Hält Schmidberger eigentlich noch Messen?tagespost hat geschrieben: Es bleibt aber nach wie vor die Suspension aufrecht, das heißt sie können legitim in der katholischen Kirche weder das Bußsakrament spenden, noch Eucharistie feiern und vor allem keine Weihen spenden. Die öfters zu hörende Meinung, dass mit Aufhebung der umfassenderen Strafe der Exkommunikation auch die Suspension aufgehoben sei, ist irrig, denn die beiden Strafen sind aufgrund verschiedener Tatbestände zugezogen worden und betreffen verschiedene Personenkreise. Die Suspension ist die Folge der illegitimen Priester- und Diakonenweihen und trifft sowohl alle Weihenden wie alle so geweihten Kleriker.
Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Wie soll man denn von einer ernsthaften Dialogbereitschaft ausgehen können, wenn die betreffenden Suspendierten sich an die kirchlichen Regeln nicht halten?lifestylekatholik hat geschrieben:Was soll in diesem Zusammenhang der Verweis auf die allgemeine "Gottesdienstsuche"?Peti hat geschrieben:Auch hier :lifestylekatholik hat geschrieben:Zum Beispiel vor und nach der Messe:Peti hat geschrieben:Leider kennt man sich nur noch über die Medien. Ich würde mich gerne mal mit Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen,persönlich unterhalten.
http://www.fsspx.info/zentren/karte.php
http://kirchensuchmaschine.diomira.de/g ... suchen.htm
Wahrscheinlich haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich dachte tatsächlich, du wolltest dich gerne mal mit Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen, persönlich unterhalten, kenntest aber bisher keine. Ich verwies dann auf die Piusmessen, um dir zu zeigen, wo du Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen, persönlich treffen kannst.
Wenn du aber doch kein Interesse daran hast, vergiss es einfach.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Ein komischer Artikel, dessen Schlußfolgerung in keiner Weise durch den vorhergehenden Text nahegelegt wird.Niels hat geschrieben: Der Fall „Pius-Bruderschaft“
Warum Bischof Williamson an der Ausübung des Weiheamts gehindert werden muss
Von Winfried Aymans
http://www.die-tagespost.de/28/index. ... 3&Itemid=1
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Also, brechen wir schnellstens den Dialog mit Orthodoxen, Protestanten, Juden, Moslems und allen anderen, die sich nicht an kirchliche Regeln halten, ab.Aletheia hat geschrieben:Wie soll man denn von einer ernsthaften Dialogbereitschaft ausgehen können, wenn die betreffenden Suspendierten sich an die kirchlichen Regeln nicht halten?
If any stupid priest or bishop in Nigeria feels he wants to copy the American model, then there is something wrong with his head. --Olubunmi Anthony Kardinal Okogie
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Ich hoffe dir ist der Unterschied der Ebenen klar - die aufgeführten Dialog-Partner wollen keinesfalls "katholisch" werden und da findet ein Dialog unter Ausklammerung bestimmter Fragen statt.Leguan hat geschrieben:Also, brechen wir schnellstens den Dialog mit Orthodoxen, Protestanten, Juden, Moslems und allen anderen, die sich nicht an kirchliche Regeln halten, ab.Aletheia hat geschrieben:Wie soll man denn von einer ernsthaften Dialogbereitschaft ausgehen können, wenn die betreffenden Suspendierten sich an die kirchlichen Regeln nicht halten?
Die Pius-Bruderschaft ist katholisch und die DBK ist nicht der Partner, der die Suspendierung aufheben kann.
- Ewald Mrnka
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Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Und in dieser Falle befindet sich die RKK und aus dieser Falle wird sie nicht mehr heil herauskommen können.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Das ist erst sekundär eine Frage der jeweiligen Personen (Frau Knobloch,
Graumann, Kramer, Friedman, Homolka, Bronfman, Foxman, Lauder …),
sondern systembedingt. Mit „der Synagoge“ Gespräche zu führen, religiö-
se Gespräche gar, ist für uns immer eine Falle.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Der Unterschied der Ebenen ist mir schon klar.Aletheia hat geschrieben:Ich hoffe dir ist der Unterschied der Ebenen klar - die aufgeführten Dialog-Partner wollen keinesfalls "katholisch" werden und da findet ein Dialog unter Ausklammerung bestimmter Fragen statt.Leguan hat geschrieben:Also, brechen wir schnellstens den Dialog mit Orthodoxen, Protestanten, Juden, Moslems und allen anderen, die sich nicht an kirchliche Regeln halten, ab.Aletheia hat geschrieben:Wie soll man denn von einer ernsthaften Dialogbereitschaft ausgehen können, wenn die betreffenden Suspendierten sich an die kirchlichen Regeln nicht halten?
Die Pius-Bruderschaft ist katholisch und die DBK ist nicht der Partner, der die Suspendierung aufheben kann.
Nur die Schlußfolgerung ist mir nicht klar: Warum darf man die Großzügigkeit im Dialogisieren, die man auf Leute anwendet, die "keinesfalls 'katholisch' werden wollen" (warum auch immer in Anführungszeichen), nicht auf diejenigen anwenden, die schon katholisch sind, und mit denen man nur in Details (und sei es auch in Details der Gehorsamsfrage) Meinungsverschiedenheiten hat?
Im übrigen war es vollkommen klar (auch dem Papst), daß die Piusbrüder sich nicht plötzlich an die Suspension halten würden und nicht mal halten könnten. Wenn man das ernsthaft erwartet hat, hätte man auch gleich die Selbstauflösung verlangen können (denn darauf würde das hinauslaufen). Selbstverständlich hat man nie von Gruppen, die die volle Einheit mit dem Papst gesucht haben, angefangen von den Katholischen Ostkirchen bis hin zum letzen Beispiel, der indischen Syro-Malankar-Kirche, die unter Pius XI die Einheit erlangte, verlangt, sie mögen mit Beginn der Verhandlungen jeglichen priesterlichen Dienst und jegliche Seelsorge aufgeben.
Wenn jetzt verlangt wird, die Piusbruderschaft müsse sofort aufhören, Messen zu lesen, etc., dann zeigt das mMn nur, daß einige sich sonst so liberal gebende Katholiken sich durchaus auch am Buchstaben des Gesetzes und am Pochen auf Gehorsam aufgeilen können. Oder aber es spricht die perfide Hoffnung, daß man auf solcherlei Weise eine Einigung noch verhindern könne.
If any stupid priest or bishop in Nigeria feels he wants to copy the American model, then there is something wrong with his head. --Olubunmi Anthony Kardinal Okogie
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Es gibt doch ein Protokoll, dass noch immer zur Unterschrift aus steht - und darüber können die Brüder mit der Glaubenskongregation diskutieren - aber sie müssen dann unterschreiben oder nicht.Leguan hat geschrieben:Der Unterschied der Ebenen ist mir schon klar.Aletheia hat geschrieben:Ich hoffe dir ist der Unterschied der Ebenen klar - die aufgeführten Dialog-Partner wollen keinesfalls "katholisch" werden und da findet ein Dialog unter Ausklammerung bestimmter Fragen statt.Leguan hat geschrieben:Also, brechen wir schnellstens den Dialog mit Orthodoxen, Protestanten, Juden, Moslems und allen anderen, die sich nicht an kirchliche Regeln halten, ab.Aletheia hat geschrieben:Wie soll man denn von einer ernsthaften Dialogbereitschaft ausgehen können, wenn die betreffenden Suspendierten sich an die kirchlichen Regeln nicht halten?
Die Pius-Bruderschaft ist katholisch und die DBK ist nicht der Partner, der die Suspendierung aufheben kann.
Nur die Schlußfolgerung ist mir nicht klar: Warum darf man die Großzügigkeit im Dialogisieren, die man auf Leute anwendet, die "keinesfalls 'katholisch' werden wollen" (warum auch immer in Anführungszeichen), nicht auf diejenigen anwenden, die schon katholisch sind, und mit denen man nur in Details (und sei es auch in Details der Gehorsamsfrage) Meinungsverschiedenheiten hat?
Die DBK ist da die falsche Adresse - man kann sicherlich eine Dialog führen, nur worüber? Über theologische Fragen zweier Theologen - kann man machen - aber das hat doch keine Relevanz, außer dass es ausgeschlachtet werden kann.
Die andere Frage, wie sich die Bruderschaft in die Diözesanebene einbinden lassen will, die kann natürlich diskutiert werden, aber das ist eine Frage der Organisation.
Bis jetzt bilden sie Parallel-Gemeinden - und das ist nichts besonderes - es gibt sehr viele Gemeinschaften in der Kirche.
Aber vielleicht führen die Pius-Brüder erst mal einen Dialog mit den Petrus-Brüdern.
Wir müssen uns doch gar nicht einigen. Innerhalb der Kirche gibt es viele Meinungen und Streitfragen - und letztlich entscheidet die Glaubenskongregation und der Papst darüber, welche Ansicht als katholisch öffentlich gemacht werden darf, sofern es zu innerkirchlichen Kritiken gekommen ist.Im übrigen war es vollkommen klar (auch dem Papst), daß die Piusbrüder sich nicht plötzlich an die Suspension halten würden und nicht mal halten könnten. Wenn man das ernsthaft erwartet hat, hätte man auch gleich die Selbstauflösung verlangen können (denn darauf würde das hinauslaufen). Selbstverständlich hat man nie von Gruppen, die die volle Einheit mit dem Papst gesucht haben, angefangen von den Katholischen Ostkirchen bis hin zum letzen Beispiel, der indischen Syro-Malankar-Kirche, die unter Pius XI die Einheit erlangte, verlangt, sie mögen mit Beginn der Verhandlungen jeglichen priesterlichen Dienst und jegliche Seelsorge aufgeben.Wenn jetzt verlangt wird, die Piusbruderschaft müsse sofort aufhören, Messen zu lesen, etc., dann zeigt das mMn nur, daß einige sich sonst so liberal gebende Katholiken sich durchaus auch am Buchstaben des Gesetzes und am Pochen auf Gehorsam aufgeilen können. Oder aber es spricht die perfide Hoffnung, daß man auf solcherlei Weise eine Einigung noch verhindern könne.
Das "öffentliche" Dialog-Angebot schadet der Pius-Bruderschaft, denn sie verkennt völlig die Größenordnung und das Potential der DBK gegenüber der Bruderschaft. Letztlich wird dann die Bruderschaft erneut öffentlich "vorgeführt" und der Theologe, den sie da benannt hat, auch. Aber nur zu - es will ans Licht kommen.
Die Bruderschaft und speziell Schmidberger scheien auch gern zu vergessen, dass sie erst einmal ihre Fehler und Irrtümer eingestehen sollten.
http://petrusbruderschaft.eu/pages/geis ... altung.phpMit einer Unwahrheit wurde der Bruch mit Rom 1988 vollzogen. Unmittelbar vor der Bischofsweihe sieht das Rituale nämlich die Frage vor: “Habt ihr den Auftrag des Papstes?” Daraufhin antwortete der damalige Generalobere, Pater Schmidberger, wahrheitswidrig mit “ja”, obwohl Papst Johannes Paul II. die Bischofsweihen unter Androhung der Exkommunikation verboten hatte.
Nur zur Erinnerung.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Nur zur Information - Generalvikar des Bistum Fulda
Stellungnahme zu den Plänen der Priesterbruderschaft Pius X.
Die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ hat in der Fuldaer Zeitung vom 5. Februar bekundet, an ihren Plänen für den Bau einer Kapelle in Fulda festhalten zu wollen.
Das Bistum Fulda weist darauf hin, daß zwar die Exkommunikation gegen die vier 1988 von Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) unerlaubt geweihten Bischöfe durch den Papst aufgehoben worden ist, daß sich diese aber ebenso wie die Priester der Bruderschaft weiterhin im Zustand der Suspension befinden, d. h. sie keine priesterlichen bzw. bischöflichen Handlungen vornehmen dürfen.
Die volle Einheit der Piusbruderschaft mit der Katholischen Kirche ist nach wie vor nicht gegeben. Die Priesterbruderschaft wird, wenn sie wieder zur Katholischen Kirche gehören will, ohne Wenn und Aber die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Päpste Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. anerkennen müssen. Dazu gehören auch die Anerkennung des Dialogs mit dem Judentum und die Anerkennung der Religionsfreiheit, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil festgeschrieben worden ist. Die Kirche erwartet darüber hinaus von den Vertretern der Piusbruderschaft eine klare und unmißverständliche Distanzierung von jeglichen antisemitischen und holocaust-leugnerischen Äußerungen. Dies hat der Heilige Stuhl am 4. Februar eindeutig klargestellt. Die Priesterbruderschaft hat innerhalb der Katholischen Kirche bislang keinen Rechtstatus.
Ist der Piusbruderschaft an einem ernsthaften Bemühen um die Wiederherstellung der Einheit mit der Katholischen Kirche gelegen, wird sie keinen Kapellenbau ohne die notwendige Erlaubnis des katholischen Ortsbischofs unternehmen.
Wir stellen klar, daß seitens der Katholischen Kirche Gottesdienste und Sakramentenspendungen der Piusbruderschaft nach wie vor nicht erlaubt sind. Katholischen Gläubigen ist eine Teilnahme daran nicht möglich. Das weitere Verhalten der Piusbruderschaft – auch im Hinblick auf den Kapellenbau – wird zeigen, ob sie die vom Papst ausgestreckte Hand zur Versöhnung ergreifen wird.
Prof. Dr. Gerhard Stanke
Generalvikar des Bistums Fulda
05.02.2009
Stellungnahme zu den Plänen der Priesterbruderschaft Pius X.
Die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ hat in der Fuldaer Zeitung vom 5. Februar bekundet, an ihren Plänen für den Bau einer Kapelle in Fulda festhalten zu wollen.
Das Bistum Fulda weist darauf hin, daß zwar die Exkommunikation gegen die vier 1988 von Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) unerlaubt geweihten Bischöfe durch den Papst aufgehoben worden ist, daß sich diese aber ebenso wie die Priester der Bruderschaft weiterhin im Zustand der Suspension befinden, d. h. sie keine priesterlichen bzw. bischöflichen Handlungen vornehmen dürfen.
Die volle Einheit der Piusbruderschaft mit der Katholischen Kirche ist nach wie vor nicht gegeben. Die Priesterbruderschaft wird, wenn sie wieder zur Katholischen Kirche gehören will, ohne Wenn und Aber die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Päpste Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. anerkennen müssen. Dazu gehören auch die Anerkennung des Dialogs mit dem Judentum und die Anerkennung der Religionsfreiheit, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil festgeschrieben worden ist. Die Kirche erwartet darüber hinaus von den Vertretern der Piusbruderschaft eine klare und unmißverständliche Distanzierung von jeglichen antisemitischen und holocaust-leugnerischen Äußerungen. Dies hat der Heilige Stuhl am 4. Februar eindeutig klargestellt. Die Priesterbruderschaft hat innerhalb der Katholischen Kirche bislang keinen Rechtstatus.
Ist der Piusbruderschaft an einem ernsthaften Bemühen um die Wiederherstellung der Einheit mit der Katholischen Kirche gelegen, wird sie keinen Kapellenbau ohne die notwendige Erlaubnis des katholischen Ortsbischofs unternehmen.
Wir stellen klar, daß seitens der Katholischen Kirche Gottesdienste und Sakramentenspendungen der Piusbruderschaft nach wie vor nicht erlaubt sind. Katholischen Gläubigen ist eine Teilnahme daran nicht möglich. Das weitere Verhalten der Piusbruderschaft – auch im Hinblick auf den Kapellenbau – wird zeigen, ob sie die vom Papst ausgestreckte Hand zur Versöhnung ergreifen wird.
Prof. Dr. Gerhard Stanke
Generalvikar des Bistums Fulda
05.02.2009
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Stimmt. Etwas anderes kann man da kaum erwarten.burgensis hat geschrieben:Ich denke, das Interview mit P. Schmidberger ist gemeint. Der "offene Brief" ist ja ein Zitat des DBK-Sprechers, das ich für den Artikel nur übernommen habe.Jacinta hat geschrieben:Ich habe eben bei Kathnews gelesen, dass es einen offenen Brief von P. Schmidberger an die DBK geben soll. Weiß da jemand näheres? Kann man den Brief irgendwo nachlesen?
Aber da der Sprecher ja auch von HERR Schmidberger, statt von PATER Schmidberger redet, weiß ich nicht, ob er da was mit Interview und offenem Brief verwechselt hat.
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Ich werde das in nächster Zeit in München versuchen. Wie soll es aber zu einer Annäherung kommen, wenn man jeden normalen Gemeindegottesdienst strikt meidet?lifestylekatholik hat geschrieben:Was soll in diesem Zusammenhang der Verweis auf die allgemeine "Gottesdienstsuche"?Peti hat geschrieben:Auch hier :lifestylekatholik hat geschrieben:Zum Beispiel vor und nach der Messe:Peti hat geschrieben:Leider kennt man sich nur noch über die Medien. Ich würde mich gerne mal mit Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen,persönlich unterhalten.
http://www.fsspx.info/zentren/karte.php
http://kirchensuchmaschine.diomira.de/g ... suchen.htm
Wahrscheinlich haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich dachte tatsächlich, du wolltest dich gerne mal mit Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen, persönlich unterhalten, kenntest aber bisher keine. Ich verwies dann auf die Piusmessen, um dir zu zeigen, wo du Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen, persönlich treffen kannst.
Wenn du aber doch kein Interesse daran hast, vergiss es einfach.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney
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Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Das ist Unsinn. Ich weise das zurück.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Dazu gehören auch die Anerkennung des Dialogs mit dem Judentum …
Wenn das Vaticanum II das als Glaubenssatz festgeschrieben haben sollte, hätte es sich selbst gerichtet. Handelt es sich dagegen um eine Empfehlung im Rahmen der kirchlichen Soziallehre, ist sie selbstverständlich diskutabel – erst recht vier Jahrzehnte später, nachdem tiefgreifende Veränderungen stattgefunden haben.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:…und die Anerkennung der Religionsfreiheit, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil festgeschrieben worden ist.
Wir brauchen nur den Glauben der Kirche zu bekennen, dem Satan zu widersagen und unsere eigenen Sünden zu beichten. Weiterer Bekenntnisse bedarf es nicht. Abscheuliche Anmaßung, was Dr. Stanke da verlangt.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Die Kirche erwartet darüber hinaus … eine klare und unmißverständliche Distanzierung von jeglichen antisemitischen und holocaust-leugnerischen Äußerungen.
Falsch. Msgr. Williamson ist aufgefordert, einige seiner eigenen Äußerungen zurückzunehmen. (Antisemitische Äußerungen gab es in diesem Zusammenhang übrigens nicht. Auch wenn ich mich wiederhole.)Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Die Kirche erwartet darüber hinaus von den Vertretern der Piusbruderschaft eine klare und unmißverständliche Distanzierung von jeglichen antisemitischen und holocaust-leugnerischen Äußerungen. Dies hat der Heilige Stuhl am 4. Februar eindeutig klargestellt.
Ich kann auch im Garten eine Kapelle bauen, wenn ich mag. Dazu brauche ich die Baubehörde, aber keinen Bischof. (Den Bischof brauche ich ggf. zur Weihe, oder wenn dort regelmäßig die Messe gefeiert werden soll.)Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Ist der Piusbruderschaft an einem ernsthaften Bemühen um die Wiederherstellung der Einheit mit der Katholischen Kirche gelegen, wird sie keinen Kapellenbau ohne die notwendige Erlaubnis des katholischen Ortsbischofs unternehmen.
Das trifft zu.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Wir stellen klar, daß seitens der Katholischen Kirche Gottesdienste und Sakramentenspendungen der Piusbruderschaft nach wie vor nicht erlaubt sind.
Das ist falsch.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Katholischen Gläubigen ist eine Teilnahme daran nicht möglich.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Zur Erinnerung:
http://www.unavoce.org/articles/23/perl-1183.htmMons. Camille Perl, Ecclesia Dei hat geschrieben:
1.) The priests of the Society of St. Pius X are validly ordained, but they are suspended from exercising their priestly functions. To the extent that they adhere to the schism of the late Archbishop Lefebvre, they are also excommunicated.
2.) Concretely this means that the Masses offered by these priests are valid, but illicit i.e., contrary to the law of the Church.
Points 1 and 3 in our letter of 27 September 22 to this correspondent are accurately reported. His first question was "Can I fulfill my Sunday obligation by attending a Pius X Mass" and our response was:
"1. In the strict sense you may fulfill your Sunday obligation by attending a Mass celebrated by a priest of the Society of St. Pius X."
His second question was "Is it a sin for me to attend a Pius X Mass" and we responded stating:
"2. We have already told you that we cannot recommend your attendance at such a Mass and have explained the reason why. If your primary reason for attending were to manifest your desire to separate yourself from communion with the Roman Pontiff and those in communion with him, it would be a sin. If your intention is simply to participate in a Mass according to the 1962 Missal for the sake of devotion, this would not be a sin."
His third question was: "Is it a sin for me to contribute to the Sunday collection a Pius X Mass" to which we responded:
"3. It would seem that a modest contribution to the collection at Mass could be justified."
Further, the correspondent took the Commission to task for not doing its job properly and we responded thus:
"This Pontifical Commission does not have the authority to coerce Bishops to provide for the celebration of the Mass according to the 1962 Roman Missal. Nonetheless, we are frequently in contact with Bishops and do all that we can to see that this provision is made. However, this provision also depends on the number of people who desire the 'traditional' Mass, their motives and the availability of priests who can celebrate it.
"You also state in your letter that the Holy Father has given you a 'right' to the Mass according to the 1962 Roman Missal. This is not correct. It is true that he has asked his brother Bishops to be generous in providing for the celebration of this Mass, but he has not stated that it is a 'right'. Presently it constitutes an exception to the Church's law and may be granted when the local Bishop judges it to be a valid pastoral service and when he has the priests who are available to celebrate it. Every Catholic has a right to the sacraments (cf. Code of Canon Law, canon 843), but he does not have a right to them according to the rite of his choice."
We hope that this puts in a clearer light the letter about which you asked us.
With prayerful best wishes for this New Year of Our Lord 23, I remain
Sincerely yours in Christ,
Rev. Msgr. Camille Perl Secretary
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Und hier der Lacher des Tages bei Radio Vatikan:
"Nach Ansicht des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch gibt es bei der Piusbruderschaft weiterhin keine Anzeichen für eine echte Gesprächsbereitschaft mit der katholischen Kirche."
"Nach Ansicht des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch gibt es bei der Piusbruderschaft weiterhin keine Anzeichen für eine echte Gesprächsbereitschaft mit der katholischen Kirche."
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Deutsche Bischofskonferenz verweigert Dialog...Jacinta hat geschrieben:Und hier der Lacher des Tages bei Radio Vatikan:
"Nach Ansicht des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch gibt es bei der Piusbruderschaft weiterhin keine Anzeichen für eine echte Gesprächsbereitschaft mit der katholischen Kirche."
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Schick doch dem Stanke einen BriefRobert Ketelhohn hat geschrieben:Das ist Unsinn. Ich weise das zurück.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Dazu gehören auch die Anerkennung des Dialogs mit dem Judentum …
Wenn das Vaticanum II das als Glaubenssatz festgeschrieben haben sollte, hätte es sich selbst gerichtet. Handelt es sich dagegen um eine Empfehlung im Rahmen der kirchlichen Soziallehre, ist sie selbstverständlich diskutabel – erst recht vier Jahrzehnte später, nachdem tiefgreifende Veränderungen stattgefunden haben.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:…und die Anerkennung der Religionsfreiheit, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil festgeschrieben worden ist.
Wir brauchen nur den Glauben der Kirche zu bekennen, dem Satan zu widersagen und unsere eigenen Sünden zu beichten. Weiterer Bekenntnisse bedarf es nicht. Abscheuliche Anmaßung, was Dr. Stanke da verlangt.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Die Kirche erwartet darüber hinaus … eine klare und unmißverständliche Distanzierung von jeglichen antisemitischen und holocaust-leugnerischen Äußerungen.
Falsch. Msgr. Williamson ist aufgefordert, einige seiner eigenen Äußerungen zurückzunehmen. (Antisemitische Äußerungen gab es in diesem Zusammenhang übrigens nicht. Auch wenn ich mich wiederhole.)Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Die Kirche erwartet darüber hinaus von den Vertretern der Piusbruderschaft eine klare und unmißverständliche Distanzierung von jeglichen antisemitischen und holocaust-leugnerischen Äußerungen. Dies hat der Heilige Stuhl am 4. Februar eindeutig klargestellt.
Ich kann auch im Garten eine Kapelle bauen, wenn ich mag. Dazu brauche ich die Baubehörde, aber keinen Bischof. (Den Bischof brauche ich ggf. zur Weihe, oder wenn dort regelmäßig die Messe gefeiert werden soll.)Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Ist der Piusbruderschaft an einem ernsthaften Bemühen um die Wiederherstellung der Einheit mit der Katholischen Kirche gelegen, wird sie keinen Kapellenbau ohne die notwendige Erlaubnis des katholischen Ortsbischofs unternehmen.
Das trifft zu.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Wir stellen klar, daß seitens der Katholischen Kirche Gottesdienste und Sakramentenspendungen der Piusbruderschaft nach wie vor nicht erlaubt sind.
Das ist falsch.Der Fuldaer Generalvikar Dr. Stanke hat geschrieben:Katholischen Gläubigen ist eine Teilnahme daran nicht möglich.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Man ist offenbar entschlossen, die Einigungsbemühungen des Papstes zu hintertreiben.Niels hat geschrieben:Deutsche Bischofskonferenz verweigert Dialog...Jacinta hat geschrieben:Und hier der Lacher des Tages bei Radio Vatikan:
"Nach Ansicht des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch gibt es bei der Piusbruderschaft weiterhin keine Anzeichen für eine echte Gesprächsbereitschaft mit der katholischen Kirche."![]()
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Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Hier die deutsche Übersetzung (Hervorhebungen von mir):Niels hat geschrieben:Zur Erinnerung:
http://www.unavoce.org/articles/23/perl-1183.htm
http://www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157Leider haben wir, wie Sie verstehen werden, keine Möglichkeit zu kontrollieren, was mit unseren Briefen durch den Empfänger geschieht. Unser Brief vom 27. September 22, der offensichtlich im „Remnant“ und auf mehreren Webseiten zitiert wurde, war eigentlich als Privatmitteilung gedacht und ging auf die besonderen Umstände ein, die die Person betrafen, die uns geschrieben hatte. Was jedoch in der Öffentlichkeit präsentiert wurde, ist eine verkürzte Version dieses Briefes, die vieles von unseren pastoralen Ratschlägen ausließ. Nachdem also nun eine verstümmelte Version dieses Briefes an die Öffentlichkeit gelangt ist, halten wir es für angebracht, den größeren Kontext unserer Antwort darzulegen.
In einem früheren Brief an denselben Briefpartner hatten wir bereits den kanonischen Status der Priesterbruderschaft St. Pius X. angegeben, den wir hier kurz zusammenfassen.
1. Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind gültig geweiht, aber sie sind von der Ausübung ihrer priesterlichen Funktionen suspendiert. Insoweit sie dem Schisma des verstorbenen Erzbischofs Lefebvre anhängen, sind sie auch exkommuniziert.
2. Konkret bedeutet dies, daß die von diesen Priestern gefeierten Messen zwar gültig, aber unerlaubt sind, d.h. gegen das Kirchenrecht.
Die Punkte 1. und 3. in unserem Brief vom 27. September an unseren Briefpartner sind korrekt dargestellt. Seine erste Frage war: „Kann ich meine Sonntagspflicht erfüllen, indem ich einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beiwohne?“ Unsere Antwort lautete:
„1. Im strikten Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.“
Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten:
„2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen, an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“
Seine dritte Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, wenn ich etwas zur Sonntagskollekte in einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beisteuere?“ Darauf antworteten wir:
„3. Es scheint, daß ein bescheidener Beitrag zur Sonntagskollekte gerechtfertigt sein kann.“
Darüberhinaus machte der Briefschreiber der Kommission Vorwürfe, ihre Aufgabe nicht sorgfältig zu erfüllen, und wir antworteten wie folgt:
„Diese päpstliche Kommission hat nicht die Autorität, Bischöfe zu zwingen für eine Zelebration der Messe nach dem römischen Missale von 1962 zu sorgen. Nichtsdestotrotz sind wir häufig in Kontakt mit Bischöfen und tun alles, was wir können, um danach zu sehen, daß diese Versorgung gewährleistet ist. Freilich hängt diese Einrichtung auch von der Zahl der Leute ab, die die ‚traditionelle’ Messe wünschen, von ihren Motiven und der Verfügbarkeit von Priestern, die sie feiern können.
Sie behaupten in Ihrem Brief ebenfalls, daß der Heilige Vater Ihnen ein ‚Recht’ verliehen habe auf die Messe nach dem römischen Missale von 1962. Das ist nicht richtig. Es ist wahr, daß er seine Mitbrüder im Bischofsamt gebeten hat, in der Gewährung der Zelebration dieser Messe großzügig zu sein, aber er hat nicht gesagt, daß dies ein ‚Recht’ sei. Derzeit stellt dies eine Ausnahme vom Kirchenrecht dar und kann gewährt werden, wenn der Ortsbischof einen triftigen pastoralen Grund dafür sieht und wenn er die Priester hat, die in der Lage sind, ihn zu zelebrieren. Jeder Katholik hat ein Recht auf die Sakramente (s. CIC can. 843), aber er hat kein Recht auf sie nach einem Ritus seiner Wahl.“
Wir hoffen, dies setzt den Brief, über den Sie bei uns nachgefragt haben, in ein klareres Licht.
Mit meinen besten Gebetswünschen für dieses Neue Jahr des Herrn 23 verbleibe ich
In Christo Ihr
Rev. Msgr. Camille Perl, Sekretär
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Peti hat geschrieben:Peti hat geschrieben:Die wichtigsten Gesprächspartner der Bischöfe sind und bleiben die Christen in den Gemeinden mit ihren Priestern.
Und da sind die Piusbrüder leider nicht zu sehen.Leider kennt man sich nur noch über die Medien. Ich würde mich gerne mal mit Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen,persönlich unterhalten.maliems hat geschrieben:ja, weil rausgeekelt.
meinste mich damit? ich stand ihnen mal mäßig nahe, theoretisch hat sich nichts geändert, aber der Alltag vieler Jahre hat eine größere distanz geschaffen.
Bist du aus Köln?
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
sie wollen ja auch über was anderes mit der dbk diskutieren.Aletheia hat geschrieben:Ich hoffe dir ist der Unterschied der Ebenen klar - die aufgeführten Dialog-Partner wollen keinesfalls "katholisch" werden und da findet ein Dialog unter Ausklammerung bestimmter Fragen statt.Leguan hat geschrieben:Also, brechen wir schnellstens den Dialog mit Orthodoxen, Protestanten, Juden, Moslems und allen anderen, die sich nicht an kirchliche Regeln halten, ab.Aletheia hat geschrieben:Wie soll man denn von einer ernsthaften Dialogbereitschaft ausgehen können, wenn die betreffenden Suspendierten sich an die kirchlichen Regeln nicht halten?
Die Pius-Bruderschaft ist katholisch und die DBK ist nicht der Partner, der die Suspendierung aufheben kann.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
zb wie schmidberger vorschlägt, über die lage der kirche in deutschland. die sakramentenpastoral.Aletheia hat geschrieben:man kann sicherlich eine Dialog führen, nur worüber?
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
ich weiß nicht ob du welche kennst und welche du dann meinst. aber das wäre natürlich auch ein sichvolles gesprächsthema mit der dbk. aber die sprechen eben lieber mit der presse.Aletheia hat geschrieben:Die Bruderschaft und speziell Schmidberger scheien auch gern zu vergessen, dass sie erst einmal ihre Fehler und Irrtümer eingestehen sollten.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
jaja, dann sind wir wieder da, wie 1988. die zeiten ändern sich nicht.Aletheia hat geschrieben:Nur zur Information - Generalvikar des Bistum Fulda
Stellungnahme zu den Plänen der Priesterbruderschaft Pius X.
Die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ hat in der Fuldaer Zeitung vom 5. Februar bekundet, an ihren Plänen für den Bau einer Kapelle in Fulda festhalten zu wollen.
Das Bistum Fulda weist darauf hin, daß zwar die Exkommunikation gegen die vier 1988 von Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) unerlaubt geweihten Bischöfe durch den Papst aufgehoben worden ist, daß sich diese aber ebenso wie die Priester der Bruderschaft weiterhin im Zustand der Suspension befinden, d. h. sie keine priesterlichen bzw. bischöflichen Handlungen vornehmen dürfen.
Die volle Einheit der Piusbruderschaft mit der Katholischen Kirche ist nach wie vor nicht gegeben. Die Priesterbruderschaft wird, wenn sie wieder zur Katholischen Kirche gehören will, ohne Wenn und Aber die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Päpste Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. anerkennen müssen. Dazu gehören auch die Anerkennung des Dialogs mit dem Judentum und die Anerkennung der Religionsfreiheit, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil festgeschrieben worden ist. Die Kirche erwartet darüber hinaus von den Vertretern der Piusbruderschaft eine klare und unmißverständliche Distanzierung von jeglichen antisemitischen und holocaust-leugnerischen Äußerungen. Dies hat der Heilige Stuhl am 4. Februar eindeutig klargestellt. Die Priesterbruderschaft hat innerhalb der Katholischen Kirche bislang keinen Rechtstatus.
Ist der Piusbruderschaft an einem ernsthaften Bemühen um die Wiederherstellung der Einheit mit der Katholischen Kirche gelegen, wird sie keinen Kapellenbau ohne die notwendige Erlaubnis des katholischen Ortsbischofs unternehmen.
Wir stellen klar, daß seitens der Katholischen Kirche Gottesdienste und Sakramentenspendungen der Piusbruderschaft nach wie vor nicht erlaubt sind. Katholischen Gläubigen ist eine Teilnahme daran nicht möglich. Das weitere Verhalten der Piusbruderschaft – auch im Hinblick auf den Kapellenbau – wird zeigen, ob sie die vom Papst ausgestreckte Hand zur Versöhnung ergreifen wird.
Prof. Dr. Gerhard Stanke
Generalvikar des Bistums Fulda
05.02.2009
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Jacinta hat geschrieben:Und hier der Lacher des Tages bei Radio Vatikan:
"Nach Ansicht des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch gibt es bei der Piusbruderschaft weiterhin keine Anzeichen für eine echte Gesprächsbereitschaft mit der katholischen Kirche."
zitat zollitsch laut kna:
"Auch der jüngste Offene Brief des deutschen Distriktoberen der Bruderschaft, Franz Schmidberger, sei kein wirkliches Gesprächsangebot."
ziemlich apodiktisch. aber in der presse braucht man ja nichts zu begründen.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
naja, als motiv vermute ich in diesem speziellen Falle eher:Peregrin hat geschrieben:Man ist offenbar entschlossen, die Einigungsbemühungen des Papstes zu hintertreiben.Niels hat geschrieben:Deutsche Bischofskonferenz verweigert Dialog...Jacinta hat geschrieben:Und hier der Lacher des Tages bei Radio Vatikan:
"Nach Ansicht des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch gibt es bei der Piusbruderschaft weiterhin keine Anzeichen für eine echte Gesprächsbereitschaft mit der katholischen Kirche."![]()
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Hilflosigkeit.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
In der Tat begründet Aymans seine Schlussfolgerung nicht. Das letzte "muss" gehört abgeschwächt zu "sollte", denn es handelt sich lediglich um ein moralisches Urteil ohne Rechtskraft.Peregrin hat geschrieben:Ein komischer Artikel, dessen Schlußfolgerung in keiner Weise durch den vorhergehenden Text nahegelegt wird.Niels hat geschrieben: Der Fall „Pius-Bruderschaft“
Warum Bischof Williamson an der Ausübung des Weiheamts gehindert werden muss
Von Winfried Aymans
http://www.die-tagespost.de/28/index. ... 3&Itemid=1
Prof. Aymans Gedanke, die Piusbruderschaft sollte, um ihre Gesprächsbereitschaft zu unterstreichen, auf den aktuellen Sommer-Weihetermin verzichten, halte ich für für sehr bedenknswert. Sie könnte den Hl. Vater (eigtl. den Diözeanbischof) bitten, die Erlaubnis zu diesen Weihen zu geben. Wenn die Bruderschaft ein einstweiliges Aussetzen der Weihe als weiteren Schritt tätigt, wäre der Papst am Ball und würde die Bitte sicherlich nicht ausschlagen können, allenfalls zwecks Gesprächen aufschieben wollen.
Freilich bedürfen solche Schritte einer gewissen Dynamik. Eine Aufschiebung der Wehen über mehrere Jahre allerdings käme dem St. Nimmerleinstag gleich, und das hatten wir ja schon 1988.
Ich empfehle (freilich ungefragt) Bischof Fellay durchaus ein entsprechendes Vorgehen.
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
http://www.summorum-pontificum.de/meinu ... ch_2.shtml
schwibachs kommentar halte ich deshalb für beachtlich, weil er mir im vergangenen Jahrzehnt eher als stromlinienförmig zur KNA aufgefallen ist.
Weiß jemand, wo er z Zt seine Brötchen verdient? Die KNA scheint es mir nicht mehr zu sein.
Da fällt mir der Name Martin Lohmann ein. Erhat letzte Woche auch schön geschrieben. Ist er noch Chefredakteur der Rheinzeitung?
schwibachs kommentar halte ich deshalb für beachtlich, weil er mir im vergangenen Jahrzehnt eher als stromlinienförmig zur KNA aufgefallen ist.
Weiß jemand, wo er z Zt seine Brötchen verdient? Die KNA scheint es mir nicht mehr zu sein.
Da fällt mir der Name Martin Lohmann ein. Erhat letzte Woche auch schön geschrieben. Ist er noch Chefredakteur der Rheinzeitung?
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Stimmt.maliems hat geschrieben:http://www.summorum-pontificum.de/meinu ... ch_2.shtml
schwibachs kommentar halte ich deshalb für beachtlich, weil er mir im vergangenen Jahrzehnt eher als stromlinienförmig zur KNA aufgefallen ist.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Die wikki hat geschrieben:Seit 2005 wirkte Lohmann als freier Journalist und Moderator für die Pax-Bank, die Deutsche Post, die Fernsehsender Phoenix, N24, n-tv und verschiedene Zeitungen. Lohmann veröffentlichte auch mehrere Bücher und hält zahlreiche Vorträge. Martin Lohmann ist verheiratet und Vater einer Tochter.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
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Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Ich weiß nicht, ob "Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen" "jeden normalen Gemeindegottesdienst strikt" meiden. Ich wiederhole: Ich hatte gedacht, du seist interessiert daran, dich mit "Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen" persönlich zu unterhalten. Da "Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen" noch keinen gelben Kreuzaufnäher tragen müssen, isset schwer, sie in "normalen Gemeindegottesdiensten" zu erkennen.Peti hat geschrieben:Wie soll es aber zu einer Annäherung kommen, wenn man jeden normalen Gemeindegottesdienst strikt meidet?
Deshalb mein Verweis auf die Piusmessen. Ich habe damit nicht behauptet und auch nicht behaupten wollen, dass "Christen, die den Piusbrüdern nahe stehen" "jeden normalen Gemeindegottesdienst" mieden.
Wie gesagt, es war ein Irrtum. Ich habs aber jetzt verstanden. Du bist nicht an persönlichem Dialog interessiert, sondern nur an weiteren Unterstellungen, Entschuldigung, sorry, mein Fehler. Ich werde mich bemühen, dass so ein Fehler nicht wieder vorkommt.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
-
Raimund J.
- Beiträge: 6092
- Registriert: Dienstag 3. April 2007, 09:33
Re: Vatikan: Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe aufgehoben!
Der o.g. Kommentar von Schwibach ist aber gut, sogar sehr gut! Bringt es absolut auf den Punkt. Den werde ich mir ausdrucken und kommt zu meiner kleinen Sammlung.Niels hat geschrieben:Stimmt.maliems hat geschrieben:http://www.summorum-pontificum.de/meinu ... ch_2.shtml
schwibachs kommentar halte ich deshalb für beachtlich, weil er mir im vergangenen Jahrzehnt eher als stromlinienförmig zur KNA aufgefallen ist.(Habe seinerzeit - 2004 - die "Tagespost" nicht ohne Grund abbestellt.)
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore
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