und? Sind sie aus der Sicht der Orthodoxie Heilige, oder zumindest keine Häretiker? Wenn ja, dann vielleicht nur deshalb, weil sie die RKK verlassen haben.
Ich habe Luther als Beispiel angeführt, weil er der Bekannteste ist, auf den sich die ganze protestantische und evangelikale "Welt" beruft. Sie alle hatten ihre Gründe, weil sie (aus meiner Sicht) das Wesen der Kirche Christi nicht erkannt haben. Mir sind sie eh egal.
das alles betrifft mich nicht.Sascha B. hat geschrieben: ↑Mittwoch 26. August 2026, 21:58Ein weltlicher Vorteil könnte bestehen wenn man bei der Carias beschäftigt ist (in deinem Fall sicher nicht mehr der Fall) da dort Führungsposten nur an Katholiken gehen. Ein Lehramtsstudium katholische Theologie wird durch eine Konversion auch Nutzlos. Ich möchte nicht behaupten dass bei dir ein weltlicher Grund vorliegt, aber es gibt Menschen welche die katholische Kirche nicht verlassen da sie ihren Posten nicht verlieren wollen. Habe selbst lange genug bei der Caritas gearbeitet und kenne mehrere Fälle.
ja, ich gebe zu, ich bin in einer rein römisch-katholischen Familie und Umgebung geboren, hatte ausgezeichnete Religionslehrer, aber dennoch, als ich in meinem Militärdienst langeweile hatte, habe ich die Werke von W.I.Lenin angefangen zu lesen - ich wolle auch die andere (linke) Seite der Menchheit kennenlernen. Nach 3 Seiten habe ich die Bücher wieder in der Bibliothek abgegeben - so ein langweiliges Zeug ziehen sich nur Masochisten rein!
Danach habe ich die Bücher von Hoimar von Ditfurth gelesen und war fasziniert - nicht wegen seiner atheistischen Sichtweise, sondern was mich beeindruckt hat, war sein Wissen und die Art, wie er es übermitteln konnte. Danach habe ich die ganze Bibel gelesen - von der ersten bis zu letzten Seite und kam zu folgendem Schluss: entweder sind das Märchen (wie der "fake-ottaviani" behauptet, nachdem er vom Glauben abgefallen ist), oder es ist die Offenbarung Gottes. Wenn die Bibel aber von der Offenabrung Gottes berichtet, fragte ich mich, wer ist denn so töricht und glaubt das nicht - zumal es logisch ist, dass es besser ist an Gott zu glauben, als nicht zu glauben. Tja, und da die Bibel unter anderem vom Petrus, als dem ersten Papst berichtet und der absoluten Unauflöslichkeit der Ehe, habe ich beschlossen römisch-katholisch zu bleiben. und hätte ich es nötig, mich noch mal taufen zu lassen, hätte ich es veranlast. Da ich aber vor V2 getauft und vor der Liturgiereform gefirmt wurde, bin ich mit Sicherheit kein "Bastard" (nach Meinung der FSSPX) und musste mich nicht noch mal taufen lassen.
die katholischen Polen haben dafür eine Redewendung:
„cudze chwalicie, swego nie znacie” - auf deutsch heißt es: „Ihr lobt das Fremde, aber das Eigene kennt ihr nicht”. Auch deshalb konvertieren Menschen.
römisch-katholisch:Sascha B. hat geschrieben: ↑Mittwoch 26. August 2026, 21:58etwa 200 Fastentage im Jahr ohne tierische Produkte, ewig lange Gottesdienste im Stehen, ewig lange Gebetsregeln. Das tut sich niemand an wenn er es nicht Inhaltlich glaubt. Die Auswirkungen aufs Leben sind ja nicht ohne. Von den Moralvorstellungen mal abgesehen. Die haben richtige Katholiken aber auch.
- Sonntagspflicht
- Jeder Freitag ist ein Fastentag - also min. 52 im Jahr.
- im Advent und Fastenzeit kein Tanz, keine Disko, kein Alkohol
- 3 Tage im Jahr sind Fasten- und Abstinenztage (für mich und meine Familie auf jeden Fall)
- keine Wiederheirat nach Scheidung
- keine Priesterweihe nach Heirat (meinetwegen könnte man das ändern und so machen wie in der Orthodoxie)