Äh, ich Schwert, du nix Schwert, ich gewinne, du kaputt,....Haiduk hat geschrieben: .............Mit dem Schwert läßt sich nämlich erst mal überhaupt nichts erreichen.
Lieber Haiduk, es ist beides wichtig. Eine Neuorientierung des Geistes ohne zu wissen woraufhin, ist genau so unmöglich wie eine Neuordnung des Staates ohne Gewalt. Ein Staatswesen ruht immer auf Gewalt. Es gilt nur die Frage zu entscheiden wer die Gewalt innehat und zu welchem Zweck. Hier kommt dein philosophisches Schwert ins Bild.... welches ohne das Metallene stumpf ist und unterliegen wird.
Die Idee das man, wie angeblich die Kirchenväter, in reinen Disputen den Gegner überwindet ist in so fern mit einem Mangel behaftet, als wir keine Millenia zur Verfügung haben wenn uns das Messer an der Kehle sitzt. Natürlich hatten die Väter die "bessere Idee" aber Kaiser St. Konstantin hat sein Schwert gebraucht um die Kirche endlich von der Unterdrückung zu befreien.
Und um gleich dem Einwand zuvorzukommen, Christus hätte den Christen nicht Gewalt aufgetragen, sollte man bedenken, daß ER ganz bestimmt in den Lauf der Geschichte eingreift und damit den Taten der christlichen Kaiser zum Schutze seiner nun stetig wachsenden Kirche zumindest nicht entgegengewirkt hat. Es ist ein Unterschied wie eine kleine Gruppe von Gläubigen sich in einer unfeundlichen Welt bewegen musste zu der nun mehrheitlich christlichen Bevölkerung des Reiches.
Das diese Mehrheit sich nun von Gott losgesagt hat und was das für einen Einfluß auf das Staatwesen hat, sehen wir hier und heute.... Auch heute greift Gott in die Geschichte ein, oder läßt uns, in unserem Dünkel, alleine wurschteln.
Philosophiere du mal weiter, das ist immense wichtig, aber schau nicht auf den Soldaten herab der dir erst die Freiheit ermöglicht unbehelligt zu philosopieren .... All unsere Heiligen Soldaten danken es dir.... und wir, der nicht so heilige Rest, auch...
Gruß
Joseph