taddeo hat geschrieben:Melody hat geschrieben:civilisation hat geschrieben:Peinlicher kann es nicht mehr werden - Schüller spricht "Klartext".
In einem Interview mit dem Magazin "Weekend" meint Schüller jetzt auf die Frage, ob er denn selbst gerne heiraten würde: "Ich habe das nie ganz ausgeschlossen und trete dafür ein, dass man frei wählen kann." ...
Wie bitte?!
Natürlich hat er das "ganz ausgeschlossen", und zwar bereits mit seiner [Punkt]
Nein, Melody. Mit der Diakonenweihe schließt man (bestenfalls) aus, daß man tatsächlich heiraten WIRD - der Wunsch, es trotzdem tun zu dürfen, ist zwar nicht eben förderlich für einen Zölibatären, aber weder verboten noch per Zölibatsversprechen ausgeschlossen.
Wenn er das, wie es zitiert wird, schon bei der Priesterweihe nie ganz ausgeschlossen hat, klingt das übel.
Selbst wenn man vielleicht als Nichtkatholik den Zölibat nicht verstehen kann,ein Gelübde oder Versprechen das man bei der Abgabe nicht ernst nimmt - das dies für einen miesen Charakter spricht,das versteht auch ein Atheist.
Das wäre ja genauso als würde man bei der Hochzeit nicht ausschliessen sich zu trennen oder neu zu heiraten, falls der Ehepartner in der Zukunft nicht mehr in die Lebensplanung passt. Traurig genug das so etwas trotzdem passiert,dies aber beim Eheversprechen schon nicht auszuschliessen ist ein mieser Charakter.
Ich sehe das Geständniss Schüllers hier charakterlich nicht besser.
martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila