Getulio hat geschrieben:Yeti hat geschrieben:Da fehlt das "sentire cum ecclesia", das ist meist schon im Studium in den kirchlichen Mentoraten ausgetrieben worden.
Das mag es sicherlich geben unter Pastoralreferenten, aber aus dem Blogbeitrag von Kreuzzeichen lese ich persönlich nichts derartiges heraus, im Gegenteil.
Dir, Kreuzzeichen, danke für diesen Beitrag, über den ich eben erst "gestolpert" bin und der sich für mich als "Nicht-Limburger" und "Nicht TvE-Kenner" sehr überzeugend liest.

Na ja, ihn als Mensch zu bezeichnen, der
"Hof hält" und etwas unnahbar scheint und das als Malus zu deuten...da müssten Schlaftabletten wie Zollitsch und Fürst zuerst genannt werden. Da wird mir zu sehr im Artikel so getan, als wäre man neutral. Ist der Verfasser aber gar nicht. Weshalb schreibt er sonst so viel, stellt eine Vermutung auf, um sie zwei Zeilen später wieder zu relativieren oder zu entkräften oder zumindest abzuschwächen, durchwürzt mit subjektiven Eindrücken und Bauchgefühlen. Dadurch liest sich das fast wie ein Rahner-Text und als Aufsatz ist es in der Form nicht nur schwer lesbar, sondern auch unstrukturiert, wenn's denn eine Erörterung sein soll, wird nicht klar, ob's eine lineare oder dialektische EÖ ist. Wie gesagt, das ist Methode, aber keine gute. Er gibt den Zauderer, der er gar nicht ist. Der Mann hat eine
"Mission" und solche Leute gibt's im Netz zuhauf. Kirchliches Räte-Establishment in Reinkultur. Und Bischof
Lettmann und
"auf den Tisch hauen"...ja, ja (zweimal traf ich ihn, zweimal Schlaftablette):
Kreuzzeichen hat geschrieben:„Das Münsterland ist katholisches Stammland, steht trotz mancher Erosion bis heute in Treue fest zum Glauben. Das Bistum Limburg liegt zwischen dem behäbigen Westerwald und dem wachen, kritischen Frankfurt. Im Münsterland wird mit Weihrauch nicht gegeizt, in Frankfurt gilt Weihrauch schnell als traditionsverhaftet, geradezu rückständig. Vor allem hat das Bistum Limburg ein schwieriges Verhältnis zu Rom.“
Das ist Folklore. Bestenfalls. Und das katholische Münsterland ist leider auch ein Märchen geworden. Man braucht sich nur anzuschauen, was seine Exzellenz da auf die Lehrstühle in der Fakultät hat kommen lassen. Er steht Zollitsch in nichts nach, aber wahrscheinlich eher mit Saier zu vergleichen. Ein herzensguter Mensch, aber eher zum Abt als zum Bischof geeignet.