Das Leben der Anderen

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Mary Poppins hat geschrieben:Ohne die Habsburger wäre Wien und Graz u.s.w. unbedeutende Käffer.
Die Österreicher würden wohl noch in Höhlen wohnen und mit Keulen auf Jagd gehen.

Doch die Habsburger haben die Sache nun mal in die Hand genommen und sogar den Schluchtensche**** zu Ansehen verholfen
Dafür haben die Habsburger auch einträglich gelebt. Naja da kommt halt der Kolektivschuldgedanke mal anders durch.

LG
Fiore
Einer ist Gesetzgeber und Richter, er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest? (Jak4,12)
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Mary Poppins
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Beitrag von Mary Poppins »

immer diese Bolchewiken, welche Anderen nicht mehr gönnen als sich selbst.

Na und weil Karl Marx auch so aufopferungsvoll für das Proletariat gedacht hat, hat er auch das Geld seiner Eltern selbst verpraßt und den Anderen nichts abgegeben

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Linus
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Beitrag von Linus »

Mary Poppins hat geschrieben:Siehst Du, selbst die Herren in Tirol können Stolz auf die Habsburger sein, denn ohne die wäre ihr Nationalheld wohl ein einfacher Sandwirt geblieben und läge nicht zu Mantua in Banden...
Das wage ich zu bezweifeln. man hat sich 1. von den( damals arg unkatholischen) Bayern befreit und zweitens von Napoleon.(gut das war eigentlich schon vorbei) Ganz nach dem Tiroler Motto: "Bischt a Tirola, bischt a Mensch, bisch koa Tirola, bischt a Oaschloch" Habsburg ist da relativ wurscht
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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Mary Poppins hat geschrieben:immer diese Bolchewiken, welche Anderen nicht mehr gönnen als sich selbst.

Na und weil Karl Marx auch so aufopferungsvoll für das Proletariat gedacht hat, hat er auch das Geld seiner Eltern selbst verpraßt und den Anderen nichts abgegeben
Was hat das mit gönnen zu tun, sie wurden im enefeckt serh gut entlohnt. Und das heißt nich nur weil sid jetz großartiges geleistet haben das ihnen der gesamt Staat in ihren Besitz übergeht. Sprich dein Eltern haben dich erzogen genährt und zu dem gemacht was du bist, folglich bist du auf immer un ewig ihr Eigentum und all dein Besitz ist ihr Besitz.

LG
Fiore
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Peregrin
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Beitrag von Peregrin »

FioreGraz hat geschrieben: Der Kaiser hatte ja eine "Privatschatulle", es bestand also auch bereits von vornherein eine Trennung Staatsvermögen - Privatvermögen, eine nachträgliche Jammerei über eine ominöse Enteignung ist verlogenes Gewäsch.
Da gab es vor allem Familienfonds, die die Republik allerdings auch einkassiert hat. Die wurden in der ersten Republik dann wieder restauriert, von Hitler wieder einkassiert und die zweite Republik hält es ganz mit Hitler. Und auf Wiedererrichtung des Fonds darf nicht geklagt werden, denn klageberechtigt sei nur der nichtwiedererrichtete Fonds. Wenn das kein schlechter Witz und eine Verhöhnung des Rechts ist, dann weiß ich nicht. Vielleicht sollte irgendein Habsburger zum Judentum übertreten und in Amerika klagen.

Und ad "Menschenrechtsverletzung": Österreich ist allen möglichen internationalen Gutmenschenabkommen nur mit Vorbehalt auf das Habsburgerenteignungsgesetz beigetreten. Warum denn wohl, wenn daran aus gutmenschlicher Sicht nichts auszusetzen ist?
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Da gab es vor allem Familienfonds, die die Republik allerdings auch einkassiert hat. Die wurden in der ersten Republik dann wieder restauriert, von Hitler wieder einkassiert und die zweite Republik hält es ganz mit Hitler. Und auf Wiedererrichtung des Fonds darf nicht geklagt werden, denn klageberechtigt sei nur der nichtwiedererrichtete Fonds. Wenn das kein schlechter Witz und eine Verhöhnung des Rechts ist, dann weiß ich nicht. Vielleicht sollte irgendein Habsburger zum Judentum übertreten und in Amerika klagen.

Und ad "Menschenrechtsverletzung": Österreich ist allen möglichen internationalen Gutmenschenabkommen nur mit Vorbehalt auf das Habsburgerenteignungsgesetz beigetreten. Warum denn wohl, wenn daran aus gutmenschlicher Sicht nichts auszusetzen ist?
Simmt wir müssen und mußten uns um die Habsburger wahrlich Sorgen machen. bettln mußtens gehen, wie viele ihrer ehemaligen untertanen, für sich selbst sorgen, wie viele ihrer Untertanten .....
Schlimm sehr schlimm. Alles Privatvermögen nahm man ihnen.

Glaubst du diese Monarchistenpropaganda eigentlich wirkklich selber?
Dann rate ich dir mal vernünftig nachzudenken.

LG
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Peregrin
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Beitrag von Peregrin »

FioreGraz hat geschrieben: Simmt wir müssen und mußten uns um die Habsburger wahrlich Sorgen machen. bettln mußtens gehen, wie viele ihrer ehemaligen untertanen, für sich selbst sorgen, wie viele ihrer Untertanten .....
Schlimm sehr schlimm. Alles Privatvermögen nahm man ihnen.
Zur Frage, ob ihnen Privatvermögen enteignet wurde, ist völlig unerheblich, ob sie nachher bettelarm waren oder nicht. Würdest Du dieses Argument ("waren ja eh reich") auch bei arisierten Juden akzeptieren? Wenn nein, dann rate ich dir mal vernünftig nachzudenken, statt das nur von anderen einzufordern.
Glaubst du diese Monarchistenpropaganda eigentlich wirkklich selber?
Was hältst Du für Propaganda? Daß die Habsburger der Meinung sind, daß ihnen beträchtliches Privatvermögen enteignet wurde? Oder daß die einzigen, die sich je mit der diebezüglichen Beschwerde befaßt haben (in der Ersten Republik), zum Schluß kamen, daß ein größere Rückerstattung angebracht war? Oder daß die Nazis diesen Fonds wieder aufgelöst haben? Oder daß die Zweite Republik sich seither weigert, ihn wieder einzurichten?
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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

@Perigrin
Was hältst Du für Propaganda? Daß die Habsburger der Meinung sind, daß ihnen beträchtliches Privatvermögen enteignet wurde?
Ja. Ihr Privatvermögen lies man ihnen sonst wären sie bettelarm gewesen.
Oder daß die einzigen, die sich je mit der diebezüglichen Beschwerde befaßt haben (in der Ersten Republik), zum Schluß kamen, daß ein größere Rückerstattung angebracht war?
Die 1. Republik war noch stark monarchistisch angehaucht. Man hat ihnen in der Rückbesinnung sogar eine Apanage gezahlt.
Oder daß die Nazis diesen Fonds wieder aufgelöst haben?
Hitler war ein Verbrecher, hier aber hat er nur den rechtmäsigen Zustand wieder hergestellt. Auserdem waren die Habsburger eine Bedrohung für ihn und ohne seinen Einmarsch wäre es wahrscheinlich früher oder später zu einer Restaurierung der Monarchie gekommen.
Oder daß die Zweite Republik sich seither weigert, ihn wieder einzurichten?
Wieso sollte sie ihn wieder einrichten? Sie verprassen zwar gerne Steuergelder aber so offensichtlich müssen sie dann auch wieder nicht Geld verschencken.

LG
Fiore
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