Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
- Knecht Ruprecht
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
ich verstehe diese langwierige vor sich hin gequälte antikirchliche lügenkampagne nicht.
- bei ef online gab es interesasnte texte dazu - im "katholischen raum", um mal einen allumfassenden begriff zu nehmen, gibt es weniger kindesmissbrauch als im "staatliche schulraum" oder "öffentlichen sport- oder musikverein raum". das ist alsbewiesen.
- demtentsprechend sind priester vergleichweise viel seltener täter als lehrer oder vereinübungsleiter. ist auch alles bei eh online im text nachgewiesen.
- den folgenden punkt den ich einbringe, sollten der kriche lobbeshymnen entgegen gesungen werden, weil die kirche richtigerweise homosexuelle vom priesteramt ausgeschlossen hat, ich meine das müßte schon immer so sein - vielleicht war es auch schon immer so, aber vor ein paar jahren gab es dazu ein offizielles dokument. da auch statistisch belegt, homosexuelle vergelichweise oft zu den tätern zählen.
natürlich passen diese wahrheiten der antikirchlichen kampagne nicht und so werden sie verschiegen und durch lügen ersetzt.
und heiner bremer bei n-tv konnte es in seinem kommentar vor der käßmann konferenz nicht lassen, der katholischen kirche ihr pädophilen problem anzusprechen. - komischer weise gibt es die meisten missbrauchsfälle in staatlichen schulen und öffentlichen sport- musikvereinen- aber bei der antikirchlichen kampagne weggelassen werden, da kontroproduktiv.
- jetzt versucht man, da die vorherigen lügen offensichtlich nicht greifen, der kriche vertuschungsaktivitäten vozuwerfen
und auch diese lügenkampagne wird nicht greifen. da die kirche gar kein interesse hat - straftaten die sowohl krichlich als auch staatlich als solche anerkannt sind zu decken.
wenn bei einer veranstaltung von 1 million katholiken einer umgebracht wird, wieso sollte die kathlische kriche das verschweigen und nicht die polizei anrufen?
mich wundert es dass so eine verwirrte kampagne überhaupt so lange präsent sein kann.
- bei ef online gab es interesasnte texte dazu - im "katholischen raum", um mal einen allumfassenden begriff zu nehmen, gibt es weniger kindesmissbrauch als im "staatliche schulraum" oder "öffentlichen sport- oder musikverein raum". das ist alsbewiesen.
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- den folgenden punkt den ich einbringe, sollten der kriche lobbeshymnen entgegen gesungen werden, weil die kirche richtigerweise homosexuelle vom priesteramt ausgeschlossen hat, ich meine das müßte schon immer so sein - vielleicht war es auch schon immer so, aber vor ein paar jahren gab es dazu ein offizielles dokument. da auch statistisch belegt, homosexuelle vergelichweise oft zu den tätern zählen.
natürlich passen diese wahrheiten der antikirchlichen kampagne nicht und so werden sie verschiegen und durch lügen ersetzt.
und heiner bremer bei n-tv konnte es in seinem kommentar vor der käßmann konferenz nicht lassen, der katholischen kirche ihr pädophilen problem anzusprechen. - komischer weise gibt es die meisten missbrauchsfälle in staatlichen schulen und öffentlichen sport- musikvereinen- aber bei der antikirchlichen kampagne weggelassen werden, da kontroproduktiv.
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- cantus planus
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Aua, ha! Ich ahne, was jetzt kommt. Gehe erstmal zu Tisch, und bringe gleich den Besen mit.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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- Yeti
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Sie kann es hierzulande deswegen sein, weil die Wahrheit, wofür die deutschen Bischöfe zumindest stehen, einfach unbequem ist. Insofern sieh diesen Umstand doch eher als Indikator für die große Wirkmächtigkeit der katholischen Lehre - sie läßt niemanden gleichgültig. Ich bin nur erst einmal gespannt, ob sich jemand einmal die Arbeit macht, die Zahl der dann irgendwann tatsächlich als solche festgestellten Mißbrauchsfälle in der katholischen Kirche mit derjenigen in allen übrigen christlichen Gemeinschaften inklusive staatlicher Einrichtungen zu vergleichen. Auf +.net habe ich übrigens gestern einen Artikel über eine Spiegel-Ausgabe aus den 80-er-Jahren gelesen, in welchem offenbar der Päderastie gegenüber zu Toleranz aufgerufen worden sein soll. Ich werde mir demnächst einmal diesen Artikel zu Gemüte führen.Knecht Ruprecht hat geschrieben:ich verstehe diese langwierige vor sich hin gequälte antikirchliche lügenkampagne nicht.
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natürlich passen diese wahrheiten der antikirchlichen kampagne nicht und so werden sie verschiegen und durch lügen ersetzt.
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Gruß, Yeti
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- Christiane
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Genau!! Wäre ja auch zu schön gewesen.Wim1964 hat geschrieben:alles Weicheier....cantus planus hat geschrieben:Erzbischof Zollitsch hat schonmal sein Ultimatum zurückgezogen.
"Die Demokratie feiert den Kult der Menschheit auf einer Pyramide von Schädeln." - Nicolás Gómez Dávila
"Gott kann machen, dass eine Communio entsteht zwischen dem Idiot und dem Arschloch." (Ausspruch auf einem NK-Gemeinschaftstag)
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Gut geschlagen? Na ja ... das sehe ich anders. Jaschke erschien mir insgesamt wenig überzeugend. Von einem Bischof kann man doch auch etwas mehr erwarten, als seine unbeholfen wirkenden Versuche, den Klerikerzölibat positiv zu begründen. Und dazu dieses verlegene Dauergrinsen, das passte einfach nicht. Insgesamt eine sehr schwache Vorstellung für einen Kirchenvertreter im Bischofsamt.Juergen hat geschrieben:Eine Endrunde gab es nicht, stattdessen hat man Jaschke ein Schlußwort sprechen lassen. - Insgesamt hat sich Jaschke ganz gut geschlagen. Wurde aber von Plasberg teilweise auch im Redefluß abgewürgt.Niels hat geschrieben:Hat jemand von Euch sich "Hart aber fair" freiwillig angetan? Da ging's heute wohl auch - mit illustren, altbekannten (Dauer-)Gästen - um das aktuelle Thema...
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Das Problem liegt aber eher in der Situation "Talkrunde".
Eine Plattitüde wie: "Der Zölibat ist Schuld an den Mißbrauchsfällen", ist schnell gesagt und dafür bekommt der Sprecher dann Applaus. Aus verschiedenen Gründen:
- Zölibat hat was mit Sexualität zu tun
- Mißbrauch hat was mit Sexualität zu tun
Damit ist die Verbindung zwischen beiden Themen geschaffen. Hinzu kommt, daß vielen Zuschauern ist die Ehelosigkeit befremdlich erscheint. Die Forderung nach dessen Abschaffung liegt da greifbar in der Luft.
Um den Zölibat vernünftig zu begrüngen reicht die Redezeit der Einzelpersonen nicht aus. Damit ist der Befürworter des Zölibat immer rhetorisch unterlegen. Versuche, den Zölibat in wenigen Worten zu begründen wirken automatisch hölzern bzw. holzschnittartig und oft auch unbeholfen.
Eine Plattitüde wie: "Der Zölibat ist Schuld an den Mißbrauchsfällen", ist schnell gesagt und dafür bekommt der Sprecher dann Applaus. Aus verschiedenen Gründen:
- Zölibat hat was mit Sexualität zu tun
- Mißbrauch hat was mit Sexualität zu tun
Damit ist die Verbindung zwischen beiden Themen geschaffen. Hinzu kommt, daß vielen Zuschauern ist die Ehelosigkeit befremdlich erscheint. Die Forderung nach dessen Abschaffung liegt da greifbar in der Luft.
Um den Zölibat vernünftig zu begrüngen reicht die Redezeit der Einzelpersonen nicht aus. Damit ist der Befürworter des Zölibat immer rhetorisch unterlegen. Versuche, den Zölibat in wenigen Worten zu begründen wirken automatisch hölzern bzw. holzschnittartig und oft auch unbeholfen.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Eigentlich geht's in drei Worten:Juergen hat geschrieben: Versuche, den Zölibat in wenigen Worten zu begründen wirken automatisch hölzern bzw. holzschnittartig und oft auch unbeholfen.
"Solo Dios basta."
Sogar auf deutsch wird's nicht länger.
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Aber wie gehen wir damit um??? Eine Gemeinde , welche ich seit einiger Zeit besuche , da ich dort hinziehen werde, meldet gleich zwei Patres ab,weil sie mißbraucht haben. Ich bin geschockt und stinksauer [Punkt]
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Hast du dafür Belege?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Ich habe irgendwo gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit des sexuellen Mißbrauchs durch Priester 36 mal geringer ist als durch Laien. Auch stehen den wenigen und auch uralten Fällen in der KK, die jetzt an Licht gekommen sind, jedes Jahr über 200.000 belegte Fälle außerhalb der Kirche gegenüber. Berücksichtigt man die sehr erhebliche Dunkelziffer, ist es fast eine halbe [Punkt]Knecht Ruprecht hat geschrieben:ich verstehe diese langwierige vor sich hin gequälte antikirchliche lügenkampagne nicht.
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"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Diese bekloppte Aussage eines Berliner „Fachmanns“ würde ich schnellstmöglichJacinta hat geschrieben:dass die Wahrscheinlichkeit des sexuellen Mißbrauchs durch Priester 36 mal geringer ist als durch Laien.
beerdigen und nie wieder erwähnen. Wäre das wahr, müßte der durchschnittliche
Priester geradezu ein Monster sein: Rechne mal die Zahl der Priester gegen jene der
Laien auf. – In Wahrheit ist diese Angabe völliger Unsinn. Vermutlich beherrscht
jener „Experte“ die einfachsten Grundrechenarten nicht. Ebensowenig die kath.net-
Redaktion, die den Blödsinn triumphierend verbreitet hat.
Wahr ist aber, daß Priester unterdurchschnittlich häufig Täter solcher Delikte sind.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Hast du dafür Belege? (Ich wäre daran interessiert.)Robert Ketelhohn hat geschrieben:Wahr ist aber, daß Priester unterdurchschnittlich häufig Täter solcher Delikte sind.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Also bei uns (Barbara Karlich ORF 2 täglich um 16.00)ist es so, dass das Publikum vorher abgefüttert wird (und nicht zu knapp) und dann zwei bis drei Folgen abgedreht werden, inklusive Regieanweisungen. Das ganze dauert vonn 11:30 bis 18.00 Uhr für insgesamt 3 mal 55 MinutenJuergen hat geschrieben:[Am meisten wundert mich bei diesen Sendungen (und dabei ist es egal um welche Talksendung es sich handelt) das Publikum. Sagt jemand was, wird applaudiert; antwortet ein anderer darauf und sagt genau das Gegenteil, applaudieren genau die gleichen Leute wieder. Es ist da fast egal wer was sagt, Applaus gibt's fast immer.
Werden die pro Klatscher bezahlt?
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Ich halte es für möglich, daß er das in seiner Rechnung sogar berücksichtigt hat, und nur irgendeine journalistische Zwischeninstanz den Durchblick verloren hat. Das unter den Tisch gefallene Vergleichselemente wäre dann Missbrauchsfälle pro 1000 Erwachsene insgesamt gegen Missbrauchsfälle pro 1000 Priester. Da könnte die Relation nämlich hinkommen. Zumindest, wenn man die hysterischen Missbrauchsdefinitionen auf der einen Seite ("jede/r Dritte hat in seiner Kindheit Missbrauchserlebnisse gehabt") gegen Dunkelziffern auf der anderen Seite ausgleicht.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Diese bekloppte Aussage eines Berliner „Fachmanns“ würde ich schnellstmöglichJacinta hat geschrieben:dass die Wahrscheinlichkeit des sexuellen Mißbrauchs durch Priester 36 mal geringer ist als durch Laien.
beerdigen und nie wieder erwähnen. Wäre das wahr, müßte der durchschnittliche
Priester geradezu ein Monster sein: Rechne mal die Zahl der Priester gegen jene der
Laien auf. – In Wahrheit ist diese Angabe völliger Unsinn. Vermutlich beherrscht
jener „Experte“ die einfachsten Grundrechenarten nicht. Ebensowenig die kath.net-
Redaktion
Wobei mit dem Wort "Dunkelziffer" schon wieder genug über die Seriosität jeder Rechnerei auf diesem Gebiet gesagt ist.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Der verdienstvolle Rückblick auf einen alten SPIEGEL-Artikel im ansonsten wenig verdienstvollen Kreuznet (quelle) zitiert das Hamburger Blatt heute ohne direkten Kontext mit der Klage: "Die Hüter der gesellschaftlichen Ordnung neigen dazu, schmusende und tätschelnde Pädos nicht anders einzustufen als gewalttätige Kinderschänder oder gar Kindermörder".
Das war genau zu der Zeit, zu der die Mißbräuche ihren Höhepunkt hatten. Aber kein Zusammenhang mit der "Sexuellen Revolution", is ja klar.
Das war genau zu der Zeit, zu der die Mißbräuche ihren Höhepunkt hatten. Aber kein Zusammenhang mit der "Sexuellen Revolution", is ja klar.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Bernado hat geschrieben:Ich halte es für möglich, daß er das in seiner Rechnung sogar berücksichtigt hat,Robert Ketelhohn hat geschrieben:Wäre das wahr, müßte der durchschnittlicheJacinta hat geschrieben:dass die Wahrscheinlichkeit des sexuellen Mißbrauchs durch Priester 36 mal geringer ist als durch Laien.
Priester geradezu ein Monster sein: Rechne mal die Zahl der Priester gegen jene der
Laien auf.
Glaube ich auch, das ist ja elementar. Was auch berücksichtigt gehört und ein bißchen weniger trivial ist, ist, daß Priester - wie auch andere Berufsgruppen, zB Lehrer - wesentlich mehr mit Kindern zu tun haben als etwa Buchhalter. Ein Päderast braucht ja etliche Anläufe bis zum Erfolg: er muß Kontakt herstellen, Vertrauen erschleichen, das Opfer isolieren etc. Wenn er sich zB in eine Pfarrstelle einschleichen kann, kriegt er die Zielobjekte in der Ministrantengruppe auf dem Silbertablett und richtet so wesentlich mehr Schaden an, als wenn er Buchhalter geworden wäre. Man muß bei der Auszählung der Fälle seriöserweise die Leute quasi mit der Zahl der Kinderkontakte gewichten, was die Wahrscheinlichkeiten wohl noch einmal zugunsten der Kirche drückt - es passiert insgesamt relativ wenig, obwohl Kirchenmitarbeiter vermutlich weit überdurchschnittlich Gelegenheit haben.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
- lifestylekatholik
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Peregrin hat geschrieben:Ein Päderast braucht ja etliche Anläufe bis zum Erfolg:
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Ich würde sagen, dass kommt darauf an, ob sich diese Aussage auf absolute Häufigkeiten oder auf die relative Häufigkeit innerhalb der Tätergruppe bezieht - oder sehe ich da was falsch?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Diese bekloppte Aussage eines Berliner „Fachmanns“ würde ich schnellstmöglichJacinta hat geschrieben:dass die Wahrscheinlichkeit des sexuellen Mißbrauchs durch Priester 36 mal geringer ist als durch Laien.
beerdigen und nie wieder erwähnen. Wäre das wahr, müßte der durchschnittliche
Priester geradezu ein Monster sein: Rechne mal die Zahl der Priester gegen jene der
Laien auf. – In Wahrheit ist diese Angabe völliger Unsinn. Vermutlich beherrscht
jener „Experte“ die einfachsten Grundrechenarten nicht. Ebensowenig die kath.net-
Redaktion, die den Blödsinn triumphierend verbreitet hat.
Wahr ist aber, daß Priester unterdurchschnittlich häufig Täter solcher Delikte sind.
Zu Letzterem würde mich konkrete Zahlen für die verschiedene Tätergruppen durchaus interessieren - hat jemand Infos?
Gruß
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Eine Wahrscheinlichkeit schätzt ja eine relative Häufigkeit.Wim1964 hat geschrieben: Ich würde sagen, dass kommt darauf an, ob sich diese Aussage auf absolute Häufigkeiten oder auf die relative Häufigkeit innerhalb der Tätergruppe bezieht - oder sehe ich da was falsch?
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Statistiken sind doch was feines...
Ich habe mal fix gerechnet und komme auf ganz andere Zahlen des sex. Missbrauchs durch Priester im Vergleich zu anderen Gruppen
Und so rechnet sich das:
Es gab in den letzten 60 Jahren rund 120 Fälle des sex. Missbrauchs durch Priester. D.h. im stat. Durchschnitt 2 Fälle pro Jahr.
Derzeit haben wir rund 15.000 Priester und 2 Fälle/Jahr
Deutschland hat rund 80 Mio Einwohner. Davon sind die Hälfe Männer. Das sind so sind also rund 40 Mio.
Jetzt eine Dreisatzrechnung: Wenn durch 15.000 Personen 2 Fälle passieren, wieviel Fälle passieren durch 40 Mio Personen
--> 40.000.000/15.000*2 = 5333
Es werden aber in Deutschland nur rund 1500 Fälle/Jahr angezeigt. - Damit ist die Zahl der Fälle bei Priestern signifikant höher als in der Restbevölkerung.
q.e.d.
Ich habe mal fix gerechnet und komme auf ganz andere Zahlen des sex. Missbrauchs durch Priester im Vergleich zu anderen Gruppen
Und so rechnet sich das:
Es gab in den letzten 60 Jahren rund 120 Fälle des sex. Missbrauchs durch Priester. D.h. im stat. Durchschnitt 2 Fälle pro Jahr.
Derzeit haben wir rund 15.000 Priester und 2 Fälle/Jahr
Deutschland hat rund 80 Mio Einwohner. Davon sind die Hälfe Männer. Das sind so sind also rund 40 Mio.
Jetzt eine Dreisatzrechnung: Wenn durch 15.000 Personen 2 Fälle passieren, wieviel Fälle passieren durch 40 Mio Personen
--> 40.000.000/15.000*2 = 5333
Es werden aber in Deutschland nur rund 1500 Fälle/Jahr angezeigt. - Damit ist die Zahl der Fälle bei Priestern signifikant höher als in der Restbevölkerung.
q.e.d.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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- cantus planus
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Wobei es beim Rest der Bevölkerung nach übereinstimmender Expertenmeinung eine gewaltige Dunkelziffer gibt, die die - ohne Zweifel existierende - kirchliche Dunkelziffer übertreffen dürfte. Haupttatort sexuellen Mißbrauchs ist nach wie vor die eigene Familie.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Nein, so kannst Du nicht rechnen.cantus planus hat geschrieben:Wobei es beim Rest der Bevölkerung nach übereinstimmender Expertenmeinung eine gewaltige Dunkelziffer gibt, die die - ohne Zweifel existierende - kirchliche Dunkelziffer übertreffen dürfte. Haupttatort sexuellen Mißbrauchs ist nach wie vor die eigene Familie.
Meine Rechnung ist nämlich Blödsinn. Aber ich wollte nur zeigen, wie man zu seltsamen Zahlen kommt.
Wenn es bei den Priestern eine Dunkelziffer gibt, und es sind nicht 2 pro Jahr, sondern 3, so schnellt die Zahl bei der Gesamtbevölkerung natürlich auch in die Höhe und man muß dort nicht mehr von 5000, sondern von 7500 Fällen ausgehen.
Das Problem dabei ist, daß ich eine recht kleine Gruppe (15.000) ins Verhältnis zu einer großen Gruppe (40.000.000) stelle.
Nehmen wir einen fiktiven seltenen Beruf, der es in Deutschland nur von 2 Personen ausgeübt wird. Nun wird eine Person zum Straftäter. Dann würde das bedeuten, daß 50% aller Leute, die diesen Beruf ausüben zu Straftätern werden. Rechnet man das auf die Gesamtbevölkerung um, käme man auf 20Mio Täter als Vergleichsgröße. - Das ist absurd.
Genauso kann man sagen, daß 100% aller Ministerinnen eines bestimmten Ministeriums Dienstwagen im Urlaub nutzen... Diese Zahl ist um ein vielfaches höher als die Leute, die sonst Dienstwagen im Urlaub nutzen.
Gruß Jürgen
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- cantus planus
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Das ist alles richtig. Aber doch kein Widerspruch zu meiner Aussage, oder...? 
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Man muss nun aber mit etwa 20.000 Mißbrauchsopfern bundesweit pro Jahr rechnen. D.h. wir können davon ausgehen, dass es ca. vier mal sicherer ist, einem Priester sein Kind anzuvertrauen als einem x-beliebigen Mann sein Kind anzuvertrauen.Juergen hat geschrieben:Statistiken sind doch was feines...
Ich habe mal fix gerechnet und komme auf ganz andere Zahlen des sex. Missbrauchs durch Priester im Vergleich zu anderen Gruppen![]()
Und so rechnet sich das:
Es gab in den letzten 60 Jahren rund 120 Fälle des sex. Missbrauchs durch Priester. D.h. im stat. Durchschnitt 2 Fälle pro Jahr.
Derzeit haben wir rund 15.000 Priester und 2 Fälle/Jahr
Deutschland hat rund 80 Mio Einwohner. Davon sind die Hälfe Männer. Das sind so sind also rund 40 Mio.
Jetzt eine Dreisatzrechnung: Wenn durch 15.000 Personen 2 Fälle passieren, wieviel Fälle passieren durch 40 Mio Personen
--> 40.000.000/15.000*2 = 5333
Es werden aber in Deutschland nur rund 1500 Fälle/Jahr angezeigt. - Damit ist die Zahl der Fälle bei Priestern signifikant höher als in der Restbevölkerung.
q.e.d.
Rechnen wir von den 40.000.000 `Männern' auch noch Jugendliche und Kinder ab, sieht es noch besser für die Priester aus.
Gruß
Sempre
spiegel.de 20.000 bis 25.000 Fälle
wikipedia.de 15.000 bis 20.000 Fälle
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Das kommt, wenn man nicht richtig lesen kann.... Sorry... ich habe die Schlüsselziffer 1310 (Wikipedia-Artikel) als Anzahl der Fälle gelesen... 
OK, wenn man von 15.000 Fällen ausgeht, ist etwa bei oben genannten 1/3
Es bleibt aber dennoch rein akademisches Zahlenjonglieren.
OK, wenn man von 15.000 Fällen ausgeht, ist etwa bei oben genannten 1/3
Es bleibt aber dennoch rein akademisches Zahlenjonglieren.
Gruß Jürgen
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Wenn überall der Eindruck erweckt wird, Priester seien ganz allgemein üble Kinderschänder, weil der Zölibat solche produziere, dann kann man dem durchaus eine solche grobe Abschätzung entgegenhalten. Die Beweislast liegt schließlich bei dem, der übermütig üble Nachrede betreibt.Juergen hat geschrieben:Es bleibt aber dennoch rein akademisches Zahlenjonglieren.
Gruß
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Welche Beweislast? Er ist doch in der übergroßen, vernünftigen Mehrheit, alles andere sind sektiererische Randgruppen (übrigens ja auch minderer Intelligenz, wie hier schon angemerkt). Wer wollte sich da mit Beweisen für das aufhalten, was eh jedem klar. Statt dessen gehören aber diese Religionssekten unter demokratische staatliche Aufsicht.Sempre hat geschrieben:Die Beweislast liegt schließlich bei dem, der übermütig üble Nachrede betreibt.
Pardon, aber das ist der Tenor in den Leserbriefspalten und die Stimmung im Lande.
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Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Ja. Die Verbände, die sich zu Recht oder Unrecht als Sprecher der "Betroffenen" darstellen, nehmen nämlich nicht die Zahl von 1500 Anzeigen zur Grundlage, sondern sprechen pauschal von "Hunderttausenden von Fällen". Wobei ich auch nicht weiß, was diese 1500 besagen soll - ich bezweifle zwar prinzipiell die Zahlen der Verbände, halte aber 1500 Anzeigen im Jahr für anzweifelbar niedrig.cantus planus hat geschrieben:Wobei es beim Rest der Bevölkerung nach übereinstimmender Expertenmeinung eine gewaltige Dunkelziffer gibt, die die - ohne Zweifel existierende - kirchliche Dunkelziffer übertreffen dürfte. Haupttatort sexuellen Mißbrauchs ist nach wie vor die eigene Familie.
Es ist aber nicht nur wegen der unterschiedlichen Größenverhältnisse beider Gruppen nicht möglich, hier eineRelation herzustellen.
Neben der Dunkelziffer ist noch ein weiterer Aspekt einzubeziehen: Bei Vorfällen, die zur Anzeige kommen, wird es sich in der Regel um relativ harte Vorfälle handeln. Über die, die im Moment in der Kirche aufgeklärt werden, weiß man im einzelnen in der Öffentlichkeit noch nicht so viel - soweit man etwas weiß, waren sie jedoch nicht primär sexueller Natur (Schläge auf den Hintern) oder nicht hart (unanständige Fummelei).
Was alles natürlich an zweierlei nichts ändert: Die Vorkehrungen, die in den Jahren der sexuellen Revolution gegen derlei Übergriffe getroffen worden waren, haben sich auch in der Kirche als unzureichend erwiesen; und: Selbst bei den gewissenhaftesten Vorsichtsmaßnahmen wird es immer wieder zu unentschuldbaren Vorfällen kommen, auf die dann wenigstens angemessen reagiert werden muß.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Wieso Pardon? Hab ich doch gesagt:lifestylekatholik hat geschrieben:Welche Beweislast? Er ist doch in der übergroßen, vernünftigen Mehrheit, alles andere sind sektiererische Randgruppen (übrigens ja auch minderer Intelligenz, wie hier schon angemerkt). Wer wollte sich da mit Beweisen für das aufhalten, was eh jedem klar. Statt dessen gehören aber diese Religionssekten unter demokratische staatliche Aufsicht.Sempre hat geschrieben:Die Beweislast liegt schließlich bei dem, der übermütig üble Nachrede betreibt.
Pardon, aber das ist der Tenor in den Leserbriefspalten und die Stimmung im Lande.
Dass es schwer ist, Ignoranten zu überzeugen, die an die veröffentlichte Meinung glauben, bestreite ich nicht. Wem aber an der Wahrheit etwas liegt, den werden die Zahlen schon aufhorchen lassen, und der wird sich die Sache genauer anschauen, bevor er der Verleumdungskampagne traut.Sempre hat geschrieben:Wenn überall der Eindruck erweckt wird, Priester seien ganz allgemein üble Kinderschänder, weil der Zölibat solche produziere, [...]
Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
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Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
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Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Dazu kommt dann noch die von Dir angedeutete und auch von mir bereits erwähnte notwendige Gewichtung, und heraus kommt vermutlich der Faktor 36, denn dieser eine Mensch da errechnet hat. Ich halte das nicht für "rein akademisch", denn die Frage, ob die Institution Kirche ein "Mißbrauchssystem" ist, wie es manche behaupten, kann man natürlich stellen und mit solchen statistischen Abschätzungen auch beantworten - und die Antwort ist erfreulicherweise, daß das ein völlig unsinniger Vorwurf ist.Juergen hat geschrieben:Das kommt, wenn man nicht richtig lesen kann.... Sorry... ich habe die Schlüsselziffer 1310 (Wikipedia-Artikel) als Anzahl der Fälle gelesen...
OK, wenn man von 15.000 Fällen ausgeht, ist etwa bei oben genannten 1/3
Es bleibt aber dennoch rein akademisches Zahlenjonglieren.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Auch Küng leistet seinen lang erwarteten Beitrag zur Lügenkampagne: http://diepresse.com/home/panorama/religion/542735Peregrin hat geschrieben:Von Drewermann habe ich schon gehört.Knecht Ruprecht hat geschrieben:wieso hört man eigentlich nichts mehr von küng oder drewermann? die waren doch sonst bei jeder lügen kampagne gegen die kirche dabei.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Mißbrauchsvorwürfe gegen Priester
Naja, er fehlte ja noch im großen Kritiker-Chor, nicht wahr? Hätte er sich nicht gerührt, hätte man ernsthaft über eine Traueranzeige nachdenken müssen...
Dabei kann er sich doch ruhig entkrampfen. Ihm würde das Ende des Zölibats eh nichts nützen - oder meint er ernsthaft, jemand wäre an ihm noch interessiert?Der Zölibat widerspreche dem Evangelium und gehöre abgeschafft, fordert der deutsche Theologe Hans Küng in der "Süddeutschen". Die Kirche gehe zu verkrampft mit dem Thema Sexualität um.
"Scio cui credidi"