Kritik an der FSSPX

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Robert Ketelhohn
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:Des Schismas schuldig ist immer der Schismatiker, die entsprechende Entscheidung liegt bereits vor und ist in dem Dekret des Kardinal Gantin vom 1.7.1988 dokumentiert.

Aus dem Umstand, daß dort nicht alle Schismatiker namentlich aufgeführt sind, solltest Du nicht schließen, daß nur die namentlich aufgeführten Personen sich tatsächlich im Schisma befinden. Dies wiederum ist in den tatspezifischen Gegebenheiten eines Schismas begründet, die schon weiter oben im Thread ausgeführt worden sind.
Langsam wird’s mir zu blöd. Das haben wir gestern alles mit Ralf durchgekaut.
1. Die Strafe ist aufgehoben worden. Da sie als Tatstrafe automatisch eintritt (und lediglich zur Entfaltung ihrer Wirkung von der zuständigen Autorität festgestellt zu werden braucht), bedeutet die Aufhebung der Strafe durch dieselbe Autorität, daß diese den Tatbestand nicht mehr als erfüllt ansieht.
2. Da die zuständige Autorität in der hier verhandelten Sache den Tatbestand geprüft und bei bestimmten Personen die Strafe der Exkommunikation für eingetreten erkannt hat, jedoch bei niemandem sonst über diesen begrenzten Personenkreis hinaus, ist mit Gewißheit davon auszugehen, daß dieselbe Autorität bei niemandem sonst über jenen begrenzten Personenkreis hinaus den in Rede stehenden Tatbestand für erfüllt erachtet noch je erachtete.
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Robert Ketelhohn
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:Gerade weil der Papst jurisdiktionell souverän handelte, ist mit dem Straferlaß keine Beendigung des Schismas verknüpft.
Das ist nun völliger Quatsch, siehe oben.
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Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Berolinensis hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Du bist nicht up-to-date. Der Hl. Vater hat eine Loyalitätserklärung gefordert, diese erhalten und die ausgesprochene Strafe aufgehoben. Wären die Betroffenen jetzt im Schisma, wären sie automatisch weiterhin exkommuniziert und der Hl. Vater wäre kein Stellvertreter Christi sondern ein Clown - so wie Du.
:narr:
An dieser Stelle bist Du nicht up-to-date! 8)
Der Gnadenakt des Papstes ist keine Feststellung dahingehend, daß das von Kardinal Gantin im Dekret vom 1.7.1988 festgestellte Schisma nicht mehr existent sei.
Es ist vielmehr als wohlwollender Straßerlaß anzusehen, ohne die zugrundeliegende Tat zu negieren.
Vielleicht könnten du oder Ralf aber nun endlich einmal auf die hier schon mehrfach gemachte Unterscheidung und die damit verbundene Frage eingehen. Daß der Gnadenerweis Benedikts XVI. nicht sagt, die Bischofsweihe 1988 sei kein Akt des Schismas gewesen, sondern dies gerade voraussetzt, ist klar. Das ist eine klare Handlung, die in der Vergangenheit liegt und von Rom eindeutig und ausdrücklich als Delikt des Schismas beurteilt worden ist. Von diesem historischen Ereignis 1988 zu unterscheiden ist doch aber die heutige Situation. Da sagt ihr ja nun, es liege Schisma vor, und auf Nachfrage von Robert wurde auch bestätigt, daß damit nicht nur ein Schisma im historisch-deskriptiven Sinn gemeint ist (wie es Rom heute mit "unvollkommener Einheit" bezeichnet), sondern durchaus das Schisma im Sinne des Kirchenrechts. Daraus ergeben sich dann aber Konsequenzen, worauf ich - ich glaube mittlerweile schon fünfmal - hingewiesen habe. Nach dieser Ansicht begehen dann also nicht nur die Bischöfe, sondern auch die Priester, und womöglich auch die "Anhänger" der FSSPX fortgesetzt und gegenwärtig das Delikt des Schismas , und sind deshalb ungeachtet des Gnadenerweises Benedikts XVI. trotzdem exkommuniziert. Der Gnadenerweis Benedikts XVI. wäre dann also sinnlos; das meinte Sempre wohl mit "Clown". Oder ihr wollt den Akt Benedikts XVI. so verstehen, daß er auch die latae sententiae-Strafe für zukünftige Verwirkungen ausschließt. Da er aber nur die Bischöfe betrifft, führte das dann zu dem widersinnigen Ergebnis, daß die Bischöfe nicht exkommuniziert sind, wohl aber die Priester (und Anhänger?). Ist eine dieser Varianten ernsthaft euer Verständnis?
Nachfolgend ein Teil der Pressemitteilung von Radio Vatican bezüglich der Rücknahme der Exkommunikationen:
Benedikt XVI. habe beschlossen, die kirchenrechtliche Situation der Bischöfe zu überdenken, weil er ihrem „spirituellen Unbehagen“ infolge der Strafe der Exkommunikation mit „väterlicher Einfühlsamkeit“ begegne, heißt es in dem Dekret. Auch glaube er ihren schriftlichen Versicherungen, mit den Autoritäten des Heiligen Stuhles ernsthaft über die bestehenden Differenzen reden zu wollen, um „bald zu einer vollen und zufrieden stellenden Lösung des zugrunde liegenden Problems“ gelangen zu können.
Mit der Aufhebung der Exkommunikation wolle man den Beziehungen zu der Bruderschaft „Stabilität geben“. Dieses „Geschenk des Friedens“ zum Ende der Weihnachtszeit solle auch ein Zeichen sein, die „Einheit in der Barmherzigkeit der Universalkirche“ zu fördern und „den Skandal der Spaltung“ zu überwinden, heißt es in dem Dokument.
Quelle
Es wird also explizit davon gespochen, daß das zugrundeliegende Problem [aka Schisma] noch einer vollen und zufrieden stellenden Lösung zuzuführen ist.

Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Des Schismas schuldig ist immer der Schismatiker, die entsprechende Entscheidung liegt bereits vor und ist in dem Dekret des Kardinal Gantin vom 1.7.1988 dokumentiert.

Aus dem Umstand, daß dort nicht alle Schismatiker namentlich aufgeführt sind, solltest Du nicht schließen, daß nur die namentlich aufgeführten Personen sich tatsächlich im Schisma befinden. Dies wiederum ist in den tatspezifischen Gegebenheiten eines Schismas begründet, die schon weiter oben im Thread ausgeführt worden sind.
Langsam wird’s mir zu blöd. Das haben wir gestern alles mit Ralf durchgekaut.
1. Die Strafe ist aufgehoben worden. Da sie als Tatstrafe automatisch eintritt (und lediglich zur Entfaltung ihrer Wirkung von der zuständigen Autorität festgestellt zu werden braucht), bedeutet die Aufhebung der Strafe durch dieselbe Autorität, daß diese den Tatbestand nicht mehr als erfüllt ansieht.
2. Da die zuständige Autorität in der hier verhandelten Sache den Tatbestand geprüft und bei bestimmten Personen die Strafe der Exkommunikation für eingetreten erkannt hat, jedoch bei niemandem sonst über diesen begrenzten Personenkreis hinaus, ist mit Gewißheit davon auszugehen, daß dieselbe Autorität bei niemandem sonst über jenen begrenzten Personenkreis hinaus den in Rede stehenden Tatbestand für erfüllt erachtet.
Der Vatikan wollte die noch zu führenden Gespräche mit der FSSPX bzw. ihren Vertretern nicht dadurch unnötig erschweren, daß die führenden Bischöfe der FSSPX weiterhin mit der Kirchenstrafe Exkommunikation belastet werden.

Am Ende der Gespräche wird sich zeigen, inwieweit der Gnadenakt auf Seiten der FSSPX positive Folgen hatte; oder eben nicht ..................................

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Berolinensis
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Berolinensis »

Raphael hat geschrieben: Pressemitteilung von Radio Vatican
:freude: :kugel: :freude:
Es wird also explizit davon gespochen, daß das zugrundeliegende Problem [aka Schisma]
Und das ist nun eben dein privater Schluß: das Problem ist die Irregularität, die Rom eben nicht als Schisma bewertet. Schön wäre, wenn du endlich auf die diesbezüglichen Argumente eingingest.

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Robert Ketelhohn
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:Es wird also explizit davon gespochen, daß das zugrundeliegende Problem [aka Schisma] noch einer vollen und zufrieden stellenden Lösung zuzuführen ist.
Jetzt platzt mir der Kragen. Jetzt verkneift dir gefällig diese dämlichen Taschenspielertricks. Ich habe heute noch anderes zu tun. Nirgends steht da geschrieben, das „zugrundeliegende Problem“ sei ein „Schisma“. Das lügst du selber hinzu.

Außerdem rede deutsch mit mir. Aka-taka-tiki-tuka-Sprachen verstehe ich nicht.
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Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Berolinensis hat geschrieben: das Problem ist die Irregularität,
die aus der schismatischen Grundhaltung der FSSPX folgt! :P

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Robert Ketelhohn
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:Der Vatikan wollte …
:vogel: :vogel: :vogel:
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rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Berolinensis hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben: Pressemitteilung von Radio Vatican
:freude: :kugel: :freude:
Was gibt es da zu lachen? :achselzuck:

In der Pressemitteilung wird das Schreiben, welches die Exkommunikation aufhebt tlw. wörtlich zitiert.
Daß die wörtlichen Zitate korrekt wiedergegeben wurden, kann man folgender Quelle entnehmen: Nachlass der Exkommunikation Latae sententiae.
Berolinensis hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Es wird also explizit davon gespochen, daß das zugrundeliegende Problem [aka Schisma]
Und das ist nun eben dein privater Schluß: das Problem ist die Irregularität, die Rom eben nicht als Schisma bewertet. Schön wäre, wenn du endlich auf die diesbezüglichen Argumente eingingest.
Nun, das ist eben nicht meine private Schlußfolgerung, sondern entspricht einer Aussage, die Kardinal Meisner in einem Interview mit der Kölner Kirchenzeitung gemacht hat: Die Piusbruderschaft bleibt somit eine schismatische Gruppe ...

Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Der Vatikan wollte …
:vogel: :vogel: :vogel:
Danke für diesen überaus freundlichen Korrekturhinweis, aber es erscheint für jeden nicht unwilligen Leser ersichtlich zu sein, daß mit "Der Vatikan" natürlich die für die Institution "Vatikan" handelnden Personen gemeint waren. :roll:

Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Es ist mir hier zu lästig, die Gehässigkeiten seitens der FSSPX zusammenzutragen,
Es wäre, Rapha, auch ganz fein, wenn du dich bemühen würdest, selber mal etwas weniger Gehässigkeiten beizutragen.
:roll:
Hast Du eigentlich einen Führerschein für Deine billige Retourkutsche gemacht? :zirkusdirektor:

Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Es wird also explizit davon gespochen, daß das zugrundeliegende Problem [aka Schisma] noch einer vollen und zufrieden stellenden Lösung zuzuführen ist.
Jetzt platzt mir der Kragen. Jetzt verkneift dir gefällig diese dämlichen Taschenspielertricks. Ich habe heute noch anderes zu tun. Nirgends steht da geschrieben, das „zugrundeliegende Problem“ sei ein „Schisma“. Das lügst du selber hinzu.

Außerdem rede deutsch mit mir. Aka-taka-tiki-tuka-Sprachen verstehe ich nicht.
Nun, Robert, Du solltest schon vatikanische Diplomatensprache zu deuten wissen, bevor Du versuchst, mich hier "in den Senkel zu stellen"! :roll:

Sascha B.
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Sascha B. »

Raphael hat geschrieben: Benedikt XVI. habe beschlossen, die kirchenrechtliche Situation der Bischöfe zu überdenken, weil er ihrem „spirituellen Unbehagen“ infolge der Strafe der Exkommunikation mit „väterlicher Einfühlsamkeit“ begegne, heißt es in dem Dekret. Auch glaube er ihren schriftlichen Versicherungen, mit den Autoritäten des Heiligen Stuhles ernsthaft über die bestehenden Differenzen reden zu wollen, um „bald zu einer vollen und zufrieden stellenden Lösung des zugrunde liegenden Problems“ gelangen zu können.
Mit der Aufhebung der Exkommunikation wolle man den Beziehungen zu der Bruderschaft „Stabilität geben“. Dieses „Geschenk des Friedens“ zum Ende der Weihnachtszeit solle auch ein Zeichen sein, die „Einheit in der Barmherzigkeit der Universalkirche“ zu fördern und „den Skandal der Spaltung“ zu überwinden, heißt es in dem Dokument.
Quelle
Es wird also explizit davon gespochen, daß das zugrundeliegende Problem [aka Schisma] noch einer vollen und zufrieden stellenden Lösung zuzuführen ist.[/quote]

Wo steht in dem Text was von einem Schisma? Wie bereits erwähnt wurde geht es um die Irregularität und sonst um nichts. Weder der Papst noch sonst jemand in Rom spricht von einem Schisma, zumal selbiges rein kirchenrechtlich nicht erfüllt ist durch die FSSPX. Tatsache ist das es Meinungsverschiedenheiten mit Rom gibt, die haben die Jesuiten aber auch, wenn nur eben bei anderen Themen. Die FSSPX hat sich eben NIE von der Kirche getrennt und somit gibts eben auch kein Schisma. Bei den ganzen Lutheranern, Altkatholiken usw jedoch liegt eins vor und da stört sich niemand mehr daran und man macht einen auf lustige Ökumene mit Anhängern von Irrlehren.

Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Deo iuvante hat geschrieben:Wo steht in dem Text was von einem Schisma?
Es braucht in dem Text nichts von Schisma zu stehen, damit ein Schisma tatbestandlich als erfüllt anzusehen ist.
Deo iuvante hat geschrieben:Wie bereits erwähnt wurde geht es um die Irregularität und sonst um nichts.
Die Irregularität hat seinen Grund in den schismatischen Haltungen der Irregulären.
Deo iuvante hat geschrieben:Weder der Papst noch sonst jemand in Rom spricht von einem Schisma, zumal selbiges rein kirchenrechtlich nicht erfüllt ist durch die FSSPX. Tatsache ist das es Meinungsverschiedenheiten mit Rom gibt, die haben die Jesuiten aber auch, wenn nur eben bei anderen Themen.
Wie oft soll ich das jetzt noch schreiben? :roll:
Wenn Rom nicht explizit von einem Schisma spricht, dann bedeutet dies nicht, die FSSPX sei nicht schismatisch. Rom geht - und das kann man bspw. aus der Formulierung "Herstellung der vollen Einheit" schließen - von einer Art "abgestuftem Schisma" aus. Die zukünftige Entwicklung ist offen, es kann ein echtes Schisma entstehen, das Verhältnis zur FSSPX kann aber auch wieder geheilt werden.

Rom spricht nun nicht mehr von einem Schisma, um die Gesprächsathmosphäre mit der FSSPX nicht weiter zu belasten.
Deo iuvante hat geschrieben:Die FSSPX hat sich eben NIE von der Kirche getrennt und somit gibts eben auch kein Schisma. Bei den ganzen Lutheranern, Altkatholiken usw jedoch liegt eins vor und da stört sich niemand mehr daran und man macht einen auf lustige Ökumene mit Anhängern von Irrlehren.
Auch bei den ökumenischen Gesprächen mit Lutheranern, Altkatholiken, Anglikanern etc. wird sich zeigen, daß Rom einen so langen Atem hat, wie es kaum einer dieser Protagonisten erwarten wird.
Das Gleichnis mit den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen (Mt 25) ist in Rom nicht in Vergessenheit geraten ............
Zuletzt geändert von Raphael am Dienstag 20. Juli 2010, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Marion
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Marion »

Ralf und Raphael,
wer der Bruderschaft ist jetzt eigentlich überhaupt eurer Meinung nach im Schisma?

Die 4 Bischöfe?
Die Priester vor 88 geweiht? Die nach 88 geweiht? Die Seminaristen?
Die ungeweihte Anhängerschaft?
Zuletzt geändert von Marion am Dienstag 20. Juli 2010, 16:05, insgesamt 1-mal geändert.
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cantus planus
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von cantus planus »

Raphael hat geschrieben:Es braucht in dem Text nichts von Schisma zu stehen, damit ein Schisma tatbestandlich als erfüllt anzusehen ist.
Das stimmt nicht. Solche Texte folgen ganz präzise festgelegten Formulierungen des Kirchenrechts.
Du machst dir hier die Welt, wie sie dir gefällt.
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Juergen
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Juergen »

Marion hat geschrieben:Ralf und Raphael,
wer der Bruderschaft ist jetzt eigentlich überhaupt eurer Meinung nach im Schisma?

Die 4 Bischöfe?
Die Priester vor 88 geweiht? Die nach 88 geweiht? Die Seminaristen?
Die ungeweihte Anhängerschaft?
Die Sache ist doch klar im Kirchenrecht geregelt.
Can. 751 — Häresie nennt man die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche Leugnung einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen beharrlichen Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit; Apostasie nennt man die Ablehnung des christlichen Glaubens im ganzen; Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche.
Da brauchste also nur irgendeine der Piusleute fragen, ob er sich dem Papst und der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche unterordnen.
Wer "nein" sagt, ist ein Schismatiker.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

cantus planus hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Es braucht in dem Text nichts von Schisma zu stehen, damit ein Schisma tatbestandlich als erfüllt anzusehen ist.
Das stimmt nicht. Solche Texte folgen ganz präzise festgelegten Formulierungen des Kirchenrechts.
Du machst dir hier die Welt, wie sie dir gefällt.
Nein, mein Name ist nicht Pippi Langstrumpf! :pfeif:

Die ganze Debatte sollte doch zumindest eines klar gemacht haben: Es geht beim Thema FSSPX nicht um eine rein kirchenrechtliche Betrachtung!

Es spielen hier mehrere Ebenen eine Rolle, als da wären:
- Kirchenrecht
- Liturgie
- dogmatische Doktrinen
- Pastoral

Diese Ebenen sind theologisch miteinander verknüpft und daher nicht voneinander isoliert zu betrachten.

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Marion
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Marion »

Juergen hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Ralf und Raphael,
wer der Bruderschaft ist jetzt eigentlich überhaupt eurer Meinung nach im Schisma?

Die 4 Bischöfe?
Die Priester vor 88 geweiht? Die nach 88 geweiht? Die Seminaristen?
Die ungeweihte Anhängerschaft?
Die Sache ist doch klar im Kirchenrecht geregelt.
Can. 751 — Häresie nennt man die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche Leugnung einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen beharrlichen Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit; Apostasie nennt man die Ablehnung des christlichen Glaubens im ganzen; Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche.
Da brauchste also nur irgendeine der Piusleute fragen, ob er sich dem Papst und der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche unterordnen.
Wer "nein" sagt, ist ein Schismatiker.
Hier wird aber von den beiden ohne diese Frage zu stellen alles was mit der Bruderschaft zutun hat Schismatiker geschumpfen :regel:
Deswegen frag ich wen sie denn genau meinen?
Ich muss wissen wer gemeint ist!
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ad-fontes
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von ad-fontes »

Raphael hat geschrieben: Wenn Rom nicht explizit von einem Schisma spricht, dann bedeutet dies nicht, die FSSPX sei nicht schismatisch. Rom geht - und das kann man bspw. aus der Formulierung "Herstellung der vollen Einheit" schließen - von einer Art "abgestuftem Schisma" aus. Die zukünftige Entwicklung ist offen, es kann ein echtes Schisma entstehen, das Verhältnis zur FSSPX kann aber auch wieder geheilt werden.
Was ist an Raphaels Beschreibung so falsch, daß es eure Gemüter dermaßen erhitzt?
c. 205 CIC 1983 hat geschrieben:Voll in der Gemeinschaft der katholischen Kirche in dieser Welt stehen jene Getauften, die in ihrem sichtbaren Verband mit Christus verbunden sind, und zwar durch die Bande des Glaubensbekenntnisses, der Sakramente und der kirchlichen Leitung.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Juergen
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Juergen »

Marion hat geschrieben:Ich muss wissen wer gemeint ist!
Halt Dich doch einfach von denen fern, dann hast Du auch kein Problem.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Sascha B.
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Sascha B. »

Juergen hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Ich muss wissen wer gemeint ist!
Halt Dich doch einfach von denen fern, dann hast Du auch kein Problem.
Abgesehen vom großen Problem modernistisch-liberaler Priester bei denen wir sowieso alle bereits erlöst sind, es keine Hölle gibt, welche gerne mal Dogmen leugnen, teilweise nicht an die Eucharistie glauben, die Beichte als unnötig bezeichnen usw.

Man soll also die Betreuung durch rechtgläubige Priester der FSSPX aufgeben und sich mit allem möglichn häretischen und blasphemischen Schudn zutexten lassen? Am Schluss das ganze noch glauben wenn man es ja immer wieder hört und somit das Seelenheil riskieren?

Na dann doch lieber die FSSPX.

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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Marion »

Juergen hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Ich muss wissen wer gemeint ist!
Halt Dich doch einfach von denen fern, dann hast Du auch kein Problem.
Von Ralf und Raphael?
Neee, mach ich nicht, ich möchte gerne ne Antwort. Das geht nicht mit fernhalten :P
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Marion »

Juergen hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Ich muss wissen wer gemeint ist!
Halt Dich doch einfach von denen fern, dann hast Du auch kein Problem.
Achso - Fernhalten von den Piusbrüdern! Du meinst ich soll wegen ein paar Schwätzern lieber den breiten Weg gehen :blinker:
Klasse Tipp! tststs
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Juergen
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Juergen »

Marion hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:Ich muss wissen wer gemeint ist!
Halt Dich doch einfach von denen fern, dann hast Du auch kein Problem.
Achso - Fernhalten von den Piusbrüdern! Du meinst ich soll wegen ein paar Schwätzern lieber den breiten Weg gehen :blinker:
Du sollst alles und jeden meiden, bei dem die kleinste Gefahr besteht, daß er/sie/es Dich von der Kirche entfernt.
Zuletzt geändert von Juergen am Dienstag 20. Juli 2010, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Jürgen

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Raphael

Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Raphael »

Marion hat geschrieben:Ich muss wissen wer gemeint ist!
Wieso mußt Du das wissen?

Wie schon gesagt, ist Schisma ein innerer Zustand des zuvor gläubigen und gehorsamen Katholiken, der sich nun - mehr oder weniger spontan - eigene Gehorsamsregeln macht!

Ein "Knackpunkt" scheint mir die innere Haltung der FSSPX-Mitglieder und ihrer Anhängerschar bezüglich der verbotenen Bischofsweihen zu sein:
Wie ist da deren Auffassung?
Ist sie aus heutiger Sicht unbedenklich?
War sie damals geboten, heute aber nicht mehr?
Ist sie lediglich ein "Betriebsunfall" gewesen?

Ein weiterer "Knackpunkt" besteht in der von FSSPX-Mitgliedern geäußerten Kritik an führenden Kirchenvertretern:
Man kann schlechterdings nicht den Papst als Häretiker und Modernisten verunglimpfen und gleichzeitig vorgeben, ihm gehorsam zu sein.
Zuletzt geändert von Raphael am Dienstag 20. Juli 2010, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Juergen »

zwei Beispiele

Die FSSPX ruft die Gläubigen auf gegen das Kirchengebot der Sonntagspflicht zu verstoßen, sofern sie keine Messe im außerordentlichen Ritus erreichen können. - Das ist nicht nur Ungehorsam gegenüber der kirchl. Autorität, sondern hier werden Gläubige zum Sündigen genötigt.

Die FSSPX unterstellt allen Priestern, die eine Messe im NOM zelebrieren, daß sie ein Sakrileg begehen, da sie die Messe im NOM in sich für sakrilegisch halten. - Bei jeder Messe also, die der Papst feiert, unterstellen sie ihm eine sakrilegische Handlung. Da kann ich keinen Willen zur Unterordnung unter den Papst feststellen.
Gruß Jürgen

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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Sascha B. »

Raphael hat geschrieben: Ein "Knackpunkt" scheint mir die innere Haltung der FSSPX-Mitglieder und ihrer Anhängerschar bezüglich der verbotenen Bischofsweihen zu sein:
Wie ist da deren Auffassung?
Ist sie aus heutiger unbedenklich?
War sie damals geboten, heute aber nicht mehr?
Ist sie lediglich ein "Betriebsunfall" gewesen?
So einfach war die Sache mit dem Bischofsweihen damals ja nicht. Rom sagte der FSSPX ja Bischofasweihen zu, zögerte diese aber immer wieder hinaus. Da Bischof Lefebvre ja doch schon etwas älter war und man bereits drei Semianr hatte und das ewige rumreisen ihn sicherlich erschöpfte drängte er immer wieder darauf doch möglichts bald die Rom genehmen Kandidaten zu benennen. Anschliessend wollte man der FSSPX erlauben genau EINEN Bischof zu weihen, was in anbetracht des Umstandes das sie damals bereits auf mehreren Kontinenten bestand doch eher nach Verarsche klang. Darauf hin wurden die vier Bischöfe ohne erlaubnis Roms geweiht. In dem Fall haben beide Seiten fehler gemacht. Rom, da man versuchte die FSSPX auszuhungern, die FSSPX durch die Weihen. WObei letztere ja nicht anders konnten. Ich würde das schon fast als "Notwehr" bezeichnen wollen.
Ein weiterer "Knackpunkt" besteht in der von FSSPX-Mitgliedern geäußerten Kritik an führenden Kirchenvertretern:
Man kann schlechterdings nicht den Papst als Häretiker und Modernisten verunglimpfen und gleichzeitig vorgeben, ihm gehorsam zu sein.
Dann wären die meisten Priester und sicherlich auch viele Bischöfe im Schisma. Wenn ich nur daran denke wieviele den Papst immer wieder angreifen da er zu "konservativ" sei. Also das Argument kann man nicht gelten lassen. Zumal brüderliche Hinweise auf eventuelle Fehler ja durchaus ein Akt der Nächstenliebe sind.

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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Marion »

Deo iuvante hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben: Ein weiterer "Knackpunkt" besteht in der von FSSPX-Mitgliedern geäußerten Kritik an führenden Kirchenvertretern:
Man kann schlechterdings nicht den Papst als Häretiker und Modernisten verunglimpfen und gleichzeitig vorgeben, ihm gehorsam zu sein.
Dann wären die meisten Priester und sicherlich auch viele Bischöfe im Schisma. Wenn ich nur daran denke wieviele den Papst immer wieder angreifen da er zu "konservativ" sei. Also das Argument kann man nicht gelten lassen. Zumal brüderliche Hinweise auf eventuelle Fehler ja durchaus ein Akt der Nächstenliebe sind.
Kritisieren ist erlaubt. Vor Irrlehren zu warnen ist sogar Pflicht. Egal wer diese Irrlehren verbreitet. Ob das nun der Papst oder ein anderer Bischof verbreitet ist egal.
Da gäbe es erst ein Gehorsamsproblem (welches nach dem Paragraph zum Schisma führt) wenn von oben verboten würde die wahre Lehre zu verbreiten. Aber so weit sind wir nicht. Gott möge es verhindern, daß auch noch sowas auf uns zu kommt.
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Marion »

Juergen hat geschrieben:Die FSSPX unterstellt allen Priestern, die eine Messe im NOM zelebrieren, daß sie ein Sakrileg begehen, da sie die Messe im NOM in sich für sakrilegisch halten. - Bei jeder Messe also, die der Papst feiert, unterstellen sie ihm eine sakrilegische Handlung.
Das stimmt nicht!
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Sascha B. »

Marion hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Die FSSPX unterstellt allen Priestern, die eine Messe im NOM zelebrieren, daß sie ein Sakrileg begehen, da sie die Messe im NOM in sich für sakrilegisch halten. - Bei jeder Messe also, die der Papst feiert, unterstellen sie ihm eine sakrilegische Handlung.
Das stimmt nicht!
Bisher hat mir noch kein Priester der FSSPX den Besuch eienr NOM Messe verboten. Eher im gegenteil, es wird hoch angesehen das ich als junger Mensch mehrmals wöchentlich in die Messe gehe. Und ich hab nunmal nicht das Geld um jedesmal die 60km nach Passau zu fahren für eine Messe im überlieferten Ritus.

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Marion
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Re: Warum die FSSPX böse ist

Beitrag von Marion »

Juergen hat geschrieben:Die FSSPX ruft die Gläubigen auf gegen das Kirchengebot der Sonntagspflicht zu verstoßen, sofern sie keine Messe im außerordentlichen Ritus erreichen können. - Das ist nicht nur Ungehorsam gegenüber der kirchl. Autorität, sondern hier werden Gläubige zum Sündigen genötigt.
Solcherlei Sünde dürfte ja heute so gut wie nicht mehr geschehen. Die Bischöfe sind ja nun verpflichtet eine Alte Messe anzubieten wenn sich eine kleine Gruppe findet die das wünscht.
Falls hier nun also einer die Sonntagspflicht nicht erfüllt, weil er keine alte Messe in reichweite hat kann man nichts machen. Der Bischof hält es ja dann nicht für nötig wegen diesem einen oder diesen paar Hanseln sich drum zu kümmern. Jemand der in der Wüste lebt wo keine Kirche ist, kann ja die Sonntagspflicht auch nicht erfüllen.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

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