asderrix hat geschrieben: Die Auseinandersetzung mit Hausgemeinden dürfte erst später begonnen haben, als die Irrungen in der Staatskirche dazu führten, dass es Christen gab, die merkten, dass sie diese Fehlentwicklungen in der Staatskirche nicht korrigieren konnten und deshalb im Gehorsam gegen Gott, diese verlassen wollten, leider ca. 1200 Jahre meist ohne Erfolg.
Ich meine die Hausgemeinden seien im Wesentlichen ein recht neues Phänomen, wenn man mal von denen der Apostelzeit und den Verfolgungszeiten der Christen in Rom absieht. Begründet wird heutzutage die Hausgemeinde u.a. auch damit, daß es eines Tages wiederum Christenverfolgung geben könne und man sich schon vorher darauf einstellen müsse.
Ich selber war ja im Laufe der Zeit in mehreren Hauskreisen, so hat man die genannt, freikirchlichen und evangelischen. Nur haben die sich nach und nach wieder aufgelöst und das nicht nur, weil einige weggezogen sind. Vieles war zu programmhaft in diesen Kreisen. Einer, der so ein Israelfan war, wollte fast nur noch über Israel reden, andere waren Bibelstellenzuzzler, was zum Teil soweit ging, daß man Stellen, die klarer nicht sein könnten auch noch lange erklären musste usw. usw. Auf individuelle Wünsche und Belange ging man kaum ein und das müsste doch gerade in einem Hauskreis am ehesten möglich sein. Ich weiß noch, daß da mal ein Mann dabei war, der Schwierigkeiten im Leben hatte, aber das interesssierte keinen außer mir. Ich habe dem Mann dann zwar etwas geholfen, indem ich ihm eine sehr preisgünstige Unterkunft besorgte, aber am Ende war der leider für geistliche Dinge nicht offen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.