Die Causa Walter Mixa
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Oops - statt eine neue Nachricht zu schreiben, habe ich die vorhergehende erweitert, weil sie da noch die letzte war. 'tschuldigung für etwa entstehende Verwirrnis.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Dito.Quelle hat geschrieben:Über manche Dinge kann ich nur noch fassungslos mit dem Kopf schütteln.
So lese ich gerade auf facebook, wo einer schreibt:
"war gestern in Augsburg, wo ihm in der Grabkapelle des heiligen Ulrich eine große Kerze auffiel, deren Inschrift zum Gebet "für unseren Papst Benedikt und unseren Bischof..." aufrief. Den Namen des Bischofs hatte man offensichtlich mit einem scharfen Gegenstand von der Kerze abgekratzt..."
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Wie hat man sich denn jetzt das weitere Procedere in Augsburg vorzustellen? Muss der ganze Vorgang nicht auch im juristischen Sinne aufgearbeitet und nun ein förmliches Strafverfahren angestrengt werden? Der gestrige WamS-Artikel verwies ja auf die Gesetzeslage gemäß CIC:
Quelle: http://www.welt.de/die-welt/politik/art ... edern.htmlDie Welt am Sonntag hat geschrieben:In der katholischen Kirche ist üble Nachrede kein Kavaliersdelikt. Im "Codex Iuris Canonici", dem Gesetzbuch der katholischen Kirche, steht, dass derjenige, der den guten Ruf eines anderen verletzt, mit einer gerechten Strafe belegt werden kann - "eine Beugestrafe nicht ausgenommen".
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich verbitte mir solche schmutzigen Lügen. Bischof Walter war im Gegenteil als Bischofifugao hat geschrieben:…cantus planus hat geschrieben:Mei, die Presse merkt's auch allmählich! Es besteht noch Hoffnung.Niels hat geschrieben:"Walter Mixa, das Opfer einer Kirchenintrige?"
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... trige.html
Die Gläubigen würden sich bedanken, so verhasst ist er schon seit Jahrzehnten.
besonders beliebt. „Verhaßt“ ist er bei einer gewissen Funktionärskaste.
Beschwere dich bei der bayrischen Landbevölkerung, nicht bei mir.
Sie sind schon seit vielen Jahren sehr unzufrieden, was sich dort in Bayern sehr rustikal äussert.
In welcher Sphäre du dich befindest weiß ich nicht. Ich jedenfalls halte mich ganz gerne an der Basis auf.
Wenn ich in einer solchen Umgebung bin und höre Jahre bevor sich die Presse dieser Angelegenheit angenommen hat Äußerungen über einen Bischof bei denen es die Sau graust, gibt einem das schon zu denken. Elender Haderlump war einer der harmlosesten Titulierungen.
ifugao
die es gewohnt ist in Hessen nur das Allerbeste von Bischof Kamphaus zu hören.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.
Mahatma Gandhi
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Auch Pfarrgemeinden werden stark durch die Berichterstattung in ihrer Meinung geprägt.ifugao hat geschrieben:...
ifugao
die es gewohnt ist in Hessen nur das Allerbeste von Bischof Kamphaus zu hören.
Grüß aus Hessen - Erzbistum Mainz (vorübergehend unter Fuldaer Verwaltung).
Die Mörder sind wieder unter uns.
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Siard hat geschrieben:Auch Pfarrgemeinden werden stark durch die Berichterstattung in ihrer Meinung geprägt.ifugao hat geschrieben:...
ifugao
die es gewohnt ist in Hessen nur das Allerbeste von Bischof Kamphaus zu hören.
Grüß aus Hessen - Erzbistum Mainz (vorübergehend unter Fuldaer Verwaltung).
Was du sagst, ist völlig richtig. Allerdings lassen sich Mißstände auch durch eine noch so geschickte Pressearbeit auf Dauer nicht verbergen.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
ifugao hat geschrieben:Siard hat geschrieben:Auch Pfarrgemeinden werden stark durch die Berichterstattung in ihrer Meinung geprägt.ifugao hat geschrieben:...
ifugao
die es gewohnt ist in Hessen nur das Allerbeste von Bischof Kamphaus zu hören.
Grüß aus Hessen - Erzbistum Mainz (vorübergehend unter Fuldaer Verwaltung).
Was du sagst, ist völlig richtig. Allerdings lassen sich Mißstände auch durch eine noch so geschickte Pressearbeit auf Dauer nicht verbergen.
Welche Mißstände hat Bischof Mixa denn zu verantworten?
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Das bezog sich wohl auf Bischof Kamphaus, nicht auf Bischof Mixa.Florianklaus hat geschrieben:Welche Mißstände hat Bischof Mixa denn zu verantworten?ifugao hat geschrieben:...
Was du sagst, ist völlig richtig. Allerdings lassen sich Mißstände auch durch eine noch so geschickte Pressearbeit auf Dauer nicht verbergen.
Die Mörder sind wieder unter uns.
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Florianklaus hat geschrieben:ifugao hat geschrieben:Siard hat geschrieben:Auch Pfarrgemeinden werden stark durch die Berichterstattung in ihrer Meinung geprägt.ifugao hat geschrieben:...
ifugao
die es gewohnt ist in Hessen nur das Allerbeste von Bischof Kamphaus zu hören.
Grüß aus Hessen - Erzbistum Mainz (vorübergehend unter Fuldaer Verwaltung).
Was du sagst, ist völlig richtig. Allerdings lassen sich Mißstände auch durch eine noch so geschickte Pressearbeit auf Dauer nicht verbergen.
Welche Mißstände hat Bischof Mixa denn zu verantworten?
Welche Mißstände Bischof Mixa zu verantworten hat?
Nun, er hatte nie als Hirte das Vertrauen seiner Schäfchen.
Schafe sind sehr eigenwillige Tiere, sie lassen sich nicht mästen, fressen nur was sie wollen und vieles andere mehr.
Ein Hirte kann gute und schlechte Eigenschaften haben, um seine Schäfchen kümmert er sich aber immer.
Das honorieren diese immer und Hunde werden da selten gebraucht.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens.ifugao hat geschrieben:Nun, er hatte nie als Hirte das Vertrauen seiner Schäfchen.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Gehts bitte bissi konkreter?ifugao hat geschrieben:Nun, er hatte nie als Hirte das Vertrauen seiner Schäfchen.Florianklaus hat geschrieben:Welche Mißstände hat Bischof Mixa denn zu verantworten?ifugao hat geschrieben:Allerdings lassen sich Mißstände auch durch eine noch so geschickte Pressearbeit auf Dauer nicht verbergen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Das war ja klar, die Süddeutsche versucht, den Spieß noch einmal umzudrehen:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/wirbe ... t-1.959295

http://www.sueddeutsche.de/bayern/wirbe ... t-1.959295
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Die Welt schreibt jetzt immerhin:
Es drängte sich der Verdacht einer gezielten Intrige gegen den in der Diözese Augsburg von Anfang an umstrittenen Bischof auf.
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
lifestylekatholik hat geschrieben:Gehts bitte bissi konkreter?ifugao hat geschrieben:Nun, er hatte nie als Hirte das Vertrauen seiner Schäfchen.Florianklaus hat geschrieben:Welche Mißstände hat Bischof Mixa denn zu verantworten?ifugao hat geschrieben:Allerdings lassen sich Mißstände auch durch eine noch so geschickte Pressearbeit auf Dauer nicht verbergen.
Willst du noch ein paar saftige bayrische Flüche hören?
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Aus diesem Artikel:Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Das war ja klar, die Süddeutsche versucht, den Spieß noch einmal umzudrehen:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/wirbe ... t-1.959295
Hr. Mangold schließt da offenbar von sich auf andere. Ich würde es begrüßen, wenn sich der Hl. Vater in vorliegender Frage das zu eigen machte, was eine Zeitung nach seiner Wahl titelte: "Wir sind Papst"."Mixa lebt in einer Phantasiewelt", sagt Helmut Mangold, Vorsitzender des Augsburger Diözesanrates, "ich wünsche ihm einen Ratgeber, der ihm klarmacht, wie die Wirklichkeit aussieht."
Der Papst sollte dem Hr. Mangold, seinen Freunden im Augsburger Ordinariat und der DBK schlicht und einfach erklären, daß Augsburg bis auf weiteres keinen Bischof erhält und daß ab sofort ein Apostolischer Administrator (im Sinne von c. 312 CIC/1917) im Namen des Papstes diese Diözese leiten wird. Eine solide Aufarbeitung des Vergangenen, eine Neustrukturierung der Diözese,... und zwar alles ganz im Sinne des Papstes wären damit unbeschwert möglich. Gleichzeitig wäre dies auch ein deutliches Signal an andere deutsche Bischöfe, daß Rom nicht länger bereit ist sich zum Narren halten zu lassen.
Eine kirchenrechtliche Zusammenstellung über den Umgang mit emeritierten Diözesanbischöfen findet man übrigens hier.
-
Raimund J.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
@ifugao:
Ich bin ehrlich gesagt entsetzt wie Du über Bischof Mixa sprichst. Wohnst Du denn im Bistum Augsburg? Wie kommst Du dazu, ein paar Einzelmeinungen die Du angeblich irgendwo aufgeschnappt hast als "die Meinung der bayerischen Landbevölkerung" hier zu präsentieren?
Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
Ich bin ehrlich gesagt entsetzt wie Du über Bischof Mixa sprichst. Wohnst Du denn im Bistum Augsburg? Wie kommst Du dazu, ein paar Einzelmeinungen die Du angeblich irgendwo aufgeschnappt hast als "die Meinung der bayerischen Landbevölkerung" hier zu präsentieren?
Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
Dem möchte ich mich anschließen.
Sonst hat das denselben sittlichen Nährwert,wie diese ganze
unsägliche Kampagne.
Pack mal Butter bei die Fische!
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Gamaliel hat geschrieben: Der Papst sollte dem Hr. Mangold, seinen Freunden im Augsburger Ordinariat und der DBK schlicht und einfach erklären, daß Augsburg bis auf weiteres keinen Bischof erhält und daß ab sofort ein Apostolischer Administrator (im Sinne von c. 312 CIC/1917) im Namen des Papstes diese Diözese leiten wird. Eine solide Aufarbeitung des Vergangenen, eine Neustrukturierung der Diözese,... und zwar alles ganz im Sinne des Papstes wären damit unbeschwert möglich. Gleichzeitig wäre dies auch ein deutliches Signal an andere deutsche Bischöfe, daß Rom nicht länger bereit ist sich zum Narren halten zu lassen.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Raimund Josef H. hat geschrieben:@ifugao:
Ich bin ehrlich gesagt entsetzt wie Du über Bischof Mixa sprichst. Wohnst Du denn im Bistum Augsburg? Wie kommst Du dazu, ein paar Einzelmeinungen die Du angeblich irgendwo aufgeschnappt hast als "die Meinung der bayerischen Landbevölkerung" hier zu präsentieren?
Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
Wo bitte habe ich mich negativ über Bischof Mixa geäußert?
Ich habe lediglich die Meinungen wiedergegeben, die ich gehört habe. Und das nicht erst seit gestern. Direkt aus dem Bistum Augsburg übrigens. Meine Großmutter wohnte dort und meine Kontakte dorthin sind sehr gut.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.
Mahatma Gandhi
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Ich habe Bischof Mixa nichts vorgeworfen. Das hat die bayrische Bevölkerung getan. Rasch und sehr effizient, die Bayern sind da nicht zimperlich.obsculta hat geschrieben:Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
Dem möchte ich mich anschließen.
Sonst hat das denselben sittlichen Nährwert,wie diese ganze
unsägliche Kampagne.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Ich gehe davon aus, dass Ifugao Recht hat und sich daher Maßnahmen, wie sie Gamaliel vorschlägt nicht durchsetzen lassen. Es ist halt recht einfach, einen Bischof kaltzustellen. Er hat ja keine Zwangsmöglichkeiten.Niels hat geschrieben:Gamaliel hat geschrieben: Der Papst sollte dem Hr. Mangold, seinen Freunden im Augsburger Ordinariat und der DBK schlicht und einfach erklären, daß Augsburg bis auf weiteres keinen Bischof erhält und daß ab sofort ein Apostolischer Administrator (im Sinne von c. 312 CIC/1917) im Namen des Papstes diese Diözese leiten wird. Eine solide Aufarbeitung des Vergangenen, eine Neustrukturierung der Diözese,... und zwar alles ganz im Sinne des Papstes wären damit unbeschwert möglich. Gleichzeitig wäre dies auch ein deutliches Signal an andere deutsche Bischöfe, daß Rom nicht länger bereit ist sich zum Narren halten zu lassen.
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Raimund J.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Das ist ein ziemlicher Schmarrn, den Du daher redest. Sage ich, auch nicht zimperlich.ifugao hat geschrieben:Ich habe Bischof Mixa nichts vorgeworfen. Das hat die bayrische Bevölkerung getan. Rasch und sehr effizient, die Bayern sind da nicht zimperlich.obsculta hat geschrieben:Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
Dem möchte ich mich anschließen.
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unsägliche Kampagne.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Das hier wirfst du ihm also gar nicht vor, sondern du hast es nur gehört, daß ihm folgendes vorgeworfen wird?ifugao hat geschrieben:Ich habe Bischof Mixa nichts vorgeworfen. Das hat die bayrische Bevölkerung getan. Rasch und sehr effizient, die Bayern sind da nicht zimperlich.obsculta hat geschrieben:Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
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ifugao hat geschrieben:Welche Mißstände Bischof Mixa zu verantworten hat?
Nun, er hatte nie als Hirte das Vertrauen seiner Schäfchen.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Daß ein Eingreifen des Papstes kein Zuckerschlecken wäre, ist klar, aber das gilt auch für das Gegenteil. Die Kirche ist keine Demokratie und das Ausmaß an quantitativem Widerspruch gegenüber unliebsamen Maßnahmen ist für sie prinzipiell irrelevant. Selbstverständlich wird man "pastoralen Überlegungen" Raum gewähren, diese sind aber nicht grundsätzlich handlungsentscheidend, wenn man darunter nur den Zustimmungsgrad der Gläubigen versteht. Es geht um Hirtensorge und den Erhalt von Glaube und Sitten und nicht um Taktierereien aus beschwichtigungspolitischen Überlegungen. Ich bestreite nicht, daß mein Vorschlag zu einigen (heilsamen) Konflikten führen würde, ich bestreite aber, daß er die Ursache dafür bilden würde. Ursächlich verantwortlich für den ganzen Zinnober in Augsburg sind bzw. wären die längst jeglichem kirchlichen Geist entfremdeten Schreihälse und antikirchlichen Revolutionäre.Maurus hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass Ifugao Recht hat und sich daher Maßnahmen, wie sie Gamaliel vorschlägt nicht durchsetzen lassen. Es ist halt recht einfach, einen Bischof kaltzustellen.
Ein Bischof hat keine unmittelbar physischen Zwangsmittel zur Verfügung (im Sinn von Polizei oder Gefängnis), aber er kann sehr wohl moralische Zwangsmittel anwenden und durch entsprechende Sanktionen eine Beschneidung der Rechte eines Katholiken innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft verfügen. Darüber wird mancher Revoluzzer freilich lachen, aber dies wird ihm (nach menschlichem Ermessen) spätestens beim persönlichen Gericht vergehen.Maurus hat geschrieben:Er hat ja keine Zwangsmöglichkeiten.
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Hatte das schon jemand hier verlinkt: http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=376
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Raimund Josef H. hat geschrieben:Das ist ein ziemlicher Schmarrn, den Du daher redest. Sage ich, auch nicht zimperlich.ifugao hat geschrieben:Ich habe Bischof Mixa nichts vorgeworfen. Das hat die bayrische Bevölkerung getan. Rasch und sehr effizient, die Bayern sind da nicht zimperlich.obsculta hat geschrieben:Kannst Du vielleicht mal einfach sachlich darlegen, was Du Bischof Mixa vorwirfst?
Dem möchte ich mich anschließen.
Sonst hat das denselben sittlichen Nährwert,wie diese ganze
unsägliche Kampagne.
Pack mal Butter bei die Fische!
Macht nix, ich vertrag das.
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Mahatma Gandhi
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Ein Bischof hat keine unmittelbar physischen Zwangsmittel zur Verfügung (im Sinn von Polizei oder Gefängnis), aber er kann sehr wohl moralische Zwangsmittel anwenden und durch entsprechende Sanktionen eine Beschneidung der Rechte eines Katholiken innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft verfügen. Darüber wird mancher Revoluzzer freilich lachen, aber dies wird ihm (nach menschlichem Ermessen) spätestens beim persönlichen Gericht vergehen.
Die Liebe und Achtung seiner Anvertrauten kann man durch nichts erzwingen. Sie wird geschenkt.... Einfach so. Oder?
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Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Ich bin doch recht überrascht, daß das Kirchenrecht - im Gegensatz zum (deutschen) weltlichen Recht - an den Motivirrtum die Rechtsfolge der Unwirksamkeit knüpft. Im weltlichen Recht ist der Motivirrtum grundsätzlich unbeachtlich. Mir leuchtet ein, daß im Kirchenrecht im Gegensatz zum bürgerlichen Recht das Vertrauen der Erklärunsgempfänger in die Wirksamkeit von Erklärungen niedriger bewertet wird. Dennoch scheint mir die Rechtsfolge der Unwirksamkeit - also nicht bloß der Anfechtbarkeit - auf den ersten Blick praktische Probleme aufzuwerfen, da dadurch alle Rechtsakte potentiell - und für die Betroffenen unerkennbar - unwirksam sind. Vielleicht könnte einer der kanonistisch Bewanderten kurz andeuten, wie damit praktisch umgegangen wird.Niels hat geschrieben:Hatte das schon jemand hier verlinkt: http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=376
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Eine gute, knappe Zusammenstellung. Die konkrete Anwendung der Normen bzgl. der angeblichen Furcht von Bischof Mixa halte ich für ausgeschlossen.Niels hat geschrieben:Hatte das schon jemand hier verlinkt: http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=376
Daß ein Bischof nicht so ohne weiteres abgesetzt werden kann, vor allem wenn die Anschuldigungen nicht der Wirklichkeit entsprechen - der Betroffene selbst wird hier keine Zweifel gehabt haben - muß Msgr. Mixa wissen, mithin gibt es keinen Grund sich zu fürchten.
Außerdem wäre es erforderlich gewesen, daß die eingeflößte Furcht ursächlich für die Willenserklärung hätte sein müssen, was aufgrund der Überzeugtheit Msgr. Mixas von seiner Unschuld auszuschließen ist.
Sehr plausibel erscheinen mir aber die Ausführungen zum Thema Irrtum/Täuschung des Papstes.
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Ja sicher, allerdings verstehe ich den Zusammenhang zu meinem Posting nicht.ifugao hat geschrieben:Die Liebe und Achtung seiner Anvertrauten kann man durch nichts erzwingen. Sie wird geschenkt.... Einfach so. Oder?
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Suchtproblem, soso. Ich hoffe für ihn, daß er keinen Computer besitzt, sonst wird da sicher auch bald was "gefunden".Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Das war ja klar, die Süddeutsche versucht, den Spieß noch einmal umzudrehen:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/wirbe ... t-1.959295
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Mißbrauchsvorwürfe: Kein Ende der Debatte
Verehrte ifugao!
Sie haben in keiner Weise Bischof Mixa angegriffen, auch nichts Negatives über ihn geschrieben.
Die Art und Weise aber, wie Sie die von Ihnen gehörten "Flüche" und anderen Ausdrücke über den Bischof hier in die Diskussion werfen, kann aber zu dem Schluss führen, dass Sie selbst überaus erfreut sind, dass "dieser verhasste Bischof" endlich sein Amt aufgegeben hat und darüber hinaus so in seinem Ruf geschädigt wurde, dass er nirgends mehr so recht eingesetzt werden kann.
Ich persönlich habe seit vielen Jahren seine seelsorglichen Erfolge als Stadtpfarrer in Schrobenhausen geschätzt, die sich darin ausdrückt, dass er einen sehr guten Draht zu vielen Jugendlichen hatte und deshalb einer großen Zahl junger Männer den Weg zum Priestertum geebnet und sie dann begleitet hat.
Ich selbst kenne einige Kapläne oder heutige Pfarrer in der Diözese Eichstätt, die durch ihn zum Priestertum kamen, obwohl sie z.B. wegen ihrer Marienverehrung oder anderen ähnlichen "Fehlern" in anderen Bistümern keine Chance bekamen.
Ich wäre also vorsichtig, in allzu umverblümter Sprache von einem "verhassten Bischof" zu sprechen.
Im Kreise seiner bischöflichen Mitbrüder als "schwarzes Schaf" angesehen zu werden, (Lehmann: nur eine von 27 Stimmen!), das würde ich bei der allgemeinen Sprachlosigkeit unserer Oberhirten eher als Ehrentitel ansehen; denn die Herren Bischöfe stimmen durch ihr "Híntenherum" unbewußt aber intensiv in die Hassorgien der "Oberkrawallnudel" Claudia Roth (Übrigens eine Diözesanin von Augsburg aus Babenhausen!) ein.
Ein klägliches, feiges Spiel!
+L.
Sie haben in keiner Weise Bischof Mixa angegriffen, auch nichts Negatives über ihn geschrieben.
Die Art und Weise aber, wie Sie die von Ihnen gehörten "Flüche" und anderen Ausdrücke über den Bischof hier in die Diskussion werfen, kann aber zu dem Schluss führen, dass Sie selbst überaus erfreut sind, dass "dieser verhasste Bischof" endlich sein Amt aufgegeben hat und darüber hinaus so in seinem Ruf geschädigt wurde, dass er nirgends mehr so recht eingesetzt werden kann.
Ich persönlich habe seit vielen Jahren seine seelsorglichen Erfolge als Stadtpfarrer in Schrobenhausen geschätzt, die sich darin ausdrückt, dass er einen sehr guten Draht zu vielen Jugendlichen hatte und deshalb einer großen Zahl junger Männer den Weg zum Priestertum geebnet und sie dann begleitet hat.
Ich selbst kenne einige Kapläne oder heutige Pfarrer in der Diözese Eichstätt, die durch ihn zum Priestertum kamen, obwohl sie z.B. wegen ihrer Marienverehrung oder anderen ähnlichen "Fehlern" in anderen Bistümern keine Chance bekamen.
Ich wäre also vorsichtig, in allzu umverblümter Sprache von einem "verhassten Bischof" zu sprechen.
Im Kreise seiner bischöflichen Mitbrüder als "schwarzes Schaf" angesehen zu werden, (Lehmann: nur eine von 27 Stimmen!), das würde ich bei der allgemeinen Sprachlosigkeit unserer Oberhirten eher als Ehrentitel ansehen; denn die Herren Bischöfe stimmen durch ihr "Híntenherum" unbewußt aber intensiv in die Hassorgien der "Oberkrawallnudel" Claudia Roth (Übrigens eine Diözesanin von Augsburg aus Babenhausen!) ein.
Ein klägliches, feiges Spiel!
+L.
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