Mißbrauchsanschuldigungen

Fragen, Antworten, Nachrichten.
Peduli
Beiträge: 3057
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Peduli »

Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

nomads
Beiträge: 164
Registriert: Mittwoch 5. November 2025, 00:23
Wohnort: Buxtehude

Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von nomads »

Knechtsgestalt hat geschrieben:
Montag 6. Mai 2024, 18:03
Ich kann mich noch gut erinnern, wie das Bistum Regensburg, speziell dessen damaliger Pressesprecher Clemens Neck und dessen damaliger Generalvikar Michael Fuchs nach dem Hochkochen des Themas in der Presse herumgetönt haben, Herr Linder sei “unabhängig und vertrauenswürdig”.
So vertrauenswürdig wie sie selbst, das meinten sie wohl.
Diese Kirchenfunktionäre sorgen selbst für deren Niedergang.
wessen Niedergang? Der Kirche?
Ja, das stimmt. Vor allem aber sorgen die Verbrecher (egal ob hetero oder schwul!) für den Niedergang, aber die kritisierst Du nicht. Wieso nicht?

Es gibt Katholiken und es gibt „Katholiken“: Die Einen beklagen die Missbrauchsskandale und verurteilen (verbal) die Verbrecher und das Verbrechen.
Die Anderen unterstellen den Kirchenfunktionären Vertuschung, um nicht die Verbrecher zu richten, weil Jesus sagte: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ –, damit kommen sie sich weise und gescheit vor, und glauben anderen vormachen zu können, wie sie treu nach dem Evangelium leben. Dass sie damit Bischöfe und Kardinäle richten, ja sogar den Papst und das eigentliche Verbrechen vertuschen, merken sie irgendwie nicht.

Knechtsgestalt
Beiträge: 38
Registriert: Samstag 1. Juli 2023, 19:32

Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Knechtsgestalt »

nomads hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 14:59
Knechtsgestalt hat geschrieben:
Montag 6. Mai 2024, 18:03
Ich kann mich noch gut erinnern, wie das Bistum Regensburg, speziell dessen damaliger Pressesprecher Clemens Neck und dessen damaliger Generalvikar Michael Fuchs nach dem Hochkochen des Themas in der Presse herumgetönt haben, Herr Linder sei “unabhängig und vertrauenswürdig”.
So vertrauenswürdig wie sie selbst, das meinten sie wohl.
Diese Kirchenfunktionäre sorgen selbst für deren Niedergang.
wessen Niedergang? Der Kirche?
Ja, das stimmt. Vor allem aber sorgen die Verbrecher (egal ob hetero oder schwul!) für den Niedergang, aber die kritisierst Du nicht. Wieso nicht?

Sie sollten meine Beiträge nicht so selektiv lesen.
Selbstverständlich verurteile ich Missbrauchstäter aber natürlich auch deren Vorgesetzte und die Vertuscher.
In der Kirche geht es nur noch um 2 Dinge: Missbrauch und Geld.
Beim Geld ist die Frage "Wie kann man den Gläubigen mehr abpressen?" und beim Missbrauch ist die Frage "Wie kann man noch effektiver vertuschen?".

nomads
Beiträge: 164
Registriert: Mittwoch 5. November 2025, 00:23
Wohnort: Buxtehude

Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von nomads »

Knechtsgestalt hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 16:02
Sie sollten meine Beiträge nicht so selektiv lesen.
dann schreiben Sie diese so, dass ich sie nicht selektiv lesen kann! :breitgrins:

Knechtsgestalt hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 16:02
Selbstverständlich verurteile ich Missbrauchstäter ...
wo, in welchem Ihrer Beiträge? - zitieren Sie sich!

Knechtsgestalt hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 16:02
aber natürlich auch deren Vorgesetzte und die Vertuscher.
Noch mal zu den „Einzelfällen“ vom Kardinal Müller, die Sie im Thema „Neuevangelisierung / Mission“ erwähnt haben:
Es gibt in Deutschland über 11000 katholische Priester - Ihre Beiträge klingen so, als ob pauschal alle bereits Täter wären. Die Missbrauchsfälle werden aber nur bekannt, wenn sich der Täter selber anzeigt oder vom Opfer angezeigt wird.
Wenn der Kardinal (oder jeder andere Ortsordinarius) als Beichtvater zu den Missbrauchsfällen geschwiegen hat, dann vielleicht nur deshalb, weil der Täter seine Taten in der Beichte bekannte. So wäre also jeder Hinweis von ihm (vom Beichtvater) – auch nur der kleinste (auch selbst die Berufung auf das Beichtgeheimnis) - bereits Verletzung des Beichtgeheimnisses. Die einzige Möglichkeit, die der Beichtvater hat, ist dem beichtenden Täter die Absolution zu verweigern und zu schweigen.
Hätte der Kardinal (oder jeder andere Ortsordinarius) in den Missbrauchsfällen das Beichtgeheimnis verletzt, hätte die selbe Jagdmeute (und Sie auch!) den Rücktritt des Kardinals (des Beichtvaters), wegen Verletzung des Beichtgeheimnisses gefordert.
Woher wollen Sie also von anderen Missbrauchsfällen wissen?

Knechtsgestalt
Beiträge: 38
Registriert: Samstag 1. Juli 2023, 19:32

Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Knechtsgestalt »

nomads hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 16:18
Knechtsgestalt hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 16:02
Sie sollten meine Beiträge nicht so selektiv lesen.
dann schreiben Sie diese so, dass ich sie nicht selektiv lesen kann! :breitgrins:

Knechtsgestalt hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 16:02
Selbstverständlich verurteile ich Missbrauchstäter ...
wo, in welchem Ihrer Beiträge? - zitieren Sie sich!

Knechtsgestalt hat geschrieben:
Sonntag 11. Januar 2026, 16:02
aber natürlich auch deren Vorgesetzte und die Vertuscher.
Noch mal zu den „Einzelfällen“ vom Kardinal Müller, die Sie im Thema „Neuevangelisierung / Mission“ erwähnt haben:
Es gibt in Deutschland über 11000 katholische Priester - Ihre Beiträge klingen so, als ob pauschal alle bereits Täter wären. Die Missbrauchsfälle werden aber nur bekannt, wenn sich der Täter selber anzeigt oder vom Opfer angezeigt wird.
Wenn der Kardinal (oder jeder andere Ortsordinarius) als Beichtvater zu den Missbrauchsfällen geschwiegen hat, dann vielleicht nur deshalb, weil der Täter seine Taten in der Beichte bekannte. So wäre also jeder Hinweis von ihm (vom Beichtvater) – auch nur der kleinste (auch selbst die Berufung auf das Beichtgeheimnis) - bereits Verletzung des Beichtgeheimnisses. Die einzige Möglichkeit, die der Beichtvater hat, ist dem beichtenden Täter die Absolution zu verweigern und zu schweigen.
Hätte der Kardinal (oder jeder andere Ortsordinarius) in den Missbrauchsfällen das Beichtgeheimnis verletzt, hätte die selbe Jagdmeute (und Sie auch!) den Rücktritt des Kardinals (des Beichtvaters), wegen Verletzung des Beichtgeheimnisses gefordert.
Woher wollen Sie also von anderen Missbrauchsfällen wissen?
Bereits die Ohrenbeichte mit einem Kind ist schwerster Missbrauch.
Das gehört verboten.
In der Kirche geht es nur noch um 2 Dinge: Missbrauch und Geld.
Beim Geld ist die Frage "Wie kann man den Gläubigen mehr abpressen?" und beim Missbrauch ist die Frage "Wie kann man noch effektiver vertuschen?".

nomads
Beiträge: 164
Registriert: Mittwoch 5. November 2025, 00:23
Wohnort: Buxtehude

Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von nomads »

Ich schrieb nichts von Beichte der Kinder, sondern der Täter, Du Rechtsverdreher - also beantworte meine Fragen oder geh Joggen, das bringt mehr!

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema