Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

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cantus planus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

Es ist überfällig, dass manche "konziliare" Irrtümer endlich korrigiert werden. Jeder Schritt in diese Richtung ist zu begrüßen.

Es ist freilich nich einzusehen, warum man eine Befugnis erteilt - also im Klartext eine Ausnahme -, und diese dann zur Nichtanwendung empfiehlt, statt sie einfach wieder abzuschaffen.
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iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

Ich vermute, das hat verfahrenstechnische Gründe:

Die Einführung ins Messbuch mit der Freistellung war ja 2002 gerade erst geändert. Da kann man wegen einer Stelle nicht schon wieder neue Messbücher drucken. Wenn man aber schonmal daran ist, eine "Instruktion über einige Dingen, die einzuhalten und zu vermeiden sind" schreibt, dann passt das doch ganz gut rein.

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ad-fontes
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von ad-fontes »

Man lernt nie aus:
Dr. Marc Retterath hat geschrieben:Bei der Handkommunion legt man die rechte Hand unter die Linke und wartet ab, bis einem die Hostie auf die linke Hand gelegt wird, und nimmt sie dann mit der rechten (bei Linkshändern umgekehrt).

(Der Dom - Kirchenzeitung des Erzbistums Paderborn, Nr. 15, 12. April 2009, S. 25.)
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anneke6
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von anneke6 »

Dieser Rat basiert wahrscheinlich auf der Annahme, man sein mit seiner "Führhand" grundsätzlich geschickter.
Ich bin aber auf jeden Fall kein hundertprozentiger Rechtshänder. Ich habe als Kind meine Kindergitarre mit links gespielt und ich kann auch mit links schreiben — sieht aber anders aus als meine normale Handschrift, runder.
Bekreuzigen muß man sich meines Wissens immer mit der rechten Hand, auch wenn man Linkshänder ist.
???

iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

anneke6 hat geschrieben: Bekreuzigen muß man sich meines Wissens immer mit der rechten Hand, auch wenn man Linkshänder ist.
Das war neulich eine Frage bei Pfarrer Buschor im Tagesthema (täglich 19. http://www.k-tv.at). Der war da übrigens großzügiger als Du!

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cantus planus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

Ich denke, die Bevorzugung der rechten Hand resultiert aus Zeiten, in denen die natürliche Veranlagung zur Linkshändigkeit nicht erkannt wurde. Ich bin Linkshänder, bekreuzige mich aber mit rechts, weil ich es so gelernt habe. Ich nehme die Handkommunion aber gewohnheitsmäßig mit der linken Hand auf.

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iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

cantus planus hat geschrieben:Ich nehme die Handkommunion
:ikb_furious:

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cantus planus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

...wo es sich nicht vermeiden lässt. Ich freue mich immer auf die Abendmessen im Dom, wenn ich mal Gelegenheit finde, eine zu besuchen. Ich mache dort gerne Gebrauch von Kommunionbank und Mundkommunion.
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anneke6
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von anneke6 »

iustus hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben: Bekreuzigen muß man sich meines Wissens immer mit der rechten Hand, auch wenn man Linkshänder ist.
Das war neulich eine Frage bei Pfarrer Buschor im Tagesthema (täglich 19. http://www.k-tv.at). Der war da übrigens großzügiger als Du!
Ich gebe hier doch nur wieder, was ich gelernt habe, ich besitze keien Lehrautorität. ;) Ich habe in Amerika auch schon Leute sich mit der linken Hand bekreuzigen sehen, sonst nirgendwo.

Handkommunion mache ich eher selten, wenn dann auf die Art, wie "alle es machen", als auf die linke Hand unter Zuhilfename der rechten Finger. In der Bank schaue ich mir dann die entsprechenden Stellen an und wenn ich etwas Verdächtiges sehe, fahre ich mit der Zunge darüber. Dann berühre ich mit den Fingern noch vorsichtig die Augen und die Ohren und "vergrabe" dann dann das Gesicht in den Handflächen, wie es viele zum Gebet nach der Kommunion machen. Das fällt weniger auf, als es klingt. Das kurze Berühren der Sinne ist nicht auffälliger als sich die Haare aus dem Gesicht streichen, und was den hygienischen Aspekt angeht. Viele Leute befeuchten sich die Finger, wenn sie Bücherseiten umblättern oder Spielkarten austeilen, und die Mehrheit findet das nicht eklig. Ich weiß auch von keiner lebensbedrohlichen Krankheit, die durch getrockenen Speichel über Händedruck übertragen wird.
Ansonsten Mundkommunion, meistens stehend — allerdings habe ich während der letzten Monate auch zweimal knieend empfangen.
???

iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

cantus planus hat geschrieben:...wo es sich nicht vermeiden lässt.
Wo lässt es sich denn nicht vermeiden?

iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

anneke6 hat geschrieben: Handkommunion mache ich eher selten, wenn dann auf die Art, wie "alle es machen", als auf die linke Hand unter Zuhilfename der rechten Finger. In der Bank schaue ich mir dann die entsprechenden Stellen an und wenn ich etwas Verdächtiges sehe, fahre ich mit der Zunge darüber.
Genauso habe ich es auch eine (Übergangs-) Zeitlang gemacht. Dann dachte ich, MK ist unkomplizierter...

iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

anneke6 hat geschrieben: Mundkommunion, meistens stehend — allerdings habe ich während der letzten Monate auch zweimal knieend empfangen.
Ich auch.

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cantus planus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

iustus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:...wo es sich nicht vermeiden lässt.
Wo lässt es sich denn nicht vermeiden?
Dort, wo er nur Ärgernis erregen würde. Zumal, wenn man offiziell im kirchlichen Dienst ist. Manchmal kann man ein Zeichen setzen, manchmal muss man bewusst darauf verzichten. Ich halte nicht die Handkommunion per se für ein Übel, sondern den daraus resultierenden Mißbrauch, den ich gerade wieder nach der letzten Erstkommunion bemerken durfte.
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anneke6
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von anneke6 »

Manche Spender sind nicht besonders begabt bei dem Reichen der Mundkommunion…mir ist schon zweimal eine Hostie aus dem Mund gefallen. Zwei Hostien in 8 Jahren, das ist nicht besonders viel, und sie ist auch nie auf den Boden gefallen, jedes Mal zurück in die Hostienschale. Aber seitdem empfange ich, wenn ich "bei den Deutschen" bin in die Hand.
???

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ad-fontes
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von ad-fontes »

cantus planus hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:...wo es sich nicht vermeiden lässt.
Wo lässt es sich denn nicht vermeiden?
Dort, wo er nur Ärgernis erregen würde. Zumal, wenn man offiziell im kirchlichen Dienst ist. Manchmal kann man ein Zeichen setzen, manchmal muss man bewusst darauf verzichten. Ich halte nicht die Handkommunion per se für ein Übel, sondern den daraus resultierenden Mißbrauch, den ich gerade wieder nach der letzten Erstkommunion bemerken durfte.
Es ist traurig, dass dadurch überhaupt ein Zeichen gesetzt wird, egal von wem und in welche Richtung, denn es ist ein Zeichen der Spaltung geworden.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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ad-fontes
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von ad-fontes »

anneke6 hat geschrieben:Manche Spender sind nicht besonders begabt bei dem Reichen der Mundkommunion…mir ist schon zweimal eine Hostie aus dem Mund gefallen. Zwei Hostien in 8 Jahren, das ist nicht besonders viel, und sie ist auch nie auf den Boden gefallen, jedes Mal zurück in die Hostienschale. Aber seitdem empfange ich, wenn ich "bei den Deutschen" bin in die Hand.
Es mutet seltsam an, dass viele Spender eine Scheu dabei empfinden und erinnert an Kinder, die den Tieren im Zoo etwas ins Maul reichen, aber sich nicht recht trauen.
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cantus planus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

Ja, du hast vollkommen recht. Man sieht, wie belastet das Thema Mundkommunion ist. Da ist plötzlich selbst bei vielen konservativen Priestern der Ofen aus (ähnlich bei der Frage der Zelebrationsrichtung).
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ad-fontes
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von ad-fontes »

cantus planus hat geschrieben:Ja, du hast vollkommen recht. Man sieht, wie belastet das Thema Mundkommunion ist. Da ist plötzlich selbst bei vielen konservativen Priestern der Ofen aus (ähnlich bei der Frage der Zelebrationsrichtung).
Wo vorgestern das Jahresgedächtnis von fr. Roger war, sollte man sich seines Aufrufs zur Versöhnung erinnern, nicht nur zwischen den Christen, sondern auch in der jeweils eigenen Kirche.

Aber wie die Vorbehalte, die Unerbittlichkeit und die Ängste auf beiden Seiten ablegen?
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cantus planus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

Das Problem ist, dass viele Durcheinandergackern, und Versöhnung da suchen, wo sie sich 1.) gar nicht auskennen und 2.) im eigenen "Laden" noch genug aufzuarbeiten haben. Alle großen Kirchen haben heute interne Probleme (manche wissen darum, andere offenbar noch nicht). Solange der Glauben gerade bei den Kirchen in Westeuropa rapide zerfällt und oft nicht einmal Basiswissen über den eigenen Glauben vorhanden ist, kann ökumenischer Dialog nur schiefgehen. Von den tatsächlichen, theologischen Brocken gar nicht erst zu sprechen.
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iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

cantus planus hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:...wo es sich nicht vermeiden lässt.
Wo lässt es sich denn nicht vermeiden?
Dort, wo er nur Ärgernis erregen würde. Zumal, wenn man offiziell im kirchlichen Dienst ist.
Menschenfurcht?

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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

anneke6 hat geschrieben:Manche Spender sind nicht besonders begabt bei dem Reichen der Mundkommunion…mir ist schon zweimal eine Hostie aus dem Mund gefallen. Zwei Hostien in 8 Jahren, das ist nicht besonders viel, und sie ist auch nie auf den Boden gefallen, jedes Mal zurück in die Hostienschale. Aber seitdem empfange ich, wenn ich "bei den Deutschen" bin in die Hand.
Is mir noch nie passiert. 8 Jahre MK in Deutschland - noch nie problematisch.

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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

cantus planus hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:...wo es sich nicht vermeiden lässt.
Wo lässt es sich denn nicht vermeiden?
Dort, wo er nur Ärgernis erregen würde. Zumal, wenn man offiziell im kirchlichen Dienst ist.
Das regt mich auf! Was sind das für Chefs im "kirchlichen Dienst" (bewußt in Anführungsstrichen), die eine offizielle Form des Kommunionempfangs (sogar die ordentliche Form desselben) ablehnen bzw. Menschen Nachteilen bereiten würden, weil sie diese praktizieren???

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cantus planus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

Mein Lieber, das ist die Realität. Die wir uns nicht aussuchen können, da es nur eine gibt...
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iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

Sie wird aber von uns mitbestimmt. Nec laudibus, nec timore!

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ad-fontes
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von ad-fontes »

iustus hat geschrieben:Sie wird aber von uns mitbestimmt. Nec laudibus, nec timore!
Geschrieben ist das schnell, gell?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von cantus planus »

iustus hat geschrieben:Nec laudibus, nec timore!
Ich weiß! Damit ecke ich seit 15 Jahren schon genug an. Da muss ich das beim Empfang der Kommunion nicht auch noch haben. :breitgrins:
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iustus
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von iustus »

ad-fontes hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:Sie wird aber von uns mitbestimmt. Nec laudibus, nec timore!
Geschrieben ist das schnell, gell?
Ist es deshalb falsch?

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ad-fontes
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von ad-fontes »

iustus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:Sie wird aber von uns mitbestimmt. Nec laudibus, nec timore!
Geschrieben ist das schnell, gell?
Ist es deshalb falsch?
Nö.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Jacinta
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von Jacinta »

ad-fontes hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:Manche Spender sind nicht besonders begabt bei dem Reichen der Mundkommunion…mir ist schon zweimal eine Hostie aus dem Mund gefallen. Zwei Hostien in 8 Jahren, das ist nicht besonders viel, und sie ist auch nie auf den Boden gefallen, jedes Mal zurück in die Hostienschale. Aber seitdem empfange ich, wenn ich "bei den Deutschen" bin in die Hand.
Es mutet seltsam an, dass viele Spender eine Scheu dabei empfinden und erinnert an Kinder, die den Tieren im Zoo etwas ins Maul reichen, aber sich nicht recht trauen.
Mittlerweile ist es mir ziemlich egal, was der Priester über mich denkt. Mund auf - und er hat das Problem, nicht ich. ;) In der Regel Mundkommunion im Stehen, bei dem Priester im Rollstuhl, der manchmal zelebriert, knie ich mich neben den Rollstuhl auf den Boden. Ich bin grundsätzlich der Meinung, wenn man es schon so will, sollte man sich auch zutrauen, aus der Reihe zu tanzen. Vielleicht fassen dann andere Mut und machen mit?
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Knecht Ruprecht
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von Knecht Ruprecht »

Heute war leider der letzte Gottesdienst des Priesters aus Indien :( Die Predigt hat er heute kurz gehalaten und dafür etwas über sich und seinen Orden in Indien erzählt. Seine Dessertation hat er an der Uni in Rom gemacht und ist wohl noch nicht fertig mit dem Studium. War schon ergreifend, zumal er einen ganzen Monat in der Gemeinde war und morgen geht es zurück nach Indien. Vielleicht ist er nächstes Jahr wieder da. Auf jedenfall Fall habe ich ihm die Handgeschüttelt beim verlassen der Kriche, da er an der Tür stand und die Leute verabschiedet hat, mir zeigte er den Daumen nach oben beim Hände schütteln und ich sagte ihm, es soll bald wieder kommen. :ja:
Ab nächsten Sonntag sind dann wieder schlechte Gottesdienste angesagt. :glubsch:

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anneke6
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von anneke6 »

Knecht Ruprecht hat geschrieben:… Seine Dessertation hat er an der Uni in Rom gemacht und ist wohl noch nicht fertig mit dem Studium.
Unerlaubt von der Truppe entfernt? :freude:
???

Petra
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang

Beitrag von Petra »

anneke6 hat geschrieben: So, und jetzt mal ein paar Worte auf polnisch:
Drogi Knechcie Ruprechcie! Z Twoich postów wynika że masz surowe zasady względem liturgii. Odrzucasz przyjmowanie komunii św. na rękę i rezygnujesz z przyjmowania komunii św. kiedy jest rozdawana przez świekiego szafarza. Nie podobają Ci się kobiety w prezbiterum. Nie jesteś jedynym katolikiem który tak myśli. Tradycjonaliści podobnie myślą, i niektórzy inni katolicy podkreślają, że ani komunia na rękę ani ministrantki zostały wprowadzone przez II Sobór Watykański. Ale ci wierni mają pewną wiedzę o historii kościoła i liturgii. Ty nawet najprostszych wyrazów kościelnych nie znasz, mimo że umiesz czytać i masz internet. Naucz się poprawnych wyrazów a potem będziemy dyskotowali. W Polsce nauka religijna i nauka kościelna zawsze były ściśle związane. Sługa Boża Wanda Malczewska nauczyła dzieci czytania za pomocą modlitewnika. W związku z tym jestem zaskoczona że krytykujesz niemieckich księży... pamiętaj, że Ty dla nich reprezentujesz Polaka-Katolika. Przypuszczam, że jesteś dosyć inteligentny aby spostrzegać co tu nie pasuje.
Was heißt das?

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