Sieht wie soll ich sagen sehr hygienisch aus- wie ein OP.
Ich dachte zuerst an den Plenarsaal eines Landtages.
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas." "Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
Jacinta hat geschrieben:Ich dachte zuerst an den Plenarsaal eines Landtages.
Dann wär’s aber eine Fehlplanung: Wo sollen da die Stenografen sitzen, die Sichtkontakt zu jedem Abgeordneten brauchen!
Ganz einfach: In der Mitte, auf dem großen Klavierstuhl. Da können sie perfekt rotieren.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Das Im-Kreis-Sitzen stammt ja durchaus aus altkirchlicher Zeit:
Allerdings wurde so eher außerliturgisch gesessen. Wobei manch einer sicherlich auch hier versucht haben wird, durch ein Gebet den Strom gnadenreicher Erleichterung in Schwung zu bringen.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
Lassen Sie den neu gestalteten Innenraum auf sich wirken. In seiner schlichten Klarheit eröffnet er einen Raum für die Besinnung auf das Wesentliche.
Von Balthasar läßt grüßen....
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr. - Offline -
Das ist ja durchaus kein ungewöhnlicher Vorgang. Die Mosaiken sind in der Tat wunderschön. Der Rest des Domes allerdings nicht. Das war er vorher allerdings (nach meinem Empfinden) auch nicht. Daher hat die Sanierung nicht viel Schaden angerichtet.
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cantus planus hat geschrieben:Das ist ja durchaus kein ungewöhnlicher Vorgang. Die Mosaiken sind in der Tat wunderschön. Der Rest des Domes allerdings nicht. Das war er vorher allerdings (nach meinem Empfinden) auch nicht. Daher hat die Sanierung nicht viel Schaden angerichtet.
Ich empfinde auch die Renovierung als eine Art Nullnummer. Es ist nicht viel schlechter geworden, aber mit Sicherheit auch nicht besser.
Der neue Altar und Ambo sind auch wieder so "hübsch häßliche" Dinger von einem Künstler.
Beim Ambo sollen die 4 Klötze auf die 4 Evangelien hinweisen. Gut gemeinte Idee - nur versteht es keiner, der das (ohne Erklärung) sieht.
Die drei Füße des Altars sollen die Dreifaltigkeit symbolisieren. Gut gemeinte Idee - nur versteht es keiner, der das (ohne Erklärung) sieht.
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cantus planus hat geschrieben:Das ist ja durchaus kein ungewöhnlicher Vorgang. Die Mosaiken sind in der Tat wunderschön. Der Rest des Domes allerdings nicht.
Ich verstehe jetzt nicht wirklich, was am Rest des Doms so schlimm sein soll. Also echt. Gut, dieser moderne Ambo und Altar passen nicht, aber ansonsten fand ich's drinne nicht schlecht ...
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
Joseph hat geschrieben:Naaaackisch....!
Ich hoffe die Heizung funktioniert, es sieht kalt da drinnen aus.... Warum weiße Wände? Gibt es einen Farbenmangel in Deutschland?
Gruß
Joseph, hat aber schon schlimmeres gesehen...
Kälte ist kein Kriterium.
Die schönsten Kirchen, die ich kenne, sind ausnahmslos im Winter Eiskeller. Egal, ob romanisch, gotisch oder barock(isiert).
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Joseph hat geschrieben:Naaaackisch....!
Ich hoffe die Heizung funktioniert, es sieht kalt da drinnen aus.... Warum weiße Wände? Gibt es einen Farbenmangel in Deutschland?
Gruß
Joseph, hat aber schon schlimmeres gesehen...
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Die schönsten Kirchen, die ich kenne, sind ausnahmslos im Winter Eiskeller. Egal, ob romanisch, gotisch oder barock(isiert).
Hey, I live in Canada! Kälte IST ein Kriterium.... Beten oder eingefrorenen Hintern auftauen sind keine Alternativen...
Gruß
Joseph
We are drowning in information and starving for knowledge.
Ich würde annehmen, daß die Schreibweise des mittleren Sanctus die Höhe des Ehemaligen Hochaltars andeutet.
If any stupid priest or bishop in Nigeria feels he wants to copy the American model, then there is something wrong with his head. --Olubunmi Anthony Kardinal Okogie
Sieh nach 80ern aus. Bilder aus den 40ern oder früher wären interessant.
Leider nur ein kleines Bild von 1930
Gruß Jürgen
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Wahrscheinlich haben sie den Altar nur deshalb so gebaut, um die Sache mit der Sturmflut zu vertuschen.
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So war der Dom zu meiner Zeit; und da ist ja auch noch die Ikone der Mutter von der Immerwährenden Hilfe.
Hat mir seinerzeit oft geholfen.
Im neuen Dom finde ich sie nicht.
Joseph hat geschrieben:Naaaackisch....!
Ich hoffe die Heizung funktioniert, es sieht kalt da drinnen aus.... Warum weiße Wände? Gibt es einen Farbenmangel in Deutschland?
Gruß
Joseph, hat aber schon schlimmeres gesehen...
Kälte ist kein Kriterium.
Die schönsten Kirchen, die ich kenne, sind ausnahmslos im Winter Eiskeller. Egal, ob romanisch, gotisch oder barock(isiert).
Hey, I live in Canada! Kälte IST ein Kriterium.... Beten oder eingefrorenen Hintern auftauen sind keine Alternativen...
Gruß
Joseph
Ich war in Regensburg im Priesterseminar, die zugehörige Kirche ist die herrliche romanische Schottenkirche St. Jakob:
Seit die renoviert wurde (in den 1980er Jahren) darf sie überhaupt nicht mehr geheizt werden. Da ist mal folgendes passiert: Wein und Wasser für die Eucharistie wurden in einem heizbaren Kästchen aufbewahrt. Bei einer Frühmesse ist dann zwischen der Gabenbereitung und der Kommunion (ca. 15 Minuten) im Kelch eine Eisschicht entstanden, so daß der Priester nicht mehr kommunizieren konnte. Er mußte erst etwas warmen Wein nachgießen, um das Eis aufzutauen ...
Ohne lange Angora-Unterwäsche war es nicht einmal eine halbe Stunde lang auszuhalten.
Juergen hat geschrieben:
Die drei Füße des Altars sollen die Dreifaltigkeit symbolisieren. Gut gemeinte Idee - nur versteht es keiner, der das (ohne Erklärung) sieht.
Ist das wirklich eine gute Idee, mit dem Altar, der doch sehr spezifisch für Christus steht, der sich im hl. Geist dem Vater als Opfergabe darbringt, die allerheiligste Dreifaltigkeit symbolisieren zu wollen?
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)