Was tun gegen den Klimaschwindel?

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TeDeum
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von TeDeum » Montag 24. Juni 2019, 06:43

Ich setze persönlich große Hoffnungen in die Fusionsenergie, aber bis ITER mal fertig ist, werden noch ein paar Jahre vergehen ...

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 24. Juni 2019, 07:09

Edi hat geschrieben:
Sonntag 23. Juni 2019, 14:13
Das Speicherproblem ist, wie du sagst, nicht gelöst und aus der derzeitigen Sicht hat man auch keine Lösung. Man kann lokal da und dort noch Pumpspeicherkraftwerke ausbauen https://www.enbw.com/unternehmen/konzer ... k-forbach/, aber das ist auch nur ein Tropfen auf einen heißen Stein im Verhältnis zu dem, was gebraucht würde. Bei einem Ausbau der Windkraft, die ja auch nachts Strom erzeugen kann, müsste man schon sehr, sehr viele Windturbinen bauen am oder auch im Meer und auch anderswo, wo der Wind des öfteren weht und den Strom dann auch dort hinleiten können, wo er gebraucht wird und was macht man dann, wenn zuviel Strom erzeugt wird. Den ins Ausland verschenken wie zum Teil bisher? Das alles wäre dann auch nicht rentabel und zudem: wer will denn überall Windkraftanlagen stehen sehen.
Mich treibt weniger der Gedanke um, was mit zuviel Strom geschieht als was bei Windstille gemacht werden soll. Selbst am Meer weht der Wind zwar öfter, aber auch nicht immer mit der gleichen Stärke und was ist, wenn es (fast) windstill ist?
Irgendwo muß der Strom ja herkommen und wenn alle dem "guten" deutschen Beispiel folgen würden und ihre Atom- und Kohlekraftwerke abschalten, dann gibt es ein Problem. Dieses Problem wird künftig auch nicht kleiner werden, weil die Verbrennungsmotoren durch Elektroantrieb ersetzt werden sollen. Führt der "Klimanwandel" tatsächlich auch zu steigenden Temperaturen, werden auch mehr und mehr Haushalte, Büros usw. auf Klimaanlagen setzen, wahren Stromfressern. Schon allein diese beiden Änderungen der Lebensgewohnheiten führen zu einem erheblich steigenden Stromverbrauch in jedem Haushalt, der auch nicht dadurch geringer wird, daß man nicht mehr nach Mallorca fliegen muß, weil Mittelmeerklima jetzt auch in D. herrscht... :breitgrins:

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Montag 24. Juni 2019, 10:20

Caviteño hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 07:09
Mich treibt weniger der Gedanke um, was mit zuviel Strom geschieht als was bei Windstille gemacht werden soll…
Ein (längerer) Blackout wäre fatal. Oben wurde schon die Aluminiumindustrie genannt, doch es gibt eine ganze Reihe von industriellen Zweigen, die zwingend rund um die Uhr mit Strom versorgt werden müssen, weil man bestimmte Arbeiten nicht so einfach unterbrechen kann. Man denke an Hochöfen, Kalkwerke, chemische Prozesse usw.
All diese Prozesse gehören auch zur Grundlast, die man nicht einfach durch Zukunftsphantasien auf Null runterdenken kann.
Gruß
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Niels
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Montag 24. Juni 2019, 21:04

Onkel Ulfi rollt bereitwillig den roten, falsch, grünen Teppich für die vermeintlich neuen regierigen Herrschaften aus: posting.php?f=6&mode=reply&t=10574&sid= ... 49b73bac7c
:anton:
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Dienstag 25. Juni 2019, 09:06

Alles Schwätzer: Der CSU-Söder hat nun geäussert, man müsse schon bis 2030 die Kohlekraftwerke abschalten, statt erst bis 2038 wie beschlossen. Konkret werden diese Politikertypen nie und damit meine ich, daß sie die Alternativen benennen und das können aus jetziger Sicht ja nur Gaskraftwerke sein. Wo sollen die gebaut werden und von wem und mit welcher Leistung, aber auch diese Kraftwerke setzen CO2 frei, wenn auch weniger. Die anderen Parteien nennen auch keine konkreten Vorschläge, zumal deren Hausfrauengerede wie das von Frau Bierbock, (beinah hätte ich Bockbier geschrieben) ohnehin zeigt, daß sie keinerlei Ahnung haben, wenn sie meinen, der Stromspeicher sei das Stromnetz.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 26. Juni 2019, 13:47

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Mittwoch 26. Juni 2019, 17:53

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt » Mittwoch 26. Juni 2019, 18:29

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 17:53
https://www.bayernkurier.de/inland/3817 ... wPSYc3J0Qs
Was für eine Schmierpostille.
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Lupus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Lupus » Donnerstag 27. Juni 2019, 09:11

Worin ist die Deklassifizierung zur "Schmier.." begründet?
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Hanspeter
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hanspeter » Donnerstag 27. Juni 2019, 10:03

Würde mich auch interessieren.

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Dienstag 2. Juli 2019, 21:42

Nachbarn mussten helfen
Zeitweise zu wenig Strom im deutschen Netz

Im Stromnetz müssen sich Erzeugung und Verbrauch die Waage halten. Dieses Gleichgewicht war an drei Juni-Tagen erheblich gestört. Ein sogenannter Blackout hat aber nicht gedroht.

«Es bestand keine Gefahr für die sichere Stromversorgung in Deutschland», teilte ein Behördensprecher in Bonn mit.

Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betonte: «Die Netz- und Versorgungssicherheit ist und war gewährleistet.»

Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Tennet, 50Herz und TransnetBW teilten mit: «Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden.»

Neben Lieferungen aus dem Ausland sei zusätzlicher Strom an der Börse beschafft worden.

Auch auf Angebote von Unternehmen, ihren Stromverbrauch gegen Bezahlung abzuschalten, habe man zurückgegriffen,…

Die Kosten für die Notmaßnahmen landen über die Netzentgelte bei den Stromkunden.

Alles im grünen Bereich… wir schaffen das.
Gruß
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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 5. Juli 2019, 19:08

WDR
Klimanotstand: Konsequenzen auch für Soester Allerheiligenkirmes?

CDU-Abgeordnete forderten, sich über die Folgen eines solchen Beschlusses klar zu sein: was ist mit der für Soest bedeutsamen Allerheiligenkirmes? "Das ist ein klimaunfreundliches Ereignis!" Die SPD schlug vor, dass Feuerwerk zur Kirmes zu streichen. Die Grünen stellten sogar die Frage in den Raum: "Müssen wir die Kirmes auch mal ausfallen lassen?"

:roll:
Gruß
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 8. Juli 2019, 21:04

Nicht nur die Bürgerinitiativen kämpfen inzwischen gegen die Windkrafträder - das OLG Schleswig-Holstein hat eine Klage an das LG Itzehoe zurückverwiesen. Der Kläger behauptete, "aufgrund des Infraschalls der Anlagen unter anderem an Schlafstörungen, Schwindel, Übelkeit und auch Durchfällen" zu leiden. Außerdem beklagte er Schattenwurf, Eiswurf und elektromagnetische Strahlung.
Interessant ist die Begründung des OLG:
Doch die OLG-Richter erkannten erhebliche Verfahrensmängel und kritisierten, dass die Position des Klägers ungenügend gewürdigt worden sei. Die gesamten Immissionsbelastungen hätten tatrichterlich festgestellt werden müssen, auch wenn diese einzeln betrachtet jeweils unter den Grenzwerten lägen. Der Störer (Betreiber) müsse beweisen, dass die Beeinträchtigung unwesentlich sei. Auch bilde die übliche (von den Unternehmen selbst hochgerechnete) Prognoseformel für Windradgeräusche die Realität nur ungenügend ab. Es bestehe die Notwendigkeit, die Belastung des Grundstücks mit Infraschall festzustellen. Der hinzugezogene Gutachter habe unzureichend gemessen und stehe in „gewisser wirtschaftlicher Abhängigkeit“ von Aufträgen der Windkraftbranche.
(Hervorhebung von mir)

Gesundheitsrisiko: Aufstand gegen die Windkraft

Die Umwelt-NGOs sehen naturgemäß keine Gefährdung durch Windräder, sie fordern sogar ihren "entfesselten" Ausbau. Klar, sollte sich tatsächlich herausstellen, daß Windräder gesundheitliche Schäden verursachen (können), stellt sich die Frage, woher der Strom kommen soll. "Erneuerbare" Quellen sind dann nicht mehr ausreichend - also doch Atomkraft, um das CO²-Ziel zu erreichen? :D

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holzi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von holzi » Dienstag 9. Juli 2019, 08:50

Das erinnert mich an den Typen, der vom WLAN-Accesspoint schon krank wurde. Bevor das Ding überhaupt eingeschaltet war. :aergerlich:
Und an den Bauern, der hier in meiner Gegend zuerst gegen das Windrad in seiner Nähe war. Mittlerweile gibt er zu, dass es ihn überhaupt nicht mehr stört. Im Gegenteil findet er es inzwischen sehr praktisch, als großen Windrichtungsanzeiger.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 9. Juli 2019, 18:38

Der Unterschied ist allerdings, daß hier ein Oberlandesgericht festgestellt hat, daß die Einwendungen des Klägers nicht so einfach "vom Tisch gewischt" werden können, wie das bisher der Fall war/ist. Ein wenig mehr Sorgfalt bei der Sachverhaltsermittlung durch das zuständige Gericht ist mE schon wünschenswert.
Interessant mE auch, daß das Urteil in S.-H. gesprochen wurde. Gerade dieses Bundesland wurde ja durch viele Windparks "bereichert".

Aber ganz davon abgesehen, ob die Windräder nun wirklich gesundheitsschädlich sind oder nicht - eine Verschandelung der Landschaft sind sie mE in jedem Fall.

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Dienstag 9. Juli 2019, 19:14

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 18:38
Aber ganz davon abgesehen, ob die Windräder nun wirklich gesundheitsschädlich sind oder nicht - eine Verschandelung der Landschaft sind sie mE in jedem Fall.
Die mögliche Gesundheitsschädlichkeit wird vom Abstand zum Wohngebiet abhängen. Was die Verschandelung der Landschaft angeht, das sehe ich nur, wenn ganze Windparks mit vielleicht mehr als zwanzig, dreißig Windrädern da stehen. Bei wenigen einzelnen oder mehreren finde ich das noch akzeptabel.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Dienstag 9. Juli 2019, 19:22

Edi hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 19:14
Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 18:38
Aber ganz davon abgesehen, ob die Windräder nun wirklich gesundheitsschädlich sind oder nicht - eine Verschandelung der Landschaft sind sie mE in jedem Fall.
Die mögliche Gesundheitsschädlichkeit wird vom Abstand zum Wohngebiet abhängen. Was die Verschandelung der Landschaft angeht, das sehe ich nur, wenn ganze Windparks mit vielleicht mehr als zwanzig, dreißig Windrädern da stehen. Bei wenigen einzelnen oder mehreren finde ich das noch akzeptabel.
Um den Bedarf an Energie zu decken, reichen einzelne Windräder nicht aus. Da sieht es dann irgendwann überall so aus, wie bei uns hier in der Gegend.
Beispiel Lichtenau – Der Kirchtum im Bild gehört zur Kirche St. Kilian
Bild
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Krei ... -abgelehnt

Gruß
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 9. Juli 2019, 20:07

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 19:22
Edi hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 19:14
Die mögliche Gesundheitsschädlichkeit wird vom Abstand zum Wohngebiet abhängen. Was die Verschandelung der Landschaft angeht, das sehe ich nur, wenn ganze Windparks mit vielleicht mehr als zwanzig, dreißig Windrädern da stehen. Bei wenigen einzelnen oder mehreren finde ich das noch akzeptabel.
Um den Bedarf an Energie zu decken, reichen einzelne Windräder nicht aus. Da sieht es dann irgendwann überall so aus, wie bei uns hier in der Gegend.
Beispiel Lichtenau – Der Kirchtum im Bild gehört zur Kirche St. Kilian
Das dürften noch die kleineren Windräder sein. Lt. wiki hat der Kirchturm eine Höhe von 43 m, vielleicht erreichen die Windräder 100 m Gesamthöhe. Die heutigen Exemplare bringen es auf eine Nabenhöhe von 178 m und eine Gesamthöhe von knapp 250 m.

Ob man auch Einzelwindräder von dieser Dimension noch akzeptabel finden kann, wird sicherlich vom Geschmack des Einzelnen abhängen. Mich würden jedenfalls solche Ausblicke gewaltig stören:

https://www.sonnewindwaerme.de/windener ... -stuttgart

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... ad100.html

https://www.deutschlandfunkkultur.de/mu ... _id=425459

@ Jürgen:
Ich war heute in Warburg und auf der Fahrt dorthin ist mir ein solcher Windpark auch aufgefallen Auf der einen Seite der Windpark mit ca. 15 - 20 Anlagen, auf der anderen Seite ein weiter, ungestörter Blick in die Ebene.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Dienstag 9. Juli 2019, 20:35

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 19:22
Edi hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 19:14
Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 18:38
Aber ganz davon abgesehen, ob die Windräder nun wirklich gesundheitsschädlich sind oder nicht - eine Verschandelung der Landschaft sind sie mE in jedem Fall.
Die mögliche Gesundheitsschädlichkeit wird vom Abstand zum Wohngebiet abhängen. Was die Verschandelung der Landschaft angeht, das sehe ich nur, wenn ganze Windparks mit vielleicht mehr als zwanzig, dreißig Windrädern da stehen. Bei wenigen einzelnen oder mehreren finde ich das noch akzeptabel.
Um den Bedarf an Energie zu decken, reichen einzelne Windräder nicht aus. Da sieht es dann irgendwann überall so aus, wie bei uns hier in der Gegend.
Beispiel Lichtenau – Der Kirchtum im Bild gehört zur Kirche St. Kilian
Bild
Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Krei ... -abgelehnt

Da gebe ich dir recht, schön ist das nicht. Bei uns in der Nähe von Besenfeld sind 14 Windräder, aber die sind mitten im Wald und das geht noch, was das Landschaftsbild angeht. https://scontent-atl3-1.cdninstagram.co ... tagram.com
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 9. Juli 2019, 21:01

Edi hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 20:35
Da gebe ich dir recht, schön ist das nicht. Bei uns in der Nähe von Besenfeld sind 14 Windräder, aber die sind mitten im Wald und das geht noch, was das Landschaftsbild angeht. https://scontent-atl3-1.cdninstagram.co ... tagram.com
Das Landschaftsbild mag das aushalten - aber was ist mit dem Wald? Bäume abholzen um Platz für Windräder und Zufahrtswege zu haben - das kann ja wohl kaum der Sinn sein, wenn man CO² als Problem ansieht, oder? Die Auswirkungen auf Vögel und Insekten sind auch nicht zu vernachlässigen.

Es zeigt sich halt immer deutlicher, daß die Windkraft auch nicht der Stein der Weisen ist, wenn es um die Energieerzeugung geht.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Dienstag 9. Juli 2019, 21:32

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 21:01
Edi hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 20:35
Da gebe ich dir recht, schön ist das nicht. Bei uns in der Nähe von Besenfeld sind 14 Windräder, aber die sind mitten im Wald und das geht noch, was das Landschaftsbild angeht. https://scontent-atl3-1.cdninstagram.co ... tagram.com
Das Landschaftsbild mag das aushalten - aber was ist mit dem Wald? Bäume abholzen um Platz für Windräder und Zufahrtswege zu haben - das kann ja wohl kaum der Sinn sein, wenn man CO² als Problem ansieht, oder? Die Auswirkungen auf Vögel und Insekten sind auch nicht zu vernachlässigen.

Es zeigt sich halt immer deutlicher, daß die Windkraft auch nicht der Stein der Weisen ist, wenn es um die Energieerzeugung geht.
Ja, das ist so. Jede Technologie hat Nachteile auf irgendeine Art. Die Elektroautos mit Lithiumbatterien z.B. auch.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von HeGe » Dienstag 16. Juli 2019, 14:59

Klimahysterie pur - Keine Kinder mehr!

Ich hoffe, niemand kommt auf die Idee ihr zu erklären, dass jeder Mensch alleine durch seine Existenz und sein Atmen das Klima beeinflusst... :ikb_death:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 17. Juli 2019, 07:03

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 14:59
Klimahysterie pur - Keine Kinder mehr!

Ich hoffe, niemand kommt auf die Idee ihr zu erklären, dass jeder Mensch alleine durch seine Existenz und sein Atmen das Klima beeinflusst... :ikb_death:
die bekannte US-Popsängerin Miley Cyrus
deren Namen ich heute zum erstenmal höre.


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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von HeGe » Mittwoch 17. Juli 2019, 15:41

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juli 2019, 07:03
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 14:59
Klimahysterie pur - Keine Kinder mehr!

Ich hoffe, niemand kommt auf die Idee ihr zu erklären, dass jeder Mensch alleine durch seine Existenz und sein Atmen das Klima beeinflusst... :ikb_death:
die bekannte US-Popsängerin Miley Cyrus
deren Namen ich heute zum erstenmal höre.
Mag sein, dass du sie nicht kennst, die ist allerdings wirklich bekannt. Mir ging es aber auch eher darum, welche Blüten die Klimadiskussion mittlerweile treibt.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 18. Juli 2019, 12:03

Erstmals wurden jetzt in Mannheim Bußgelder wegen des Fehlens im Unterricht verhängt:

https://www.focus.de/wissen/klima/in-ma ... 36084.html
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 18. Juli 2019, 13:04

Geldbuße = 88,50 €... besser als nichts...

Zeitgleich kann man in der Schweiz sehen, wie es anders geht:
Mit Arbeitsoverall und Mundschutz sassen sie vergangene Woche vor den Eingängen der Grossbanken in Zürich und Basel, insgesamt gegen 100 junge Klimaaktivisten, und liessen sich von der Polizei nicht vom Platz bewegen.
Dafür wurden sie nun bestraft, wie das Kollektiv ­Climate Justice per Communiqué ­mitteilte. In Zürich erhielten die Beteiligten Bussen in der Höhe von 9000 Franken und einige von ihnen bedingte Haftstrafen von mehreren Monaten. Alle Aktivisten wurden wegen Nötigung bestraft, manche zusätzlich wegen Hausfriedensbruch.
Bis zu drei Jahre Landesverweis für Klimaaktivisten

Zwar nicht eins zu eins vergleichbar, aber der "kurze Prozeß" und die Höhe der Strafen erstaunt doch. Ausweisungen in einem solchen Fall.... - in D. ziemlich undenkbar.
Wie sieht es eigentlich mit den tlw. gewaltätigen "Demonstrationen" im Hambacher Forst aus? Gibt es da schon Prozesse oder gar Urteile? :D

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Opius Dei » Donnerstag 18. Juli 2019, 13:28

Ich würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der politische Druck in Deutschland zu groß werden wird und die Geldstrafen zurück genommen werden. Ob ich das gut oder schlecht finden soll, weiß ich nicht.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 18. Juli 2019, 14:34

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juli 2019, 15:41
Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juli 2019, 07:03
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 14:59
Klimahysterie pur - Keine Kinder mehr!

Ich hoffe, niemand kommt auf die Idee ihr zu erklären, dass jeder Mensch alleine durch seine Existenz und sein Atmen das Klima beeinflusst... :ikb_death:
die bekannte US-Popsängerin Miley Cyrus
deren Namen ich heute zum erstenmal höre.
Mag sein, dass du sie nicht kennst, die ist allerdings wirklich bekannt. Mir ging es aber auch eher darum, welche Blüten die Klimadiskussion mittlerweile treibt.
Cyrus kenne ich. ;D
Der ist aber schon länger zu seinen Vätern versammelt.

Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 18. Juli 2019, 16:34

Opius Dei hat geschrieben:
Donnerstag 18. Juli 2019, 13:28
Ich würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der politische Druck in Deutschland zu groß werden wird und die Geldstrafen zurück genommen werden. Ob ich das gut oder schlecht finden soll, weiß ich nicht.
Das ging schnell: Bußgeld für „Fridays for Future“-Teilnehmer - Stadt rudert zurück :D :patsch:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 18. Juli 2019, 18:30

Nun will man das Fliegen teurer machen, da die Politiker irritiert sind, wenn auf manchen Strecken, das Flieger preiswerter ist als das Bahnfahren. Mit den Preisen der Bahn hat das nämlich nichts zu tun, sondern es liegt am CO2 der Flugzeuge. Oder so ähnlich. Die Friday-for-future-Kids werden es sicher auch gut finden, da die ja bekanntermaßen ausschließlich in den Urlaub wandern oder das Fahrrad nehmen; ein paar Unerschrockene segeln auch. Niemals jedoch werden sie in den Urlaub fliegen.
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Christian » Donnerstag 18. Juli 2019, 18:43

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 18. Juli 2019, 18:30
Nun will man das Fliegen teurer machen, da die Politiker irritiert sind, wenn auf manchen Strecken, das Flieger preiswerter ist als das Bahnfahren. Mit den Preisen der Bahn hat das nämlich nichts zu tun, sondern es liegt am CO2 der Flugzeuge. Oder so ähnlich. Die Friday-for-future-Kids werden es sicher auch gut finden, da die ja bekanntermaßen ausschließlich in den Urlaub wandern oder das Fahrrad nehmen; ein paar Unerschrockene segeln auch. Niemals jedoch werden sie in den Urlaub fliegen.
Vor allem fallen die Abschlußfahrten nach London oder Schüleraustausch mit Neuseeland weg

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Donnerstag 18. Juli 2019, 21:49

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 18. Juli 2019, 18:30
Nun will man das Fliegen teurer machen, da die Politiker irritiert sind, wenn auf manchen Strecken, das Flieger preiswerter ist als das Bahnfahren. Mit den Preisen der Bahn hat das nämlich nichts zu tun, sondern es liegt am CO2 der Flugzeuge
Die Politiker sind doch gerade die Leute, die mit am meisten in der Welt herumfliegen, oft nur wegen einiger Stunden Aufenthalt. Vieles könnten die doch mit Videokonferenzen oder Telefonaten besprechen, aber davon gibt es dann keine Pressefotos.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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