Eastwood macht sehr gute Filme und dieser gehört zweifelsohne auch dazu.
Es geht um die Entführung des Kindes von Christine Collins (A. Jolie). Als die Polizei endlich eingreift, bringt sie ihr den Sohn zurück.
Es stellt sich heraus, dass das nicht ihr Kind ist. Seitens des LAPD wird alles darangesetzt, die Frau zu überreden, dass es doch ihr Sohn ist
Während sich Collins um das Kind kümmert, das ganz fest behauptet, es sei ihr Sohn, heftet sie sich an die Polizei, um Druck auszuüben. Für eine alleinerziehde Mutter - zumal in den USA der 1930 - ein besonders mutiger Schritt, der auch prompt von der Polizei bekämpft wird.
Sie erhält die Unterstützung eines presbyterianischen Geistlichen (John Malkovich
Irgenwann wird der Fall aufgelöst (bzw. fast aufgelöst) und die unglaubliche Bosheit des Menschen, die hierbei ans Tageslicht kommt, geht auf keine Kuhhaut.
Ich bin ja bekanntlich sehr empfindlich, was Kinder angeht. Der Film gehört für mich zu einem der besten, die ich gesehen habe und regt sicherlich - obwohl "Hollywood" - zum Nachdenken an. Das Böse hat sich seitdem nicht gebessert.
Abschließen möchte ich mit dem Motto Christine Collins, den sie ihrem Sohn mitgab: "Fange nie einen Streit an, doch beende ihn".
Gruß,
Nassos
P.S.: Ich finde den Strang immer noch im Gemüsegarten deplaziert!