Neuevangelisierung / Mission

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Peduli
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Kardinal Raymond Leo Burke erklärt:
Das Geheimnis der Heiligen Messe

:hutab: :hutab: :hutab:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Katechese zum 10. Sonntag im Jahreskreis (A):
Glaubst du an den Menschensohn?
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Katechese zum 11. Sonntag im Jahreskreis (A):
Auferstehung - was bedeutet das?
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Katechese zum 12. Sonntag im Jahreskreis (A):
Was feiern wir am Palmsonntag?
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

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ottaviani
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von ottaviani »

wer ist mit "man" gemeint

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Samstag 28. März 2026, 08:02
wer ist mit "man" gemeint
Deine "Fragen" werden immer dümmer! :roll: :roll: :roll:
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von ottaviani »

keine Antwort gut

Peduli
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Samstag 28. März 2026, 08:44
keine Antwort gut
Dumme Fragen brauchen nicht beantwortet zu werden! 8) 8) 8)

Aber stelle sie ruhig weiter, denn dann wird für das Publikum im hiesigen Forum offensichtlich, daß nach dem Verlust des Glaubens zusätzlich auch noch die Vernunft abhanden kommen kann. :auweia: :auweia: :auweia:

Kein Mensch ist nutzlos, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen ...................
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Zeno Kortin »

Ich werde mich hüten ein gutes Beispiel zu sein, dann wäre ich tatsächlich nutzlos. Überhaupt gibt es mittlerweile viel zu viele Leute, die unbedingt ein gutes Beispiel vorzugeben glauben, oder meinen dies unbedingt tun zu müssen. Mir jedenfalls graut es vor solchen Mitmenschen.
Und ja, ich halte sie sogar für Brandgefährlich!
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Peduli
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 28. März 2026, 22:27
Ich werde mich hüten ein gutes Beispiel zu sein, dann wäre ich tatsächlich nutzlos. Überhaupt gibt es mittlerweile viel zu viele Leute, die unbedingt ein gutes Beispiel vorzugeben glauben, oder meinen dies unbedingt tun zu müssen. Mir jedenfalls graut es vor solchen Mitmenschen.
Und ja, ich halte sie sogar für Brandgefährlich!
Darf daraus geschlossen werden, daß Du Adorno's Werk "Minima Moralia" gelesen hast? :detektiv:
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Zeno Kortin
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2026, 06:00
Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 28. März 2026, 22:27
Ich werde mich hüten ein gutes Beispiel zu sein, dann wäre ich tatsächlich nutzlos. Überhaupt gibt es mittlerweile viel zu viele Leute, die unbedingt ein gutes Beispiel vorzugeben glauben, oder meinen dies unbedingt tun zu müssen. Mir jedenfalls graut es vor solchen Mitmenschen.
Und ja, ich halte sie sogar für Brandgefährlich!
Darf daraus geschlossen werden, daß Du Adorno's Werk "Minima Moralia" gelesen hast? :detektiv:
Habe ich zwar nicht, aber jeder braucht sich nur umzublicken, wie ich es, frei nach Shakespeare, formulieren würde.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Peduli
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2026, 13:46
Peduli hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2026, 06:00
Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 28. März 2026, 22:27
Ich werde mich hüten ein gutes Beispiel zu sein, dann wäre ich tatsächlich nutzlos. Überhaupt gibt es mittlerweile viel zu viele Leute, die unbedingt ein gutes Beispiel vorzugeben glauben, oder meinen dies unbedingt tun zu müssen. Mir jedenfalls graut es vor solchen Mitmenschen.
Und ja, ich halte sie sogar für Brandgefährlich!
Darf daraus geschlossen werden, daß Du Adorno's Werk "Minima Moralia" gelesen hast? :detektiv:
Habe ich zwar nicht, aber jeder braucht sich nur umzublicken, wie ich es, frei nach Shakespeare, formulieren würde.
Der heutige Hypermoralismus hat seine ideengeschichtlichen Wurzeln im Tugendterror der Jakobiner.
Aber es wird nicht gerne gesehen, wenn diese Tatsache auch öffentlich verkündet wird. :emil: :emil: :emil:

Da muß man dann schon die Katakomben des Internet nutzen, um diese Wahrheit zu verbreiten! :huhu: :huhu: :huhu:
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 28. März 2026, 22:27
Ich werde mich hüten ein gutes Beispiel zu sein, dann wäre ich tatsächlich nutzlos. Überhaupt gibt es mittlerweile viel zu viele Leute, die unbedingt ein gutes Beispiel vorzugeben glauben, oder meinen dies unbedingt tun zu müssen. Mir jedenfalls graut es vor solchen Mitmenschen.
Und ja, ich halte sie sogar für Brandgefährlich!
heißt das letztendlich, dass Dein schlechtes Beispiel etwas gutes bewirken kann/soll?
Oder meinst Du, um der Erste zu sein, muss man sich absichtlich als letzter anstellen?

Peduli
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2026, 16:42
Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 28. März 2026, 22:27
Ich werde mich hüten ein gutes Beispiel zu sein, dann wäre ich tatsächlich nutzlos. Überhaupt gibt es mittlerweile viel zu viele Leute, die unbedingt ein gutes Beispiel vorzugeben glauben, oder meinen dies unbedingt tun zu müssen. Mir jedenfalls graut es vor solchen Mitmenschen.
Und ja, ich halte sie sogar für Brandgefährlich!
heißt das letztendlich, dass Dein schlechtes Beispiel etwas gutes bewirken kann/soll?
Oder meinst Du, um der Erste zu sein, muss man sich absichtlich als letzter anstellen?
Ich lese da eher eine nihilistische Grundstimmung heraus. :hmm: :hmm: :hmm:

Begründung:
Ein gutes Beispiel wird durch Zeno Kortin mit einem schlechten Beispiel gleichgesetzt; wohlgemerkt: gleichgesetzt und nicht nur verglichen.
Damit befindet er sich jenseits jeglicher Moral und versucht die nihilistische Kritik an der christlichen Moral (= Sklavenmoral) zu toppen.
Wenn gut oder schlecht gleichwertig wären, dann wäre alles erlaubt!

Ausführlicher wird dies von dem konstruktivistischen Psychologen Paul Watzlawick in folgendem Werk erläutert: Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Predigt von Bischof Oster an Palmsonntag:
Biegst Du ab oder gehst auch Du mit unter das Kreuz?


Prädikat: Hörenswert! :ja: :ja: :ja:
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Vortrag von Bischof Stefan Oster:
Paulus von Tarsus

Wer sich darüber hinaus noch tiefer mit dem Völkerapostel beschäftigen möchte, dem sei folgendes Buch von Eugen Biser empfohlen: Paulus: Zeugnis - Begegnung - Wirkung
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Katechese zu Ostern im Jahreskreis (A):
Die Osternacht erklärt!
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 31. März 2026, 16:00
Rainer Maria Kardinal Woelki in der Chrisam-Messe:
"Das ist nicht mehr katholisch!"

Amen!
Kardinal Woelki beklagt Wortgottesdienste mit Kommunionspendung. Zu Recht!
Zu Wortgottesdiensten ohne Kommunionspendung kämme wahrscheinlich keiner, oder nur die Alten, die gewohnt sind am Sonntag zu Kirche zu gehen. Welchen Sinn erfüllen Wortgottesdienste, wenn man in ihnen nicht um Priesterberufungen betet? – sie wurden zum Ersatz, den man will und nicht zum Ersatz, in dem man temporär auf Änderung (mehr Priester, die die hl. Messe feiern dürfen) hofft.

nomads
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von nomads »

Also, so wie es aussieht, läuft alles nach dem gleichen Muster - und das schon seit Jahren - zuerst unerlaubt einführen - wie hier:
Predigten von Frauen über Biblische Frauen-Gestalten

... und dann die Erlaubnis dafür vom Vatikan einfordern - ein neuer Vorstoß zur Neuevangelisierung?
Deutsche Bischöfe wollen in Rom Laienpredigt in der Messe beantragen

Nichts gegen die Predigt von Kardinal Woelki, aber bei seiner Predigt bin ich fast eingeschlafen – da ist keine Kraft, keine Leidenschaft und keine Überzeugung. Beim Bischof Oster ist das schon besser aus, aber sie können predigen, so oft sie wollen und wir uns über solche Predigten freuen, beten und Mahnwachen halten… usw., spätestens vor und bei der Wahl eines neuen Vorsitzenden der DBK reden sie mit der "Opposition" („ZdK“, „Wir sind Kirche“, „Synodaler Weg“), wie mit Gleichgesinnten und wählen einen neuen Vorsitzenden der DBK, der wieder die Rolle der Frau in der Kirche stärken will (egal was damit gemeint ist) und nichts gegen die homo LGBTQ hat.
Die Geschichte wiederholt sich seit Jahren - die ahnungslosen Katholiken sagen, dass dies so sein muss und die Kirchgänger/Wortgottesdienstbesucher sagen dazu gar nichts, weil sie zufrieden sind, solange sie die konsekrierte Hostie bekommen – egal ob in einer hl. Messe oder einem Wortgottesdienst, in dem nicht mal um Priesterberufungen gebetet wird.


Ich glaube, ich klopfe doch an die Pforte bei der FSSPX und bitte um Aufnahme :blinker:

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 12:14
.................

Ich glaube, ich klopfe doch an die Pforte bei der FSSPX und bitte um Aufnahme :blinker:
Glaubst Du das oder denkst Du nur? ;D ;D ;D
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 16:26
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 12:14
.................

Ich glaube, ich klopfe doch an die Pforte bei der FSSPX und bitte um Aufnahme :blinker:
Glaubst Du das oder denkst Du nur? ;D ;D ;D
wenn der Papst die Bischofsweihen bei der FSSPX erlaubt, dann glaube ich das und denke das auch.

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 17:25
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 16:26
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 12:14
.................

Ich glaube, ich klopfe doch an die Pforte bei der FSSPX und bitte um Aufnahme :blinker:
Glaubst Du das oder denkst Du nur? ;D ;D ;D
wenn der Papst die Bischofsweihen bei der FSSPX erlaubt, dann glaube ich das und denke das auch.
Wie schon andernorts ausgeführt: So weit ist er m.E. noch nicht! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 18:09
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2026, 17:25
wenn der Papst die Bischofsweihen bei der FSSPX erlaubt, dann glaube ich das und denke das auch.
Wie schon andernorts ausgeführt: So weit ist er m.E. noch nicht! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:
ich hoffe Du irrst dich, glaube aber, dass Du (leider) recht hast. Ich muss nicht betonen, dass ich kein glühender Anhänger der FSSPX bin, aber die Erlaubnis für die Bischofsweihen wäre ein heftiger Schlag ins Gesicht der modernen mittelwesteuropäischen Kirche, die sich einbildet die Kirche Christi zu sein – das ist sie nicht.
Begründung: Wenn man die Entwicklung der letzten 100 Jahre, innerhalb der Kirche in Mittelwesteuropa analysiert, dann läuft es einem kalt den Rücken runter!
Mit dem CIC von 1917, der bis 1983 gültig war, hat die Kirche folgendes bestimmt:
Can. 813. § 1. Sacerdos Missam ne celebret sine ministro qui eidem inserviat et respondeat.
§ 2. Minister Missae inserviens ne sit mulier, nisi, deficiente viro, iusta de causa, eaque lege ut mulier ex longinquo respondeat nec ullo pacto ad altare accedat.


Bereits in den 60-er, bevor es die FSSPX gab, wussten schon andere, was auf uns zukommt und was zu tun ist – so schrieb Jacques Maritain: „man muss den Teufel in seinem eigenen Hause angreifen, … wo der Fürst dieser Welt seine stärksten Garnisonen unterhält“
Unsere Bischöfe greifen niemanden an, sie rechtfertigen sich immer, wenn sie von den Marionetten des Teufels angegriffen werden. Wer die Marionetten sind, muss ich Dir nicht schreiben - das weißt Du genauso gut wie ich. Wenn sich die Vorwürfe, gegen Kardinal Woelki bewahrheitet hätten, wäre er selber zurückgetreten, oder der Papst hätte ihn abgesetzt. Die ganzen Missbrauchsanschuldigungen haben ihn jedoch schwach gemacht und lassen ihn kraftlos erscheinen - auch wenn ich während seiner Predigt neben ihm in der Kirche stünde, wäre ich vermutlich eingeschlafen. ;)

Der Teufel hat sich in Mittelwesteuropa breit und bequem gemacht, er kann sich sogar zurücklehnen und zuschauen, wie seine Marionetten die Kirche zerlegen und die Kirche macht weiter wie gehabt:
- Handkommunion unerlaubt eingeführt, im Nachhinein erlaubt (also Erpressung)
- Mädchenministrantur genauso (also Erpressung)
- Kommunionhelfer genauso (also Erpressung). Kommunionhelferinnen sind gar nicht erlaubt, aber in Deutschland gibt es in jeder Gemeinde mehr davon, als Priester, obwohl bei gegenwärtiger Kirchenbesucherzahl sie gar nicht gebraucht werden.
- Laienpredigt war schon immer verboten und wurde in der „Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester“ aus 1997 noch mal ausdrücklich verboten.

Und jetzt haben unsere Bischöfe nicht nur nichts dagegen, das irgendwelche Pastoralreferenten predigen, sondern auch nichts dagegen, dass auch Frauen predigen, obwohl selbst im deutschen Messbuch folgender Text zu finden ist:
Zitat aus deutschem
MISSALE ROMANUM
EDITIO TYPICA TERTIA 2002
GRUNDORDNUNG DES RÖMISCHEN MESSBUCHS:
"66. In der Regel hat der zelebrierende Priester selbst die Homilie zu halten, oder sie ist von ihm einem konzelebrierenden Priester zu übertragen, manchmal gegebenenfalls auch einem Diakon, niemals jedoch einem Laien. In besonderen Fällen und aus einem gerechten Grund kann die Homilie auch vom Bischof oder von einem Priester gehalten werden, der an der Feier teilnimmt, ohne dass er konzelebrieren kann."
(Quelle) (Unterstreichung und Hervorhebung im Fettdruck von mir)

Summa Summarum - man kann es nur noch so ausdrücken: Wir schießen (oder vulgär f….n) uns selber ins Knie und 99% der Katholiken merken das nicht einmal! Und solange sie die konsekrierte Hostie bekommen, interessiert sie das auch nicht.

P.S. und weil ich das immer wieder bei passenden Nachrichten auf angeblich konservativem kath.net Portal ähnlich beschreibe, werde ich dort immer wieder gesperrt :breitgrins:

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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

Bei einem solchen Mindset - dieser Anglizismus mußte jetzt 'mal sein :emil: - sehe ich für Dich vier Möglichkeiten:
1. Du gehst in den Diskurs mit dem Pfarrer Deiner Gemeinde und machst ihm klar, wie wichtig Dir die rubrikengetreue Feier des novus ordo ist.
2. Du suchst Dir in Deiner Gemeinde Gleichgesinnte und bildest einen Arbeitskreis, der sich darum kümmert, daß der novus ordo rubrikengetreu gefeiert wird.
3. Du suchst Dir in der Nähe eine Gemeinde der FSSP, die den vetus ordo feiert und vermeidest damit liturgische Experimente, die Dir anstößig erscheinen.
4. Du suchst Dir in der Nähe eine Gemeinde der FSSPX, mit derselben Folge wie bei Nummer 3.

Meines Erachtens muß man als gläubiger Katholik aufpassen, daß man durch all die Dinge, die in dieser Welt ungut laufen, nicht zu einem Kritikastertum verführt wird. :auweia: :auweia: :auweia:

Die Schöpfung ist gut, sie war schon immer gut und sie wird es auch in Zukunft sein!
Der Sonnengesang des Poverello legt davon ein beredtes Zeugnis ab.
Und wer eine deutlich intellektualistischere Variante des katholischen Glaubens wählt, findet bei richtig verstandenem Verständnis des Thomismus heraus, daß der Aquinat alle seine tiefgründigen Überlegungen angestellt hat, damit die alte Witwe aus Lukas 21 ihren katholischen Glauben tatsächlich leben kann.
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
Bei einem solchen Mindset - dieser Anglizismus mußte jetzt 'mal sein :emil: - sehe ich für Dich vier Möglichkeiten:
Peduli, es ist sehr nett von Dir, dass Du um mein Heil besorgst bist, aber hier geht es nicht um mich, sondern um alle Menschen und um die Kirche, durch diese sie das Heil finden (sollen). Wenn diese Kirche nicht mehr das ist, was sie sein soll, dann gibt es nichts anderes in dieser Welt, wodurch das Heil auf bestem und kürzesten Wege zu erlangen ist. Und wenn die Kirche dann noch die Apostolische Sukzession verliert (was wir heut noch für unmöglich halten), was machen wir dann?
Aber gut -, da Du dir die Mühe gemacht hast, mir 4 Vorschläge zu unterbreiten will ich auch zu diesen Stellung nehemen:
Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
1. Du gehst in den Diskurs mit dem Pfarrer Deiner Gemeinde und machst ihm klar, wie wichtig Dir die rubrikengetreue Feier des novus ordo ist.
habe ich schon – in den 90-er Jahren (im Priesterseminar, wo Schorschi Rektor war) und vor 10 Jahren bei unserem Gemeindepfarrer. Schorschi habe ich damals mit meinen Frage so in Verlegenheit gebracht, dass er ziemlich beleidigt war (weil offensichtlich keiner vor mir auf solche Fragen gekommen ist) und mein jetziger Gemeindepfarrer hat mich zwar zum Gespräch eingeladen, aber nach 20 min. wieder verärgert ausgeladen, weil ich ihm nachweisen konnte, dass er die Ministranten zu Handkommunion zwingt und dass er sich nicht an das Messbuch hält - das ist nicht nur hier bei mir so, das ist überall so.

Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
2. Du suchst Dir in Deiner Gemeinde Gleichgesinnte und bildest einen Arbeitskreis, der sich darum kümmert, daß der novus ordo rubrikengetreu gefeiert wird.
in den letzten 40 Jahren habe ich in 4 deutschen Bistümer gelebt – es gibt keine Gleichgesinnten für mich :breitgrins: (das empfinde ich nicht als traurig, das ist Tatsache). Nicht mal die Traditionalisten FSSP/FSSPX können manche meiner Kritiken nachvollziehen, da sie die Kirche noch nie so erlebt haben, wie ich sie erlebt habe (nach V2, wohlgemerkt) und wie sie sein sollte. Wie soll ich unter diesen Umständen jemandem klar machen, worum es eigentlich geht? :) Der einzige, der mich vielleicht verstanden hätte, wäre Bischof Dyba gewesen, aber er ist nicht mehr da. Ich bin mir sicher, auch Du verstehst was und wie ish es meine, aber Du bist nicht der, der die Macht hat alles wieder zurechtzubiegen.

Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
3. Du suchst Dir in der Nähe eine Gemeinde der FSSP, die den vetus ordo feiert und vermeidest damit liturgische Experimente, die Dir anstößig erscheinen.
4. Du suchst Dir in der Nähe eine Gemeinde der FSSPX, mit derselben Folge wie bei Nummer 3.
zu einer Kirche der FSSP habe ich 2 km und zu einer mittelgroßen Kapelle der FSSPX 6 km. Bei den Traditionalisten Zuflucht zu finden ist nur ein Ausweichmanöver für den Einzelnen, damit aber sind die Probleme der Kirche nicht vom Tisch. Ich habe absichtlich den Can. 813. § 1&2. aus dem CIC von 1917 zitiert, um zu verdeutlichen um was es eigentlich geht – die Kirche hat 1917 Jahre gebraucht, um einen solchen Canon zu formulieren und dann 50 Jahre später (mit V2) eine Wende eingeleitet, die alles nach und nach – innerhalb von weiteren 50 Jahren – ändert! Und auch wen ich nicht der Überzeugung bin (wie die FSSPX), dass das V2 für die Misere in der Kirche verantwortlich ist, gibt die Entwicklung der Kirche in den letzten 50 Jahren der FSSPX doch recht! Soll uns das jetzt ärgern oder freuen?

Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
Meines Erachtens muß man als gläubiger Katholik aufpassen, daß man durch all die Dinge, die in dieser Welt ungut laufen, nicht zu einem Kritikastertum verführt wird. :auweia: :auweia: :auweia:
das sehe ich auch so, aber wenn die jetzige Entwicklung der Kirche nicht korrigiert wird, dann wird es nicht besser - eher schlechter.

Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
Die Schöpfung ist gut, sie war schon immer gut und sie wird es auch in Zukunft sein!
Dein christlicher Optimismus tröstet, aber … es tut mir leid, wenn ich das so sage… die Hoffnung dahinter fehlt, oder ich spüre sie nicht.

Peduli
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Re: Neuevangelisierung / Mission

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 08:53
Peduli, es ist sehr nett von Dir, dass Du um mein Heil besorgst bist, aber hier geht es nicht um mich, sondern um alle Menschen und um die Kirche, durch diese sie das Heil finden (sollen). Wenn diese Kirche nicht mehr das ist, was sie sein soll, dann gibt es nichts anderes in dieser Welt, wodurch das Heil auf bestem und kürzesten Wege zu erlangen ist. Und wenn die Kirche dann noch die Apostolische Sukzession verliert (was wir heut noch für unmöglich halten), was machen wir dann?
Da muß ich dann doch mal etwas korrigierend eingreifen. :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:
Jemand Anderes als ich sorgt sich um Dein Heil; allerdings gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, daß dies derselbe ist, der sich auch um mein Heil kümmert! :huhu: :huhu: :huhu:
nomads hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 08:53
Aber gut -, da Du dir die Mühe gemacht hast, mir 4 Vorschläge zu unterbreiten will ich auch zu diesen Stellung nehemen:
Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
1. Du gehst in den Diskurs mit dem Pfarrer Deiner Gemeinde und machst ihm klar, wie wichtig Dir die rubrikengetreue Feier des novus ordo ist.
habe ich schon – in den 90-er Jahren (im Priesterseminar, wo Schorschi Rektor war) und vor 10 Jahren bei unserem Gemeindepfarrer. Schorschi habe ich damals mit meinen Frage so in Verlegenheit gebracht, dass er ziemlich beleidigt war (weil offensichtlich keiner vor mir auf solche Fragen gekommen ist) und mein jetziger Gemeindepfarrer hat mich zwar zum Gespräch eingeladen, aber nach 20 min. wieder verärgert ausgeladen, weil ich ihm nachweisen konnte, dass er die Ministranten zu Handkommunion zwingt und dass er sich nicht an das Messbuch hält - das ist nicht nur hier bei mir so, das ist überall so.
Vor Kurzem wurden hier im Forum Ausführungen zu Rigoristen und Laxisten gemacht. Diese Ausführungen können als Leitplanken betrachtet werden, zwischen denen man sich zu bewegen hat, wenn man katholisch bleiben möchte.
Probleme gibt es bei (und mit) Katholiken immer, wenn man Katholiken belehren will! :emil: :emil: :emil:
Insbesondere dann, wenn Selbige bereits ausgebildete Katholiken sind. Es kann nämlich der Fall eintreten, daß Ausbildung in Einbildung umschlägt. :auweia: :auweia: :auweia:
Und was macht man in solchen Fällen? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Man sucht sich solche, bei denen dieser Fall nicht der Fall ist .................
nomads hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 08:53
in den letzten 40 Jahren habe ich in 4 deutschen Bistümer gelebt – es gibt keine Gleichgesinnten für mich :breitgrins: (das empfinde ich nicht als traurig, das ist Tatsache).
In der Jugendarbeit, die mittlerweile Jahrzehnte her ist, hatten wir ein 11. Gebot:
Du sollst nicht von Dir auf Andere schließen!

Aber das gilt offensichtlich nur hier im Rheinland und/oder für rheinische Katholiken! :narr: :narr: :narr:

nomads hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 08:53
Nicht mal die Traditionalisten FSSP/FSSPX können manche meiner Kritiken nachvollziehen, da sie die Kirche noch nie so erlebt haben, wie ich sie erlebt habe (nach V2, wohlgemerkt) und wie sie sein sollte. Wie soll ich unter diesen Umständen jemandem klar machen, worum es eigentlich geht? :) Der einzige, der mich vielleicht verstanden hätte, wäre Bischof Dyba gewesen, aber er ist nicht mehr da. Ich bin mir sicher, auch Du verstehst was und wie ish es meine, aber Du bist nicht der, der die Macht hat alles wieder zurechtzubiegen.
Angesichts Deiner teilweise juristischen Argumente erinnere ich an den römischen Rechtsgrundsatz:
Ultra posse nemo obligatur!
nomads hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 08:53
zu einer Kirche der FSSP habe ich 2 km und zu einer mittelgroßen Kapelle der FSSPX 6 km. Bei den Traditionalisten Zuflucht zu finden ist nur ein Ausweichmanöver für den Einzelnen, damit aber sind die Probleme der Kirche nicht vom Tisch. Ich habe absichtlich den Can. 813. § 1&2. aus dem CIC von 1917 zitiert, um zu verdeutlichen um was es eigentlich geht – die Kirche hat 1917 Jahre gebraucht, um einen solchen Canon zu formulieren und dann 40 Jahre später (mit V2) eine Wende eingeleitet, die alles nach und nach – innerhalb von weiteren 40 Jahren – ändert! Und auch wen ich nicht der Überzeugung bin (wie die FSSPX), dass das V2 für die Misere in der Kirche verantwortlich ist, gibt die Entwicklung der Kirche in den letzten 50 Jahren der FSSPX doch recht! Soll uns das jetzt ärgern oder freuen?
Wie soll man sich über eine Misere freuen? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
Aber soll man sich über eine Misere ärgern? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:

Du siehst, eine solche Frage kann ich nur zurückgeben und auf Grundsätzliches verweisen:
Prüfet alles und das Gute behaltet!

Und das auch dann, wenn man als Fundamentalist geziehen wird ..............
nomads hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 08:53
Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
Meines Erachtens muß man als gläubiger Katholik aufpassen, daß man durch all die Dinge, die in dieser Welt ungut laufen, nicht zu einem Kritikastertum verführt wird. :auweia: :auweia: :auweia:
das sehe ich auch so, aber wenn die jetzige Entwicklung der Kirche nicht korrigiert wird, dann wird es nicht besser - eher schlechter.
Da hilft die Ekklesiologie des Hl. Augustinus weiter:
Tolle lege!
nomads hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 08:53
Peduli hat geschrieben:
Freitag 3. April 2026, 07:04
Die Schöpfung ist gut, sie war schon immer gut und sie wird es auch in Zukunft sein!
Dein christlicher Optimismus tröstet, aber … es tut mir leid, wenn ich das so sage… die Hoffnung dahinter fehlt, oder ich spüre sie nicht.
Zyniker sagen an dieser Stelle: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Der Katholik jedoch hält an der Hoffnung fest, sie ist immerhin eine der drei theologischen Tugenden.

Und selbst der pagane Philosoph Sloterdijk kritisiert die zynische Vernunft: hier!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

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