Kennt ihr Bilder von Himmelsdarstellung?
Ist er so?

oder doch eher so?



Ich glaube, Gottfried Benn sagte, daß das Gegenteil von Kunst «Gut gemeint» sei. Das ist nicht einfachhin frech, sondern hier wird eine pietistische Bildtradition, die den Begriff der «Zwei Wege» aufgreift, von dem Bewerkstelliger des oberen Bildes ins Vordergründig-Sektiererische gewendet.max72 hat geschrieben:Auf dem Bild ist die Bruecke der Kirche zum schmalen Weg zerbrochen. Also weist die Kirche, nach dem maler, den Weg zum Himmel nicht mehr.
Der Wegweiser hat ein Schild "Geburt". Wohin fuehrt das? Wiedergeburt statt ewiges Leben??
Dass die Moschee ganz weit auf dem Weg ins Verderben gemalt ist, ist schon recht frech...
Gruss
Max
Kunst kommt von Können, käme es von Wollen, hieße es Wunst.Peter hat geschrieben: Ich glaube, Gottfried Benn sagte, daß das Gegenteil von Kunst «Gut gemeint» sei. ...
Leib ohne Raum? Hm …Edith hat geschrieben:Ediths Himmelsvision (achtung...):
keine Zeit, kein Raum, keine Trennung, keine Grenzen (meines Egos zB)....
seufz..... ach... wie ich mich drauf freu...
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Leib ohne Raum? Hm …Edith hat geschrieben:Ediths Himmelsvision (achtung...):
keine Zeit, kein Raum, keine Trennung, keine Grenzen (meines Egos zB)....
seufz..... ach... wie ich mich drauf freu...
Es ist schon schwer, einem Durchschnittsbürger die (innerweltliche)Relativitätstheorie zu erklären. Um wieviel schwieriger ist die Rede vom "neuen Himmel und der neuen Erde", wo die geschöpflichen Größen "Raum" und "Zeit" zur "Vollendung" und "Verklärung" kommen?max72 hat geschrieben: Moeglicherweise sind im Himmel unsere weltlichen Auffassungen von Zeit und Raum vollkommen unpassend.
Die "Rapture" Leute haben wenigstens doch etwas Humor...Dirk hat geschrieben:welche Wohnung uns im Himmel bereitet sein könnte
Als ich in den USA war, war der Antichrist meistens der Papst, und die Vereinten Nationen gehoerten zu der "neuen Weltordnung", die die USA unterwerfen will.Wise Guy hat geschrieben:Im Augenblick gibt es da ja eine ganz erfolgreiche Romanserie zur Endezeit in den USA,
es beginnt damit, dass in einem Flugzeug aufeinmal total viele Leute verschwinden, einfach weg sind, und ich glaube auch die Besatzung, so dass der Flieger dann abstürzt (in den USA gibt es ja auch Autoaufkleber: "Im Falle der Entrückung ist dieses Auto führerlos!")
nun, es stellt sich als Entrückung heraus und der Anfang vom Ende beginnt, interssanterweise sind da auch die gängigen USA-evangelikalen Feindbilder sehr korrekt: Der Antichrist ist der Generalsekretär der Vereinten Nationen und sein Helfer ist der engste Vertraute des Papstes. Damit ist klar wo der Feind auch heute steht, oder?
Aber die sind doch so bibeltreu, dass sie nichts glauben was nicht in der Bibel steht? Das muss doch irgendwo herkommen?Dirk hat geschrieben:
Wie man an "Rapture" glauben kann, ist mir auch nie klar geworden. Irgendwann habe ich dann einfach vermutet, dass es Angst vor Leid und Kreuz ist - man verschwindet einfach von der Erde, bevor es hier richtig abgeht, und überlässt den Rest der Menschheit sich selbst.
Das ist ja das interessante, dass Scott Hahn sagt, sein Eintritt in die Kirche war die Konsequenz dessen dass er bibeltreu sein wollte...Dirk hat geschrieben:Aber es gibt doch Bibelstellen, die man entsprechend verstehen kann, wenn man will. Z.B. 1 Thess 4.16 - 17.
Wenn diese Menschen wirklich bibeltreu wären, wären sie längst katholisch geworden - wie z.B. Scott Hahn.
Wenn es da keine Zeit gibt, kann sich der Leib nicht bewegen. Er kann dann gar nichts mehr machen.max72 hat geschrieben:Robert Ketelhohn hat geschrieben:Leib ohne Raum? Hm …Edith hat geschrieben:Ediths Himmelsvision (achtung...):
keine Zeit, kein Raum, keine Trennung, keine Grenzen (meines Egos zB)....
seufz..... ach... wie ich mich drauf freu...
Wenn Christen vom Himmel sprechen, dann scheinen sie den Zeitaspekt zu betonen: Ewigkeit meint nicht endlose Zeit, sondern eben jenseits von Zeit.
Die Ewigkeit Gottes (seine eigene) hat wohl keinen Anfang. Unsere aber schon. Uns gibt es ja noch nicht so lange wie Ihn.Linus hat geschrieben:Ewigkeit iSv Äonen hat keinen Anfang - und kein Ende.
Ok, so kann ich das nachvollziehenLinus hat geschrieben:Natürlich, waren Johannes, du und ich nicht schon seit Ewigkeit.(Als Sein eines Wesens) Aber der Gedanke Gottes "Johannes", "Marion" und "Linus" - daß er uns ins Dasein führen würde, diese Gedanken sind seit Ewigkeit - und damit haben wir auch "Anteil" an Gottes Ewigkeit. Wir sind keine Spontanenschlossenheiten Gottes.
Passen Sie auf, Herr Kollege, daß Sie von der Forumsinquisition nicht wegen originistischem Präexistentialismus am lodernden Posting-Scheiterhaufen geröstet werdenDer Geist ist schon da, während der Körper noch nicht ist, der Körper vergeht, während der Geist bleibt.
Nein, wir werden nicht wieder "Gedanken Gottes" wir bleiben seine personalen fleischlichen (ressurectio carnis!) Geschöpfe, allerdings ist Himmel tatsächlich zeitlos - insofern er ein permanentes "Jetzt" ist. Himmel ist der Zustand des permanenten "Ja sagens" zum Willen und zur Liebe Gottes vor Seiner Gegenwart.(sowohl as Zeit/Raum als auch als Sein zu verstehen) Die Musik - wenn es sie denn geben sollte (was ich mir gut vorstellen kann, schließlich singen die Engel ja das Sanctus, in welches wir in jeder Messe mit einstimmen)- wird dann wohl ein permanenter himmlischer Ton sein. Das ist aber wohl einer himmlischen Dimension zugeordnet, die wir jetzt (noch) nicht fassen können.Marion hat geschrieben:Ok, so kann ich das nachvollziehenLinus hat geschrieben:Natürlich, waren Johannes, du und ich nicht schon seit Ewigkeit.(Als Sein eines Wesens) Aber der Gedanke Gottes "Johannes", "Marion" und "Linus" - daß er uns ins Dasein führen würde, diese Gedanken sind seit Ewigkeit - und damit haben wir auch "Anteil" an Gottes Ewigkeit. Wir sind keine Spontanenschlossenheiten Gottes.
Nur unser Leben (Als Sein eines Wesens) ist auch ewig . Das heißt m.E. es wird nie aufhören. Oder meinst du, daß unser Tod ähnlich wie unsere Geburt sein wird. Da kamen wir aus einer "Zeitlosen Gegend" (aus den Gedanken Gottes) in seine Schöpfung in der es Zeit gibt, die er geschaffen hat. Gehen wir dann wieder zurück in seine Gedanken in denen es keine Zeit gibt (um da den Rest der Ewigkeit zu leben wie max72 schreibt), oder gehen wir in den von Ihm geschaffenen Himmel wo es Zeit und Raum gibt und bleiben da für immer und ewig. Kann da eine Uhr laufen ohne daß die jemand stört oder alles durcheinander bringt oder erst gar nicht funktioniert? Kann man da Musik spielen (das geht ohne Zeit nicht, da ein Ton nach dem andern folgen muss) ...