Der Islam gehört zu Deutschland

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Benutzeravatar
Gallus
Beiträge: 3424
Registriert: Montag 27. Dezember 2010, 11:13
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Gallus »

Peti hat geschrieben:Von der angekündigten Demo sind halt nur 60 Leute erschienen.
Willst du es den Münchnern mit anderer Meinung verbieten,
dann auch auf dem Sendlinger- Tor-Platz zu erscheinen ?
Nö, aber wenn die 60 Leute eine Demo ordnungsgemäß angemeldet hatten, dann hat die Polizei dafür zu sorgen (zur Not mit Absperrungen), daß sie den nötigen Freiraum haben, um zu demonstrieren und wenn sie wollen auch eine Kundgebung mit Reden zu veranstalten. Da kann man nicht einfach zulassen, daß eine größere Gruppe ihnen soweit auf die Pelle rückt, daß sie sich bedroht fühlen und deshalb ihre Demo absagen.

Wie ich gerade bei Spiegel-Online lese, war in Dresden das Verhältnis von Pegida zu Gegendemonstranten etwa bei 4:1. Beide waren aber räumlich weit auseinander. Hättest Du es auch okay gefunden, wenn die Pegida-Leute mal eben zu den Gegendemonstranten herübergelaufen wären und diese eingeschüchtert hätten?

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

Gallus hat geschrieben:
Peti hat geschrieben:Von der angekündigten Demo sind halt nur 60 Leute erschienen.
Willst du es den Münchnern mit anderer Meinung verbieten,
dann auch auf dem Sendlinger- Tor-Platz zu erscheinen ?
Nö, aber wenn die 60 Leute eine Demo ordnungsgemäß angemeldet hatten, dann hat die Polizei dafür zu sorgen (zur Not mit Absperrungen), daß sie den nötigen Freiraum haben, um zu demonstrieren und wenn sie wollen auch eine Kundgebung mit Reden zu veranstalten. Da kann man nicht einfach zulassen, daß eine größere Gruppe ihnen soweit auf die Pelle rückt, daß sie sich bedroht fühlen und deshalb ihre Demo absagen.

Wie ich gerade bei Spiegel-Online lese, war in Dresden das Verhältnis von Pegida zu Gegendemonstranten etwa bei 4:1. Beide waren aber räumlich weit auseinander. Hättest Du es auch okay gefunden, wenn die Pegida-Leute mal eben zu den Gegendemonstranten herübergelaufen wären und diese eingeschüchtert hätten?
Die Polizei hat ja mit einem Riesenaufgebot die beiden Parteien voneinander getrennt. Aber 1500 Leute zum Schweigen bringen kann sie auch nicht.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Benutzeravatar
lifestylekatholik
Beiträge: 8702
Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von lifestylekatholik »

Gallus hat geschrieben:Wie ich gerade bei Spiegel-Online lese, war in Dresden das Verhältnis von Pegida zu Gegendemonstranten etwa bei 4:1. Beide waren aber räumlich weit auseinander. Hättest Du es auch okay gefunden, wenn die Pegida-Leute mal eben zu den Gegendemonstranten herübergelaufen wären und diese eingeschüchtert hätten?
Das wäre Naziterror.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

Benutzeravatar
Edi
Beiträge: 9963
Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Edi »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Wie ich gerade bei Spiegel-Online lese, war in Dresden das Verhältnis von Pegida zu Gegendemonstranten etwa bei 4:1. Beide waren aber räumlich weit auseinander. Hättest Du es auch okay gefunden, wenn die Pegida-Leute mal eben zu den Gegendemonstranten herübergelaufen wären und diese eingeschüchtert hätten?
Das wäre Naziterror.
So die Lügenpresse und andere, die vermerken die Nazis hätten diese Formulierung auch gebraucht. Das erinnert doch an den Fall Johannes Kerner, der damals Eva Hermann aus seiner Sendund rausgeschmissen hat. Ich an deren Stelle hätte mir das nicht bieten lassen oder aber dieser Übelkrähe die ordentlich Meinung gesagt und ihm ebenso einiges unterstellt, damit er gesehen hätte wie blöd er ist. Leider sind diese Gestalten immer noch in den Medien zu sehen.

Die meisten Medien vermischen heute besonders auch in dieser Sache Bericht mit Kommentar, obwohl das zu unterscheiden jeder Journalist in der Schule lernt. Die Gegendemonstanten nannte gestern B5aktuell demokratische Demonstanten, was unterstellt, daß die Pegidademonstanten undemokratisch seien.
Ich kann nur jdem raten, keine Zeitungen dieser Art mehr zu kaufen. Wir werden nämlich eit Jahr und Tag belogen, auch bei anderen Themenstellungen. Leserbriefe werden nicht gebracht oder entstellt usw. usw. Ich weiß natürlich daß das zulässig ist, aber es zeigt auch die Einstellung gewisser Medien. Das nur nebenbei, falls Pit erneut wieder erklären will, das sei legal.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

Also Edi, was du hier mal wieder schreibst, stimmt schon mal ganz sicher nicht für München.
Das Ganze ist wirklich so abgelaufen wie im SZ Artikel beschrieben.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mue ... -1.2291912
Ich war gestern um 17.15 im Alten Peter in München bei der Weihe des Dreikönigswassers.
Danach bin ich mit einigen Bekannten zum Sendliner-Tor-Platz rübergegangen und war dort bis 21. Uhr.
Anfangs waren da nur 4 Muegida Demonstranten, von der Polizei abgeschirmt. Um 18.3 Uhr waren es dann ungfär 6.
Zum Teil bekannte Gesichter, die man öfters in der Fußgängerzone mit ihren Plakaten sieht,
angeführt von Thomas Weiß, Generalsekretär der rechten Splitterpartei „Die Freiheit“.
Hier einer seiner Auftritte:
https://www.youtube.com/watch?v=iLG9jP6IHw
Wenn man viele der über 1 Münchner Muslime kennt, und dann diesem Mann zuhört, kann man nur den Kopf schütteln.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Benutzeravatar
Edi
Beiträge: 9963
Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Edi »

@Peti
Was für München zutrifft, kann ich nicht beurteilen. In München soll aber auch die Integration weit, weit besser sein und man hat doch dort offenbar auch keine Verhältnisse wie in Berlin-Neukölln oder anderswo.

Was aber die Medienhetze gegen die Pegida angeht, das kann jeder doch sehen. Regelmässig werden Berichte und Kommentare vermischt. Schon das ist genau genommen eine Lüge.

Herr Zurheide vom DLF kommentiert schon wieder in senem Interview des ehemaligen Kölner Bürgermeisters Schramma mit dem Wort "vermeintliche Islamisierung". Das sind doch alles gleichgeschaltete Medien wie wir es in der Ukrainedebatte schon seit Monaten erleben.

Genau den Satz habe ich jetzt an DLF geschickt.
Immerhin habe ich in Sachen Bericht über Rußlands Militärflüge in Europa mal von einem DLF-Journalisten, der falsch berichtete eine Antwort und Korrektur seiner Aussagen erhalten. Ansonsten kriegt man von dem Pack, das lautere Bürger am Ende des Rassismus und mehr beschuldigt, lediglich eine automatische Rückmail. Ich sage nicht, daß bei Pergida auch sehr fragwürdige Menschen dabei sind, was man aber bei keiner grösseren Demonstration verhindern kann.

Wir werden von den gleichgeschalteten Medien seit vielen Jahren falsch informiert und verdummt. Hinter den Medien stehen andere Interessen und nicht die des Volkes. Das sind mächtige Interessengruppen am Werk, die die Journalisten vielfach im Griff haben. Was die Ukraine-Berichterstattung angeht, hat die ZDF-Sendung "die Anstalt" mal die Abhängigkeit bestimmter Journalisten der Leitmedien deutlich aufgezeigt. Auch der Gauckler samt einem seiner Redenschreiber gehört im weitesen Sinne zu dieser Clique. Das Ganze sieht man auch bei Berichten über christliche und kirchliche Fragen ganz deutlich.
Zuletzt geändert von Edi am Dienstag 6. Januar 2015, 08:57, insgesamt 3-mal geändert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Benutzeravatar
Exilfranke
Beiträge: 758
Registriert: Samstag 23. Juni 2012, 07:23

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Exilfranke »

Es ist so heuchlerisch und lügnerisch, dass einem diese - mit aller Macht von Gewerkschaften, Parteien und NGOs forcierten - Gegendemos als "authentischer" und "echter" Widerstand verkauft werden. Es kennt doch keine dieser Wohlstandsmaden mehr die Not echten Widerstands. Zum ersten Mal habe ich ernsthaft das Gefühl, nicht mehr in einem demokratischen Land zu leben.

Der Dom ist dunkel. Kardinal Woelki führt mutig den "Widerstand" in Köln an. Gemeinsam mit Mili Görus und anderen islamistischen Vereinigungen. Gut, es verwundert wenig, dass Organisationen, die die Islamisierung der deutschen Gesellschaft mit Lobbyarbeit unterstützen, ein Problem mit Bewegungen haben, die eine Islamisierung der deutschen Gesellschaft kritisieren. Traurig bleibt, dass die biodeutsche Gutmenschenkartoffel hier schon nicht mehr hinterfragen kann und vermutlich in solchen Organisationen nur harmlose Kulturvereine sieht.
Ein Kardinal von Galen lacht vom Himmel herab ob dieser Posse gleichgeschalteter "Courage" seiner jüngeren Brüder. "Widerstand" war noch nie so billig und sicher zu haben wie heute. Wie perfekt. Das Zeitalter der Feiglinge und Mitläufer.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

Benutzeravatar
Edi
Beiträge: 9963
Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Edi »

Exilfranke hat geschrieben: Der Dom ist dunkel. Kardinal Woelki führt mutig den "Widerstand" in Köln an. Gemeinsam mit Mili Görus und anderen islamistischen Vereinigungen.
Dieser Kardinal hat auch bei andern Themen den Schwanz eingezogen und der Meinung von Kardinal Ratzinger widersprochen, was die homosexuellen Verbindungen angeht. Meisner hat das nie gemacht. Leider ist der weg und fragwürdige Murkser aus haben die alleinige Meinungshoheit in der DBK übernommen.

http://katholon.de/?p=7865
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

Exilfranke hat geschrieben:Es ist so heuchlerisch und lügnerisch, dass einem gelungene Integrationdiese - mit aller Macht von Gewerkschaften, Parteien und NGOs forcierten - Gegendemos als "authentischer" und "echter" Widerstand verkauft werden..
Schon sehr einseitig, was du da schreibst und kaum kennst. Mich und meinen Sohn hat da niemand aufgehetzt.
München ist halt auch ein Beispiel für eine größtenteils gelungene Integration von 100000 Moslems.
Sie sind aus der Stadt doch nicht mehr wegzudenken.
Da kommen einem die Muegida Demonstranten schon ein wenig wie Witzfiguren vor.

Edi, kannst du dich mit deiner Endlosschiene von Bischofsbeschimpfungen nicht mal ein wenig zurückhalten.
Bist du überhaupt katholisch ?
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Lilaimmerdieselbe
Beiträge: 2466
Registriert: Dienstag 4. Dezember 2012, 11:16

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Lilaimmerdieselbe »

In einem demokratischen Rechtsstaat wie dem unseren braucht es weder besonderen Mut noch "Widerstand", um zu einer Demonstration aufzurufen oder sich an ihr zu beteiligen. Notfalls wird man da sogar von der Polizei beschützt. Wenn man sich aber mit einem wie auch immer gearteten Statement in den öffentlichen Raum begibt, darf man dafür auch kritisiert werden. Natürlich dürfen auch Personen, die sich in irgendwelchen politischen oder sozialen Gruppen engagieren, behaupten Volk zu sein und ihre Meinungen worüber auch immer äußern. Wer demonstriert hat weder die Pflicht, besonders kluge Forderungen aufzustellen, noch eine wie auch immer geartete "Authentizität", einen Ausweis, Kultur, Hirn, Ehrlichkeit, Kommunikationsfähigkeit oder sonst was nachzuweisen. Wenn aus Demonstrationen jedoch Politik werden soll, dann braucht es irgendwann dann doch kommunikations- fähige Sprecher, die konkrete Forderungen aufstellen, auf die dann von Regierungs- und Parteienseite wie auch immer reagiert werden kann. Gestern gab es Stimmung, mehr nicht.

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von lutherbeck »

:hae?: :achselzuck: :hmm:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
lifestylekatholik
Beiträge: 8702
Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von lifestylekatholik »

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:In einem demokratischen Rechtsstaat wie dem unseren braucht es weder besonderen Mut noch "Widerstand", um zu einer Demonstration aufzurufen oder sich an ihr zu beteiligen.
Das sehe ich aus eigener Erfahrung anders. Das hat nicht unbedingt etwas mit dem tollen Schlagwort vom »demokratischen Rechtsstaat« zu tun, aber natürlich hat jemand, der sich an einer öffentlichen Veranstaltung beteiligt, die nicht dem vorgegebenen gesellschaftlichen Konsens entspricht (z. B. PEGIDA), Nachteile zu befürchten. Zum Beispiel werden sich kirchliche Angestellte wohl eher nicht an der Kölner Demo beteiligt haben, weil ihnen das, wenn es bekannt würde, erhebliche Nachteile einbrächte. Das hätte ihnen schon besonderen Mut und auch »Widerstand« abverlangt.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

Benutzeravatar
Exilfranke
Beiträge: 758
Registriert: Samstag 23. Juni 2012, 07:23

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Exilfranke »

Peti hat geschrieben:
Exilfranke hat geschrieben:Es ist so heuchlerisch und lügnerisch, dass einem gelungene Integrationdiese - mit aller Macht von Gewerkschaften, Parteien und NGOs forcierten - Gegendemos als "authentischer" und "echter" Widerstand verkauft werden..
Schon sehr einseitig, was du da schreibst und kaum kennst. Mich und meinen Sohn hat da niemand aufgehetzt.
München ist halt auch ein Beispiel für eine größtenteils gelungene Integration von 100000 Moslems.
Sie sind aus der Stadt doch nicht mehr wegzudenken.
Da kommen einem die Muegida Demonstranten schon ein wenig wie Witzfiguren vor.

Edi, kannst du dich mit deiner Endlosschiene von Bischofsbeschimpfungen nicht mal ein wenig zurückhalten.
Bist du überhaupt katholisch ?
Du machst dich zu einer Marionette und merkst es nicht mal, nein, du gibst sogar an damit. Am Ende geht es dir an den Kragen, wie allen, die in der tumben Masse aufgehen wollen, und das auch noch als "gute Tat" oder "gerechte Sache" propagieren. Du berufst dich auf München, mit seinen 10.000 topintegrierten Moslems, aber das zeigt nur, wie klein dein Horizont ist, wie wenig Weitblick du hast. Ein Blick nach England oder Frankreich zeigt, wohin die Reise geht. Wenn es dann so weit ist, wirst du sagen, du hättest von nichts gewusst. Es wird ein böses Erwachen geben. Aber dann ist es zu spät.

Ich möchte dafür nicht die Verantwortung tragen. Ich werde es auch nicht. Du wirst dich dann aber fragen müssen, warum du damals mitgemacht hast. Vielleicht kannst du jetzt ruhig schlafen. Aber deine Enkel, die werden es ausbaden müssen. Schon jetzt arbeiten "Forscher" daran, unseren Kindern ein neues Bild von "Den Deutschen" anzuerziehen, damit Bewegungen wie Pegida in naher Zukunft schon im Keim erstickt werden können (siehe Spiegelartikel vom 5.01). Und dann wundert man sich ernsthaft, dass Vokabeln wie "Volksverräter" und "Gesinnungsdiktatur" in den Jargon bürgerlichen Protests "transfundieren". Ich bin weniger überrascht, DASS es soweit kommt, mehr, wie schnell das jetzt doch alles geht. Ich finde die Vorstellung DIESES Entwurfs einer "pluralistischen republikanischen Gesellschaft" jedenfalls wenig lebenswert. Ich möchte daran auch keine "Teilhabe", möchte den "demokratischen Prozess" nicht mehr "mitgestalten" und was sonst noch an Floskeln erdacht wurde, um das Wahlvolk unter Massen-Suggestion souveräner Einflussnahme zum Abnicken an die Wahlurnen zu treiben. DAS ist nicht pluralistisch. Wenn 20.000 singende Sachsen Anlass für "Forscher" sind, großflächige Umerziehungs-Offensiven zu propagieren, erkenne ich daran wenig Pluralismus, aber viel Sozialismus.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

Benutzeravatar
Pelikan
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 7. Juli 2004, 17:09

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Pelikan »

Ich stelle fest, daß sich im Vokabular der Régimeanhänger ein neuer Kampfbegriff etabliert hat. Gestern abend in der Tagesschau wurden die Demonstranten als "selbsternannte" PEGIDA bezeichnet; ganz so, als ob da jemand wäre, der sie hätte ernennen können, aber es nicht tut.

Pardon, ich wollte sagen, der umstrittene Sprecher des selbsternannten öffentlich-rechtlichen Rundfunks bezeichnete sie so. Professor Tunichtgut, Forscher an der Universität Kleinkleckersdorf, warnt dagegen vor den kruden Thesen dieses öffentlich-rechtlichen Milieus, welches eine Scharnierfunktion für den Totalitarismus einnehme.

Benutzeravatar
Ewald Mrnka
Beiträge: 7001
Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Ewald Mrnka »

Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Benutzeravatar
Exilfranke
Beiträge: 758
Registriert: Samstag 23. Juni 2012, 07:23

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Exilfranke »

Pelikan hat geschrieben:Ich stelle fest, daß sich im Vokabular der Régimeanhänger ein neuer Kampfbegriff etabliert hat. Gestern abend in der Tagesschau wurden die Demonstranten als "selbsternannte" PEGIDA bezeichnet; ganz so, als ob da jemand wäre, der sie hätte ernennen können, aber es nicht tut.

Pardon, ich wollte sagen, der umstrittene Sprecher des selbsternannten öffentlich-rechtlichen Rundfunks bezeichnete sie so. Professor Tunichtgut, Forscher an der Universität Kleinkleckersdorf, warnt dagegen vor den kruden Thesen dieses öffentlich-rechtlichen Milieus, welches eine Scharnierfunktion für den Totalitarismus einnehme.
Die Gegendemonstrationen sind ein in der Verfassung nicht vorgesehenes Machtkartell politischer Kräfte, die sich selbst das Kollektivmonopol auf die Ausübung politischer Rechte und Wahrnehmung politischer Interessen zusprechen und sich zu diesem Zweck schon einmal über das Gesetz hinwegsetzen. Es versteht sich von selbst, dass Vertreter insbesondere der Unionsparteien nicht selbst zum Pflasterstein greifen, sondern diese Schmutzarbeit den bewährten Kräften der linksextremen Szene überlassen. Der für beide Seiten immerhin peinliche Sachverhalt, dass die extreme Linke als nützliche SA der Bourgeoisie auftritt, wird mit viel wechselseitiger Polemik unter den Teppich gekehrt, das Publikum hinters Licht geführt. 1932 hat nur ein Drittel der Deutschen die NSDAP gewählt, aber die NSDAP konnte sich ihrer Sache sicher sein, weil sie da schon eine gefühlte Mehrheit der meinungsmachenden Institutionen auf ihrer Seite wusste. Umfragen belegen (Quelle FAZ oder Spiegel, kann ich Dir nachher mal raussuchen), dass gerade einmal 30% der Deutschen NICHT mit Pegida übereinstimmen. Dem Rest ist es egal bis hin zu voller Zustimmung. So liegen die Kräfteverhältnisse.

Wenn also ein gesellschaftlicher Block ALLER relevanten religiösen Organisationen, ALLER relevanten Parteien, ALLER relevanten Medien diskreditierend gegen Pegida ins Feld führen, dann sollte jeder Depp merken, dass hier etwas nicht stimmt. Meinungsfreiheit bedeutet nämlich auch das Recht, eine neutrale Berichterstattung erwarten zu können. Und das geschieht eben nicht. Die Medien begreifen sich als verlängerter Arm eines überparteilichen Regierungsprogramms, das inzwischen in allen gesellschaftlich-relevanten Fragen zu gleichen Schlüssen kommt. Das ist dann eine Einparteienlandschaft. Oder Sozialismus.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

Benutzeravatar
Ewald Mrnka
Beiträge: 7001
Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Ewald Mrnka »

Exilfranke hat geschrieben:Es ist so heuchlerisch und lügnerisch, dass einem diese - mit aller Macht von Gewerkschaften, Parteien und NGOs forcierten - Gegendemos als "authentischer" und "echter" Widerstand verkauft werden. Es kennt doch keine dieser Wohlstandsmaden mehr die Not echten Widerstands. Zum ersten Mal habe ich ernsthaft das Gefühl, nicht mehr in einem demokratischen Land zu leben.

Der Dom ist dunkel. Kardinal Woelki führt mutig den "Widerstand" in Köln an. Gemeinsam mit Mili Görus und anderen islamistischen Vereinigungen. Gut, es verwundert wenig, dass Organisationen, die die Islamisierung der deutschen Gesellschaft mit Lobbyarbeit unterstützen, ein Problem mit Bewegungen haben, die eine Islamisierung der deutschen Gesellschaft kritisieren. Traurig bleibt, dass die biodeutsche Gutmenschenkartoffel hier schon nicht mehr hinterfragen kann und vermutlich in solchen Organisationen nur harmlose Kulturvereine sieht.
Ein Kardinal von Galen lacht vom Himmel herab ob dieser Posse gleichgeschalteter "Courage" seiner jüngeren Brüder. "Widerstand" war noch nie so billig und sicher zu haben wie heute. Wie perfekt. Das Zeitalter der Feiglinge und Mitläufer.
Das hast Du sehr schön gesagt und gut auf den Punkt gebracht.

Aber es findet sich auch im Schlimmen das Gute, wenn man genauer hinschaut:
Es werden nämlich eine ganze Menge Leute aus dieser perfiden Kirchensteuergemeinde austreten.

"......... und das ist auch gut so, liebe Genossinen und Genossen."


éc­ra­sez l'in­fâme!
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Lilaimmerdieselbe
Beiträge: 2466
Registriert: Dienstag 4. Dezember 2012, 11:16

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Lilaimmerdieselbe »

Zum Austreten müssen sie erst mal drin gewesen sein.

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

Lieber Exilfranke,
wenn ich deine Beiträge zusammenfasse, dann glaubst du also, dass alle, die nicht deiner Meinung sind , gleichgeschaltet sind.
Würdest du irgendjemand der in Bezug auf Pegida eine andere Meinung hat als du, als nicht gleichgeschaltet akzeptieren ?
Wenn ja wen ?
Ich bin da wie Bischof Oster überzeugt:
" Denn was hieße für einen Christen Islamisierung? Und wie könnten wir Furcht vor Islamisierung haben,
wenn wir wirklich in Christus stünden, weil wir Ihn kennen und lieben."

Wenn mir etwas in München Angst macht, dann ist es eher die immer größer werdende Gruppe der Ungetauften, deren Eltern mal Christen waren.
Und so ziemlich am allergrößten ist diese Gruppe z.B. in Dresden.
Zuletzt geändert von Peti am Dienstag 6. Januar 2015, 11:44, insgesamt 3-mal geändert.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

Ewald,
wenn du schreibst, kann ich ja Pause machen.
:huhu:
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Benutzeravatar
ar26
Beiträge: 3098
Registriert: Sonntag 19. November 2006, 10:46
Wohnort: Kurfürstentum Sachsen

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von ar26 »

Ich bin da wie Bischof Oster überzeugt:
" Denn was hieße für einen Christen Islamisierung? Und wie könnten wir Furcht vor Islamisierung haben,
wenn wir wirklich in Christus stünden, weil wir Ihn kennen und lieben."
Wer bietet sich an, dies den Christen aus Mossul mal so weiter zu geben oder den Christen in Pakistan, die unter dem Blasphemie-Gesetz leiden oder oder oder...
Wenn mir etwas in München Angst macht, dann ist es eher die immer größer werdende Gruppe der Ungetauften, deren Eltern mal Christen waren.
Und so ziemlich am aller größten ist diese Gruppe z.B. in Dresden.
Besser man glaubt an irgendetwas falsches als an gar nichts?
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

Ivo Matthäus
Beiträge: 385
Registriert: Mittwoch 25. August 2010, 21:56

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Ivo Matthäus »

Peti hat geschrieben: (...)

Wenn mir etwas in München Angst macht, dann ist es eher die immer größer werdende Gruppe der Ungetauften, deren Eltern mal Christen waren.
Und so ziemlich am aller größten ist diese Gruppe z.B. in Dresden.
DAS ist stark im Kommen, das sehe ich genauso kritisch. Passenderweise in der Rubrik Leben vom vergangenen Samstag hat der Sportjournalist (!) Michael Neudecker zu diesen Thema in der SZ geäußert. :nein: :vogel:
Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch. Ich nehme das Herz von Stein aus Eurer Brust und gebe Euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist auf Euch und bewirke, dass .. Ihr auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. (Ez 36)

Ivo Matthäus
Beiträge: 385
Registriert: Mittwoch 25. August 2010, 21:56

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Ivo Matthäus »

ar26 hat geschrieben:
Besser man glaubt an irgendetwas falsches als an gar nichts?
Wieso muss ich da an einen Satz von Pontius Pilatus denken: "Was ist Wahrheit?" :pfeif:
Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch. Ich nehme das Herz von Stein aus Eurer Brust und gebe Euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist auf Euch und bewirke, dass .. Ihr auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. (Ez 36)

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

ar26 hat geschrieben:
Wenn mir etwas in München Angst macht, dann ist es eher die immer größer werdende Gruppe der Ungetauften, deren Eltern mal Christen waren.
Und so ziemlich am aller größten ist diese Gruppe z.B. in Dresden.
Besser man glaubt an irgendetwas falsches als an gar nichts?
Dass Kinder von Moslems Moslems bleiben, darin liegt vermutlich eine kleinere Schuld,
als wenn Christen so unglaubhaft leben, dass sie ihre Kinder nicht mehr taufen lassen.

Ein anderes, schöneres Beispiel: Gestern hat Johannes Hartl auf der " MEHR-Konferenz" des Gebetshauses Augsburg
in einem Vortrag erwähnt, dass sich 2014 so viele Moslems christlich taufen ließen wie nie zuvor.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Caviteño
Beiträge: 11018
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Caviteño »

Exilfranke hat geschrieben: Du machst dich zu einer Marionette und merkst es nicht mal, nein, du gibst sogar an damit. Am Ende geht es dir an den Kragen, wie allen, die in der tumben Masse aufgehen wollen, und das auch noch als "gute Tat" oder "gerechte Sache" propagieren. Du berufst dich auf München, mit seinen 1. topintegrierten Moslems, aber das zeigt nur, wie klein dein Horizont ist, wie wenig Weitblick du hast. Ein Blick nach England oder Frankreich zeigt, wohin die Reise geht. Wenn es dann so weit ist, wirst du sagen, du hättest von nichts gewusst. Es wird ein böses Erwachen geben. Aber dann ist es zu spät.



Ich habe mir inzwischen angewöhnt, zunächst zu versuchen, den Wohnort der Poster zu ermitteln. Wer mir aus München oder eine westdeutschen Kleinstadt erzählen will, wie "Integration" richtig geht, da frage ich mich schon, ob der überhaupt weiß, was los ist.

Es ist ein Unterschied, ob man in München mit seinen Ausländern, die überwiegend aus dem EU-Ausland kommen, lebt oder in Berlin-Neukölln, in der Emscher-Lippe-Region, in bestimmten Stadtteilen Hamburgs oder anderer westdeutscher Großstädte. Wer offensichtlich noch nie erlebt hat, wie zunächst ein Straßenzug, dann ein Stadtviertel und schließlich ein ganzer Stadtteil "kippt", der sollte sich darüber zunächst Kenntnisse verschaffen. Wer in einem ländlichen Bezirk oder einer Kleinstadt wohnt, dessen Kinder haben in der Grundschule keine Probleme, denn dort wird auf dem Schulhof deutsch gesprochen. Wenn aber 8%+ der Klasse Deutsche mit Migrahi sind, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind und wenn dann der Unterricht auf diese Kinder Rücksicht nehmen muß, wird sich schon Gedanken über die Zukunft seiner Kinder machen. Es ist nicht ein Aushängezeichen, wenn man von einer Grundschule kommt, die am Ende des vierten Schuljahres gerade beim Stoff des dritten Schuljahres ist.
Niemand kann doch bestreiten, daß gerade junge Familien aus Berlin-Neukölln, der nördlichen Ruhrgebiet usw. fortziehen und sich im ländlichen Raum niederlassen. Die Antwort findet man, wenn man mit ihnen spricht oder wer niemanden kennt kann es in den Büchern von Bürgermeister Buschkowsky nachlesen.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch eine Diskussion erinnern, der hier im Forum vor einem guten Jahr geführt. Ich hatte folgendes gepostet:
Caviteño hat geschrieben:
Vielen Familien bleibt nichts weiter übrig, als zur Einschulung der Kinder den Umzugswagen zu bestellen. "Die Grünen befördern so selbst die separatistischen Tendenzen, die sie anderen vorwerfen", sagt Klein-Beber. "Wir sprechen ständig mit Grünen, die voll hinter uns stehen - rein privat. Doch die politisch aktiven Kreuzberger Grünen nehmen auf ihre radikale grüne Basis Rücksicht." So gebe es praktisch zwei grüne Parteien: Grüne mit Kindern und Grüne ohne Kinder. "Die Grünen mit Kindern", so Klein-Beber, "denken und handeln exakt wie das Kreuzberger Bürgertum. Die wissen, die graue Multikulti-Theorie ist nicht sonderlich nützlich, wenn die eigenen Kinder in die Schule kommen. Integration finden die gar nicht gut - wenn es die eigenen Kinder sind, die sich auf einem türkisch sprechenden Schulhof integrieren sollen." Die Grünen ohne Kinder hingegen hielten wacker die ideologische Fahne hoch und würden besorgten Eltern sozialen Abgrenzungswillen unterstellen.
http://www.welt.de/print/wams/politik/a ... ecker.html

Ich meine mich erinnern zu können, daß es da auch mal einen Skandal gab, weil einige der leitenden Grünen ihre Kinder über Tricksereien nicht in die eigentlich zuständigen Schulen schickten.
viewtopic.php?p=696184#p696184

Bezeichnend war die Antwort des Foranten "Palmesel", ein bekennender Grüner:
@Caviteño: Sie sprechen ein sehr aufregendes Thema an, an dem sich die Schwierigkeit, Ideale und praktische Bedürfnisse in Einklang zu bringen, gut zeigt. Es ist subtil: die Grünen vertreten eine Politik, die eine multikulturelle Bildungsgesellschaft möglich machen soll. Doch die Realitäten entsprechen nicht diesen Idealen, und lassen selten zu, sie zu leben. Ich habe das in Hildesheim erlebt: es gab dort durch die verfehlte Schulpolitik der Vergangenheit, die integrative Gesamtschulen verhindert hat, nur eine IGS. Als sie einen bundesweiten Schulpreis erhielt, gab es durch den Zulassungsschlüssel für Schüler ohne Gymnasialempfehlung kaum noch eine Chance, dort einen Platz zu bekommen. Manche haben versucht, ihre Kinder hineinzumogeln. Ich hätte das nicht getan, aber ich kann es verstehen.
viewtopic.php?p=69629#p69629

Also - nach außen groß auf Integration setzen und alle herabsetzen, die Kritik hier vorbringen. Sollen diese Integrationsleistungen aber selbst erbracht werden, ist es fraglich, ob man mit gutem Beispiel vorangeht. Wer wohnt denn in "kippenden" Stadtvierteln: Arme, Alte, Ausländer - der Rest zieht weg, betrachtet die "Bereicherung" vom Logenplatz aus und erlaubt sich gute Ratschläge.

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

Caviteño hat geschrieben:
Exilfranke hat geschrieben: München, mit seinen 10.000 topintegrierten Moslems

Ich habe mir inzwischen angewöhnt, zunächst zu versuchen, den Wohnort der Poster zu ermitteln. Wer mir aus München oder eine westdeutschen Kleinstadt erzählen will, wie "Integration" richtig geht, da frage ich mich schon, ob der überhaupt weiß, was los ist.
Es sind 100000 Moslems, nicht 10000.
Ich habs noch erlebt, wie ihre Eltern als Gastarbeiter kamen. Inzwischen sind halt viele ihrer Kinder Deutsche geworden.

Keine Integration?

Deutschland besteht nicht nur aus Berlin, dem Ruhrgebiet (in das mein Onkel nach dem Krieg mal "auswandern" musste,
weil er in München keine Arbeit mehr fand fand)
und München.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von lutherbeck »

Angst vor Überfremdung?

Ist immer subjektiv; und bei uns vermutlich noch kein Thema.

Tatsächlich aber gibt es in der Geschichte genügend Beispiele für den Untergang einzelner Völker durch fremde Eindringlinge.

In unserem modernen Rechtsstaat aber kann es einzig darum gehen,
daß Offenheit, Toleranz und Freiheit im Rahmen der geltenden Gesetzesordnung für Jedermann gelten.

Das Christentum aber ist eine Kraft, die unabhängig von Volk, Kultur oder geltendem Recht eine ewige, letzte Wahrheit verkündet!

Aus dieser Sicht heraus aber müssen Christen v. .a. vermeiden,
falsche Lehren und Religionen aus falsch verstandener Toleranz der ihren gleichzusetzen,
denn Wahrheit ist nur in Christus zu finden!

Mit brauner Soße aber hat diese Sicht der Dinge überhaupt nichts zu tun!
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

Caviteño hat geschrieben:[ Sollen diese Integrationsleistungen aber selbst erbracht werden, ist es fraglich, ob man mit gutem Beispiel vorangeht. Wer wohnt denn in "kippenden" Stadtvierteln: Arme, Alte, Ausländer - der Rest zieht weg, betrachtet die "Bereicherung" vom Logenplatz aus und erlaubt sich gute Ratschläge.
Ich kann dich da beruhigen. Ich schreib nicht aus dem Logenplatz :turban: :huhu:
In meinem nächsten Umkreis leben sehr viele alte Menschen und viele Moslems.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Benutzeravatar
Pelikan
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 7. Juli 2004, 17:09

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Pelikan »

Peti hat geschrieben:Inzwischen sind halt viele ihrer Kinder Deutsche geworden.
Würdest du das genau so formulieren, wenn -- sagen wir -- Barack Obama die japanische Staatsbürgerschaft erlangte: würde er dadurch Japaner werden?

Benutzeravatar
Peti
Beiträge: 2556
Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2007, 11:45
Wohnort: Landkreis München

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Peti »

"Deutscher im Sinne des § 1 des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG) ist, „wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt”,
die von der Bundesrepublik Deutschland verliehen wird."

...Und noch allen einen schönen (in Bayern auch staatlichen) Feiertag !
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Benutzeravatar
Juergen
Beiträge: 25812
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Juergen »

Das mußte ja irgendwann so kommen:

Dompropst F. bitte alle Kölner und alle Menschen guten Willens um Spenden:
Benötigt werden DRINGEND defekte Glühbirnen, um damit den Dom nicht beleuchten zu können.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Lilaimmerdieselbe
Beiträge: 2466
Registriert: Dienstag 4. Dezember 2012, 11:16

Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitrag von Lilaimmerdieselbe »

Ich lebe auch in einem Viertel mit sehr vielen Alten, Migranten, großen Familien, halt allen die wenig Geld haben, dafür aber viel Platz brauchen oder einfach hängen geblieben sind, nachdem die Kinder ausgezogen sind. Natürlich läuft da nicht alles ohne Konflikte ab, aber meist kann man sich pragmatisch arrangieren. Wer sich gegenseitig aushilft, findet es angenehmer und kann auch Sonderwünsche durchdrücken, wie Ruhe für Schichtarbeiter oder wenn gerade ein Kind einschlafen soll oder vom Schneeschippen befreit zu werden. Ich mag nicht alle, muß ich auch nicht. In dem gutbürgerlichen Viertel meiner Eltern spielte die Nachbarschaft eine viel geringere bis gar keine Rolle, für mich war damals die Umgewöhnung anstrengend mitunter sogar schwierig, im nachhinein aber lohnend. Sehr geholfen haben so Kristallisationspunkte des Lebens wie Kindergarten(kirchlich), Spielplätze, Schulen, Supermarkt und Apotheke.

Ich denke, Deutsche sind integrierte Migranten nicht durch die Staatsbürgerschaft geworden, sondern durch deutsche Schulen, deutsche Behörden, eine deutsche Berufswelt, deutsche Vereine, deutsche Stadtviertel.

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema