Gleichheit an Würde, ihr Idioten,Gamaliel hat geschrieben:Frauen im Priesteramt sind für die Pfarrerinitiative übrigens nicht nur eine Möglichkeit, mehr Personal für die Gemeindeleitung zu bekommen, sondern auch eine Frage der von der Bibel abgeleiteten Gleichheit von Mann und Frau.
Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
ein geniales Interview mit Hw.Pater Zimmer von der Petrusbruderschaft zum Thema
Achtung 32 minuten lang aber es zahlt sich wirklich aus
http://de.gloria.tv/?media=23885
Achtung 32 minuten lang aber es zahlt sich wirklich aus
http://de.gloria.tv/?media=23885
- martin v. tours
- Beiträge: 3549
- Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Ein gutes Interview.
Vor allem:
Schwafelfreie Zone- Einfach Klartext
martin v. tours
Vor allem:
Schwafelfreie Zone- Einfach Klartext
martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
Nicolás Gómez Dávila
- lifestylekatholik
- Beiträge: 8702
- Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Hervorragend!martin v. tours hat geschrieben:Ein gutes Interview.ottaviani hat geschrieben:ein geniales Interview mit Hw.Pater Zimmer von der Petrusbruderschaft zum Thema
Achtung 32 minuten lang aber es zahlt sich wirklich aus
http://de.gloria.tv/?media=23885
Vor allem:
Schwafelfreie Zone- Einfach Klartext
![]()
martin v. tours
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Als wäre nie etwas gewesen:
http://blog.derherralipius.com/211/1/wie-jetzt.html

Nachtrag:

http://blog.derherralipius.com/211/1/wie-jetzt.html
Nachtrag:
Helmut Schüller legt die Schrifttexte des 31. Sonntags im Jahreskreis aus.
Christliche Kirche und Gemeinde ist schon seit ihren Anfängen genauso wenig davor gefeit wie auch Israel, das erste Bundesvolk.
Ständig droht(e) das Urmerkmal von Gemeinschaft im Geist Jahwes, im Geist Jesu
verloren zu gehen: dass vor Gott alle auf e i n e r Ebene stehen. Als Glieder des e i n e n Gottesvolkes, als Kinder des e i n e n Vaters.
„Haben wir nicht alle denselben Vater?”, fragt der Prophet Maleachi schon im 5. Jahrhundert vor Christus (1. Lesung).
Mit dem Echo im Jesus - Wort „…denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel”.
Und ein weiteres, „weltliches” Echo darauf: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und
Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen” (Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948).
Glaubwürdige „Evangelisierung” muss mit der „Erhöhung der Erniedrigten” beginnen und die Selbsterhöhten auf die e i n e Ebene herunterholen.
Darum betet auch keine Geringere als Maria in ihrem Magnificat.
Christlichen Kirchen und Gemeinden, die im Namen ihres Herrn unterwegs sein wollen, kann es nicht erspart werden, ihre eigenen, inneren Rangordnungen immer wieder vom Kopf zurück auf die Beine zu stellen. Und die eingespielten Rangordnungen der Gesellschaft durch ihren Einsatz für die Erniedrigten zu stören. In der Spur Maleachis und Jesu.
http://www.dersonntag.at/glaube/auslegu ... detailinfo
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Was erwartest du denn? Dass die ihre Tiraden einstellen, nur weil sich der Bischof öffentlich mal kurz zum Schein betroffen gezeigt hat, intern aber vermutlich auch noch Verständnis zeigte? Solche Funktionäre könnten regelmäßig ihr großes Geschäft in der Kirchenbank verrichten oder Bibeln zum Heizen benutzen. So lange sie nichts von höchster Stelle Untersagtes gegen Muslime, Schwule, etc., sagen, wird solchen Leuten nichts passieren. Im Zweifel werden sie auch noch irgendwann mit neuen Posten betraut.
- Nutzer nicht regelmäßig aktiv. -
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Ja, ich hätte schon erwartet, daß den Rädelsführern der Initiative wenigstens für eine Weile die kalte Schulter gezeigt wird. Aber offensichtlich ist die hier öfters mal gewählte Bezeichnung "Beschwichtigungshofrat" für den Herrn Kardinal doch absolut zutreffend. Es ist unglaublich, wie der den Kakao auch noch trinkt, durch den man ihn zieht.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Hier scheint es was neues (= erwartbares Altes?) zu geben: http://begegnungunddialog.blogspot.com/ ... horen.html
Wie üblich, eben.
Wie üblich, eben.
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Kirchenrebellen bleiben beim Ungehorsam
Daraus:
Daraus:
Die österr. Bischöfe scheinen sich inzwischen auf den Winterschlaf vorzubereiten..."Der bisherige Kurs wurde einstimmig bestätigt", sagte Schüller nach der Versammlung zum KURIER. Der Begriff "Ungehorsam" sei ebenfalls abgesegnet worden. Jetzt will die Pfarrer-Initiative die Bischöfe in die Pflicht nehmen. Diese sollen sagen, welche Anliegen sie selbst vertreten können und sie sollen Reformideen in Rom vertreten. Außerdem werden die Hirten aufgefordert, mit dem Kirchenvolk in einen neuen Dialog zu treten.
[...]
Die Initiative spricht sich für teils drastische Reformen aus - etwa die Aufhebung des Zölibats oder die Priester-Weihe für Frauen ("Frauen abzulehnen ist das Unbiblischste überhaupt"). Die Gruppe strebt jetzt eine verstärkte internationale Vernetzung an.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Die neue Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, unterstützt die Pfarrer-Initiative von Helmut Schüller
Daraus:
Katholische Ketzerische Frauenbewegung von den Bischöfen nicht aufgelöst werden.
Daraus:
Natürlich wird dieDie Positionen der Frauenbewegung decken sich nicht immer mit denen der Amtskirche. Wie stehen Sie zur Pfarrer-Initiative von Helmut Schüller?
Die Themen sind schon lange aktuell und werden von vielen Getauften unterstützt. Da wir uns als Basisorganisation sehen, wäre es absurd, dagegen zu sein. Man muss die Forderungen aber nicht als Paket sehen, sondern kann es schrittweise angehen: Der Zugang von wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie ist einfacher umzusetzen als der Zugang der Frauen zum Priesteramt – den wir natürlich fordern. Das brennendste Bedürfnis der Basis ist, dass Christen und Christinnen dort, wo Pfarrer fehlen, trotzdem Gottesdienste haben können: Indem man andere Formen zulässt oder das Priesteramt für verheiratete Männer öffnet.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Und schließlich noch ein Link auf das Thesenpapier, das vorgestern von "Laieninitiative", "Wir sind Kirche", "Pfarrer-Initiative", "Priester ohne Amt" und "Taxhamer PGR-Initiative" verabschiedet wurde.
7 Thesen: Sorge um die Eucharistie in den Gemeinden
Daraus:

7 Thesen: Sorge um die Eucharistie in den Gemeinden
Daraus:
1 Die Gemeinde, die sich im Namen Jesu versammelt, ist Trägerin der Eucharistiefeier. Ihr ist als örtlicher Kirche das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Christi anvertraut, der Herr ist mitten unter ihr (Mt 18,20). Die Gemeinde bestimmt, wer sie leitet und der Eucharistiefeier vorsteht. Um die Einheit der Kirche zu wahren, ist die Beauftragung durch den Bischof notwendig.
4 Der Pflichtzölibat ist ein später Sonderweg der lateinischen Kirche (12. Jhdt.). Es spricht daher nichts dagegen, auf die Anfänge des Christentums zurückzugreifen und verheiratete Männer und Frauen mit der Gemeindeleitung und dem Vorsitz in der Eucharistiefeier zu betrauen.
7 Jede Gemeinde hat das Recht auf einen Vorsteher oder eine Vorsteherin. Wenn der Bischof seiner Verpflichtung, dies sicherzustellen, nicht nachkommt, werden die Gemeinden unter Berufung auf das Allgemeine Priestertum ihre Verantwortung wahrnehmen, um die Feier der Eucharistie als Höhepunkt, Quelle und Kraft (Vatikanum II, Liturgiekonstitution 10) des Glaubens weiterhin zu ermöglichen.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Daß sich studierte Theologen nicht schämen, so einen hanebüchenen Unsinn auch noch zu veröffentlichen ... das übertrifft an Dummheit ja selbst die schlimmsten Ketzereien, die ich in meinem Studium gehört habe. 
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
- martin v. tours
- Beiträge: 3549
- Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Gamaliel, weisst Du ob, Generalsekretärin der katholischen Frauenbewegung , eine Ehrenamtliche Tätigkeit ist, oder ob dies auch aus Kirchenbeiträgen bezahlt wird ?Gamaliel hat geschrieben:Die neue Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, unterstützt die Pfarrer-Initiative von Helmut Schüller
Daraus:
Natürlich wird dieDie Positionen der Frauenbewegung decken sich nicht immer mit denen der Amtskirche. Wie stehen Sie zur Pfarrer-Initiative von Helmut Schüller?
Die Themen sind schon lange aktuell und werden von vielen Getauften unterstützt. Da wir uns als Basisorganisation sehen, wäre es absurd, dagegen zu sein. Man muss die Forderungen aber nicht als Paket sehen, sondern kann es schrittweise angehen: Der Zugang von wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie ist einfacher umzusetzen als der Zugang der Frauen zum Priesteramt – den wir natürlich fordern. Das brennendste Bedürfnis der Basis ist, dass Christen und Christinnen dort, wo Pfarrer fehlen, trotzdem Gottesdienste haben können: Indem man andere Formen zulässt oder das Priesteramt für verheiratete Männer öffnet.KatholischeKetzerische Frauenbewegung von den Bischöfen nicht aufgelöst werden.
martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
Nicolás Gómez Dávila
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Nein, das weiß ich nicht genau.martin v. tours hat geschrieben:Gamaliel, weisst Du ob, Generalsekretärin der katholischen Frauenbewegung , eine Ehrenamtliche Tätigkeit ist, oder ob dies auch aus Kirchenbeiträgen bezahlt wird ?
Der Posten ist sicher ein hauptamtlicher. Siehe etwa auf dieser Seite ganz am Ende den Link zu den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KAÖ. Dort wird auch Anja Appel von der Frauenbewegung angeführt.
Die KAÖ wird teilweise von der Bischofskonferenz und aus eigenen Einnahmequellen finanziert (vgl. Statut der KAÖ, § 7 Finanzierung).
Wie groß der Betrag der ÖBK ist, welchen Anteil an der Gesamtfinanzierung er einnimmt und ob eventuell einzelne Posten direkt aus Kirchensteuermitteln bezahlt werden, kann ich nicht sagen.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
http://issuu.com/begegnung-und-dialog/d ... nformation
Klar, dass die mit WsK verbunden sind: http://www.wir-sind-kirche.at/content/i ... &Itemid=23
Seit Mai? Das hat bereits angefangen!
Wo sind die empörten Reaktionen von betroffenen Gemeinden? Oder stehen die echt alle dahinter? Wo sind die Priester, die es sich nicht gefallen lassen, wenn "Sakramente wie die Taufe" (ach, was noch alles?) spenden? Gibt es denn keine römisch-katholischen Priester dort mehr?
Die machen ihre eigene Kirche. Mehr kann man nicht sagen.
Klar, dass die mit WsK verbunden sind: http://www.wir-sind-kirche.at/content/i ... &Itemid=23
Seit Mai? Das hat bereits angefangen!
Wo sind die empörten Reaktionen von betroffenen Gemeinden? Oder stehen die echt alle dahinter? Wo sind die Priester, die es sich nicht gefallen lassen, wenn "Sakramente wie die Taufe" (ach, was noch alles?) spenden? Gibt es denn keine römisch-katholischen Priester dort mehr?
Die machen ihre eigene Kirche. Mehr kann man nicht sagen.
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
- martin v. tours
- Beiträge: 3549
- Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Wenn sie sich ihre eigene Kirche basteln würden,wäre es noch erträglicher, aber die sind wie Theologie-Termiten die versuchen die Kirche von innen auszuhöhlen.
Immer wenn ich meine Kirchenbeiträge bezahle, muss ich daran denken, das ich damit diese Leute mitfinanziere.
martin v. tours
Immer wenn ich meine Kirchenbeiträge bezahle, muss ich daran denken, das ich damit diese Leute mitfinanziere.
martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
Nicolás Gómez Dávila
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
"Jüngere Priester deutlich romtreuer als ältere Priester": http://www.kath.net/detail.php?id=3385
Der ORF hat am gestrigen Montag erneut mit einer umstrittenen Paul-Zulehner-Umfrage aufgewartet. (...) In der jetzt veröffentlichte "Zulehner-Studie" wird behauptet, dass sieben von zehn der befragte Pfarrer, die auch geantwortet (!) haben, den Aufruf zum Ungehorsam grundsätzlich positiv unterstützen. Bereits im Vorfeld hatten sich bei KATH.NET romtreue Priester über die Studie von Zulehner beschwert und auch mitgeteilt, dass sie sich an der Umfrage nicht beteiligen werden. Die Repräsentativität der Studie ist daher schon aufgrund des Auftragsgebers und Durchführers zumindest äußerst fraglich. Unabhängig davon sind aber immerhin 28 Prozent der Priester, die sich beteiligt haben, entschiedene Gegner des Schüller-Zulehner-Kirchenkurses und lehnen den "Aufruf zum Ungehorsam" ab. Besonders brisant für die Anti-Rom-Bewegung dürfte aber ein kleines Detail der Studie sein, aus dem hervorgeht, dass die Mehrheit der jüngeren Priester (51 %), die sich an der Befragung beteiligt haben, die Anti-Rom-Reformen ablehnen. Die wirkliche Unterstützung der jüngeren Priester für Rom dürfte daher angesicht der Verzerrung der Studie noch deutlich höher sein. (...)
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Sind die aber gemein:
Quelle hat geschrieben:Zu dem Treffen der „Pfarrer-Initiative“ war übrigens ursprünglich auch die Pseudobischöfin Christine Mayr-Lumetzberger eingeladen, wie eine KATH.NET vorliegende Korrespondenz zeigt. Die „Priesterin“ wollte ursprünglich Mitglied der „Pfarrer-Initiative“ werden. In einem E-Mail teilte ihr aber Hans Bensdorp mit, dass sie nicht zu den Mitgliedern gezählt werde und dies, obwohl sich die Pfarrer-Initiative ja für die Zulassung von „Priesterinnen“ einsetzt.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Sieht das dann etwa so aus?martin v. tours hat geschrieben:Immer wenn ich meine Kirchenbeiträge bezahle, muss ich daran denken, das ich damit diese Leute mitfinanziere.
martin v. tours

- martin v. tours
- Beiträge: 3549
- Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Liebster Moser
Auf die Summe kommt es nicht an, sondern wen man damit unterstützt.
Das hätte Dir aber klar sein können.
martin v. tours
Auf die Summe kommt es nicht an, sondern wen man damit unterstützt.
Das hätte Dir aber klar sein können.
martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
Nicolás Gómez Dávila
-
Vir Probatus
- Beiträge: 4050
- Registriert: Freitag 28. Januar 2011, 19:45
- Wohnort: EB PB
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Auf jeden Fall sind sie nicht konsequent.Niels hat geschrieben:Sind die aber gemein:
Quelle hat geschrieben:Zu dem Treffen der „Pfarrer-Initiative“ war übrigens ursprünglich auch die Pseudobischöfin Christine Mayr-Lumetzberger eingeladen, wie eine KATH.NET vorliegende Korrespondenz zeigt. Die „Priesterin“ wollte ursprünglich Mitglied der „Pfarrer-Initiative“ werden. In einem E-Mail teilte ihr aber Hans Bensdorp mit, dass sie nicht zu den Mitgliedern gezählt werde und dies, obwohl sich die Pfarrer-Initiative ja für die Zulassung von „Priesterinnen“ einsetzt.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Stimmt.Vir Probatus hat geschrieben:Auf jeden Fall sind sie nicht konsequent.Niels hat geschrieben:Sind die aber gemein:
Quelle hat geschrieben:Zu dem Treffen der „Pfarrer-Initiative“ war übrigens ursprünglich auch die Pseudobischöfin Christine Mayr-Lumetzberger eingeladen, wie eine KATH.NET vorliegende Korrespondenz zeigt. Die „Priesterin“ wollte ursprünglich Mitglied der „Pfarrer-Initiative“ werden. In einem E-Mail teilte ihr aber Hans Bensdorp mit, dass sie nicht zu den Mitgliedern gezählt werde und dies, obwohl sich die Pfarrer-Initiative ja für die Zulassung von „Priesterinnen“ einsetzt.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
- lifestylekatholik
- Beiträge: 8702
- Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Wieso meinst du das?Niels hat geschrieben:Stimmt.Vir Probatus hat geschrieben:Auf jeden Fall sind sie nicht konsequent.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
warum? die damen sind ja nicht geweiht so mit kann man sie dort auch nicht aufnehmenVir Probatus hat geschrieben:Auf jeden Fall sind sie nicht konsequent.Niels hat geschrieben:Sind die aber gemein:
Quelle hat geschrieben:Zu dem Treffen der „Pfarrer-Initiative“ war übrigens ursprünglich auch die Pseudobischöfin Christine Mayr-Lumetzberger eingeladen, wie eine KATH.NET vorliegende Korrespondenz zeigt. Die „Priesterin“ wollte ursprünglich Mitglied der „Pfarrer-Initiative“ werden. In einem E-Mail teilte ihr aber Hans Bensdorp mit, dass sie nicht zu den Mitgliedern gezählt werde und dies, obwohl sich die Pfarrer-Initiative ja für die Zulassung von „Priesterinnen“ einsetzt.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Diese Herrschaften setzen sich doch für die sog. Frauenordination ein. Dann können sie doch mit der Dame "zusammenarbeiten"...
"Mit einer manipulativen Umfrage setzt der Wiener Pastoralsoziologe Paul Zulehner die Bischofskonferenz unter Druck": http://www.die-tagespost.de/Laestige-Ha ... 456,129145
"Mit einer manipulativen Umfrage setzt der Wiener Pastoralsoziologe Paul Zulehner die Bischofskonferenz unter Druck": http://www.die-tagespost.de/Laestige-Ha ... 456,129145
(...) Konnte Schüller am Sonntag in Linz gerade einmal 81 Pfarrer und Diakone versammeln, so gibt ihm Zulehner nun eine Dimension, die den Bischöfen wirklich Kopfschmerzen bereiten muss: Auf der Grundlage einer – natürlich vom ORF-Kirchenmagazin „kreuz und quer“ initiierten – Umfrage behauptet der Pastoralsoziologe nun, dass nicht die Kirchenleitung, sondern Pfarrer Schüller die Mehrheiten hinter sich hat. Zwei Drittel der Pfarrer in Österreich würden einen „bedrohlichen Reformstau“ in der Kirche und eine „dramatische Kluft“ zwischen Kirche und moderner Kultur sehen. Bei der Umfrage, die die „Abteilung Religion“ des ORF beim Meinungsforscher GfK Austria in Auftrag gab, und die Zulehner leitete, sollen 5 der rund 3 5 Pfarrer „mit einem repräsentativen Sample für die österreichischen Diözesen“ befragt worden sein. Nicht transparent gemacht wurde, wie viele Priester eine Befragung durch Zulehner & Co ablehnten; laut Kirchenkreisen 56. Das wäre nicht erstaunlich, denn Zulehner hat nicht erst seit der Veröffentlichung einer ähnlichen Umfrage im Vorjahr seinen Ruf. Damals propagierte der ORF die Umfrage wie eine Jahrhundertsensation, doch erwies sich das professorale Zahlenspiel nach Veröffentlichung des gesamten Buchs als manipulativer Trick. Nicht die Umfrageergebnisse bestimmten hier offenbar die Interpretation, sondern umgekehrt: Die in Zahlen gefasste Wirklichkeit wurde in die bereits fertige Form der Kirchenreform-Ideologie des Professors gegossen. (...)
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Die Dame ziert das Titelblatt der neuen Nummer KIRCHE-IN als Bischöfin Lumetzberger zur Zeit exkommuniziert und die Bischöfe und auch der Papst tun nichts wie immer
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Anschauungsmaterial zu ottavianis Hinweis hat "civilisation" schon bereitgestellt:
http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?p=566120#p566120
http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?p=566120#p566120
Zuletzt geändert von Gamaliel am Donnerstag 10. November 2011, 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Die Kirchenzeitung der Diözese Linz berichtet fleißig über die Apostasievereinigungen, die in nachstehendem Artikel hoffnungsvoll "Reformbewegungen" genannt werden:
Wenn keine Priester da sind
Immerhin ein Umstand gibt dem Artikelschreiber ein kleines bißchen zu denken:
Wenn keine Priester da sind
Immerhin ein Umstand gibt dem Artikelschreiber ein kleines bißchen zu denken:
Ein weiteres Faktum mag zu denken geben, wie ein Blick in den Tagungsraum zeigte: Auch die Reformbewegungen haben es nicht geschafft, junge Menschen anzusprechen. Sie werden mehrheitlich von älteren Leuten getragen, die um die Früchte des Konzils fürchten.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Die Wortnebel der österr. Bischofskonferenz zu gegenwärtigen Apostasiebewegungen kann man hier nachlesen (gleich in Punkt 1):
Presseerklärungen der Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz
Daraus:
Ebenso rätselhaft bleibt, wie die verantwortlichen Bischöfe mit den einzelnen Häretikern (insbesondere unter den Klerikern) in ihren Diözesen umgehen werden. Die ÖBK läßt hier jegliche Antwort vermissen, sodaß das Treffen in dieser Hinsicht Zeit- und Geldverschwendung war.
Presseerklärungen der Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz
Daraus:
Daß das Kampfwort "Ungehorsam" sehr wohl so stehenbleiben kann, wurde am Wochenende erst ausdrücklich von den verschiedenen Apostasiebewegungen beschlossen. Der ÖBK ist dies bekannt. Was daher ihre Stellungnahme in diesem Zusammenhang bedeutet bleibt rätselhaft.Ein "Aufruf zum Ungehorsam" durch einige Priester hat bei vielen Katholiken nicht nur ein Kopfschütteln, sondern tiefe Sorge und Traurigkeit ausgelöst. Ungehorsam ist ein Kampfwort, das so nicht stehenbleiben kann.
[...]
Einige mit der Aufforderung zum Ungehorsam verbundene Forderungen seitens einer Priesterinitiative und von Laieninitiativen sind nicht einlösbar. Die Rede von einer Eucharistiefeier ohne Weihesakrament ist ein offener Bruch mit einer zentralen Wahrheit unseres katholischen Glaubens. Hier geht es nicht um Fragen der Kirchenorganisation, sondern um fundamentale Fragen der katholischen Identität. Die Bischöfe führen das Gespräch über diese Fragen und über Konsequenzen daraus mit den Priestern und mit den Gremien in je ihrer Diözese und haben damit bereits begonnen.
Unterschiedliche, aber dem selben Ziel zugeordnete Wege zu einer kirchlichen Erneuerung unter den heute gegebenen Bedingungen sind in einigen Diözesen bereits im Gange. Sie werden beharrlich fortgesetzt und öffentlich kommuniziert. Viel Gutes gelingt. [...] Die Kirche ist auch in unserem Land viel lebendiger, als es oft gesehen oder dargestellt wird. Auch hier gilt das Wort des Propheten Jesaja: "Schon wächst Neues. Merkt ihr es noch nicht?"
Ebenso rätselhaft bleibt, wie die verantwortlichen Bischöfe mit den einzelnen Häretikern (insbesondere unter den Klerikern) in ihren Diözesen umgehen werden. Die ÖBK läßt hier jegliche Antwort vermissen, sodaß das Treffen in dieser Hinsicht Zeit- und Geldverschwendung war.
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
Gerade gefunden: http://derstandard.at/131918226594/Pfa ... izer-Preis

Die Pfarrerinitiative mit ihrem Obmann Helmut Schüller erhält den "Herbert-Haag-Preis 212 für Freiheit in der Kirche", teilte die gleichnamige Schweizer Stiftung am Dienstag via Aussendung mit. (...) Die Stiftung für Freiheit in der Kirche zeichnet jährlich Personen und Institutionen aus, "die sich durch freie Meinungsäußerung oder mutiges Handeln in der Christenheit exponiert haben". (...) Präsident der Stiftung ist der ebenso prominente Theologe Hans Küng.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Österreichische Pfarrerinitiative und der Ungehorsam
kath.net berichtet auch von der Pressekonferenz der ÖBK anlässlich ihrer Pressemitteilung zur Ungehorsamsinitiative: http://www.kath.net/detail.php?id=33853
Einige "Highlights":
Schönborn würde ja so gerne, aber die bösen Burschen da in Rom wollen das nicht. Mir kommen die Tränen.

Einige "Highlights":
Schwurbel.Andere Pfarrer-Forderungen betreffend den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen oder die Predigt von qualifizierten Laien seien innerkirchlich seit langem Thema, da gebe es "Sorgen, die wir alle teilen".
Immer schön beschwichtigen, ein Türchen offen halten...Zum Thema Zölibat erklärte der Kardinal [Schönborn] einmal mehr, diese Frage könne nicht in Österreich - wo nicht einmal ein Prozent der Katholiken weltweit lebten - entschieden werden. Regional unterschiedliche Wege in Fragen der Kirchendisziplin seien "vorstellbar, wenn dies weltkirchlich so entschieden wird".
Es wird also gar nichts passieren.Auf Fragen nach möglichen disziplinarrechtlichen Konsequenzen für Pfarrer, die öffentlich "Ungehorsam" ankündigen, verwies Schönborn auf Gespräche, die die einzelnen Diözesanbischöfe mit ihren Pfarrern führen. "Vieles ist im Gespräch zu klären", setzte der Kardinal auf einen konsensorientierten Weg. Dieser sei unter Christen der richtige.
Newman rotiert vermutlich gerade im Grab, dass er für so etwas herhalten muss.Zum Begriff "Ungehorsam" sagte Kardinal Schönborn, dass der Gehorsam gegenüber Gott und dem eigenen Gewissen Vorrang vor dem Gehorsam den kirchlichen Verantwortungsträgern gegenüber habe. Er zitierte den bedeutenden, von der anglikanischen zur katholischen Kirche konvertierten Kardinal John Henry Newman (181-189), dessen Trinkspruch "Erst auf das Gewissen, dann auf den Papst" gelautet habe.
- Nutzer nicht regelmäßig aktiv. -