Berolinensis hat geschrieben:@lupus, cantus, Niels: Tut mir leid, dem kann ich mich nicht anschließen. Hier wird schon wieder so ein künstlich-naiver Gegensatz aufgebaut zwischen dem Gebet um einen guten neuen Bischof -selbstverständlich, wie denn auch nicht - und den Gedanken, die man sich gleichwohl und völlig berechtigterweise machen kann. Und die Irrtumslosigkeit des Papstes erstreckt sich auch keineswegs auf die Ernennung von Bischöfen, wie zahllose Beispiele überdeutlich machen.
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Das war mir doch bereits beim Schreiben meines Vorschlags klar wie dicke Erbsensuppe, dass von einem hinter den Brettern hausenden Dorfpfarrer kein annehmbarer Vorschlag kommen kann!
Allerdings: "Gott ist mit den Kleinen"!
ER wird nichtsdestoweniger den wählen, von dem er weiß, dass er dem Erzbistum Berlin vorangehen kann. Beten wir lieber für unseren Heiligen Vater um eine gute Entscheidung!
+Lupus
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!
Immer wieder befürchten Katholiken im Bistum Osnabrück, sie würden ihren beliebten, umgänglichen Bischof an eine bedeutendere Diözese verlieren. Auch als Bode am 16. Februar seinen 6. Geburtstag feierte, schwang diese Sorge mit. Beim Empfang formulierte Domkapitular Alfons Strodt daher den Reim: „Zum Schluss ’ne Warnung, kurz und knapp: Franz-Josef, hau uns bloß nicht ab!“
Bode hätte überhaupt nicht Bischof werden dürfen - meiner bescheidenen Meinung nach.
Als ein Grund, Bode die Führung des Erzbistums Berlin zuzutrauen, gilt seine ruhige, ausgleichende Art. Mit 6 Jahren wäre Bode im passenden Alter, und er führt bereits seit dem 26. November 1995 das Bistum Osnabrück, verfügt also über Erfahrung.
Nein - ein Wolf im Schafspelz, das ist er.
Generell steht Bode im Ruf, unter den Bischöfen einer der Liberalen zu sein (was nicht politisch gemeint ist). Das bringt ihm neben Zustimmung zugleich giftige Kommentare in Internetforen wie kath.net ein.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Zunächst nach Berlin mit ihm. - Dann vielleicht in ein paar Jahren noch Kardinal. Und im übernachsten Konklave dann als Papst herauskommen.
Davor bewahre uns Gott.
Ich meinte eigentlich, daß ich nicht glaube, daß er Erzbischof von Berlin werden wird. Ich als Münchner Diözesane habe einen ganz anderen "Favoriten" ...
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Zunächst nach Berlin mit ihm. - Dann vielleicht in ein paar Jahren noch Kardinal. Und im übernachsten Konklave dann als Papst herauskommen.
Davor bewahre uns Gott.
Ich meinte eigentlich, daß ich nicht glaube, daß er Erzbischof von Berlin werden wird. Ich als Münchner Diözesane habe einen ganz anderen "Favoriten" ...
Ich habe dazu ja schon vor geraumer Zeit was gesagt:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Eine dieser Nummern finde ich gar nicht schlecht, die hat aber keinerlei
Aussichten. Eine andere derselben Nummern wird von interessierten
Kreisen allerdings massiv beworben, um’s mal so zu sagen. Wenn das
Erfolg hätte, dann wäre der „Laden“ hier für mich dicht – und ich nicht
dabei. No way, wie der Lateiner sagt.
Bode wird hier seit längerem von derselben Klientel intern massiv propa-
giert, die in Augsburg Mixa abgeschossen hat. Als Bischof ist der Mann
für Gläubige schlechterdings nicht vorstellbar.
Am Ergebnis werden wir sehen, welcher Geist in Rom das Sagen hat.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
ottaviani hat geschrieben:das sollten wir doch schon seit der Ankündigung von Assisi II wissen
Sehe ich nicht so. Skepsis ist angebracht, die Ankündigung merkwürdig, aber da das Treffen bisher nicht stattgefunden hat, gibt es gerechterweise auch noch keinen Grund zum Klagen. Warten wir ab, was das wirklich wird.
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Sollte Bode als Bischof nach Berlin gerufen werden, was ich absolut nicht glaube, dann ist das die Festschreibung der Tatsache, dass Papst Benedikt XVI. nicht mehr Herr im eigenen Hause ist.
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Ich halte das ehrlich gesagt auch für unvorstellbar. Das sind auch keineswegs römi-
sche Gerüchte, sondern deutsche. Wie gesagt, es waren zuerst Berliner Staatskirchen-
systemkreise, die sich Bode als Nachfolger Sterzinskys ausgekuckt hatten. Neben In-
nerberliner Apparatschiks (das sind weiß Gott nicht alle im Apparat) darf man dazu
sicherlich auch das ZK und den Apparat der DBK zählen. Daß das nun auch augen-
zwinkernd in Osnabrück kolportiert wird, zeigt, daß Bode selber auf Berlin optieren
möchte.
Der Militärordinariat, den die Gerüchte für Bode mit dem Berliner Stuhl verbunden
hatten, ist nun aber schon weg. (Andere hatten spekuliert, Marx solle das machen –
Berlin und Militär –, darum werde er den Purpur erst beim nächsten Konsistorium
als Berliner Erzbischof erhalten; das hat sich ohnehin längst erledigt.)
Andere in Berlin – die Bode so schreckt wie mich – favorisieren eher eine „preysing-
sche“ oder Eichstätter Lösung. Nachdem aber Overbeck nun Militärordinarius ist –
und eine Verbindung dieses Amts mit dem des Berliner Erzbischofs kaum bestreit-
bar sinnvoll ist, zumal auch die Bischofskirche des Militärordinarius, die Kreuzber-
ger Sankt-Johannis-Basilika, nicht bloß in Berlin liegt (neben der Nuntiatur), sondern
auch ungleich stattlicher ist als die Sankt-Hedwigs-Kathedrale –, dürfte derselbe Esse-
ner Bischof auch hinsichtlich des Berliner Erzstuhls stärker ins Blickfeld rücken.
Zwar ist die Ernennung zum Militärordninarius noch kein Präjudiz, zumal ja auch
das Domkapitel aus der Terna, die Rom schickt, wählen kann, aber es kann gut sein,
daß man im Staatssekretariat Overbeck favorisiert. (Mir wär’ das gar nicht unrecht,
zumal Overbecks Stimme exakt so klingt wie diejenige eines aus Lippstadt stammen-
den Freundes.)
Jedenfalls gibt es absolut keine Anzeichen dafür, daß bislang in Rom jemand Bode für
Berlin irgend in Betracht gezogen haben könnte. Das sind Wunschträume einer gewis-
sen Klientel.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
Neben der kabarettistischen Einlage gibt's in diesem Artikel auch neue (?) Gerüchte über die Besetzung des vakanten Bischofsstuhls. Ich wünsche ihn Euch Berlinern nicht.
Yeti hat geschrieben:Neben der kabarettistischen Einlage gibt's in diesem Artikel auch neue (?) Gerüchte über die Besetzung des vakanten Bischofsstuhls. Ich wünsche ihn Euch Berlinern nicht.
Na ja, das dürfte aus dieser verschiedentlich wiedergegebenen Meldung stammen:
Als Nachfolger Sterzinskys sind derzeit neben dem Berliner Weihbischof Matthias Heinrich auch Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg, Bischof Stephan Ackermann aus Trier und Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst aus Limburg im Gespräch.
Reine Spekulation. Alle möglichen Namen werden gehandelt.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig?
Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
taddeo hat geschrieben:Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig?
Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
Berolinensis hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, dass diese Entscheidung irgendein Signal beinhaltete?
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig?
Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
In Wien war es zumindest bei der letzten längeen Sedisvakanz 1985/86 so daß der damalige Administrator der Wunschkandidat des Bistums war er wurde es Gottseidank nicht der unsägliche Mgr Helmut Kräzl
taddeo hat geschrieben:Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig?
Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
Berolinensis hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, dass diese Entscheidung irgendein Signal beinhaltete?
Nein, es war wirklich nur als harmlose Frage gemeint. Ich kenn die Berliner Verhältnisse und Personen überhaupt nicht, deshalb hätte mich das interessiert. Irgendwo in ner Online-Zeitung hab ich gelesen, diese Wahl zum Administrator könnte schon Hinweis sein auf noch "höhere Weihen". Aber wen hätten sie denn sonst als Administrator wählen sollen?
taddeo hat geschrieben:Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig?
Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
Berolinensis hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, dass diese Entscheidung irgendein Signal beinhaltete?
Nein, es war wirklich nur als harmlose Frage gemeint. Ich kenn die Berliner Verhältnisse und Personen überhaupt nicht, deshalb hätte mich das interessiert. Irgendwo in ner Online-Zeitung hab ich gelesen, diese Wahl zum Administrator könnte schon Hinweis sein auf noch "höhere Weihen". Aber wen hätten sie denn sonst als Administrator wählen sollen?
Die Wahl bedeutet weder Überraschung noch Präjudiz (deshalb schrieb ich ja "erwartungsgemäß").
Was die Chancen von Msgr. Heinrich angeht: es gibt sie, und noch ist sein Förderer Meisner ja Mitglied der Bischofskongegation. Das schlechteste wäre es nicht, und zudem ist er Berliner. Übermäßig hoch sehe ich sie trotzdem nicht.
taddeo hat geschrieben:Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig? Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
Berolinensis hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, dass diese Entscheidung irgendein Signal beinhaltete?
Taddeo hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, daß er meinte, Berolinensis habe etwas geschrieben, was darauf hindeutete, daß diese Entscheidung irgendein Signal beinhalte.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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taddeo hat geschrieben:Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig? Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
Berolinensis hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, dass diese Entscheidung irgendein Signal beinhaltete?
Taddeo hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, daß er meinte, Berolinensis habe etwas geschrieben, was darauf hindeutete, daß diese Entscheidung irgendein Signal beinhalte.
Taddeos Aussage hätte in den Augen eines unbedarften Lesers darauf schließen lassen können, dass der von dir bestrittene Umstand, Taddeo habe nichts geschrieben, was darauf hindeutete, Berolinensis habe etwas geschrieben, was als Hinweis auf irgendein Signal verstanden werden könne, eben möglicherweise nicht zuträfe. So ging es jedenfalls mir. Aber wenn wir uns einig sind, dass Berolinensis nicht geschrieben habe, was darauf hindeutete, er habe irgendein Signal damit aussenden wollen, und dass die diesbezügliche Aussage Taddeos von mir mißinterpretiert wurde, betrachte ich die Sache als erledigt.
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Jetzt sag bloß noch, du habest sagen wollen, Berolinensis hätte ein entsprechendes Signal ausgesendet, obschon er dergleichen nicht geschrieben hat, worauf Robert soeben hinwies und ich dich demzufolge doch richtig verstanden hätte?
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taddeo hat geschrieben:Das wird man doch als reine Formalität einstufen können und nicht als Präjudiz in irgendeine Richtung, sehe ich das richtig? Als einziger Weihbischof des Bistums und als gelernter Kanonist ist er wahrscheinlich schon der Richtige für so nen Job.
Berolinensis hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, dass diese Entscheidung irgendein Signal beinhaltete?
Taddeo hat doch nichts geschrieben, was darauf hindeutete, daß er meinte, Berolinensis habe etwas geschrieben, was darauf hindeutete, daß diese Entscheidung irgendein Signal beinhalte.
Taddeos Aussage hätte in den Augen eines unbedarften Lesers darauf schließen lassen können, dass der von dir bestrittene Umstand, Taddeo habe nichts geschrieben, was darauf hindeutete, Berolinensis habe etwas geschrieben, was als Hinweis auf irgendein Signal verstanden werden könne, eben möglicherweise nicht zuträfe. So ging es jedenfalls mir. Aber wenn wir uns einig sind, dass Berolinensis nicht geschrieben habe, was darauf hindeutete, er habe irgendein Signal damit aussenden wollen, und dass die diesbezügliche Aussage Taddeos von mir mißinterpretiert wurde, betrachte ich die Sache als erledigt.
Berolinensis hat geschrieben:Die Wahl bedeutet weder Überraschung noch Präjudiz (deshalb schrieb ich ja "erwartungsgemäß").
Was die Chancen von Msgr. Heinrich angeht: es gibt sie, und noch ist sein Förderer Meisner ja Mitglied der Bischofskongegation. Das schlechteste wäre es nicht, und zudem ist er Berliner. Übermäßig hoch sehe ich sie trotzdem nicht.
Danke für Deine Einschätzung!
Wenn ich das nun interpretiere: Berlin wählt ja m. W. aus einer römischen Terna seinen Bischof. Sollte WB Heinrich da draufstehen, hätte er wohl gute Chancen. Die Chance, DASS er draufsteht, ist aber eher nicht so groß. Kann man das so sagen?