EU-Verfassung

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Edith
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Beitrag von Edith »

Clown hat geschrieben: Mit der Verantwortung vor Gott. Gott hat in gesetzestexten nichts zu suchen.
Hast dann auch ein Problem mit unserem Grundgesetz?

"Präambel
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. ...."

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Edith hat geschrieben:Hast dann auch ein Problem mit unserem Grundgesetz?
Ich ja. Bin ein Verfassungsfeind. 8)
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Edith
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Beitrag von Edith »

:huhu:
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lancelot
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Beitrag von lancelot »

Kordian hat geschrieben:Also der Thread hat sich meiner Ansicht nach erledigt, da das englische Volk über die Verfassung abstimmen wird, und so weit das englische Volk es gläubigen Christen besteht, wird es diese Verfassung ohne Christenbezug ablehnen.
Gläubige Christen? In Großbritannien gehen freitags mehr Muslime in die Moschee als Anglikaner sonntags in die Kirche.

Edith
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Beitrag von Edith »

:huhu:
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Clown
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Beitrag von Clown »

Hast dann auch ein Problem mit unserem Grundgesetz?

"Präambel
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. ...."
Ja sicherlich. Aber im vergleich zu den Vorzügen die das GG bietet fällt dieser Makel nicht schwer ins Gewicht. Und das Muslime sich auch darauf berufen können ist dür mich kein Argument, denn da wir heute eine sehr große Glaubens und Unglaubensvielfalt haben ist es für mich schlichtweg ungerecht eine Glaubensrichtung in einer Präambel priviligiert hervorzuheben und zum allgemeinen Glaubensgut zu erklären.
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anselm
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Beitrag von anselm »

Vielleicht kann man sogar sagen, dass ein expliziter Gottesbezug eine Verfassung sogar schwächt, da dieser Gottesbezug z.B. von Atheisten nicht anerkannt wird. Das könnte der Anfang einer zunehmenden Ablehnung bzw. Schwäche der EU-Verfassung sein.

Dr. Dirk
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Beitrag von Dr. Dirk »

Der Verfassungsentwurf ist verabschiedet. Einen Gottesbezug gibt es nicht und auch das christliche Erbe wird nicht explizit genannt, dafür aber das humanistische Erbe Europas.

http://www.rheinpfalz.de/perl/cms/cms.p ... 3.imvjty5o

Ich werde dieser Verfassung nicht zustimmen, denn der Humanismus als Garant für meine existentiellen Grundrechte und -werte ist mir zu beliebig. Das mag nur eine Befindlichkeit sein, aber in einem solchen Europa fühle ich mich nicht wohl.

Peter
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Beitrag von Peter »

Da setz’ ich aber auch ein kleines Häuflein drauf, auf das humanistische Erbe Europas …

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Der „Humanismus“ ist überhaupt kein Garant irgendwelcher Rechte, sondern die Keule, die uns schlägt.
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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Hallo Peter, wir hatten wohl ähnliche Spontanassoziationen.
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Peter
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Beitrag von Peter »

Vielleicht liegt es daran, dass ich nun einige Zeit erfahren habe, was sich die Leute so gemeinhin unter «humanistisch» vorstellen.

Da isser nun wirklich: Der Untergang des Abendlandes.

Dr. Dirk
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Beitrag von Dr. Dirk »

Peter hat geschrieben: Da isser nun wirklich: Der Untergang des Abendlandes.
Ohne in Untergangsstimmung zu verfallen muss ich ganz nüchtern zugeben, dass genau das auch mein Gedanke war.

Europa wird wesentlich kälter werden, als es das bisher war.

Petra
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Beitrag von Petra »

Peter hat geschrieben: Da isser nun wirklich: Der Untergang des Abendlandes.
Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, zu diesem Anlass ein Lied für Celine Dion zu schreiben. 8)

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Clown
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Beitrag von Clown »

Ich werde dieser Verfassung nicht zustimmen, denn der Humanismus als Garant für meine existentiellen Grundrechte und -werte ist mir zu beliebig. Das mag nur eine Befindlichkeit sein, aber in einem solchen Europa fühle ich mich nicht wohl.

Ich bin froh, dass es so gekommen ist. Ich würde mich in einem überchristlichen Europa nicht wohlfühlen. Die Kirche hat lange die Grundrechte mit Füßen getreten (Ich möchte an dieser Stelle weder mit der Inquisitionskeule kommen noch eine Diskussion darüber anfangen) dass sie als Garant selbiger sich disqualifiziert hat. Ich sage nicht dass der Humanismus nicht auch Opfer zu verantworten hat (Ich weiß dass jetzt wieder Bilder von der Guillotine kommen. kleine Anmerkung dazu: Im Feudalismus lief es auch nicht anders) aber wir in Europa sind die letzten 50 Jahre damit ganz gut gefahren.
Wer sich nicht bewegt, spürt seine Ketten nicht.

Peter
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Beitrag von Peter »

Lernziel verfehlt?


Lange Zeit hatte ich zu lernen, dass ein Glaubensbekenntnis, das von wenigen geteilt wird, nicht die Grundlage einer Verfassung aller sein kann.

Nun gut, dachte ich.

Und nun – gut, dass du dich darin wohl fühlst, lieber Clown –, muss ich lernen, dass die Spielart des Humanismus, die uns den Glauben lehrte, dass nicht Gott, sondern der Mensch hilfreich, edel und gut sei, wenn man ihn nur recht anleitete, der Konsens sei, der keiner konfessionellen Vergewisserung mehr bedürfe.

Ich fühle mich nicht wohl darin. Ich höre das humane Sterben und so manche anderen Humanibestialitäten an die Tür klopfen. Wer überlebt, wird sagen können, er sei gut gefahren.

stern
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Re: Gottesbezug in der EU-Verfassung

Beitrag von stern »

Teutonius hat geschrieben:Hallo!
Gibt es zur Erwähnung Gottes in der EU-Verfassung überhaupt (schon) einen möglichen Wortlaut? Und wie wäre der? :kratz:
Und wer hat sich das (m.Ea. schwachsinnige) Motto: "Einheit in Vielfalt" ausgedacht? (Kommt gleich nach: "Freiwillige Selbstverpflichtung") :sauer: :motz:
Liebe Freunde! Auch wenn in der EU Verfassung Bezug auf Gott genommen wird, glaubt jemand ernsthaft, dass Europa dadurch heiliger wird?
Wer soll denn, bitte schön, den Gottesbezug formulieren,
Schröder? Blair? Fischer? Berlusconi? Chirac?
Da bin ich aber neugierig, wie so ein Gottesbezug dann die von ihnen begangenen Fehler rechtfertigen könnte.

Freunde, Ihr spinnt doch, oder?

Ich grüße Euch.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Du phantasierst, Onkelchen. Irgendwo habe ich hier neulich schon festgestellt, daß saubere Bettbezüge mir wichtiger seien als ominöse „Gottesbezüge“ in schlechter Verfassung. Wenn schon, dann wie in der irischen Verfassung, oder auch gleich: in nomine sanctæ et individuæ Trinitatis. Doch wer immer eine solche Verfassung gibt oder ein Gesetz in diesem Namen erläßt – Kaiser, König, Stände oder Volk –, der muß schon gläubig sein. Dafür sehe ich keinerlei Grundlage, und darum bitte ich um die Ehrlichkeit, den Namen Gottes nicht durch heuchlerische Anrufung aus ungläubigem Munde oder durch blasphemischen Mißbrauch von seiten maurerischer Bosheit zu beschmutzen. Eher soll mir die Zunge im Maul verfaulen, als daß ich „Gottesbezüge“ nachbetete, die mir aus solcher Richtung vorgeschrieben würden.

Der „Humanismus“ allerdings, den sie nun hineingeschrieben haben, ist eine ideologische Keule, die uns Gläubige nicht bloß treffen kann, sondern soll und wird. Wir Jungen ;) werden das vermutlich noch erleben, unsere Kinder ganz gewiß.
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Edith
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Beitrag von Edith »

In der Predigt gestern wurden wir gefragt,
in welcher Verfassung wir denn selber sind?

Und...
ist in meiner eigenen Verfassung ein Gottesbezug drin?

Fand ich zwei gute Fragen.......

Cicero
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Beitrag von Cicero »

Weihbischof Wiesemann sagte gestern in seiner Predigt sinngemäß folgendes:
"Wir Christen brauchen keinen Gottesbezug in einer Verfassung. Unsere Verfassung ist das Evangelium. Für die anderen wäre es gut, wenn ihnen gesagt würde, daß Europa aus christlichen Wurzeln gewachsen ist."
Am Beispiel des Heiligen Vitus und der Geschichte der Vitusverehrung in ganz Europa legte er dar, daß Christen Europa schon gelebt haben, bevor ein Politiker Europa auch nur denken konnte.



Das hat mir recht gut gefallen.
Bei der Diskussion um den Gottesbezug in der EU - Verfassung ist mir deutlicher denn je aufgefallen, wie sehr wir Christen in Europa miitlerweile in der Minderheit sind.

Wenn das so ist, kann es dann unser Auftrag sein, einer Mehrheit einen Satz in eine Verfassung oder deren Präambel zu diktieren, welcher sich in dem Regelwerk selbst dann gar nicht mehr widerspiegelt?
Wäre es nicht viel wichtiger ganz und gar unaufgeregt festzustellen, Europa ist postchristlich. Daraus folgt wir haben einen (neuen? oder ist es doch noch der alte?) Missionsauftrag.
Dieser kann nicht in einer Phrase bestehen, die wir uns für einen Text ertrotzen, der an sich mit uns nichts zu tun hat.
Wäre Europa ein christliches Europa, müßten wir diese Diskussion nicht führen.

stern
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Beitrag von stern »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Du phantasierst, Onkelchen. Irgendwo habe ich hier neulich schon festgestellt, daß saubere Bettbezüge mir wichtiger seien als ominöse „Gottesbezüge“ in schlechter Verfassung. (...) Doch wer immer eine solche Verfassung gibt oder ein Gesetz in diesem Namen erläßt – Kaiser, König, Stände oder Volk –, der muß schon gläubig sein. Dafür sehe ich keinerlei Grundlage, und darum bitte ich um die Ehrlichkeit, den Namen Gottes nicht durch heuchlerische Anrufung aus ungläubigem Munde oder durch blasphemischen Mißbrauch von seiten maurerischer Bosheit zu beschmutzen. Eher soll mir die Zunge im Maul verfaulen, als daß ich „Gottesbezüge“ nachbetete, die mir aus solcher Richtung vorgeschrieben würden.
Ha! Genau lieber Freund Robert! Das kann man nur unterschreiben. Wenn sie schon von Gott reden und schreiben sollen oder wollen, dann sollen sie auch wissen, was sie erwartet, wenn sie aus dieser Welt scheiden.

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Der „Humanismus“ allerdings, den sie nun hineingeschrieben haben, ist eine ideologische Keule, die uns Gläubige nicht bloß treffen kann, sondern soll und wird. Wir Jungen ;) werden das vermutlich noch erleben, unsere Kinder ganz gewiß.
Der „Humanismus“ ist nicht die Keule, er ist ein Rauschgift, der als Ersatz für die Hoffnung aus der Frohen Botschaft dienen soll.

(Auslassung im ersten Zitat kenntlich gemacht. Angelika)

Edith
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Beitrag von Edith »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
..... daß saubere Bettbezüge mir wichtiger seien als ominöse „Gottesbezüge“ ......
:mrgreen: :kiss: Robert, du gefällst mir..... :P

anselm
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Beitrag von anselm »

stern hat geschrieben:...Der „Humanismus“ ist nicht die Keule, er ist ein Rauschgift, der als Ersatz für die Hoffnung aus der Frohen Botschaft dienen soll.
Der Humanismus hat doch wohl eher die Weihrauch-Schwaden der Religion gelüftet.

Aber ein wenig kommt mir die Diskussion bzw. die Gegenüberstellung so vor, wie sie Ende des 19. / Anfang des 20. Jhdt. ausgetragen wurde: auf der einen Seite eine auf ihre "angestammten" Rechte pochende und ziemlich bornierte Kirche und auf der anderen Seite eine überhebliche Wissenschaft, die glaubt, alle Rätsel der Welt lösen zu können.

Aber in dieser Form bestehen diese Gegensätze zum Glück nicht mehr. Die Wissenschaft weiss immer mehr um ihre Beschränkungen und die Kirche ist offener geworden.

Dr. Dirk
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Beitrag von Dr. Dirk »

Dem Papst scheint der Gottesbezug nicht unwichtig zu sein. Und ich stimme ihm da zu:

http://www.kath.net/detail.php?id=7922

Peter
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Beitrag von Peter »

Anselm hat geschrieben:Der Humanismus hat doch wohl eher die Weihrauch-Schwaden der Religion gelüftet.
Lieber Anselm, das ist aber mal endlich wieder so ein richtiger Null-Satz.

Man gut, dass du ihn im Fortschritt deines Postings relativierst. (Da sage einer, es gäbe keinen Fortschritt.)

Peter
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Beitrag von Peter »

Was sich so alles «humanistisch» schimpft.

Hier die Homepage der «Humanistischen Union». Und das ist jener Humanismus, der wert war, in der europäischen Verfassung genannt zu werden. Die Punkte wären es wert, einzeln abgeklopft zu werden.

Ich greife nur einen heraus:
«Humanistische Union» hat geschrieben:• das Selbstbestimmungsrecht von Kranken und Sterbenden
Es lohnt sich vielleicht, einen Blick darauf zu werfen. Besonders für die unter Fünfzigjährigen unter uns. Ich denke, wir werden uns noch daran erinnern, wenn irgendwann einmal ein sanfter Druck auf uns ausgeübt wird, von diesem unserem Selbstbestimmungsrecht im Sinne zu sanierender Rentenkassen doch nun endlich auch Gebrauch zu machen.

Und diejenigen, die den Verzug der Weihrauchwolken vor der strahlenden Sonne der Vernunft feiern (eine Diktion, die meiner Ansicht nach ganz und gar dem 19. Jahrhundert angehört), mögen doch gerne einmal dieses Buch lesen.


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anselm
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Beitrag von anselm »

Man wird doch mal provozieren dürfen 8)

Die vorherigen Beiträge zu diesem Thema haben sich übrigens auch nicht gerade durch besondere Differenziertheit ausgezeichnet :aetsch:

Danke für den Literaturhinweis.

Viele Gruesse
Anselm

Peter
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Beitrag von Peter »

Klar darfste provozieren. (Ich fand die bisherigen Beiträge teilweise auch ganz schön Cacke.)

Obwohl der kleine Maulwurf zu meinen liebsten Kinderbuchfiguren gehört.

Petra
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Beitrag von Petra »

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Das is'n Pinguin. :ja:

Peter
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Beitrag von Peter »

Liebe Petra, Das iss’n Pinguin:

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Und dass’n Maulwurf …

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Lucia

Beitrag von Lucia »

Peter hat geschrieben:Liebe Petra, Das iss’n Pinguin:
Welche Skailain isssndas?

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