Zollitsch als DBK-Vorsitzender

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Edi
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von Edi »

lutherbeck hat geschrieben:- schließlich haben die Amtsträger mehrere Jahre Theologie studiert...
Flaschen gibt es in jedem Beruf, auch unter den Akademikern, das zu wissen ist einfach Lebenserfahrung.
Unter den Theologen, so scheint es mir wenigstens, ist die Flaschenrate weit höher als unter anderen Berufen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

civilisation
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von civilisation »

Flaschen kann man auch wie folgt unterscheiden:

Manche Flaschen sind Pfandflaschen, manche nicht. Letztere sind dann die einfachen Flaschen. Die zuerst genannten sind dann die wertvolleren Flaschen.

Übrigens kann ich mich dem
:kugel: :kugel: :kugel:
:kugel: :kugel: :kugel:
:kugel: :kugel: :kugel:
nur anschließen.

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ottaviani
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von ottaviani »

Lupus hat geschrieben::hae?: :hae?: Ich grüble darüber nach, warum wohl mein als Sedativum :regel: gedachtes Posting von heute morgen so schnell ins Nirwana des www entschwunden ist. :erschrocken: :hae?:

Oder hat der versprochene Einschluss der jungen Leute, die hier so frisch, frank und frei "lästern" ins hl. Messopfer tatsächlich ein Wunder bewirkt? :achselzuck:
+L.

PS: Im Noviziat hatten wir einen alten Pater italienischer Herkunft. Als wir einmal zum Tee statt nur trockenem Brot auch etwas Marmelade wünschten, kam die Antwort:

"Questi jungi Leuti - kaum sind sie Novizi, wollen sie haben Oberngefress!"
was für ein erbaulicher orden war das :pfeif:

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taddeo
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von taddeo »

ottaviani hat geschrieben:
Lupus hat geschrieben:"Questi jungi Leuti - kaum sind sie Novizi, wollen sie haben Oberngefress!"
was für ein erbaulicher orden war das :pfeif:
Hört sich verdächtig nach Trappisten oder Karthäusern an ... :bedrippelt:

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Lupus
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von Lupus »

Salesianer Don Boscos!

Im damaligen Noviziat in Ensdorf in der Oberpfalz (1960/61)

+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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lutherbeck
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von lutherbeck »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
lutherbeck hat geschrieben:schließlich haben die Amtsträger mehrere Jahre Theologie studiert
:kugel: :kugel: :kugel:
:kugel: :kugel: :kugel:
:kugel: :kugel: :kugel:

Oh - haben sie nicht?

Lutherbeck :auweia:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Raphael

Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von Raphael »

lutherbeck hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
lutherbeck hat geschrieben:schließlich haben die Amtsträger mehrere Jahre Theologie studiert
:kugel: :kugel: :kugel:
:kugel: :kugel: :kugel:
:kugel: :kugel: :kugel:

Oh - haben sie nicht?

Lutherbeck :auweia:
Nur 'mal so als Denkanstoß:
Die Fama weiß zu berichten, daß es schon 'mal Theologiestudenten gegeben haben soll, deren Glauben während des Studiums verdunstete! :doktor:

Und wenn man sich die Verhältnisse an den sich katholisch nennenden Fakultäten in D'land anschaut, kann man sich glücklich schätzen, wenn man dort nicht Theologie studieren muß(te), sondern sonstwo sein spirituelles Fortkommen förderte und fördern ließ.

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lutherbeck
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von lutherbeck »

Nur 'mal so als Denkanstoß:
Die Fama weiß zu berichten, daß es schon 'mal Theologiestudenten gegeben haben soll, deren Glauben während des Studiums verdunstete!

Und wenn man sich die Verhältnisse an den sich katholisch nennenden Fakultäten in D'land anschaut, kann man sich glücklich schätzen, wenn man dort nicht Theologie studieren muß(te), sondern sonstwo sein spirituelles Fortkommen förderte und fördern ließ.
Raphael, was sagen denn die Leiter und Studenten dieser von Dir auf diese Weise kritisierten Fakultäten zu solchen Anschuldigungen - sollten wir sie mal zu einer Diskussion im Forum einladen um auch die andere Seite zu hören und so etwas Klarheit zu bekommen?

Lutherbeck :hae?:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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taddeo
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von taddeo »

lutherbeck hat geschrieben:
Nur 'mal so als Denkanstoß:
Die Fama weiß zu berichten, daß es schon 'mal Theologiestudenten gegeben haben soll, deren Glauben während des Studiums verdunstete!

Und wenn man sich die Verhältnisse an den sich katholisch nennenden Fakultäten in D'land anschaut, kann man sich glücklich schätzen, wenn man dort nicht Theologie studieren muß(te), sondern sonstwo sein spirituelles Fortkommen förderte und fördern ließ.
Raphael, was sagen denn die Leiter und Studenten dieser von Dir auf diese Weise kritisierten Fakultäten zu solchen Anschuldigungen - sollten wir sie mal zu einer Diskussion im Forum einladen um auch die andere Seite zu hören und so etwas Klarheit zu bekommen?

Lutherbeck :hae?:
Raphael hat schon recht, mein Lieber. Mein Theologiestudium ist zwar schon zwanzig Jahre her, aber sogar damals hieß es schon "bis zum Vordiplom wird man Atheist, und bis zum Hauptdiplom kann man es dann begründen". Die Situation der Lehre hat sich seitdem nicht im Mindesten verbessert, man findet an den (staatlich alimentierten) theologischen Fakultäten kaum einen Dozenten, der mit beiden Beinen voll und ganz auf dem Boden der gesunden kirchlichen Lehre stehen würde. Solche Leute haben nämlich in den Berufungsverfahren von vornherein keine Chance. Je kirchenkritischer sich einer gibt, desto größer ist seine Aussicht auf Ernennung.

(In Regensburg "hängt" derzeit allerdings die Neubesetzung eines Theologielehrstuhls, weil sich Bischof Müller angeblich gegen die nach den Bewerbungsvorlesungen erstellte Kandidatenliste sperrt - es seien keine oder zuwenig Priester darunter, und die Kandidaten seien zu "modernistisch", habe ich gehört. Die Fakultät, die ja ohnehin mit dem Bischof total über Kreuz liegt - Dekanin Demel, mehr sog i ned - beharrt natürlich auf "ihren" Kandidaten, Knatsch ist also vorprogrammiert.)

Raphael

Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von Raphael »

lutherbeck hat geschrieben:Raphael, was sagen denn die Leiter und Studenten dieser von Dir auf diese Weise kritisierten Fakultäten zu solchen Anschuldigungen .......?
Da gibt es mehrere Varianten:
1. In aller Regel machen sie das, was alle ertappten Straftäter tun: Leugnen!
2. Die von mir geäußerte Kritik wird geteilt und eine Änderung erwünscht.
3. Die von mir geäußerte Kritik wird prinzipiell geteilt, aber jedoch für nicht so schwerwiegend gehalten. Man müsse ja formell ein theologisches Studium absolvieren, um die berufliche Karrierwünsche befriedigen zu können.
4. Die von mir geäußerte Kritik wird nicht geteilt, weil man sich lieber im unkatholischen Sumpf suhlt.

to be completed

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Robert Ketelhohn
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Robert Zollitsch hat geschrieben:Bischofskonferenz gratuliert Zentralrat der Juden in Deutschland

Anlässlich des heutigen Gründungstags des Zentralrates der Juden in Deutschland vor 60 Jahren hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonfe­renz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, dem Zentralrat gratuliert. In einem Brief an die Präsidentin des Zentralrates, Charlotte Knobloch, würdigt Zollitsch den Zentralrat als unverzichtbare Institution in der Gesellschaft.

„Der Zentralrat der Juden und die Deutsche Bischofskonferenz haben in den vergangenen Jahren immer wieder in fruchtbarer Weise miteinander zu tun gehabt. Dankbar erinnere ich mich an Ihren Besuch bei mir in Freiburg vor einigen Monaten. Die Begegnung war charakteristisch, weil sie zeigt, wie viel wir voneinander lernen können“, so Zollitsch. Er sei dankbar, dass das Ver­hältnis zwischen Zentralrat und Bischofskonferenz gut sei. „Gemeinsam müs­sen wir daran arbeiten, die Vergangenheit nicht zu vergessen und der jungen Generation – bei Ihnen im Judentum, bei uns in der katholischen Kirche – zu vermitteln.“ Dabei erinnerte Erzbischof Zollitsch an seinen letzten Besuch in der Gedenkstätte Yad Vashem vor einem Jahr. „Ich war damals beeindruckt, wie viele vor allem junge Menschen den Ort besuchen. Sie dürfen versichert sein, dass die katholische Kirche in Deutschland auch weiterhin in ihrem Be­mühen nicht nachlassen wird, an der Erinnerung der Vergangenheit mitzuwir­ken und jeder Form von Antisemitismus eine Absage zu erteilen. Erneut versi­chere ich Ihnen, dass es für die Leugnung des Holocaust keinen Platz in der katholischen Kirche geben darf.“

Das Verhältnis zwischen Judentum und katholischer Kirche sei heute so, wie es Papst Johannes Paul II. einmal ausge­drückt habe, als er beim Besuch der römischen Synagoge sagte: „Ihr seid un­sere älteren Brüder.“ Zollitsch betonte, dass er zuversichtlich sei, den gemein­sam eingeschlagenen Weg fortzusetzen. „Wir werden weiterhin darauf achten, dass in unseren Schulen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Geschichte erzogen wird. Die junge Generation braucht ein solides Ge­schichtsbewusstsein, um die Verirrungen von damals niemals mehr zurückkeh­ren zu lassen“, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.
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Edi
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von Edi »

Ich kann problemlos auf den Zentralrat verzichten, erst recht, wenn sich der dauernd in Dinge, die ihn nichts angehen einmischt, die Zeitgeistbischöfe offenbar nicht. Zudem vertritt der gar nicht alle Juden.
Gegen einen Kollegen hat Zollitsch das Maul weit aufgerissen, gegen den Zentralrat nie. HS-Bischöfe eben.
Zuletzt geändert von Edi am Montag 19. Juli 2010, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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cantus planus
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von cantus planus »

Dass die Juden einen Zentralrat haben, sei ihnen gegönnt. Mich interessiert das nicht weiter.
Ärgerlich wird es da, wo es mittlerweile Tendenzen gibt, den ZdJ vollkommen ungefragt die alleinige Deutungshoheit über die jüngere Geschichte zuzusprechen, wie es die Politik längst macht und jetzt unfassbarerweise auch die Bischöfe.
Abzulehnen ist der ZdJ da, wo er in kirchliche Belange eingreift, die Lehre verändern will und die Häresien eines Kardinal Lehmann und des letzten Papstes bzgl. der "älteren Brüder" und des Sonderwegs zur Erlösung fördert und zementiert.

Darüberhinaus sehe ich persönlich keinen Anlaß zur Feierei. Herzlichen Glückwunsch den jüdischen Mitbürgern!
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

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overkott
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von overkott »

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/ ... Id=4961226

Gläubige empfanden die eingenommene Rolle als Chefaufklärer als Anbiederung. Jetzt zeigt sich das Ausmaß der Vertuschung. Natürlich kann sich die Bischofskonferenz einen neuen Vorsitzenden wählen. Wer käme in Frage? Bischof Ackermann? Bischof Marx? Bischof Overbeck?

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overkott
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von overkott »

Es wäre überhaupt kein Problem für die Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz Neuwahlen anzusetzen. Das würde der Glaubwürdigkeit der Bischofskonferenz gut tun. Schließlich gibt es in der Kirche keine Sondermoral Mixa.

civilisation
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von civilisation »

Bischof Ackermann? Bischof Marx? Bischof Overbeck?
Bischof Ackermann und Erzbischof Marx.
=> Davor bewahre uns. o Gott.

Bischof Overbeck
=> Wäre schön, ist aber vermutlich eine Utopie oder ein frommer Wunsch.

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overkott
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von overkott »

civilisation hat geschrieben:
Bischof Ackermann? Bischof Marx? Bischof Overbeck?
Bischof Ackermann und Erzbischof Marx.
=> Davor bewahre uns. o Gott.

Bischof Overbeck
=> Wäre schön, ist aber vermutlich eine Utopie oder ein frommer Wunsch.
Ich glaube, alle drei wären geeignete Kandidaten. Jeder von ihnen würde das Gesicht der Bischofskonferenz verjüngen. Die Kirche muss jünger werden.

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taddeo
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von taddeo »

overkott hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:
Bischof Ackermann? Bischof Marx? Bischof Overbeck?
Bischof Ackermann und Erzbischof Marx.
=> Davor bewahre uns. o Gott.

Bischof Overbeck
=> Wäre schön, ist aber vermutlich eine Utopie oder ein frommer Wunsch.
Ich glaube, alle drei wären geeignete Kandidaten. Jeder von ihnen würde das Gesicht der Bischofskonferenz verjüngen. Die Kirche muss jünger werden.
Keiner der drei wäre eine wirklich gute Lösung, Marx als Potentat mit Despotenmanieren die schlechteste davon.
Andererseits wäre es unfair, einen der wenigen wirklich guten Bischöfe mit diesem Amt zu betrauen, in dem ihn seine "Mitbrüder" nach Strich und Faden auflaufen lassen würden, sooft sie können.

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overkott
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von overkott »

taddeo hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:
Bischof Ackermann? Bischof Marx? Bischof Overbeck?
Bischof Ackermann und Erzbischof Marx.
=> Davor bewahre uns. o Gott.

Bischof Overbeck
=> Wäre schön, ist aber vermutlich eine Utopie oder ein frommer Wunsch.
Ich glaube, alle drei wären geeignete Kandidaten. Jeder von ihnen würde das Gesicht der Bischofskonferenz verjüngen. Die Kirche muss jünger werden.
Keiner der drei wäre eine wirklich gute Lösung, Marx als Potentat mit Despotenmanieren die schlechteste davon.
Andererseits wäre es unfair, einen der wenigen wirklich guten Bischöfe mit diesem Amt zu betrauen, in dem ihn seine "Mitbrüder" nach Strich und Faden auflaufen lassen würden, sooft sie können.
Man darf das Amt des Vorsitzenden der Bischofskonferenz nicht falsch verstehen. Es handelt sich dabei um keinen deutschen Gegenpapst. Statt dessen steht der Vorsitzende im Dienst der Bischöfe als ihr Gesicht und ihre Stimme in der Öffentlichkeit. Ich glaube schon, dass auch Bischof Marx zu Höherem berufen ist. Zu seinen Vorzügen gehört, dass er sich glaubwürdig gegen Mißbrauch engagiert hat.

civilisation
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von civilisation »

Ja, Bischof Marx ist zu "Höherem" berufen. Immerhin ist er Erzbischof geworden.

:roll:

Und das kann er meinetwegen bis zum St. Nimmerleinstag bleiben. - Aber bitte keine weitere Führungsposition.

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taddeo
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von taddeo »

overkott hat geschrieben:Ich glaube schon, dass auch Bischof Marx zu Höherem berufen ist. Zu seinen Vorzügen gehört, dass er sich glaubwürdig gegen Mißbrauch engagiert hat.
Ovi, Du solltest Dir ne neue Brille kaufen und das Hörgerät frisch einstellen lassen.
Marx hat sich aufgeführt wie ein Elephant im Porzellanladen, bis amtlich festgestellt wurde, daß er damit komplett danebengelegen hat. Wenn das "glaubwürdiges Engagement" sein soll, weiß ich auch nicht. Zu Höherem fühlt er sich wohl berufen - aber "viele sind berufen, nur wenige aber auserwählt".

civilisation
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von civilisation »

taddeo hat geschrieben:Zu Höherem fühlt er sich wohl berufen - aber "viele sind berufen, nur wenige aber auserwählt".
:daumen-rauf:

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overkott
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von overkott »

Es geht darum, einen geeigneten Kandidaten zu finden, nicht darum, Bischöfe schlecht zu machen. Ich glaube, dass die drei Kandidaten nicht nur die junge Kirche repräsentieren, sondern auch die junge, mittlere und ältere Generation integrieren können. Natürlich ist ein junger Vorsitzender auch ein Zeichen für einen Neuaufbruch.

Raphael

Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Man darf das Amt des Vorsitzenden der Bischofskonferenz nicht falsch verstehen. Es handelt sich dabei um keinen deutschen Gegenpapst.
Diese Art von Amtsverständnis konnte man aber schon bei Julius Kardinal Döpfner erkennen, wenn man genau genug hinschaute! :|

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overkott
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Man darf das Amt des Vorsitzenden der Bischofskonferenz nicht falsch verstehen. Es handelt sich dabei um keinen deutschen Gegenpapst.
Diese Art von Amtsverständnis konnte man aber schon bei Julius Kardinal Döpfner erkennen, wenn man genau genug hinschaute! :|
Du meinst das Allgemeine Brückenbauertum?

civilisation
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von civilisation »

Lehmann kann man durchaus als "Gegenpapst" auffassen.

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Robert Ketelhohn
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

taddeo hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Ich glaube schon, dass auch Bischof Marx zu Höherem berufen ist. Zu seinen Vorzügen gehört, dass er sich glaubwürdig gegen Mißbrauch engagiert hat.
Ovi, Du solltest Dir ne neue Brille kaufen und das Hörgerät frisch einstellen lassen.
Marx hat sich aufgeführt wie ein Elephant im Porzellanladen, bis amtlich festgestellt wurde, daß er damit komplett danebengelegen hat. Wenn das "glaubwürdiges Engagement" sein soll, weiß ich auch nicht. Zu Höherem fühlt er sich wohl berufen - aber "viele sind berufen, nur wenige aber auserwählt".
Vor allem ist der DBK-Vorsitz nichts „Höheres“, und darf es nicht sein.

Ein treuer, bescheidener Hirt sollte es sein. Ich schlüge Bischof Gregor von Eichstätt vor, wenn der Posten denn zu besetzen wäre.
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Juergen
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Juergen »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ein treuer, bescheidener Hirt sollte es sein. Ich schlüge Bischof Gregor von Eichstätt vor, wenn der Posten denn zu besetzen wäre.
Ich schlage unsern Erzbischof Hans-Josef vor.
Ob man dann einen "bescheidenen Hirten" hat, weiß ich nicht, aber man hat zumindest schonmal einen Bauern.
Gruß Jürgen

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civilisation
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von civilisation »

Juergen hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ein treuer, bescheidener Hirt sollte es sein. Ich schlüge Bischof Gregor von Eichstätt vor, wenn der Posten denn zu besetzen wäre.
Ich schlage unsern Erzbischof Hans-Josef vor.
Ob man dann einen "bescheidenen Hirten" hat, weiß ich nicht, aber man hat zumindest schonmal einen Bauern.
Dieser Mann hat kein Format. - Und farblos ist er auch. Dafür aber Rotarier. Wie alle leitenden Figuren in der Erzdiözese PB.

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Benedikt

Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von Benedikt »

Wie wäre es denn mit Heinz-Josef? Der soll zwar auch Rotarier sein, aber farblos ist er definitiv nicht. :D

civilisation
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Re: Zollitsch als DBK-Vorsitzender

Beitrag von civilisation »

Benedikt hat geschrieben:Wie wäre es denn mit Heinz-Josef? Der soll zwar auch Rotarier sein, aber farblos ist er definitiv nicht. :D

Um Himmels [Punkt]

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Juergen
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Juergen »

civilisation hat geschrieben:Dafür aber Rotarier. Wie alle leitenden Figuren in der Erzdiözese PB.
Und zu allem Überfluss ist er auch noch im Schützenverein und beim CV
Gruß Jürgen

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