Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Sonntag 27. Oktober 2019, 22:28

Protasius hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 18:38
Die Bischofssynode für die Pan-Amazonas-Region befaßt sich mit Pan-Amazonien ...
Hat der Gott Pan möglicherweise auch etwas damit zu tun?
Nach alldem, was wir erleben, muß ein diesbezügliches Dubium an die Synkretismuskongregation erlaubt sein ...
:tuete:
:blinker:
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
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Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Montag 28. Oktober 2019, 09:14

Lycobates hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 22:28
Hat der Gott Pan möglicherweise auch etwas damit zu tun?
Das ist in der That eine berechtigte Frage.

Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Montag 28. Oktober 2019, 09:20

Juergen hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 09:14
Lycobates hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 22:28
Hat der Gott Pan möglicherweise auch etwas damit zu tun?
Das ist in der That eine berechtigte Frage.

Dann mögen sich die nackenden Amazonas-„Damen“ in acht nehmen. Der kleine Pan ist nämlich ein ganz frecher Draufgänger!
:breitgrins:
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Herr v. Liliencron
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Herr v. Liliencron » Montag 28. Oktober 2019, 10:04

Juergen hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 09:14
Lycobates hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 22:28
Hat der Gott Pan möglicherweise auch etwas damit zu tun?
Das ist in der That eine berechtigte Frage.

Und das, wo es Leute gibt, die schon auf einer Mitra Benedikts XVI. eine Darstellung des Gottes Pan identifizieren wollten.

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Vinzenz Ferrer
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Vinzenz Ferrer » Montag 28. Oktober 2019, 10:28

Lycobates hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 22:28
Protasius hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 18:38
Die Bischofssynode für die Pan-Amazonas-Region befaßt sich mit Pan-Amazonien ...
Hat der Gott Pan möglicherweise auch etwas damit zu tun?
Nach alldem, was wir erleben, muß ein diesbezügliches Dubium an die Synkretismuskongregation erlaubt sein ...
:tuete:
:blinker:
Wie wäre es mit Jackenaufnähern mit „Lieber PANna Cotta als PANtheismus“?
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)

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Benedikt
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Benedikt » Montag 28. Oktober 2019, 10:42

Siard hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 22:22
Auch in Deutschland und Österreich gibt es Indigene – in beiderlei Sinn.
In Deutschland wären das allenfalls die Sorben. In Österreich hingegen gibt es keine Indigene.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Montag 28. Oktober 2019, 10:48

Benedikt hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 10:42
Siard hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 22:22
Auch in Deutschland und Österreich gibt es Indigene – in beiderlei Sinn.
In Deutschland wären das allenfalls die Sorben. In Österreich hingegen gibt es keine Indigene.
Friesen und Dänen (und ggf. die Wenden). In Österreich Kroaten und Slowenen.

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Hanspeter
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Hanspeter » Montag 28. Oktober 2019, 13:08

Wenden = Sorben

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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Montag 28. Oktober 2019, 13:30

Gab es da nicht noch eine andere Sprachinsel? (Nicht die Kaschuben, die gibt es so nicht mehr.)

Hanspeter hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 13:08
Wenden = Sorben
Merci.

PS: Laut Wikipedia ist das "=" nicht völlig unumstritten.

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Benedikt
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Benedikt » Montag 28. Oktober 2019, 14:14

Siard hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 13:30
Gab es da nicht noch eine andere Sprachinsel? (Nicht die Kaschuben, die gibt es so nicht mehr.)

Hanspeter hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 13:08
Wenden = Sorben
Merci.

PS: Laut Wikipedia ist das "=" nicht völlig unumstritten.
Wenden ist die traditionelle Bezeichnung für die westslawischen Völker auf heute deutschem Gebiet. Sämtliches Gebiet östlich der Elbe und auch einige Landstriche westlich davon waren zur 1. Jahrtausendwende durch Slawen besiedelt. Die Sorben sind der letzte Rest, diejenigen, die sich nicht assimilierten. Man sollte sie daher eher als Nachfahren der Wenden bezeichnen. Wir nennen uns ja auch nicht Germanen.
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Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Montag 28. Oktober 2019, 15:07

Winnemöllers Montagskick:
Zeit für Klarheit

Mehr und mehr zeichnet sich ab, wie der Amazonas zum Hebel wird, um in Westeuropa die zölibatäre Lebensform der Priester und so ganz nebenbei die sakramentale Struktur der Kirche in Luft aufzulösen - Der Montagskick von Peter Winnemöller

Rom (kath.net)
Nun ist sie zu Ende diese lausige Amazonassynode. Es war ein populistisches Spektakel rund um die Synodenaula, das seines gleichen sucht. Aus der Aula selbst dringen ja nach der neuen Synodenordnung nur noch gefilterte Informationen, so dass gesteuert werden kann, was der interessierte Zeitgenosse erfährt. Langeweile regiert. So erlangten Holzfiguren einer angeblichen Andengottheit Skandalniveau und Schlagzeilencharakter.

Die Wirklichkeit blieb dahinter fein verschleiert. Sie wird sich womöglich nur in Fußnoten niederschlagen und katholische Kernthemen von „unten“ weiter auflösen.
Gruß
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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Montag 28. Oktober 2019, 16:05

Benedikt hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 14:14
Siard hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 13:30
Gab es da nicht noch eine andere Sprachinsel? (Nicht die Kaschuben, die gibt es so nicht mehr.)

Hanspeter hat geschrieben:
Montag 28. Oktober 2019, 13:08
Wenden = Sorben
Merci.

PS: Laut Wikipedia ist das "=" nicht völlig unumstritten.
Wenden ist die traditionelle Bezeichnung für die westslawischen Völker auf heute deutschem Gebiet. Sämtliches Gebiet östlich der Elbe und auch einige Landstriche westlich davon waren zur 1. Jahrtausendwende durch Slawen besiedelt. Die Sorben sind der letzte Rest, diejenigen, die sich nicht assimilierten. Man sollte sie daher eher als Nachfahren der Wenden bezeichnen. Wir nennen uns ja auch nicht Germanen.
Die Wenden scheinen dies anders zu sehen. Siehe Wikipedia.
Und die Windischen leben nun wirklich nicht auf "heute deutschem Gebiet."

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Bruder Donald
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Dienstag 29. Oktober 2019, 09:59

Brasilianischer Bischof kritisiert vatikanisches Pachamama-Ritual
Bischof Azcona Hermoso hat das Pachamama-Ritual in den vatikanischen Gärten zu Beginn der Amazonas-Synode als „skandalös“ und als „dämonisches Sakrileg“ bezeichnet.
Ich frage mich, ob der Bischof auch bei der Synode mit dabei war. :hmm:
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Benedikt
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Benedikt » Dienstag 29. Oktober 2019, 10:04

Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 29. Oktober 2019, 09:59
Brasilianischer Bischof kritisiert vatikanisches Pachamama-Ritual
Bischof Azcona Hermoso hat das Pachamama-Ritual in den vatikanischen Gärten zu Beginn der Amazonas-Synode als „skandalös“ und als „dämonisches Sakrileg“ bezeichnet.
Ich frage mich, ob der Bischof auch bei der Synode mit dabei war. :hmm:
Nein, er ist emeritiert.
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Ralf
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Dienstag 29. Oktober 2019, 12:49

Sobald in den nächsten zehn, zwanzig Jahren die Kirchensteuereinnahmen massiv wegbrechen, in deutschsprachigen Ländern, wird der Wunsch Verheirateter nach der Weihe eh deutlich zurückgehen.

Dann gibt es die TV-Reihe „Priesteramtskandidat sucht Frau“. Kein Wochenende frei, kaum echtes Privatleben, keine Aufstiegschancen, Gehalt wird im Laufe der Jahre eher weniger.
Alles Klasse um eine Familie zu ernähren.

Ohne den Reichtum der dt. Kirche hätte die Weltkirche zahlreiche Probleme weniger.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Niels
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Niels » Donnerstag 31. Oktober 2019, 10:44

Onkel Zulehner will's nochmal wissen: https://religion.orf.at/stories/2993690/
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Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 31. Oktober 2019, 12:25

Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 29. Oktober 2019, 09:59
Brasilianischer Bischof kritisiert vatikanisches Pachamama-Ritual
Bischof Azcona Hermoso hat das Pachamama-Ritual in den vatikanischen Gärten zu Beginn der Amazonas-Synode als „skandalös“ und als „dämonisches Sakrileg“ bezeichnet.
Ich frage mich, ob der Bischof auch bei der Synode mit dabei war. :hmm:
Ne war er nicht, aber der:
Bischof Kräutler verteidigt Pachamama-Darstellung

Die umstrittenen Pachamama-Darstellungen seien „Ausdrucksform der Indigenen“, die „in unsere Liturgie integriert“ werden könne, so der Amazonas-Bischof Erwin Kräutler. Er plädiert auch für die Weihe verheirateter Männer und Frauen.


Bischof Kräutler, der bei der Amazonas-Synode eine nicht unwesentliche Rolle spielte, sprach sich in Bregenz neuerlich für die Weihe von „personae probatae“ aus, also nicht nur für die Priesterweihe bewährter verheirateter Männer (viri probati), sondern auch für die Weihe von Frauen. Das sei für ihn „eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit“, so Kräutler. Im Interviewgespräch mit der „Tagespost“ bestätigte der Amazonas-Bischof, dass die Weihe von Frauen ein Stolperstein im ökumenischen Dialog mit der Orthodoxie wäre: „Das ist eines der größten Probleme.“

Auf die Situation in Mitteleuropa bezogen meinte er: „Es gibt gut vorbereitete Pastoralassistenten und –assistentinnen, die die Chance bekommen sollten.“


:roll:
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HeGe
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 31. Oktober 2019, 14:00

Nach Zulehner und Kräutler meldet sich nun auch Wunibald Müller zur Synode: http://www.kath.net/news/69593

Jetzt fehlen eigentlich nur noch Küng, Drewermann und Uta Ranke-Heinemann, dann hätten wir die üblichen Verdächtigen durch. :roll:
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Ralf
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Donnerstag 31. Oktober 2019, 17:44

Wo ist WiSiKi wenn man sie braucht? :freude:
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Bruder Donald
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 1. November 2019, 10:17

Ralf hat geschrieben:
Donnerstag 31. Oktober 2019, 17:44
Wo ist WiSiKi wenn man sie braucht?
Das ist ja die Sache: Die braucht eben keiner! :rollamboden:
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Freitag 1. November 2019, 16:25

Ralf hat geschrieben:
Donnerstag 31. Oktober 2019, 17:44
Wo ist WiSiKi wenn man sie braucht? :freude:
Von den WiSiKi Leuten können immer weniger öffentlich auftreten, weil in den Altenpflegeeinrichtungen Personal fehlt, um sie nach Draußen zu begleiten.
Gruß
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Freitag 1. November 2019, 22:20

Juergen hat geschrieben:
Freitag 1. November 2019, 16:25
Ralf hat geschrieben:
Donnerstag 31. Oktober 2019, 17:44
Wo ist WiSiKi wenn man sie braucht? :freude:
Von den WiSiKi Leuten können immer weniger öffentlich auftreten, weil in den Altenpflegeeinrichtungen Personal fehlt, um sie nach Draußen zu begleiten.
Ich dachte immer, das wäre nur einer, dieser Sprecher Weisner oder wie der hieß.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 1. November 2019, 23:02

Nee ... der Einmannbetrieb waren die Tradis. Der Eine meint nur immer, er wäre viele...
:freude: :narr:

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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Samstag 2. November 2019, 08:58

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 1. November 2019, 23:02
Nee ... der Einmannbetrieb waren die Tradis. Der Eine meint nur immer, er wäre viele...
:freude: :narr:
Ja, Christus ist derzeit wahrlich allein – von Papst, Kardinälen u.s.w. verlassen. :pfeif:

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Samstag 2. November 2019, 09:09

Ralf hat geschrieben:
Freitag 1. November 2019, 22:20
Juergen hat geschrieben:
Freitag 1. November 2019, 16:25
Ralf hat geschrieben:
Donnerstag 31. Oktober 2019, 17:44
Wo ist WiSiKi wenn man sie braucht? :freude:
Von den WiSiKi Leuten können immer weniger öffentlich auftreten, weil in den Altenpflegeeinrichtungen Personal fehlt, um sie nach Draußen zu begleiten.
Ich dachte immer, das wäre nur einer, dieser Sprecher Weisner oder wie der hieß.
Ich sehe gerade, es sind mehrere. Davon ist nahezu keiner mehr beruflich aktiv.

http://www.kirchenvolksbewegung.de/?id=293&out=print

Muß schwierig sein, wenn eine Bewegung, die sich als modern versteht, dem Ende entgegenaltert.

Im übrigen sehe ich die mediale Amazonassynode (nicht unbedingt das, was realiter in Rom geschah) auch als letztes Aufbäumen dieser Generation. Mit ihnen wird der "Geist des Konzils" auch verschwinden.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Samstag 2. November 2019, 10:44

Lieber Ralf,

das wäre zu hoffen, aber die Frage ist, ob sie nicht genügend glaubenslose Karrieristen in den Hierarchien etabliert haben, nachdem man gläubige Seminaristen oftmals als "ungeeignet" aussortiert hat.

Ich frage mich, wie lange es dauert, bis die Una Sancta den ersten Prozeß vor einem staatlichen Gericht haben, wie es den Protestanten in der Schweiz und Kanada schon erging, wo Pfarrerinnen kundtaten, nicht an einen "persönlichen" Gott zu glauben, aber darin kein Hinderungsgrund für das Einstreichen der kirchlichen Pfründe sahen. Wenn ich mir den relativistischen Müll den viele Amtsträger von sich geben anschaue, dann sind wir davon nur noch wenige Jahre entfernt.
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Samstag 2. November 2019, 10:49

Möglich. Ich weiß es auch nicht. Nun ist es nicht unsere Aufgabe, die Kirche zu retten. Ich bin überzeugt, daß die Kirche einem tiefen Reinigungsprozess entgegengeht und gleichzeitig, daß Gelassenheit die beste Einstellung dazu ist. Beständig beten, dazu sich selbst zu heiligen versuchen (nein, ich bin kein Pelagianer), also sich von Ihm heiligen lassen. Den Nächsten lieben wie sich selbst. Ebenso versuchen, niemanden zu verurteilen, der vieles anders sieht als man selbst (wohl der schwierigste Part).

Be a saint - what else is there?
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Samstag 2. November 2019, 10:55

Ralf hat geschrieben:
Freitag 1. November 2019, 22:20
Ich dachte immer, das wäre nur einer, dieser Sprecher Weisner oder wie der hieß.
Der stellt sich vor den Spiegel und singt, wo zwei oder drei…

Gruß
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Niels » Donnerstag 7. November 2019, 09:11

"Für mehrere römische Beobachter, die die Statuen in der römischen Kirche aus unmittelbarer Nähe gesehen haben, ist inzwischen klar, dass es fast auszuschließen ist, dass diese von Carabinieri medial präsentierten Statuen die Statuen aus der Kirche Santa Maria di Traspontina sein können.": http://www.kath.net/news/69653

Das war ebenso meine Vermutung, obwohl ich kein "römischer Beobachter" bin. Aber wer den Tiber kennt, wenn er reichlich Wasser führt, weiß: was einmal drin ist, ist weg. Und wo genau wollen die Carabinieri die Götzenbilder überhaupt herausgefischt haben? Ich sagte letzte Woche schon zu einem Freund, dass mir das alles spanisch vorkommt und die irgendwelche Götzenbilder aus dem Archiv geholt haben...
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 7. November 2019, 12:02

Niels hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 09:11
"Für mehrere römische Beobachter, die die Statuen in der römischen Kirche aus unmittelbarer Nähe gesehen haben, ist inzwischen klar, dass es fast auszuschließen ist, dass diese von Carabinieri medial präsentierten Statuen die Statuen aus der Kirche Santa Maria di Traspontina sein können.": http://www.kath.net/news/69653

Das war ebenso meine Vermutung, obwohl ich kein "römischer Beobachter" bin. Aber wer den Tiber kennt, wenn er reichlich Wasser führt, weiß: was einmal drin ist, ist weg. Und wo genau wollen die Carabinieri die Götzenbilder überhaupt herausgefischt haben? Ich sagte letzte Woche schon zu einem Freund, dass mir das alles spanisch vorkommt und die irgendwelche Götzenbilder aus dem Archiv geholt haben...
Sehr interessant.

Die Polizei päsentiert zwei große und eine kleine Statue:


Im Tiberwerfvideo scheinen alle Statuen gleich groß zu sein


Leider sind in dem Video wegen der Dunkelheit die Figuren nicht im Detail zu erkennen. Mir scheint allerdings, das möglicherweise die Nasen der Figuren etwas anders aussehen. Das kann aber auch am Aufnahmewinkel u.ä. liegen.
:detektiv:

Zuletzt geändert von Juergen am Donnerstag 7. November 2019, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 7. November 2019, 12:07

Niels hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 09:11
Ich sagte letzte Woche schon zu einem Freund, dass mir das alles spanisch vorkommt und die irgendwelche Götzenbilder aus dem Archiv geholt haben...
Archiv? Privatkapelle? Wer weiß das schon... :unbeteiligttu:
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Donnerstag 7. November 2019, 12:39

Von diesen Figuren wird es in jedem einzelnen Land im Amazonasgebiet etwa so viele geben wie Lourdesmadonnen in Frankreich. Von daher wird man es kaum definitiv sagen können ...
Ist das relevant?

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