Nassos hat geschrieben:Ich halte ChrisCross nicht für unfair. Er hatte sich tatsächlcih auf die Unveränderlichen bezogen. Und selbst die kleinen Sünden, die lässlichen oder Nichttodsünden werden doch zu Todsünden, wenn sie auf Uneinsichtigkeit bzw. auf die Ablehnung Gottes (es gibt Ihn, aber was juckts mich) begründen.
Den Spruch mit dem Gedächtnisschwund möchte ich im ersten Schritt nicht als verletzend hinnehmen. Es ist das, wie ChrisCross es verstanden hat oder verstehen wollte und stellt das zur Diskussion.
Wir dürfen hierbei nie vergessen, dass wir nicht außerhalb des Gnadenstandes reden (also unabhängig davon). Gedenken wir unserer Schwächen und Verfehlungen (Krankheiten und Verbrechen) vor Gott und versuchen uns zu besseren.
Wenn das unser Wille ist, dann bewegen wir uns auf Gott zu. Und Gott wird sich auf uns zubewegen.
Ja, ok, vielleicht ist es tatsächlich so.
Zu deinem letzten Abschnitt:
Ich glaube, dass Du mit "Gnadenstand" etwas ganz anderes meinst, als römische Katholiken.
Kathpedia.de schreibt dazu
Der Gnadenstand oder Stand der Gnade ist der Zustand der Seele, die des übernatürlichen Lebens und der damit verbundenen göttlichen Tugenden und anderer übernatürlicher Gaben besitzt. Er meint dasselbe wie der Stand der Rechtfertigung (eigentlich der Stand des Gerechfertigten). Das Gegenteil davon ist der Stand der Ungnade oder der Todsünde.
Stand der Gnade oder Gnadenstand ist also der Zustand, indem sich ein röm.kath. Christ direkt nach der Beicht (oder Taufe) befindet. Es ist das Ziel jedes röm. Katholiken, diesen Stand zu erreichen und zu erhalten, weil er in diesem Stand sterben möchte. So hat er die Möglichkeit, in den Himmel zu kommen - direkt oder nach Abbüssen von Strafen im Fegefeuer.
Wer im Stand der Todsünde stirbt (= eine Todsünde nicht gebeichtet hat oder zumindest angesichts des Todes so sehr bereut hat, dass es vollkommene Reue war), der kommt in die Hölle. Da kann leider auch Gott nichts mehr ändern.
Zur Auflockerung...
der kleine Sven kommt von der Beichte und trifft vor der Kirche seinen Kumpel Paul... der stellt ihm ein Bein und er fällt längelang hin. Er steht wieder auf und meint mit mühsamer Selbstbeherrschung: Du hast Glück, dass ich gerade im Stand der Gnade bin, aber pass auf, dass Du mir morgen nach der Kirche nicht übern Weg läufst.
Jaja, ist natürlich Quatsch.... in diesem Sinne habts einen gesegneten Abend
Mary