Seite 1 von 2

Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Montag 16. November 2009, 15:26
von cantus planus
Einen Zelebrationsverzicht katholischer Priester wünscht sich Philipp Harnoncourt zugunsten der Ökumene: http://www.kath.net/detail.php?id=24562

Ich bin sprachlos. :|

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Montag 16. November 2009, 15:32
von Christiane
Autsch! :ikb_stretcher:

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Montag 16. November 2009, 15:38
von anneke6
Wie schrecklich. Ganz davon abgesicht, daß es die Sonntagspflicht (siehe "Ich kapitule"-Thread) äußerst lächerlich macht. "Schwesterkirchen", puh…JPII hat diesen Begriff im Bezug auf die orthodoxen (und nur diese!) Kirchen geprägt — er wird aber offiziell nicht von der Orthodoxie rezepiert…und von so manchen Katholiken auch nicht.
Eine Art "liturgisches Fasten" gibt es in der Orthodoxie, nämlich am Mittwoch und Freitag der Fastenzeit…dies bedeutet aber a) nicht, daß Kommunionempfang nicht möglich wäre, denn es kann die sogenannte Liturgie der vorverwandelten Gaben gefeiert werden und b) es betrifft nicht die Sonntage. Im Gegenteil, an den Sonntagen wird die längere Basiliusliturgie verwendet.
Soviel zum Thema "zugunsten der Ökumene".

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Montag 16. November 2009, 17:08
von ad-fontes
cantus planus hat geschrieben:Einen Zelebrationsverzicht katholischer Priester wünscht sich Philipp Harnoncourt zugunsten der Ökumene: http://www.kath.net/detail.php?id=24562

Ich bin sprachlos. :|
Jawoll, wir treten allesamt in eucharistischen Hungerstreik und erzwingen so vom Herrn die Einheit.

:vogel: :patsch: :vogel: :patsch: :vogel: :patsch:

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Montag 16. November 2009, 17:15
von cantus planus
Ausgerechnet Harnoncourt. :nein:

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Montag 16. November 2009, 17:48
von Christiane
Woher der Wind weht, zeigt sich bei dem Artikel spätestens im letzten Satz:
kath.net hat geschrieben:„Auf die Kommunion zu verzichten, ist Ausdruck der Solidarität mit denen, die sie nicht bekommen – eine Solidarität, die vor allem von Ehepaaren mit unterschiedlicher Konfession oder von geschieden Wiederverheirateten verstanden wird".
Das klingt schon wieder so, als handele es sich bei den genannten Betroffenen um solche, die völlig unschuldig und überraschend in diesen Zustand hineingestoßen worden seien. Aber das in der Katholischen Kirche eine Wiederheirat nach Scheidung zum Ausschluss von der Kommunion führt, das weiß man. Ein Katholik/eine Katholikin der/die diesen Weg geht, weiß worauf er/sie sich einlässt. Kein Grund anschließend aus allen Wolken zu fallen. Zweitens: konfessionsverschiedene Ehepaare. Der nicht-katholische Ehepartner befindet sich doch in keiner Position, wo er unabänderlich dazu verdonnert ist, dem Empfang der Heiligen Kommunion fernzubleiben. Er muss bloß katholisch werden. Klar, vielleicht will er nicht katholisch werden, weil er den katholischen Glauben nicht teilt. Aber dann sei die Frage erlaubt, warum jemand, der nicht glaubt, was Katholiken glauben, unbedingt am allerheiligsten katholischen Ritual teilhaben muss.

Christiane

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 09:59
von ottaviani
cantus planus hat geschrieben:Ausgerechnet Harnoncourt. :nein:
was heißt "ausgerechnet§ der Mann ist ein Modernist

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 11:04
von cantus planus
ottaviani hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ausgerechnet Harnoncourt. :nein:
was heißt "ausgerechnet§ der Mann ist ein Modernist
Das schon. Aber bisher kam er mir stets recht integer vor. Ich habe ein paar Werke von ihm gelesen, und einige Aussagen zitiert gefunden, die mir alle so solide vorkamen, dass ich so einen absurden Vorschlag nie für möglich gehalten hätte.

So kann man sich irren.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 11:14
von ottaviani
diese Idee vertritt er doch schon seit jahren

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 11:42
von cantus planus
Das ist mir entgangen. Ein weiterer Beleg, dass gelegentlich hervorragende Texte nichts über die wirklichen Ansichten eines Liturgiewissenschaftlers verrät.

Ich begreife nicht, wie selbst ein echter Modernist - und das ist Harnoncourt als Vertreter einer Hermeneutik des Bruches in der Liturgie unzweifelhaft - auf eine so absurde Idee kommen kann. Mir ist vor allem unerklärlich, was diese Aktion tatsächlich bringen sollte. Wenn ich eine Woche lang jegliche Nahrung verweigere, sterbe ich. Aber die Afrikaner werden dadurch auch nicht satt.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 12:57
von Bernado
cantus planus hat geschrieben: Ich begreife nicht, wie selbst ein echter Modernist - und das ist Harnoncourt als Vertreter einer Hermeneutik des Bruches in der Liturgie unzweifelhaft - auf eine so absurde Idee kommen kann. Mir ist vor allem unerklärlich, was diese Aktion tatsächlich bringen sollte. Wenn ich eine Woche lang jegliche Nahrung verweigere, sterbe ich. Aber die Afrikaner werden dadurch auch nicht satt.
Mir ist eher unerklärlich, wieso er nicht dazu kommen sollte. Wer in der Liturgie eine wirkliche Hermeneutik des Bruches vertritt - also das "Opfer" ablehnt und die "Gemeindefeier" verabsolutierend in den Mittelpunkt stellt, der wird früher oder später auch das Mittel des "Streiks" entdecken, um durch das demonstrative Tun der Gemeinde kirchenpolitische Ziele zu befördern.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 14:05
von fr. Meinrad
Ist dieser Professor jetzt ganz durchgeknallt????

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 15:05
von Petur
ottaviani hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ausgerechnet Harnoncourt. :nein:
was heißt "ausgerechnet§ der Mann ist ein Modernist
Und trotzdem ein päpstlicher Prälat. Rom zeichnet manchmal auch Vertreter des "inneren Feindes" aus... :breitgrins:

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 15:14
von Christ86
Ist so etwas denn rechtlich möglich? Ich dachte, die Eucharistie müsse mindestens am Sonntag gefeiert werden? Mussten Priester früher nicht jeden Tag zelebrieren ?

Interessanterweise spricht der Mann auch von "getrennten Kirchen in der einen Kirche".

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 15:15
von cantus planus
Das ist nicht nur rechtlich unmöglich.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 15:17
von cantus planus
Petur hat geschrieben:
ottaviani hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ausgerechnet Harnoncourt. :nein:
was heißt "ausgerechnet§ der Mann ist ein Modernist
Und trotzdem ein päpstlicher Prälat. Rom zeichnet manchmal auch Vertreter des "inneren Feindes" aus... :breitgrins:
Das passiert sogar ständig. Der Titel "Msgr." wird nur auf dem Papier vom Papst vergeben. In Wirklichkeit läuft das über die Diözesen. Und da sorgen schon die Richtigen dafür, dass die Richtigen ausgezeichnet werden. Ich könnte jetzt eine Reihe Monsignori und ihre Ansichten hier namentlich auslisten, aber das verkneife ich mir aus höheren Rücksichten. Um diesen Karnevalstitel gebe ich wirklich gar nichts.

Und welch grobe Schnitzer auch dem Heiligen Stuhl unterlaufen können, beweist die Kreierung Lehmanns zum Kardinal.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 15:19
von Bernado
Petur hat geschrieben:
ottaviani hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ausgerechnet Harnoncourt. :nein:
was heißt "ausgerechnet§ der Mann ist ein Modernist
Und trotzdem ein päpstlicher Prälat. Rom zeichnet manchmal auch Vertreter des "inneren Feindes" aus... :breitgrins:
Die Vorschläge für solche Auszeichnungen werden einmal jährlich von der lokalen Ordinariatsbürokratie nach Rom geschickt und dort ohne große Prüfung abgenickt - es sind einfach zu viele. Man muß als Dissident schon sehr prominent swein, damit da in Rom jemand wach wird. Ganz abgesehen davon, daß die Dissidentia ja auch im Vatikan starke Bastionen hat.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 15:20
von cantus planus
Zum Thema passend: "Hokuspokus-Ökumene"
Könnte man fast als Antwort auf Harnoncourt lesen. :D

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 15:22
von Bernado
Christ86 hat geschrieben:Ist so etwas denn rechtlich möglich? Ich dachte, die Eucharistie müsse mindestens am Sonntag gefeiert werden? Mussten Priester früher nicht jeden Tag zelebrieren ?
Sie sollen es auch heute noch. Aber das interessiert im Gebiet der DBK niemanden.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:11
von Petur
cantus planus hat geschrieben:
Petur hat geschrieben:
ottaviani hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ausgerechnet Harnoncourt. :nein:
was heißt "ausgerechnet§ der Mann ist ein Modernist
Und trotzdem ein päpstlicher Prälat. Rom zeichnet manchmal auch Vertreter des "inneren Feindes" aus... :breitgrins:
Das passiert sogar ständig. Der Titel "Msgr." wird nur auf dem Papier vom Papst vergeben. In Wirklichkeit läuft das über die Diözesen. Und da sorgen schon die Richtigen dafür, dass die Richtigen ausgezeichnet werden.
Ja, das hab' ich geahnt.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:12
von Petur
Bernado hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Ist so etwas denn rechtlich möglich? Ich dachte, die Eucharistie müsse mindestens am Sonntag gefeiert werden? Mussten Priester früher nicht jeden Tag zelebrieren ?
Sie sollen es auch heute noch. Aber das interessiert im Gebiet der DBK niemanden.
Sie müssen heute nicht jeden Tag zelebrieren.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:13
von Ecce Homo

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:16
von cantus planus
Ecce Homo hat geschrieben:Siehe dazu Artikel:
http://www.katholisches.info/?p=266
:daumen-rauf:

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:21
von Lupus
Petur hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Ist so etwas denn rechtlich möglich? Ich dachte, die Eucharistie müsse mindestens am Sonntag gefeiert werden? Mussten Priester früher nicht jeden Tag zelebrieren ?
Sie sollen es auch heute noch. Aber das interessiert im Gebiet der DBK niemanden.
Sie müssen heute nicht jeden Tag zelebrieren.
_______________________________________________________________________

Was heißt denn das?
Jeder Priester, der seine Weihe ernst nimmt, wird jeden Tag zelebrieren; denn er setzt das Opfer Christi gegenwärtig und hat tausenderlei Gründe für die ganze Kirche zu beten und zu opfern!

+L.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:27
von Petur
cantus planus hat geschrieben:
Ecce Homo hat geschrieben:Siehe dazu Artikel:
http://www.katholisches.info/?p=266
:daumen-rauf:
Der Artikel schreibt:
Ausführlich setzt sich Prof. May mit pseudofrommen Argumenten auseinander, wie der Priester könne die Messe besser und würdiger zelebrieren, wenn er sie hin und wieder auslasse.
Diese Argumente sind nicht immer falsch. Ich kenne einige Priester, die das so denken und ausgezeichnete Seelsorger und wahre Nachfolger Christi sind.

Außerdem: auch die andere "Partei" kann sagen, dass die Gegenargumente pseudofromm seien.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:46
von holzi
Lupus hat geschrieben:Jeder Priester, der seine Weihe ernst nimmt, wird jeden Tag zelebrieren; denn er setzt das Opfer Christi gegenwärtig und hat tausenderlei Gründe für die ganze Kirche zu beten und zu opfern!
<ironie>Ist das nicht schrecklich altmodisch und vorkonziliar? Und dann auch noch das O-Wort! Man darf doch heutzutage nicht mehr Opfer sagen, das macht ja Schuldgefühle... :unbeteiligttu:

<ironie aus>

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 16:50
von Ecce Homo
Lupus hat geschrieben:
Petur hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Ist so etwas denn rechtlich möglich? Ich dachte, die Eucharistie müsse mindestens am Sonntag gefeiert werden? Mussten Priester früher nicht jeden Tag zelebrieren ?
Sie sollen es auch heute noch. Aber das interessiert im Gebiet der DBK niemanden.
Sie müssen heute nicht jeden Tag zelebrieren.
_______________________________________________________________________

Was heißt denn das?
Jeder Priester, der seine Weihe ernst nimmt, wird jeden Tag zelebrieren; denn er setzt das Opfer Christi gegenwärtig und hat tausenderlei Gründe für die ganze Kirche zu beten und zu opfern!

+L.
:klatsch:
Danke! Danke, dass es noch Priester wie Sie gibt! (Ich wünschte, Sie hier haben zu können... )
:klatsch:

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 17:04
von Petur
Lupus hat geschrieben:
Petur hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Ist so etwas denn rechtlich möglich? Ich dachte, die Eucharistie müsse mindestens am Sonntag gefeiert werden? Mussten Priester früher nicht jeden Tag zelebrieren ?
Sie sollen es auch heute noch. Aber das interessiert im Gebiet der DBK niemanden.
Sie müssen heute nicht jeden Tag zelebrieren.
_______________________________________________________________________

Was heißt denn das?
Jeder Priester, der seine Weihe ernst nimmt, wird jeden Tag zelebrieren; denn er setzt das Opfer Christi gegenwärtig und hat tausenderlei Gründe für die ganze Kirche zu beten und zu opfern!

+L.
Ich kenne Priester, die ihre Weihe ernst (sehr ernst) nehmen und trotzdem nicht jeden Tag zelebrieren.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 17:07
von cantus planus
Ich kenne auch viele Priester, die ihre Weihe sehr ernst nehmen. Vielen würde ich empfehlen, die Sakramente und das hl. Meßopfer auch so ernstzunehmen.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 17:27
von Linus
Christ86 hat geschrieben:Ist so etwas denn rechtlich möglich? Ich dachte, die Eucharistie müsse mindestens am Sonntag gefeiert werden? Mussten Priester früher nicht jeden Tag zelebrieren ?
Nein. mw "musste" er mindestens 2 mal im Jahr.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 17:30
von Linus
cantus planus hat geschrieben:Um diesen Karnevalstitel gebe ich wirklich gar nichts.
Das ist kein karnevalstitel sondern eine Karnevalsanrede, Herr Orgelpfeif! ;)

Zur täglichen Zelebration: Irgendwo - ich weiß nur nicht mehr wo - hab ich in einem Vorkonzilaren Buch gelesen, der Priester solle einmal in der Woche aussetzen, und nur in der Bank mitfeiern, damit ihm das Opfer nicht zur gewohnheit werde.

Re: Zelebrationsverzicht zugunsten der Ökumene

Verfasst: Dienstag 17. November 2009, 17:34
von cantus planus
Linus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Um diesen Karnevalstitel gebe ich wirklich gar nichts.
Das ist kein karnevalstitel sondern eine Karnevalsanrede, Herr Orgelpfeif! ;)
An mir ist eben doch kein Wiener verloren gegangen. Herr Kaffeehauseckbankpräsident. :breitgrins: