Maternus87 hat geschrieben:Das mag ja sein, aber wie man es Kindern und Jugendlichen, die schon unter Ganztagsbetreuung stehen, was es der kirchlichen Jugendarbeit schon sehr schwer macht, noch derart schwer machen kann, diesen Dienst zu übernehmen. Im Gegenteil, man sollte schon darauf achten, dass sie gerne und häufig diesen Dienst erfüllen wollen und zwar dort, wo sie es u.U. auch gerne möchten. Alles andere ist doch eine übertriebene Gängelei, die dem religiösen Wachstum der jungen Leute wohl abträglich sein wird, wie das in jedem anderen Bereich auch der Fall ist.
Vollkommen richtig.
Grund für die Aktion ist derzeit, daß die Gemeinden besser zusammenwachsen. Das Zusammenwachsen kann man aber nicht erzwingen und schon gar nicht sollte man dazu Kinder instrumentalisieren.
Weil Kind aus Gemeinde A in Gemeinde B ministrieren soll, werden auch die Eltern, solange die Kinder noch kleiner sind, genötigt in Gemeinde B in die Messe zu gehen, wo ihr Kind ministriert. Soll man sich wirklich über diesen Umweg vorschreiben lassen, wo man wann zur Messe geht?
Gruß Jürgen
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