Edi hat geschrieben:Magnifikat hat geschrieben:Es ist nun mal eine Tatsache, dass ich persönliche Segnungen, persönliches Gebet für andere, das Beten mit offenen Händen u.a. bis auf Ausnahmen nur in der CE erlebt habe.
Persönliche Segnungen gibt es auch anderswo, z.B. nach der Beichte. Fürbitte ist in der Kirche auch nicht gerade unbekannt.
Ja, das weiß ich, deshalb schrieb ich ja, dies gibt es
vor allem in der CE.
Vor allem bedeutet ja, dass es das woanders auch gibt, aber eben seltener. Ich jedenfalls erlebe es (fast) nur in charismatischen Kreisen
Edi hat geschrieben:Was soll das Beten mit offenen Händen Besonderes bewirken? Kommt es denn auf die Form an und werden Gebete in dieser Form eher erhört als andere?
Wie kommst du darauf ?
Ich persönlich finde es einfach schöner, es liegt mir mehr als das Beten mit gefaltenene Händen, wobei auch das natürlich seine Vorteile hat. Ich würde aber nie in einer
normalen Gemeindemesse mit offenen und erhobenen Händen beten, weil das da zu auffällig und ungewöhnlich ist. Lediglich beim Vater-Unser bete ich mit offenen (aber nicht erhobenen) Händen mit. In charismatischen Gottesdiensten, Gebetskreisen u.ä. dagegen ist diese Haltung völlig normal und kein bißchen auffällig. Ich kann daher bei solchen Gelegenheiten eine zu mir passende Haltung praktizieren, was ich woanders nicht kann.
Edi hat geschrieben:Das Problem ist doch, dass man Neues macht, den Leuten aber die Erklärungen und Einordnungen vorenthält und damit den Eindruck hinterlässt es sei etwas Besonderes und geistlich nötig. Den Eindruck hinterlässt du ja auch, sonst würdest das gar nicht sonderlich betonen.
Mir wurden keine Erklärungen vorenthalten und außerdem kann man ja, wenn die Erklärung nicht von selbst kommt, nachfragen. Ich hab auch nie den Eindruck gehabt geschweige denn geweckt, dass es etwas Besonderes ist. Ich habe darauf hingewiesen, weil du sagtest, alles wäre in der katholischen Kirche präsent, was ja richtig ist - diese Haltung ist eben
vor allem 
in der CE vorhanden.
Edi hat geschrieben:Wenn Inhalt und Melodie passen, kann ein Lied wahrhaft eine Inspiration sein. In dem Falle ist es mir auch egal, von wem es kommt.
Und warum ist es dir dann nicht egal, wer auf einer katholischen Veranstaltung einen Vortrag hält - ob Katholik oder Baptist? Kommt es nicht auch dabei darauf an,
was er sagt und
wie er es vermittelt und nicht auf die Konfession?
Edi hat geschrieben:Bis dato habe ich, der ich schon einmal an ähnlichen Gottesdiensten und Exerzitien teilgenommen habe, nichts festgestellt, was ich hier in dem Thread deutlich kritisiert habe, bis bis auf das Auftreten einer indischen Frau, die meinte immer wieder mit Druck vorgehen zu müssen, was einen Teil des Inhahlt ihrer Aussagen und auch was die Arm- und Handbewegungen die sie forderte, anging.
Ich habe bei Gottesdiensten und Exerzitien von indischen charismatischen Vinzentinnern schon einiges festgestellt, was ich kritikwürdig finde. U.a. auch das von dir genannte
Vorgehen mit Druck. Nun, ich bin ja jemand, der sich nicht so leicht unter Druck setzen lässt

, daher habe ich vieles, was vorgegeben wurde, gar nicht mitgemacht. Aber ich finde es grundsätzlich nicht gut, den Gläubigen beim Lobpreis vorzugeben, wie sie sich zu bewegen haben, und sie zum Sprachengebet zu nötigen - so jedenfalls kam es bei mir an. Auch dass fast alle Gläubigen beim persönlichen Segnungsgebet
umfielen (Ruhen im Geist), fand ich sehr sonderbar.
Ich hab aber keine Lust, die indisch-charismatische Spiritualität hier schlecht zu machen oder zu zerreden. Es ist eben nicht mein Ding - muss es ja auch nicht.
Edi hat geschrieben:Der Mann geht aber auch zur Kommunion, obwohl ich ihm gesagt habe, er solle nicht daran teilnehmen, weil er die Voraussetzungen dazu nicht erfülle. Da ist ihm aber piepegal. Ich glaube nicht, dass der Papst von so einer Interkommunion begeistert ist.
Nö, das glaube ich auch nicht. Sowas lehne ich auch ab, aber mehr als die Leute drauf hinweisen, kann man nicht.
Ich hab nur einmal erlebt, dass ein Priester vor der Kommunion darauf hingewiesen hat, dass Nicht-Katholiken nicht teilnehmen sollen, sondern sich segnen lassen können. Und das war bei einer recht großen Veranstaltung der CE.
