Ne, die stehen doch in den Zitaten drin. (Ich glaube ich halte mich mal aus der Diskussion raus, sonst werde ich noch völlig verwirrt.)Torsten hat geschrieben:Das hab ich absichtlich weggelassen, um zu kontrollieren, ob die Links auch aufgerufen werden ..ChrisCross hat geschrieben:Ups, da habe ich wohl ein kleines -in übersehen
Kurzmeldungen / Nachrichten II
- ChrisCross
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Pelikan hat auf der vorigen Seite ganz zurecht auf ein (mir bis gestern nicht bekanntes) Urteil des BGH verwiesen, das so eine Praxis ausschließt. Näheres dazu auch hier: http://www.lawblog.de/index.php/archive ... -bekommen/iustus hat geschrieben:So ist es. Bzw: Das Geld bleibt gleich in der Staatskasse:Maurus hat geschrieben:Wegen Gäfgens Gerichtsschulden kann sich der hessische Staat das Geld allerdings selbst überweisen.
http://www.faz.net/artikel/C3148/geld- ... 8194.html
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Prantl in der SZ hat geschrieben, das Gericht hätte wegen Unbilligkeit eine Schmerzensgeldgewährung vermeiden können. Dadurch, daß Daschner und andere Ermittler bestraft wurden, sei Gäfgen genügend Genugtuung widerfahren. Dem kann man sich anschließen.
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Ich müsste mal das Urteil lesen. Aber die im verlinkten Text angegebene Begründung des BGH scheint mir erst einmal nicht überzeugend:Maurus hat geschrieben:Pelikan hat auf der vorigen Seite ganz zurecht auf ein (mir bis gestern nicht bekanntes) Urteil des BGH verwiesen, das so eine Praxis ausschließt. Näheres dazu auch hier: http://www.lawblog.de/index.php/archive ... -bekommen/iustus hat geschrieben:Das Geld bleibt gleich in der Staatskasse:
http://www.faz.net/artikel/C3148/geld- ... 8194.html
Die nachteilige Wirkung verblasst doch keineswegs, denn der Anspruch auf die Erstattung der Verfahrenskosten vermindert sich doch in der Höhe des Entschädigungsanspruchs.Eine Zulassung der Pfändung eines aus einer menschenunwürdigen Haftunterbringung herrührenden Entschädigungsanspruchs zur Befriedigung offener Verfahrenskosten würde die Funktion der Genugtuung, der Sanktion und der Prävention ebenso ins Leere laufen lassen wie die Zulassung einer Aufrechnung. Denn mit dem Zugriff auf die Forderung des Strafgefangenen würden deren nachteilige Wirkungen verblassen.
Deshalb war der Hinweis von vornherein nur ein schwacher Trost.
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Die Wirkung würde allenfalls dann verblassen, wenn der Anspruch auf die Erstattung der Verfahrenskosten nicht einmal in der verminderten Höhe durchgesetzt werden könnte, weil beim Betreffenden nichts zu holen ist. Ein solcher Fall scheint dem erwähnten BGH-Urteil (http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-b ... os=&anz=1) zugrunde zu liegen. Keine Ahnung, ob das bei Gäfgen auch der Fall ist.iustus hat geschrieben: Die nachteilige Wirkung verblasst doch keineswegs, denn der Anspruch auf die Erstattung der Verfahrenskosten vermindert sich doch in der Höhe des Entschädigungsanspruchs.
- Robert Ketelhohn
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Julia Timoschenko darf man trotzdem kennen …ChrisCross hat geschrieben:Ups, da habe ich wohl ein kleines -in übersehenRobert Ketelhohn hat geschrieben:Welchen Mann?ChrisCross hat geschrieben:Es ist doch Irrsinn, den Mann das Geld alleine bezahlen lassen zu wollen.![]()
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Daraus (Hervorhebung von mir):iustus hat geschrieben: Die Wirkung würde allenfalls dann verblassen, wenn der Anspruch auf die Erstattung der Verfahrenskosten nicht einmal in der verminderten Höhe durchgesetzt werden könnte, weil beim Betreffenden nichts zu holen ist. Ein solcher Fall scheint dem erwähnten BGH-Urteil (http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-b ... os=&anz=1) zugrunde zu liegen.
Die Staatsanwaltschaft ist jedenfalls zurükgerudert und prüft jetzt erstmal:Steht einem Strafgefangenen ein Anspruch auf Geldentschädigung für immaterielle Schäden infolge menschenunwürdiger Haftbedingungen gegen den Staat zu, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 1. Oktober 29 - III ZR 18/9, BGHZ 182, 31, 34) eine Aufrechnung des Staates mit Gegenforderungen gemäß § 242 BGB unzulässig. Der Anspruch des Strafgefangenen auf Geldentschädigung leitet sich aus dem Schutzauftrag der Grundrechte aus Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG ab. Er hat neben der Genugtuung für den Verletzten auch den Zweck einer wirksamen Sanktion und Prävention in dem Sinne, dass der verpflichtete Staat dazu angehalten wird, menschenunwürdige Haftbedingungen von vornherein zu vermeiden oder aber zumindest alsbald zu beseitigen und nicht länger fortdauern zu lassen (BGH, Urteil vom 1. Oktober 29 - III ZR 18/9, aaO, S. 34 f.; Urteil vom 4. November 24 - III ZR 361/3, BGHZ 161, 33, 35 ff.). Diesen Zweck kann der Geldentschädigungsanspruch wirksam nur erfüllen, wenn er für den ersatzpflichtigen Staat spürbare Auswirkungen hat. Dies ist nicht der Fall, wenn die Forderungen, mit denen der Staat aufrechnen möchte, bei wirtschaftlicher Betrachtung wertlos sind, weil - wie in vielen Fällen - der Strafgefangene vermögenslos ist (BGH, Urteil vom 1. Oktober 29 - III ZR 18/9, aaO, S. 35).
bb) Aus den gleichen Erwägungen ist dem Staat auch die Pfändung eines gegen ihn gerichteten Anspruchs eines Strafgefangenen auf Geldentschädigung wegen immaterieller Schäden infolge menschenunwürdiger Haftbedingungen zu versagen. Eine Zulassung der Pfändung eines aus einer menschunwürdigen Haftunterbringung herrührenden Entschädigungsanspruchs zur Befriedigung offener Verfahrenskosten würde - worauf die Rechtsbeschwerdeerwiderung zu Recht hinweist - die Funktion der Genugtuung, der Sanktion und der Prävention ebenso ins Leere laufen lassen wie die Zulassung einer Aufrechnung. Denn mit dem Zugriff auf die Forderung des Strafgefangenen würden deren nachteilige Wirkungen verblassen. Der Staat würde sich auf diese Weise eine Befriedigung der wirtschaftlich wertlosen Forderung verschaffen und gleichzeitig den mit der Zuerkennung des Entschädigungsanspruchs verfolgten Zweck umgehen. Letztlich träten nach der aufgrund einer Pfändung und Überweisung zur Einziehung regelmäßig erfolgenden Aufrechnung des Gläubigers mit dem Entschädigungsanspruch lediglich mit zeitlicher Verzögerung die wirtschaftlichen Folgen der unzulässigen Aufrechnung mit den Justizkostenforderungen ein.
http://www.hr-online.de/website/rubrike ... t_42252199
Ist auch sinnvoll, weil auch andere Rechtsfragen hier eine Rolle spielen könnten, die der BGH offen lassen konnte.Sprecherin Möller-Scheu wollte am Samstag auf Nachfrage von hr-online Vetters Kritik nicht kommentieren. Allerdings präzisierte sie ihre Aussage über eine mögliche Verrechnung der Entschädigung: "Wir prüfen, inwieweit es möglich ist, dass wir auf diese Entschädigung wegen der Justizschulden zurückkommen können." Ob das möglich sei oder nicht, werde sich zeigen.
- Ewald Mrnka
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Soll doch der Gäfgen "Schmerzensgeld" bekommen oder nicht, das ist alles völlig unerheblich. Wie für diese Gestalt hin - und hergerichtert wird, ist dekadent und fatal. Das empfindet jeder, der noch einigermaßen gesund ist und nicht an Wieselworte glaubt.phylax hat geschrieben:Prantl in der SZ hat geschrieben, das Gericht hätte wegen Unbilligkeit eine Schmerzensgeldgewährung vermeiden können. Dadurch, daß Daschner und andere Ermittler bestraft wurden, sei Gäfgen genügend Genugtuung widerfahren. Dem kann man sich anschließen.
In einem Rechststaat hätte man Gäfgen aufgehängt oder guillotiniert.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
..im Sinne von "Auge für Auge,Zahn für Zahn!" ?Ewald Mrnka hat geschrieben: ...
In einem Rechststaat hätte man Gäfgen aufgehängt oder guillotiniert.
carpe diem - Nutze den Tag !
- Ewald Mrnka
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Meinetwegen Talionsprinzip.Pit hat geschrieben:..im Sinne von "Auge für Auge,Zahn für Zahn!" ?Ewald Mrnka hat geschrieben: ...
In einem Rechststaat hätte man Gäfgen aufgehängt oder guillotiniert.
Ich dachte im Zusammenhang mit der causa Gäfken eher an eine hygienische Maßnahme.
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Man kann ja von der Frau halten, was man will. Aber im Gegensatz zu den meisten Politikerinnen hierzulande, sieht sie zumindest noch sehr nach Frau aus...Robert Ketelhohn hat geschrieben:Julia Timoschenko darf man trotzdem kennen …ChrisCross hat geschrieben:Ups, da habe ich wohl ein kleines -in übersehenRobert Ketelhohn hat geschrieben:Welchen Mann?ChrisCross hat geschrieben:Es ist doch Irrsinn, den Mann das Geld alleine bezahlen lassen zu wollen.![]()
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)
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civilisation
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Im Zuge der Vorgänge in Norwegen hat der deutsche Innenminister (CSU) ganz passend zum 2jährigen "Geburtstag" des www einen ganz tollen Vorschlag gemacht:
Innenminister Friedrich will Blogger-Anonymität aufheben
http://www.tagesspiegel.de/politik/inne ... 736.html
daraus:
Ganz tolle Idee - wirklich, Herr Innenminister.
Innenminister Friedrich will Blogger-Anonymität aufheben
http://www.tagesspiegel.de/politik/inne ... 736.html
daraus:
Ich werde dem Innenministerium einen Vorschlag zukommen lassen, daß auch in den Foren und Chats immer und überall die Identität überprüft werden soll.Normalerweise stehen Menschen mit ihren Namen für etwas ein. Warum nicht auch ganz selbstverständlich im Internet?“ Friedrich geht davon aus, dass die Anonymität im Netz dazu beiträgt, dass sich Menschen radikalisieren. „Wir haben immer mehr Menschen, die sich von ihrer sozialen Umgebung isolieren und allein in eine Welt im Netz eintauchen. Dort verändern sie sich, meist ohne dass es jemand bemerkt.“
... ...
Technisch umsetzbar wäre die Forderung des Innenministers nach Einschätzung der Piratenpartei. Seit Ende 21 gibt es den digitalen Personalausweis, den jeder erhält, dessen alter Personalausweis ausläuft. Auf dem Chip sind die Personendaten und ein Passfoto gespeichert, mithilfe eines Lesegerätes und einer Software kann der E-Perso im Netz verwendet werden. Auf Wunsch werden eine digitale Unterschrift und digitale Fingerabdrücke gespeichert. Theoretisch wäre es denkbar, Internetanbieter gesetzlich zu verpflichten, die Identität ihrer Kunden zu kontrollieren – deutsche zumindest. So konkret wird das Ende der Anonymität im Netz allerdings noch nicht diskutiert.
Ganz tolle Idee - wirklich, Herr Innenminister.
Zuletzt geändert von civilisation am Sonntag 7. August 2011, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
- cantus planus
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
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civilisation
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Wie mittelalterliche Gemälde beweisen, gibt es doch hierzulande zumindest noch einige Politikerinnen, denen man die Weiblichkeit ansehen kann:Marcus hat geschrieben:Man kann ja von der Frau halten, was man will. Aber im Gegensatz zu den meisten Politikerinnen hierzulande, sieht sie zumindest noch sehr nach Frau aus...Robert Ketelhohn hat geschrieben:Julia Timoschenko darf man trotzdem kennen …ChrisCross hat geschrieben:Ups, da habe ich wohl ein kleines -in übersehenRobert Ketelhohn hat geschrieben:Welchen Mann?ChrisCross hat geschrieben:Es ist doch Irrsinn, den Mann das Geld alleine bezahlen lassen zu wollen.![]()
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- Ewald Mrnka
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Wie nahezu sämtliche Demokratten-Versprechungen (Köder)cantus planus hat geschrieben:Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist immer erfreulich, solange es nicht wahrgenommen wird.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
In diesem Sinne:Ewald Mrnka hat geschrieben:Wie nahezu sämtliche Demokratten-Versprechungen (Köder)cantus planus hat geschrieben:Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist immer erfreulich, solange es nicht wahrgenommen wird.
Sollte mann hier nicht alllen nichtkatholischen User untersagen, Beiträge zu schreiben, immerhin nutzten sie doch das Recht auf Meinungsfreiheit.
carpe diem - Nutze den Tag !
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Niemand nutzt hier ein Recht auf Meinungsfreiheit. Das liegt schlicht daran, dass es kein solches Recht gibt. Der Mensch hat nicht einmal das Recht, in die Hölle zu wandern, er hat bloß die freie Wahl.Pit hat geschrieben:In diesem Sinne:Ewald Mrnka hat geschrieben:Wie nahezu sämtliche Demokratten-Versprechungen (Köder)cantus planus hat geschrieben:Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist immer erfreulich, solange es nicht wahrgenommen wird.
Sollte mann hier nicht alllen nichtkatholischen User untersagen, Beiträge zu schreiben, immerhin nutzten sie doch das Recht auf Meinungsfreiheit.
Wer hier schreibt, der genießt kein Recht, sondern die Gastfreundschaft des Hausherrn. Und wenn der will, dann ist es einfach aus mit hier schreiben.
Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Ich denke, auch einem Gäfgen sollte man die Chance, Reue zu empfinden, nicht rauben.Ewald Mrnka hat geschrieben:Meinetwegen Talionsprinzip.Pit hat geschrieben:..im Sinne von "Auge für Auge,Zahn für Zahn!" ?Ewald Mrnka hat geschrieben: ...
In einem Rechststaat hätte man Gäfgen aufgehängt oder guillotiniert.
Ich dachte im Zusammenhang mit der causa Gäfken eher an eine hygienische Maßnahme.
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Na also. Dann wäre der Vorschlag von Ewald Mrnka ja gar nicht so verkehrt; er würde diesen zu seinem Glück oder Unglück im vorzeitig herbeigeführten Todeszeitpunkt zwingen.phylax hat geschrieben:Ich denke, auch einem Gäfgen sollte man die Chance, Reue zu empfinden, nicht rauben.Ewald Mrnka hat geschrieben:Meinetwegen Talionsprinzip.Pit hat geschrieben:..im Sinne von "Auge für Auge,Zahn für Zahn!" ?Ewald Mrnka hat geschrieben: ...
In einem Rechststaat hätte man Gäfgen aufgehängt oder guillotiniert.
Ich dachte im Zusammenhang mit der causa Gäfken eher an eine hygienische Maßnahme.
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Manche Verstockung löst sich erst nach Jahren.ad_hoc hat geschrieben:Na also. Dann wäre der Vorschlag von Ewald Mrnka ja gar nicht so verkehrt; er würde diesen zu seinem Glück oder Unglück im vorzeitig herbeigeführten Todeszeitpunkt zwingen.phylax hat geschrieben:Ich denke, auch einem Gäfgen sollte man die Chance, Reue zu empfinden, nicht rauben.Ewald Mrnka hat geschrieben:Meinetwegen Talionsprinzip.Pit hat geschrieben:..im Sinne von "Auge für Auge,Zahn für Zahn!" ?Ewald Mrnka hat geschrieben: ...
In einem Rechststaat hätte man Gäfgen aufgehängt oder guillotiniert.
Ich dachte im Zusammenhang mit der causa Gäfken eher an eine hygienische Maßnahme.![]()
Gruß, ad_hoc
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Mit der jetzt vorliegenden schriftlichen Begründung des Urteils i.S. Gäfgen beschäftigt sich die FAZ:
http://www.faz.net/artikel/C3923/entsc ... 83956.html
Die Sorge des Innenministers als oberstem Dienstherrn war, damit nicht befaßt gewesen zu sein:

http://www.faz.net/artikel/C3923/entsc ... 83956.html
Die Sorge des Innenministers als oberstem Dienstherrn war, damit nicht befaßt gewesen zu sein:
Man kann sich förmlich vorstellen, wie er - falls er davon erfahren hätte - mißbilligend eingeschritten wäre - und auch die anderen Ansprechpartner haben das natürlich nicht gewollt.Daschner hat zudem geäußert, mit anderen im Innenministerium nicht gesprochen zu haben. Dazu heißt es im Urteil des Landgerichts: „Der damalige Innenminister Bouffier sei in Urlaub gewesen. Diese Aussagen sind ebenfalls glaubhaft.“ Wurde also dieser aufsehenerregende Fall – das Opfer kommt aus einer Familie mit besten Kontakten – im Ministerium nicht nach oben gemeldet? Nedela hatte Bouffier, der heute hessischer Ministerpräsident ist, in einer dienstlichen Erklärung versichert, dass er Daschner nicht zum Handeln aufgefordert habe. Bouffier hatte schon früher ausgeschlossen, „in irgendeiner Weise mitgewirkt“ zu haben. Zudem habe er dienstliche Erklärungen aller Verantwortlichen eingeholt, „sämtlich negativ“.
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Der deutsche Slut-Walk:
http://www.welt.de/videos/panorama/arti ... l#autoplay
Man beachte folgende Aussage: "sexuelle Belästigung und Vergewaltigung muss anders behandelt werden, weil Gerichte es immer noch nicht kapiert haben, das Vergewaltigungsopfer wird vor Gericht nochmals zum Opfer gemacht mit peinlichen und intimen Fragen und das geht gar nicht"
Offenbar soll der Richter in die Glaskugel gucken um herauszufinden was vorgefallen ist...
Ich habe den Verdacht, dass wir uns evolutionsmäßig nach hinten bewegen...die Hirnmasse schrumpft. Indiz: politische und gesellschaftliche Forderungen werden immer schwachsinniger
http://www.welt.de/videos/panorama/arti ... l#autoplay
Man beachte folgende Aussage: "sexuelle Belästigung und Vergewaltigung muss anders behandelt werden, weil Gerichte es immer noch nicht kapiert haben, das Vergewaltigungsopfer wird vor Gericht nochmals zum Opfer gemacht mit peinlichen und intimen Fragen und das geht gar nicht"
Offenbar soll der Richter in die Glaskugel gucken um herauszufinden was vorgefallen ist...
Ich habe den Verdacht, dass wir uns evolutionsmäßig nach hinten bewegen...die Hirnmasse schrumpft. Indiz: politische und gesellschaftliche Forderungen werden immer schwachsinniger
Wird kaum der Gerechte gerettet, wo werde ich Sünder erscheinen? Die Last und Hitze des Tages habe ich nicht getragen. Die um die elfte Stunde kamen, denen zähle mich bei, Gott, und sei mein Erretter.
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Nach hinten und nach unten gleichzeitig...stephaniemariaalexandra hat geschrieben:
Ich habe den Verdacht, dass wir uns evolutionsmäßig nach hinten bewegen...die Hirnmasse schrumpft. Indiz: politische und gesellschaftliche Forderungen werden immer schwachsinniger

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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Das ist doch nichts Neues.stephaniemariaalexandra hat geschrieben:Der deutsche Slut-Walk

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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Dies Argument scheint aber nicht neu zu sein. Wie müsste denn dann die Verhandlung aussehen, damit sie würdig ist? (Ich nehme an, die junge Dame meinte nicht "kein Verfahren" sondern "keine unwürdiges Verfahren"; oder hat sie einfach was nachgeplappert?)stephaniemariaalexandra hat geschrieben:Der deutsche Slut-Walk:
http://www.welt.de/videos/panorama/arti ... l#autoplay
Man beachte folgende Aussage: "sexuelle Belästigung und Vergewaltigung muss anders behandelt werden, weil Gerichte es immer noch nicht kapiert haben, das Vergewaltigungsopfer wird vor Gericht nochmals zum Opfer gemacht mit peinlichen und intimen Fragen und das geht gar nicht"
Offenbar soll der Richter in die Glaskugel gucken um herauszufinden was vorgefallen ist...
Ich habe den Verdacht, dass wir uns evolutionsmäßig nach hinten bewegen...die Hirnmasse schrumpft. Indiz: politische und gesellschaftliche Forderungen werden immer schwachsinniger
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Na so wie jetzt beim Kirchenmißbrauch: Beweis durch Behauptung, eine Sachverhaltsprüfung findet nicht statt.Nassos hat geschrieben:. Wie müsste denn dann die Verhandlung aussehen, damit sie würdig ist?
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Peregrin, ganz im Ernst: sollte das Mädchen in dem Video genau das gemeint haben?Peregrin hat geschrieben:Na so wie jetzt beim Kirchenmißbrauch: Beweis durch Behauptung, eine Sachverhaltsprüfung findet nicht statt.Nassos hat geschrieben:. Wie müsste denn dann die Verhandlung aussehen, damit sie würdig ist?
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Das wird auf ewig wohl ihr ganz eigenes Geheimnis bleiben, denn aus ihrer Aussage ging das ja nicht hervor. Und der/die Reporter halten es ja auch nicht für nötig differenzierter nachzufragen, wenn eine sinnvolle Darlegung fehlt.
Das ist es ja, was mich ärgert.
Ob Frauen nun in Unterhose auf die Straße rennen ist mir ziemlich... Wie heißt das so schön: Es tangiert mich nur peripher
Für die Medien scheint aber eben dies die Berichterstattung zu sein, weniger, was der Gehalt dessen sein soll (ob das diesem dann angemessen ist usw. wäre wohl eine andere und eigene Diskussion - aber es fehlt mal wieder....der Gehalt
)
Das ist es ja, was mich ärgert.
Ob Frauen nun in Unterhose auf die Straße rennen ist mir ziemlich... Wie heißt das so schön: Es tangiert mich nur peripher
Für die Medien scheint aber eben dies die Berichterstattung zu sein, weniger, was der Gehalt dessen sein soll (ob das diesem dann angemessen ist usw. wäre wohl eine andere und eigene Diskussion - aber es fehlt mal wieder....der Gehalt
Wird kaum der Gerechte gerettet, wo werde ich Sünder erscheinen? Die Last und Hitze des Tages habe ich nicht getragen. Die um die elfte Stunde kamen, denen zähle mich bei, Gott, und sei mein Erretter.
Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Die Forderung wird jedenfalls in bestimmten Grupen der Frauenbewegung immer wieder und genau mit dieser Zielsetzung erhoben. Und wenn die junge Frau auch nur einmal eine entsprechende Veröffentlichung in der Hand gehabt hat, kann es schon sein, daß sie das nachplappert.Nassos hat geschrieben:Peregrin, ganz im Ernst: sollte das Mädchen in dem Video genau das gemeint haben?Peregrin hat geschrieben:Na so wie jetzt beim Kirchenmißbrauch: Beweis durch Behauptung, eine Sachverhaltsprüfung findet nicht statt.Nassos hat geschrieben:. Wie müsste denn dann die Verhandlung aussehen, damit sie würdig ist?
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
- Ewald Mrnka
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
De facto wird das vor Gerichten schon lange so praktiziert.Peregrin hat geschrieben:Na so wie jetzt beim Kirchenmißbrauch: Beweis durch Behauptung, eine Sachverhaltsprüfung findet nicht statt.Nassos hat geschrieben:. Wie müsste denn dann die Verhandlung aussehen, damit sie würdig ist?
Mindestens 85% aller "Vergewaltigungen" haben in Wirklichkeit überhaupt nicht stattgefunden.
Das "Opfer" behauptet was und schon wird verhaftet, "untersucht" & gerichtert; selbt wenn sich die Unschuld des "Täters" hinterher herausstellt, bringt das nichts, denn die Existenz des "Täterst" ist schon im Augenblick der Beschuldigung vernichtet.
Das "Opfer" geht frei aus.
Wer es nicht glaubt, kann sich mal (unter vier Augen) bei Anwälten oder klügeren Polizeibeamten erkundigen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
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Re: Kurzmeldungen / Nachrichten II
Vielleicht liegt das auch am deutschen Justizsystem. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls der Video-Kommentar der Weltwoche (CH), der die "Medienfälle" Kachelmann und Strauss-Kahn vergleicht:Ewald Mrnka hat geschrieben:
De facto wird das vor Gerichten schon lange so praktiziert.
Mindestens 85% aller "Vergewaltigungen" haben in Wirklichkeit überhaupt nicht stattgefunden.
Das "Opfer" behauptet was und schon wird verhaftet, "untersucht" & gerichtert; selbt wenn sich die Unschuld des "Täters" hinterher herausstellt, bringt das nichts, denn die Existenz des "Täterst" ist schon im Augenblick der Beschuldigung vernichtet.
Das "Opfer" geht frei aus.
Wer es nicht glaubt, kann sich mal (unter vier Augen) bei Anwälten oder klügeren Polizeibeamten erkundigen.
http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/d ... opy-1.html