Wie Jesus leben und glauben lernte

Allgemein Katholisches.
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Julia Wolf
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Beitrag von Julia Wolf »

Meinst Du denn, der Hl. Geist hat den Text der Bibel nur für die damals lebenden Juden eingegeben? Meinst Du nicht, dass er ihn so eingegeben hat, dass auch wir ihn ohne umfangreiche Vorkenntnisse spontan verstehen können?
Nur der Schwache wappnet sich mit Härte.
Wahre Stärke kann sich Toleranz, Verständnis und Güte leisten.
T. Boesche-Zacharow

Ralf

Beitrag von Ralf »

Nein, das meine ich (auch wenn Du Erich D. fragst, ich antworte mal, wenn auch nur für mich) nicht.
Ich glaube nicht, dass die Heilige Schrift sich bzw. jedem Leser selbst auslegt. Vor eigenmächtiger Auslegung hat schon Petrus gewarnt (irgendwo im Zweiten Brief).
Ohne den Heiligen Geist nicht nur als Inspirator, sondern vor allem auch als dem eigentlichen Exeget, geht gar nichts. Das heißt aber nicht, dass jemand gleich bei der Firmung das Bibelexegese-Meisterzertifikat zugesprochen bekommt. Vielleicht sieht der Geist bei dieser konkreten Person die Meisterschaft woanders.
Wir sind ein Leib mit verschiedenen Gliedern.
Sich nicht um alles kümmern zu müssen ist sehr erholsam.

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D »

Julia Wolf hat geschrieben:Meinst Du denn, der Hl. Geist hat den Text der Bibel nur für die damals lebenden Juden eingegeben? Meinst Du nicht, dass er ihn so eingegeben hat, dass auch wir ihn ohne umfangreiche Vorkenntnisse spontan verstehen können?
Nein, das meine ich nicht. Aber ich laste dem Heiligen Geist auch nicht unsere mangelhafte Bildung an. Die Bibel ist Grundlage unseres Glaubens. Wer die Bibel nicht kennt, wie sollte der seinen Glauben kennen? Und wer die Psalmen als Teil der Schrift kennt, der weiss auch, dass Jesu Wort am Kreuz der Beginn eines Psalms sind. Dazu braucht es keinerlei Exegetenkünste, sondern bloß Kenntnis der Schrift.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

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Julia Wolf
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Beitrag von Julia Wolf »

Aber was spricht dagegen, ihn SOWOHL als Beginn des Psalms, ALS AUCH als tatsächlich gemeinte Aussage zu verstehen?

Ist das für Euch undenkbar? Weil Gott nicht Gott verlassen kann? Im Glauben gibt es immer wieder Paradoxien, die auszuhalten sind.
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T. Boesche-Zacharow

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D »

Julia Wolf hat geschrieben:Aber was spricht dagegen, ihn SOWOHL als Beginn des Psalms, ALS AUCH als tatsächlich gemeinte Aussage zu verstehen?
Weil die Zitierung des Psalms nach meinem Kenntnisstand jüdischem Glaubensleben entsprach, sodass diese Szene im Evangelium besondere Authentizität ausstrahlt.
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Julia Wolf
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Beitrag von Julia Wolf »

Ich verstehe nicht genau, was Du damit meinst. Willst Du damit aussagen, dass es NUR ein Zitat ist und nicht auch gleichzeitig wörtlich das Befinden Jesu Christi beschreibt?
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Ralf

Beitrag von Ralf »

Soweit ich weiß, sind die Psalmen in der hebr. Bibel ja auch nicht numeriert.

Aber zu Deiner Frage, Julia: ich kann mir beides zwar als richtig vorstellen, aber vorstellen kann ich mir das nicht. Klar?

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D »

Julia Wolf hat geschrieben:Ich verstehe nicht genau, was Du damit meinst. Willst Du damit aussagen, dass es NUR ein Zitat ist und nicht auch gleichzeitig wörtlich das Befinden Jesu Christi beschreibt?
Nein, der Psalm ist mehr als nur ein Zitat, vor allem ist er Gebet.
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Julia Wolf
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Beitrag von Julia Wolf »

Klar! :ja:
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Julia Wolf
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Beitrag von Julia Wolf »

Wenn er Gebet ist, kommt er aus der Tiefe des Herzens und der Seele.

Ich selbst kann ihn auch nur beten, weil ich diese Erfahrung kenne.
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