Mangel an Priesterberufungen? Ursachen? Folgen?

Klöster, Klerus, Laienschaft. Besondere Nachfolge.
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monsieur moi
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Beitrag von monsieur moi »

Die berühmte resultierende Frage: In welchem Ritus ist er tätig? Byzantinisch oder römisch?

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Linus
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Beitrag von Linus »

Der Wiener ist als Ex Protestant natürlich lateiner
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monsieur moi
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Beitrag von monsieur moi »

Ach war es in Raphaelas Fall ein ex-Evangele? Dann erübrigt sich meine Frage in der Tat.

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

monsieur moi hat geschrieben:In Ausnahmen. Wenn ein evangelischer Pastor katholisch wird und um Aufnahme in das Priesterseminar bittet, geweiht wird, darf er verheiratet bleiben. Ein verheirateter Katholik, der Priester wird, ist aber nicht zu finden.
Ist das fair? Warum?
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."

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Linus
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Beitrag von Linus »

Gerhard hat geschrieben:
monsieur moi hat geschrieben:In Ausnahmen. Wenn ein evangelischer Pastor katholisch wird und um Aufnahme in das Priesterseminar bittet, geweiht wird, darf er verheiratet bleiben. Ein verheirateter Katholik, der Priester wird, ist aber nicht zu finden.
Ist das fair? Warum?
Was soll diese Aufforderung nach politischer Korrektheit in der Kirche?
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Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Liebe.
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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphaela hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:[Liest du die Bibel auf Latein? - Jeder der die Sprache nicht kann, muss nachsehen (Nicht alle Stellen kenne ich auswendig)
Immerhin haben über 1000 Jahre fromme Denker aus diesem Bach klares Wasser geschöpft.
Aber Jesus nicht! Er hat alles auf aramäisch vermittelt.
Und wo steht das geschrieben?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

monsieur moi hat geschrieben:In Ausnahmen. Wenn ein evangelischer Pastor katholisch wird und um Aufnahme in das Priesterseminar bittet, geweiht wird, darf er verheiratet bleiben.
Nein. Nicht generell. Es ist möglich (und kommt vor), daß er die
Dispens vom Weihehindernis der Ehe erhält. Aber immer nur durch
Einzelfallentscheidung.
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Linus
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Beitrag von Linus »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
monsieur moi hat geschrieben:In Ausnahmen. Wenn ein evangelischer Pastor katholisch wird und um Aufnahme in das Priesterseminar bittet, geweiht wird, darf er verheiratet bleiben.
Nein. Nicht generell. Es ist möglich (und kommt vor), daß er die
Dispens vom Weihehindernis der Ehe erhält. Aber immer nur durch
Einzelfallentscheidung.
Gabs da nicht ein generelles Pianisches Privileg IIRC 1936 oder so...
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Raphaela
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Beitrag von Raphaela »

monsieur moi hat geschrieben:Ach war es in Raphaelas Fall ein ex-Evangele? Dann erübrigt sich meine Frage in der Tat.
Ja, war er!

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Ex-Evangele? Geht das?

Macht doch nicht solch ein Durcheinander. Ist doch kein Wunder, dass niemand Priester werden will.
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Linus
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Beitrag von Linus »

Gerhard hat geschrieben:Ex-Evangele? Geht das?
Natürlich. Im übrigen Fällst du gerade auf die "Weil sie nicht schnackserln dürfen, gibts so wenig Priester" Propaganda rein. Das Priestertum hat nichts mit der (nicht ausgelebten) Sexualität zu tun.
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Raphaela
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Beitrag von Raphaela »

Gerhard hat geschrieben:Ex-Evangele? Geht das?

Macht doch nicht solch ein Durcheinander.
Und stell dir vor: Das war im Erzbistum Paderborn..... :P

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monsieur moi
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Beitrag von monsieur moi »

Gerhard hat geschrieben:
monsieur moi hat geschrieben:In Ausnahmen. Wenn ein evangelischer Pastor katholisch wird und um Aufnahme in das Priesterseminar bittet, geweiht wird, darf er verheiratet bleiben. Ein verheirateter Katholik, der Priester wird, ist aber nicht zu finden.
Ist das fair? Warum?
Ja natürlich ist das fair. Denn, wenn diese Dispens (die schon erwähnt wurde) erteilt wird, dann aus dem Grund, dass die Ehe, als bereits eingegangenes Sakrament (wenn auch evangelisch), vor Gott und der Kirche unauflöslich ist. Also kann selbst durch das gestattete Priestertum die Ehe nicht aufgelöst werden. Das ist auch richtig.
Wenn ein Katholik (der Westkirche) sich entscheidet Priester zu werden fällt für ihn die Option "Heirat" weg, da in der absoluten Regel ein Priester nicht die Ehe eingehen kann. Er wird Priester, wird aber nie verheiratet sein.
Das ist fair. Und wie!

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anneke6
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Beitrag von anneke6 »

Nach der Weihe kann er nicht heiraten, das stimmt. Aber wenn er vorher geheiratet hat, sehe ich keinen Grund, warum er keinen Dispens bekommen können sollte. (Uff, komplizierter Satzbau…)
anneke6, den verheirateten Klerus (genauso wie den zölibatären) beführwortend.
???

Chrysostomus
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Beitrag von Chrysostomus »

Ich hatte das so verstanden, dass die Kritik daran lag, dass etwa ein katholischer, verheirateter "Spätberufener" nicht die Chance hat, Priester zu werden - während ein evangelischer, verheirateter "Frühpastor/Spätberufener" im Zuge der Konversion sehr wohl die Chance hat.

Die Option, Priester zu werden, hat sich bei beiden erst lange nach ihrer Heirat gestellt. Trotzdem ists dem einen verboten, dem anderen nicht.

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monsieur moi
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Beitrag von monsieur moi »

Das ist schon komplizierter. Trotzdem ist es doch gut, dass es den Zölibat für die Priester gibt. Vielleicht trennt er sogar die wirklich Berufenen von anderen, die vielleicht nur oberflächlich ans Theologiestudium denken.
Ich sehe das so, weil es meine Motivation ist: Ich bin Gott so wichtig, dass er mich ins Priestertum beruft. Und diesem Ruf zu folgen ist mir so wichtig, dass ich dafür auch das schwere Zölibat auf mich nehme.
Ich meine also, dass der Zölibat wohl eine Prüfung ist für die Priester in spe. Wer sich nur vorstellen könnte, Priester zu werden, aber vor der Ehelosigkeit zurück schreckt, ist vielleicht gar nicht berufen. Wer aber trotz dieser -zugegebenermaßen abschreckenden- "Auflage" die Entscheidung für das Priestertum trifft, der ist doch berufen.
Außerdem sollte der Priester nicht durch seine Familie an der Ausübung des priesterlichen Dienstes gehindert werden.
Daher ist der Zölibat meiner Ansicht nach zu begrüßen.

Chrysostomus
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Beitrag von Chrysostomus »

Du weißt ja, dass ich das genauso sehe. :)


Wobei im Übrigen - soweit ich weiß - ein konvertierer Ex-Pastor jetzt-Priester doch zur Keuschheit angehalten, besser gesagt verpflichtet ist, oder nicht?

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Linus
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Beitrag von Linus »

anneke6 hat geschrieben:Nach der Weihe kann er nicht heiraten, das stimmt. Aber wenn er vorher geheiratet hat, sehe ich keinen Grund, warum er keinen Dispens bekommen können sollte. (Uff, komplizierter Satzbau…)
Also ich hab letztens in einer Runde Wiener Ex-Seminaristen (meine Frau, die des Gastgebers und ich waren die einzigen in der Runde, die nicht als Ex Seminaristen zu bezeichnen waren) meinte einer, er Wette sein Jahreseinkommen, daß ich ins Seminar aufgenommen würde, wenn ich einen Antrag auf Ausbildung samt Studium im Seminar stellen würde. Freilich: das wollte ich ihm nicht antun. :mrgreen: (Aber es scheint, im Momnent wird eh alles ins Seminar aufgenommen...)
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Linus
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Beitrag von Linus »

Chrysostomus hat geschrieben:Du weißt ja, dass ich das genauso sehe. :)


Wobei im Übrigen - soweit ich weiß - ein konvertierer Ex-Pastor jetzt-Priester doch zur Keuschheit angehalten, besser gesagt verpflichtet ist, oder nicht?
Zur Keuschheit ist jeder Getaufte berufen - je nach seinem Stand. Will heißen: auch die Ehegatten sollens Hirn einschalten und nicht nach dem Motto "ich hab die Lizenz dazu, daher fallen wir jederzeit und überall übereinander her."
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monsieur moi
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Beitrag von monsieur moi »

Dann hab ich ja gute Chancen *lach*.
Mich würde aber doch interessieren, mit welcher Begründung du ins Seminar aufgenommen werden würdest.

Raphaela
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Beitrag von Raphaela »

Chrysostomus hat geschrieben:Du weißt ja, dass ich das genauso sehe. :)


Wobei im Übrigen - soweit ich weiß - ein konvertierer Ex-Pastor jetzt-Priester doch zur Keuschheit angehalten, besser gesagt verpflichtet ist, oder nicht?
Zur Keuschheit ja, aber eben nicht zur Ehelosigkeit.
Hinter dem Wort keusch verbirgt sich viel mehr, da könnte man wahrscheinlich einen ganzen Tread drüber schreiben.

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anneke6
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Beitrag von anneke6 »

Ob man keine wahre Berufung zum Priesteramt hat, wenn man nicht in der Lage ist, im Zölibat zu leben… :hmm: da kann ich wirklich nichts zu sagen. Aber ich finde es auf jeden Fall nicht gut, wenn jemand Priester wird und sich einen Sch… um die ehelose Keuschheit schehrt.
Leider schon zuviele Priester dieser Marke getroffen. :sauer:
???

Chrysostomus
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Beitrag von Chrysostomus »

Raphaela hat geschrieben:Zur Keuschheit ja, aber eben nicht zur Ehelosigkeit.
Hinter dem Wort keusch verbirgt sich viel mehr, da könnte man wahrscheinlich einen ganzen Tread drüber schreiben.
Das ist mir schon klar, meinetwegen brauchen wir darüber keinen Thread ausbreiten, es wird sicherlich eh schon einen alten geben.

Nein, ich meine also im Zuge der Keuschheit spezifisch die sexuelle Enthaltsamkeit, wobei ich eigentlich eh denke, dass das, was ich genau meinte, auch bei jedem angekommen ist. Die genaue Antwort wurde mir aber bis jetzt trotzdem noch nicht gegeben, ob nun ein katholisierter Ex-Pfarrer mit natürlich noch immer angetrauter Frau das Ehebett weiterhin teilt (nicht nur zum ruhen folglich), oder eben nicht.

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Linus
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Beitrag von Linus »

Natürlich.
Warum nicht? Der CIC verbietets nicht
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Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Linus hat geschrieben:Zur Keuschheit ist jeder Getaufte berufen - je nach seinem Stand.
Keuschheit meint aber nicht Abstinenz und ein gültig geweihter Priester bleibt Priester - ob er suspendiert ist oder nicht. Er darf also Messen lesen und die Beichte hören.
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."

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anneke6
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Beitrag von anneke6 »

Zum ersten Teil Deines Beitrages: Ja.
Zum zweiten Teil Deines Beitrages: Nein, nein und nochmal nein.
Ein suspendierter Priester darf weder die Messe lesen noch Beichte hören, und im letzteren Fall kann er nicht die Absolution erteilen — es sei denn, es handelt sich um einen Todesfall.
Ich und mehrere andere Forenmitglieder haben das glaube ich schon mehrmals erklärt. Aber Du scheinst da ein Brett vorm Kopf zu haben.
???

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Und wenn er es tut? Wird er exkommuniziert? Wird er ins Gefängnis geworfen? Wird er getötet?
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anneke6
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Beitrag von anneke6 »

Er begeht auf jeden Fall eine Sünde aufgrund seines Ungehorsams. Je nachdem ob er sich bewußt ist, daß er einen Pönitenten nicht absolvieren kann, begeht er die Sünde der Simulierung eines Sakramentes, und darauf steht meines Wissens tatsächlich die Exkommunikation.
Die Absolution durch einen suspendierten Priester ist grundsätzlich ungültig, es sei denn, der Pönitent ist in Todesgefahr. Wer als suspendierter Priester weiter Beichte hört und ungültige Absolution erteilt, lädt schwere Schuld auf sich, das müßte eigentlich jedem klar sein, der die sakramentale Absolution schätzt.
???

Kilianus
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Beitrag von Kilianus »

anneke6 hat geschrieben:[....] und im letzteren Fall kann er nicht die Absolution erteilen — es sei denn, es handelt sich um einen Todesfall.
Sagen wir mal lieber: einen bevorstehenden Todesfall.

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anneke6
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Beitrag von anneke6 »

In der Tat…einem Toten können keine Sakramente mehr gespendet werden.
Vielleicht könnte man sagen "wenn berechtigte Annahme besteht, daß der Pönitent sich in akuter Lebensgefahr befindet"?
???

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

anneke6 hat geschrieben:Er begeht auf jeden Fall eine Sünde aufgrund seines Ungehorsams.
Ja, das mit dem Gehorsam ist bei Priestern ja so eine Sache. Aber wem muss er gehorchen? Dem Ortsbischof? Den Gläubigen?

Natürlich werden an einen Priester andere moralische Maßstäbe angesetzt, als es bei Laien der Fall ist. Dennoch erscheint die katholische Kirche für den Nichteingeweihten manchmal so herrlich unlogisch.
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