Granuaile hat geschrieben:
Poliven hat geschrieben:
was ist also nun der Unterschied zwischen Katholisch und Römisch Katholisch. Ich kenne zumindest keinen.

Unter katholisch (ohne Zusatz) verstehe ich die allgemeine christliche Kirche, welche heute in viele verschiedene Konfessionen geteilt ist: verschiedene Orthodoxe, verschiedene Evangelische, Anglikaner, Altkatholiken usw. usw. und eben auch als grösste Konfession die Römisch-Katholische mit dem Bischof von Rom / Papst an ihrer Spitze.

Die Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich hat eben letzte Woche nach intensiver Diskussion (im Rahmen der Totalrevision der Kirchenordnung) beschlossen, ihre Landeskirche im Sinne des altkirchlichen (Grossen) Glaubensbekenntnisses (Nizea-Konstantinopel, 4. Jahrhundert) als Teil der "einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche" zu bezeichnen, dies im Bewusstsein, den Begriff "katholisch" immer wieder erklären zu müssen..
Wir wissen weder, was sonst noch alles beschlossen wurde, noch welche praktische Auswirkung das Festhalten am Großen Glaubensbekenntnis hat, dürfen das aber als ein Zeichen der Offenheit für die gemeinsame katholische Glaubenstradition werten.

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