Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Rund um Anglikanertum, Protestantismus und Freikirchenwesen.
Miserere Nobis Domine
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

Lioba hat geschrieben:Bis zum ersten Weltkrieg trug wohl jede verheiratete Frau ausser Haus eine Kopfbedeckung
Ich habe, zumindest anhand historischer Photographien, der Eindruck, das vor dem 1. WK auch Maenner auf der Strasse stets eine Kopfbedeckung trugen.

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Nassos
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Nassos »

asderrix hat geschrieben:Das wäre genauso, als wenn sie wie eine Dirne kahlgeschoren herumliefe.
:hae?:
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Marion
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Marion »

Nassos hat geschrieben:
asderrix hat geschrieben:Das wäre genauso, als wenn sie wie eine Dirne kahlgeschoren herumliefe.
:hae?:
Kommentar von Allioli dazu:
entehret ihren Mann, denn vor Gott soll sie mit dem Zeichen ihrer Bestimmung, unter der Gewalt des Mannes zu sein erscheinen. Wenn unbedeckt, würde sie gleichsam sagen, daß sie ihrem Manne nicht angehören wolle, also ihn beschimpfen. Sie würde wie geschoren sein, das ist einer öffentlichen Weibsperson gleichen - Unzüchtigen Weibspersonen wurden zur Strafe die Haare abgeschnitten.
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Lioba
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Lioba »

Zurück zum Thema.
Also- 1 Kor. 11.5
Ich selbst habe folgende Fragen:
1.War die Gemeinde zu dem betreffenden Zeitpunkt hauptsächlich judenchristlich, heidenchristlich oder waren beide Gruppen ungefähr gleich verteten?
2.Wie unterschieden sich jüdische und heidnische Sitten?
Soweit ich weiss, lehnte das Judentum die Prostitution grundsätzlich ab, ohne sie praktisch ganz abschaffen zu können. Sie existierte in geringerem Umfang als Gewerbsprostitution. (Salomos Urteil). Jüdische Männer haben wohl zu manchen Zeiten die Kontakte zu anderen Völkern genutzt, um deren Prostituierte zu besuchen.(Tamar). Religiöse Prostitution in Israel wäre nur möglich gewesen unter dem Einfluss heidnischer Kulte zu Krisenzeiten.
Im heidnischen Raum gab es wohl beide möglichen Prostitutionsformen. Zur Tempelprostitution:Rom integrierte zwar fast alle Kulte seines Einflussbereiches, unter konservativen Römern galten aber die Fruchtbarkeitskulte und mit ihnen verbundene Exzesse als anrüchig und dem römischen Wesen fremd.
Zur reinen Erwerbsprostitution fällt mir spontan eine Äusserung Senecas ein, ich denke es war in seinem Traktat "Von den Wohltaten". Darin schreibt er, es sei falsch, jemandem Geld zu geben, damit dieser eine Prostituierte besuchen kann.
3. Haare abschneiden bei Prostituierten.
Asderrix Aussage bezog sich höchstwahrscheinlich auf jüdischen Brauch. Ich kenne zwar keine Details, aber es finden sich auch später noch Aussagen im Midrasch dazu, die besagen, dass sich eine Frau die Haare nicht abschneiden darf ausser wegen Hurerei.
2. Auf antiken Darstellungen tragen die Damen vom Gewerbe durchaus langes Haar.-
So, und jetzt bitte nur noch Beiträge zu 1 Kor.11, die konkrete Fragen oder Informationen zum Inhalt haben.
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Lioba
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Lioba »

Und hier mal die evangelische weibliche Kopfbedeckung überhaupt, das Diakonissenhäubchen, im Stil angelehnt an die zur Gründungszeit üblichen Kopfbedeckung der verheirateten Frau.
Bild
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Lioba
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Lioba »

:pfeif:
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anneke6
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von anneke6 »

Lioba hat geschrieben:Und hier mal die evangelische weibliche Kopfbedeckung überhaupt, das Diakonissenhäubchen, im Stil angelehnt an die zur Gründungszeit üblichen Kopfbedeckung der verheirateten Frau.
Bild
Hübsch!

Tragen eigentlich die evangelischen Marienschwestern (mir fällt jetzt der volle Name nicht ein) auch eine Kopfbedeckung?
???

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Lioba
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Lioba »

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asderrix
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von asderrix »

Das Zitat aus der Bibel war:
Das wäre genauso, als wenn sie wie eine Dirne kahlgeschoren herumliefe.
Wo diese Sitte zu hause war, weiß ich nicht, aber vermutlich in Korinth wo, der Brief ja hin ging, war sie bekannt. In Israel gab es diese Sitte nicht.

Die Christen in Korinth dürften hauptsächlich Heidenchristen gewesen sein.
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Stephen Dedalus
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Stephen Dedalus »

Lioba hat geschrieben:Bild
Oh, eine Marineschwester! 8)
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Stephen Dedalus
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Stephen Dedalus »

Antje Jackelen, lutherische Bischöfin von Lund in Schweden:

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Florianklaus
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Florianklaus »

Du hast - Laien-" " - vergessen! :motz:

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Lioba
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Lioba »

@ Stephen- die Schwestern sind wenn nötig mindestens so kämpferisch wie die Marinebrüder. :breitgrins:
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Robert Ketelhohn
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Robert Ketelhohn »

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rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

civilisation
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von civilisation »

Nach der Vorstellung des königlichen Camauros folgt hier eine kleine Collage zu Kopfbedeckungen des Oberhaupts der Anglikanischen Gemeinschaft, die sehr deutlich zeigt, wie abwechslungsreich auch die "Haupt"-Bekleidung anläßlich eines Kirchenbesuchs sein kann.

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ad-fontes
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von ad-fontes »

Florianklaus hat geschrieben:Du hast - Laien-" " - vergessen! :motz:
Hättest du geschrieben: "Die Gehörnte", würd ich jetzt nicht schreiben: "Du Langweiler!"
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Lioba
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Lioba »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Bild
Southern Baptists? :blinker:
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Christ86
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Christ86 »

civilisation hat geschrieben:Nach der Vorstellung des königlichen Camauros folgt hier eine kleine Collage zu Kopfbedeckungen des Oberhaupts der Anglikanischen Gemeinschaft, die sehr deutlich zeigt, wie abwechslungsreich auch die "Haupt"-Bekleidung anläßlich eines Kirchenbesuchs sein kann.

Bild
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Die Queen ist nur Oberhaupt der "Church of England", nicht aber der Anglikanischen Gemeinschaft.
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104

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Lutheraner
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Lutheraner »

Christ86 hat geschrieben:Die Queen ist nur Oberhaupt der "Church of England", nicht aber der Anglikanischen Gemeinschaft.
Aber immerhin legt sie das Ehrenoberhaupt der Anglik Gem. fest :blinker:
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"

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Nassos
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Nassos »

Inwieweit denkt ihr, dass die von Paulus angeführte Kopfbedeckung der Frau sehr abhängig von kulturellen Aspekten war (und zwar nicht unbedingt jüdischen - er stimmte ja der Beschneidung von Heidenchristen nicht zu).

Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
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Anselmus
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Anselmus »

Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist. Er kommt (im Gegensatz zur Stelle, dass die Frau in der Gemeinde schweige) zum Schluss, dass die Kopfbedeckung der Frau in der Tat eine kulturelle Praxis in der damaligen Gemeinde gewesen wäre. Daraus erwächst auch, dass es nicht per se falsch wäre, wenn heute Frauen ohne Kopfbedeckung in die Kirche gehen. Falsch wäre es dann, wenn sie das aus feministischen Gründen täten, um zu zeigen, dass sie genau die selben Aufgaben wie ein Mann in der Kirche ausfüllen können.

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asderrix
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von asderrix »

Anselmus hat geschrieben:Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist.
Wer ist Vater Johannes und was genau hat er wo geschrieben/gesagt?
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Miserere Nobis Domine
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

asderrix hat geschrieben: Wer ist Vater Johannes und was genau hat er wo geschrieben/gesagt?
Es handelt sich um der orthodoxen Priester Johannes Nothhaas aus Mainz, der in Deutschland evangelische und in Griechenland orthodoxe Theologie studiert hat. Der Artikel, von dem Anselmus spricht, wurde in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, deren Name mir entfallen ist. Er ist aber auch online nachzulesen unter http://orthodox-svetigeorgije.ehlgen.info/?page_id=214

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Anselmus
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Anselmus »

Vielen Dank MND. Die online Quelle kannte ich noch nicht. Als Nachtrag: Der Artikel ist in der Zeitschrift "Forum Katholische Theologie" 3/2005 erschienen.

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asderrix
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von asderrix »

Danke für die Info. :klatsch:
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Galilei
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Galilei »

Anselmus hat geschrieben:Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist. Er kommt (im Gegensatz zur Stelle, dass die Frau in der Gemeinde schweige) zum Schluss, dass die Kopfbedeckung der Frau in der Tat eine kulturelle Praxis in der damaligen Gemeinde gewesen wäre. Daraus erwächst auch, dass es nicht per se falsch wäre, wenn heute Frauen ohne Kopfbedeckung in die Kirche gehen. Falsch wäre es dann, wenn sie das aus feministischen Gründen täten, um zu zeigen, dass sie genau die selben Aufgaben wie ein Mann in der Kirche ausfüllen können.
Das erinnert mich an die katholische Vorschrift, dass eine Feuerbestattung erlaubt ist, falls damit nicht die Auferstehung der Toten geleugnet werden soll. Wer also die Auferstehung der Toten leugnet, muss also eine Erdbestattung erhalten, während ein Rechtgläubiger feuerbestattet werden kann.
Entsprechend muss nach dem oben Gesagten die Feministin in der Kirche ein Kopftuch tragen, während die rechtgläubige Frau ohne kommen darf …

:vogel:

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Anselmus
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Anselmus »

Wenn du es so formulierst, klingt es in der Tat komisch.

Aber es müsste meiner Meinung nach anders heißen. Nicht die Feministin darf nicht ohne Kopftuch die Kirche betreten, sondern diejenige, die mit dem Weglassen des Kopftuches quasi einen "feministischen Akt" setzen möchte. Es geht hier nicht um eine allgemeine Disposition der Frau, sondern um die Tat deren Sündhaftigkeit untersucht wird.

Ich find das auch leicht zu verstehen. Solche feministischen Gedanken sind nicht gut für die Seele. Wenn jemand einen solchen feministischen Gedanken durch eine Tat festigen und anderen zeigen möchte, ist das nicht gut für die Seele und sollte unterlassen werden.

Hast du denn den Text gelesen? Meine mehr als kurze Zusammenfassung ist sicherlich völlig unzureichnend.

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ad-fontes
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von ad-fontes »

Nassos hat geschrieben:Inwieweit denkt ihr, dass die von Paulus angeführte Kopfbedeckung der Frau sehr abhängig von kulturellen Aspekten war (und zwar nicht unbedingt jüdischen - er stimmte ja der Beschneidung von Heidenchristen nicht zu).

Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
Welche Gründe hat es bei den Antiochenern und Griechen? :detektiv:
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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ad-fontes
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von ad-fontes »

Anselmus hat geschrieben:Hast du denn den Text gelesen?
Ich nicht; das Schriftbild ist mir zu anstrengend. :nein:
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von lifestylekatholik »

ad-fontes hat geschrieben:
Anselmus hat geschrieben:Hast du denn den Text gelesen?
Ich nicht; das Schriftbild ist mir zu anstrengend. :nein:
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Word öffnen. Strg+V, Strg+A.
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Lesen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Sempre
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Sempre »

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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

Galilei hat geschrieben: Wer also die Auferstehung der Toten leugnet, muss also eine Erdbestattung erhalten, während ein Rechtgläubiger feuerbestattet werden kann.
Darf man überhaupt kirchlich bestattet werden, wenn man eine solche Häresie vertritt?

In der Orthodoxie arbeitet man ja viel mit ikonomia, und weniger mit festen Vorschriften. In der Gemeinde von Vater Johannes Nothhaas ist es ja so, dass einige Frauen Kopftuch tragen (vor allem diejenigen aus der ehemaligen UdSSR), während andere es nicht tun. Ich könnte mir also vorstellen, dass wenn in einer solchen Gemeinde einige Frau die Forderung erhebt, zur Priesterin geweiht zu werden o.ä., dass man sie dann auffordert, ein Kopftuch zu tragen, um sich ihrer vorgesehenen Rolle wieder bewusst zu werden.

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