Was für ein Schwachsinn. Allein schon, dass du das glaubst und uns davon zu überzeugen suchst, ist ein so dämlicher Widerspruch, dass sich weitere Erläuterungen eigentlich erübrigen. Wenn der Herr verbietet andere Götter zu haben, sieht es übrigens recht evident ganz übel mit dem Recht auf Religionsfreiheit aus, das du hier für andere Religionen forderst. Die Unterlassung der Bekehrung erkennst du ja offensichtlich selbst nicht an, zum anderen zählt natürlich auch, was Protasius zitiert, wehe uns also, wenn wir die Wahrheit zu ihrer Verherrlichung und unserem Heil nicht verkünden (Mit Wahrheit ist übrigens nicht die Lehre der Loge gemeint, falls du da, wie es scheint, etwas missverstanden haben solltest, sondern unser Herr Jesus Christus, der uns und seiner Kirche den Geist geschenkt hat, damit er sie zu unserem Heil als unfehlbare Lehrerin der Wahrheit erhalte).Tipheret hat geschrieben:Ich denke, dass alle Probleme zu lösen sind, wenn sich ALLE an die Forderungen der zehn Gebote halten:
Katholiken glauben an GOTT gem. Glaubensbekenntnis, dürfte für Katholiken kein Problem sein, genau so wenig dürften Moslems Schwierigkeiten haben an ihren Allah zu glauben. ALLE sollten nur aufhören die anderen davon zu überzeugen, dass nur der eigene Glaube richtig ist - gilt für ALLE.1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
Hör dich doch einmal um, wie oft der Herr im Fluche erwähnt wird, wie oft er in schändlichen Witzen genannt wird und dem Gespött der leute dient. Hör dich einmal um, welche Unwahrheiten über ihn verbreitet werden. Nein, geheiligt und nicht missbraucht wird sein Name sicher heute nicht und das wird sich wohl auch nicht allseitig ändern.Tipheret hat geschrieben:Damit dürfte es bei ALLEN, m. E. die wenigsten Probleme geben - die es nicht schon heute gibt.2 Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen
Ich schlage den Sonntag vor, den Tag, an dem der Her leiblich auferstand und der Tod überwunden war. gerade der erste Tag der Neuschöpfung sollte uns Feiertag zur Feier seines glorreichen Triumphes sein und nicht der tag, an dem er litt und wir ebenso unser Opfer bringen sollen und auch nicht der Tag seiner Grabesruh. Der alte Bund ist nicht mehr und der Sabbath ist mit Recht verlegt. Fang hier bloß nicht an, zu Gunsten der Synagoge, die den Herrn ablehnt, oder des Islam, die ebenso handelt, den tag des Herrn zu missachten.Tipheret hat geschrieben:Damit ist der von katholischer Seite abgeschaffte Sabbath gemeint, vielleicht könnte man sich mit anderen Religionen auf einen gemeinsamen "Ruhetag" einigen - ansonsten Freitagsgebet und Sabbath, wäre doch nicht schlecht3 Du sollst den Feiertag heiligen![]()
Sehr wohl stellt das bei der verkommenen Moral unserer Zeit ein Problem dar, in der jeder nur sich im Kopf hat und nicht den Herrn als höchstes Ziel, das die Familie als von ihm in der natürlichen wie übernatürlichen Offenbarung sinnvoll stiftet. Nein, heute können die Leute damit nichts anfangen, zumal manch einer nicht einmal mehr wegen unsittlichster Verwirrungen Vater oder Mutter, dafür das andere doppelt hat.Tipheret hat geschrieben:Auch das stellt kein Problem dar, würde speziell unserer "pluralen Gesellschaft" eher gut tun.4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
Na dann wünsche ich dir viel Spaß gegenüber dem ganzen Gutmenschentum, das angeblich die Backe hinhalten will, einmal Lebensschutz gegen Abtreibung, Sterbehilfe, Organspende bei Hirntoten und Suizid zu betreiben. Den Menschen dieser Zeit erscheint es nunmal bequemer, jemanden zu töten, wenn dieser sich nicht mehr mit dem Ausdruck seines Geistes wehren kann oder sein Leben als Geschenk Gottes sogar selbst verachtet und so auch den Schöpfer.Tipheret hat geschrieben:DAS dürfte allen klar und eindeutig sein - auch einem Moslem ist es nicht erlaubt "!einfach Menschen zu töten", genau so wenig wird ein Christ oder Jude einen Nichtchristen gem. Aufforderung aus dem AT den Tod bringen.5 Du sollst nicht töten
Weniger Probleme gäbe es zweifelsohne, nur wird das erst funktionieren, wenn die menschen sich der Gnade Gottes anvertrauen. Der eigene Wille mag hier und dort widerstehen können, auf Dauer ist er ohne die Gnade zu schwach und wird vor der Begierde kapitulieren und jämmerlich einknicken. Dazu brauchen wir natürlich für die Gnade die richtige Religion, aber die Wahrheit ist dir ja ein Dorn im Auge, also werden die Menschen weiter die Ehe brechen.Tipheret hat geschrieben:Dass dagegen von ALLEN Religionsangehörigen verstossen wird, ist eine traurige Wahrheit. Würden sich ALLE daran halten, gäbe es, für ALLE weniger Probleme.6 Du sollst nicht ehebrechen
Nett übrigens, dass du uns alle ausnahmslos, die wir da religiös sind, als Ehebrecher bezeichnest. Hast du das empirisch nachgewiesen? Vor allem würde mich interessieren, warum offenbar die religiösen im Gegensatz zu den Gottlosen, die du ja hier nicht erwähnst, die Ehe brechen.
Klar sicher nicht, wie viele Diebe erachten sich nur im Recht. Denk einmal an den Kommunismus: da denken die leute auch, sie dürften das Eigentum zum Gemeineigentum machen. Von Klarheit ist da keine Spur.Tipheret hat geschrieben:Das ist jedem Christen, Moslem ohnehin klar - manche verstossen leider dagegen.7 Du sollst nicht stehlen
Ja, sollte es. Ich hoffe, du bist dir der praktischen Folgen bewusst, wenn du das ausnahmslos zu leben versuchst. Sicher wird sich nicht die ganze Gesellschaft damit abfinden, aber das ist nunmal der Anspruch des Gebotes.Tipheret hat geschrieben:Auch das sollte unabhängig von Religionszugehörigkeit praktiziert werden können.8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ...
Jaja, wie schön die Polygamie doch ist und so christlich, weil man nicht ehebrechen darf. Lass dir doch bitte einmal ernsthaft den Umgang des Islams mit Frauen durch den Kopf gehen und sieh dann bitte ein, dass es völlig unangemessen ist, dass als analog zum Christentum in Bezug auf Ehebruch und Begierde darzustellen.Tipheret hat geschrieben:Wenn ich richtig informiert bin, kann ein Moslem, unter bestimmten Voraussetzungen, mehrere Frauen haben - aber für die hat er zu sorgen und darf genau wie der Christ nicht ehebrechen.9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib
Na das freut mich aber, dass wir Religiösen jetzt nach dem ausnahmslosen Ehebruch nicht auch noch alle stehlen, oder etwa doch?Tipheret hat geschrieben:Eigentumsdelikte sind nicht von Religionszugehörigkeiten abhängig, sondern - leider - oft die Folgeerscheinung sozialer Probleme. Stehlen ist aber bei allen verboten.10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut
Ja, nette Vorstellung. Leider ist der Satan der Fürst der Welt, also kannst du das getrost vergessen. Aber ein Teil der Menscheit beachtet sicher die Gebote Gottes. Wie wäre es, wenn du dich endlich auch dazu erbarmen würdest, indem du einmal versuchst, alles zur Ehre Gottes zu tun und hier nicht ständig die böse Saat auszusäen?Tipheret hat geschrieben:
Wenn man sich die Zehn Gebote anschaut und sich vorstellt ALLE würden sich daran halten - was wäre die Welt herrlich.
Andere, zusätzliche Gesetze sind, wenn die Zehn Gebote eingehalten WÜRDEN, ü b e r f l ü s s i g![]()
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Und das, Jürgen, wäre keine :TipheretJürgen hat geschrieben:Ergebnis: eine gottlose Gesellschaftsform ohne Ziel und Sinn.
Ich will einmal stark bezweifeln, dass andere Gesetze sinnlos wären. Das fängt bei Vorschriften für den Gottesdienst an und hört bei der Steuer auf. Weder die Rubriken, noch den Steuersatz für Lebensmittel findest du in den zehn Geboten. Nicht umsonst wurden den Juden noch ein paar hundert andere erlassen. Möglich ist das Zusammenleben mit den Geboten zwar, aber darüber hinaus muss der Mensch natürlich auch noch das Seine hinzugeben, um nicht nur bloß das elementarste zu erfüllen.
Also so, wie du es hier darstellst, wäre das durchaus eine gottlose Gesellschaft ohne Ziel und Sinn, da es dir ganz offenbar nur auf das menschliche Zusammenleben geht. Das ist aber nur der eine Teil der Gebote, der andere und weit wichtigere ist die Verehrung Gottes und die fällt bei dir ganz unerwartet heraus. Im übrigen hat eine gottlose Gesellschaft natürlich keinen ernsthaften Sinn oder ein Ziel, da sie nur ein endliches und geschaffenes Ding ist und so der Vergänglichkeit unterworfen ist. Ohne Gott als ewiges Ziel hat sie auf Grund ihrer Unbeständigkeit kein wahres Gut, nach dem es sich zu streben lohnt und so wird es äußerst rapide, und das können wir heute alle beobachten, zum Verfall und dem Ungehorsam gegen die Gebote kommen, die ohnehin nur auf der Autorität Gottes basieren, und die er uns im Naturrecht udn der Offenbarung gegeben hat.
