Hallo Forengemeinde,
ich habe durch die Suchfunktion leider keine klärende Antwort erhalten und erhoffe mir jetzt eine Hilfe von Euch.
Folgende Situation:
Ich bin katholisch und meine Partnerin ist evangelisch. Meiner zukünftige Frau war bereits einmal standesamtlich verheiratet und ist schon seit langem auch wieder rechtsgültig geschieden. Unser Pfarrer meinte, dass dies kein Problem sein dürfte da sie ja als Protestantin nicht das Sakrament der Ehe kennt und dies im Katholischen ja dann noch spenden kann.
Vor ein paar Monaten haben wir uns entschlossen zu heiraten und wollten auch gemeinsam katholisch heiraten. Jetzt habe ich vor zwei Tagen durch das Pfarramt erfahren, dass wir keine "Traufreigabe" von unserer Erzdiözese erhalten werden. Begründung sei, dass es ein Ehehinderniss gibt.
Dadurch dass sie standesamtlich verheiratet sei und evangelisch ist und somit die Sakramentsspendung nicht kennt, wäre das so als ob sie es sich gespendet hat, wenn sie katholisch gewesen wäre.
Wir stehen nun etwas mit enttäuschten Köpfen da, insbesondere da wir auch bereits alles für die Trauung organisiert hatten
Kann mir jemand helfen, was jetzt zu tun ist, bzw wie man vielleicht den Trautermin im Oktober doch noch retten kann ?
DANKE