"Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Schriftexegese. Theologische & philosophische Disputationen. Die etwas spezielleren Fragen.
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Raphael
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Re: Bibel: Älteste hebräische Inschrift entziffert

Beitrag von Raphael »

Sempre hat geschrieben:Wärest Du ein Wissenschaftler, dann würdest Du den geistlichen Sinn von Lk 24,37-52 vorlegen, anstatt immerfort einen geistlichen Sinn zu behaupten, nur zu dem Zweck, die tatsächliche Auferstehung des Herrn zu leugnen.
Wäre der overkott ein Wissenschaftler, dann würde er behaupten, daß die Auferstehung rein dieseitig zu verstehen sei. Die Taufe ist dann eine zusätzliche Mutmach-Aktion seitens der Gemeinde, mit der dem Täufling sein Gutmenschsein bestätigt wird.
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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overkott
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Re: Bibel: Älteste hebräische Inschrift entziffert

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Wärest Du ein Wissenschaftler, dann würdest Du den geistlichen Sinn von Lk 24,37-52 vorlegen, anstatt immerfort einen geistlichen Sinn zu behaupten, nur zu dem Zweck, die tatsächliche Auferstehung des Herrn zu leugnen.
Wäre der overkott ein Wissenschaftler, dann würde er behaupten, daß die Auferstehung rein dieseitig zu verstehen sei. Die Taufe ist dann eine zusätzliche Mutmach-Aktion seitens der Gemeinde, mit der dem Täufling sein Gutmenschsein bestätigt wird.
Das ist geistlos, Raphael.

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Raphael
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Re: Bibel: Älteste hebräische Inschrift entziffert

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Wärest Du ein Wissenschaftler, dann würdest Du den geistlichen Sinn von Lk 24,37-52 vorlegen, anstatt immerfort einen geistlichen Sinn zu behaupten, nur zu dem Zweck, die tatsächliche Auferstehung des Herrn zu leugnen.
Wäre der overkott ein Wissenschaftler, dann würde er behaupten, daß die Auferstehung rein dieseitig zu verstehen sei. Die Taufe ist dann eine zusätzliche Mutmach-Aktion seitens der Gemeinde, mit der dem Täufling sein Gutmenschsein bestätigt wird.
Das ist geistlos, Raphael.
Nein, das ist die Beschreibung eines konsequent verfehlten Christentums ..................

Der Geist hat den unschätzbaren Vorteil, daß er den Ungeist erkennen kann, während der Ungeist den Geist nur paraphrasieren kann!
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
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overkott
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Re: Bibel: Älteste hebräische Inschrift entziffert

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Wärest Du ein Wissenschaftler, dann würdest Du den geistlichen Sinn von Lk 24,37-52 vorlegen, anstatt immerfort einen geistlichen Sinn zu behaupten, nur zu dem Zweck, die tatsächliche Auferstehung des Herrn zu leugnen.
Wäre der overkott ein Wissenschaftler, dann würde er behaupten, daß die Auferstehung rein dieseitig zu verstehen sei. Die Taufe ist dann eine zusätzliche Mutmach-Aktion seitens der Gemeinde, mit der dem Täufling sein Gutmenschsein bestätigt wird.
Das ist geistlos, Raphael.
Nein, das ist die Beschreibung eines konsequent verfehlten Christentums ..................

Der Geist hat den unschätzbaren Vorteil, daß er den Ungeist erkennen kann, während der Ungeist den Geist nur paraphrasieren kann!
Laphaer, es ist langweilig mit dir zu debattieren. Du argumentierst nicht, schaffst keine neuen Einsichten, sondern stellst immer eine rechts dümmliche Sicht dar.

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Raphael
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Re: Bibel: Älteste hebräische Inschrift entziffert

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Laphaer, es ist langweilig mit dir zu debattieren. Du argumentierst nicht, schaffst keine neuen Einsichten, sondern stellst immer eine rechts dümmliche Sicht dar.
Es steht Dir frei, mich zu plonken! :roll:
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
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ad_hoc
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von ad_hoc »

Es ist ja nicht das erste Mal, dass overkott systematisch dazu gezwungen wird, Stellung zu nehmen zu seinen ganz persönlich geprägten Ansichten und Auslegungen biblischer Ereignisse und Aussagen, die er einfach frei in den Raum stellt, bzw. hier ins Forum.
Nun haben sempre und Raphael die Gelegenheit genutzt und overkott anhand entsprechender Bibeltexte mit seinen eigenen Aussagen konfrontiert, die ihn natürlich schon etwas fragwürdig aussehen lassen.

Aber alles wie gehabt, was seine Reaktion betrifft:
Weder nimmt er Stellung, noch ist er bereit, seine Aussagen im Interesse eines eindeutigen Verständnisses hin zu erläutern. Er argumentiert nicht, er diskutiert nicht.
Es wurde ja auch erkannt, warum dies von ihm nicht erwartet werden darf: Er kann es einfach nicht. Stattdessen kommen lediglich müde Allgemeinplätze zum Zustand des ihn zur Sache befragenden Users.

Da frage ich mich allen Ernstes: Lohnt es sich tatsächlich, dreihundert zweifelhafte Meinungen von overkott lesen zu müssen, um vielleicht innerhalb dieser 300 Statements auf diejenigen zwei bis drei Aussagen zu treffen, die zumindest an wahre Geistesblitze erinnern? Das erscheint mir noch weit unter Durchschnitt vergleichbarer Aussagen anderer.

Ich schreibe auch nur deshalb darüber, weil ich es als gefährlich erachte, overkottsche Aussagen unkommentiert stehen zu lassen, die in der Regel den Glauben irritierend darstellen, unter Umständen sogar verfälschen und User, die vielleicht noch auf der Suche nach Erkenntnis sind, unnötigerweise verwirren.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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overkott
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von overkott »

Lieber, ad_hoc, es gibt Menschen, die brauchen den wörtlichen Glauben, weil sie sonst nicht für immer glücklich sein können.

Soweit sie den befreienden Geist Jesu atmen, auch anderen ihren Glauben zugestehen und sie nicht deswegen richten, ist das ja auch in Ordnung.

Es gibt leider auch Arme im Geist, denen man erklärt, warum der Glaube vernünftig ist, und die anschließend ganz enttäuscht sind.

ad_hoc
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von ad_hoc »

Mein lieber overkott

Du hast geschrieben:
Es gibt leider auch Arme im Geist, denen man erklärt, warum der Glaube vernünftig ist, und die anschließend ganz enttäuscht sind.
Den Armen im Geiste mußt Du den Glauben und die diesem innewohnende Vernunft auch entsprechend erklären, so dass er diesen mit seinem einfachen Verstand verstehen kann. Dann ist er auch nicht enttäuscht.

Vielleicht gehöre ich ja auch zu den Armen im Geiste, weshalb mir, Dank Deiner o. a. Erklärung, endlich klar geworden ist, warum ich zumindest Deine Aussagen zu meiner großen Enttäuschung in aller Regel nicht verstehe. ;)

Gruß, ad_hoc
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Raphael
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Es gibt leider auch Arme im Geist, denen man erklärt, warum der Glaube vernünftig ist, und die anschließend ganz enttäuscht sind.
Wen meinst Du damit?
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
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Robert Ketelhohn
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Pauperes spiritu sind übrigens Leute, die im Geist der Armut leben.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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HeGe
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von HeGe »

Prof. Berger über den Zustand der Exegese: http://www.die-tagespost.de/Der-Herzsch ... 456,13955 :daumen-rauf:

Einige Auszüge:
[...] Seit vielen Jahren bemühen sich katholische Exegeten mehr als alle anderen, ihre katholische Herkunft bei der Auslegung vergessen zu machen. Ein Beispiel sind die Worte Jesu an Petrus im Matthäusevangelium „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“. Ich kenne keinen Exegeten deutscher Zunge, der es wagen könnte, diesen Text für ein (echtes) Jesuswort zu halten.

So wird ganz klar erkennbar: Die antipäpstliche Stimmung, die dem gegenwärtigen Heiligen Vater so viel Kummer bereitet, wird von den Studierenden der Theologie in jeder Vorlesung eingesogen. [...]
[...] Hier wurden Fenster geöffnet, die sich mit bloßen Appellen zum Durchhalten nicht schließen lassen. Das wird gerade an den in vorderster Linie gern diskutierten Reizthemen Zölibat, Frauenweihe und Geschiedenen-Pastoral deutlich, bei denen es Katholiken schwer haben, mit der Schrift zu argumentieren.

Und wenn einer es doch tut, wird er wie ein Aussätziger behandelt, dessen pure Existenz peinlich ist. Denn ausgerechnet für den katholischen Standpunkt hier die Bibel zu bemühen, das erscheint als Sakrileg. Denn wer weiß noch, dass ausgerechnet das häufigst belegte Wort Jesu sein Verbot der Ehescheidung ist. [...]
[...] Das bedeutet: Einerseits stehen wir am Ende einer Epoche, in der Exegese zum Instrument von allerlei Kirchen- und Autoritätskritik wurde. Diese Exegese hat die Kirchen entleert und die Gemeinden halbiert. [...]
[...] Wenden wir uns am Ende den Konzilsdokumenten selbst zu. Die für die Bibelwissenschaften gedachte Publikation „Dei verbum“ ist eine wohltemperierte Schrift über die Aufgaben der Exegese. Sie ist offensichtlich dazu gedacht, Bischöfe und nicht-exegetische Professoren zu beruhigen. Denn sie enthält viele schöne Aussagen über die Heilige Schrift und freundliche Details über das Tun der Ausleger, die spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa jedem Besucher eines exegetischen Seminars geläufig waren. Aber das Konzil war ja doch nicht nur für Mittel- und Nordeuropa bestimmt! Wenn man das bedenkt, erfährt man aus diesem freundlichen Dokument vieles über den Herzschlag der Kirche gegen Ende des 2. Jahrhunderts. Dann aber gibt es Fälle, wie die Aussagen zum „allgemeinen“ und „besonderen“ „Priestertum“, die irreführend gewirkt haben, weil Protestanten und andere meinten, damit des Priestertum der Frauen begründen zu können. [...]
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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holzi
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von holzi »

Ach DER Berger! Ich wollte schon die Herztropfen holen! ;D
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Pilgerer
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von Pilgerer »

holzi hat geschrieben:Ach DER Berger! Ich wollte schon die Herztropfen holen! ;D
Wie viele prominente Bergers gibt es denn?
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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taddeo
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Re: "Historisch-kritische Methode" - Exegese versus Historie?

Beitrag von taddeo »

Pilgerer hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:Ach DER Berger! Ich wollte schon die Herztropfen holen! ;D
Wie viele prominente Bergers gibt es denn?
Klaus, Roland, Helmut, Erika, ... to be continued. Das sind nur die, die mir spontan eingefallen sind.
Holzi wird noch an einen anderen gedacht gaben, der aber nicht prominent ist, sondern nur aufdringlich.

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