Nein, ich betrachte das AT nicht als durch das NT abgelöst. Natürlich stimme ich dir zu, sowohl AT als auch NT sind Teil der Heiligen Schrift. Und ja, man kann natürlich auch im AT lesen, wenn man die rechte Auslegung beachtet.Granuaile hat geschrieben:Warum nennst du nur das NT? Auch das AT ist Teil der Heiligen Schrift. Oder muss ich dies so verstehen, dass du das AT als durch das NT abgelöst betrachtest?
Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
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Re: Nicht doch
Ich würde das Zitat in meiner Signatur nicht unbedingt als »besonders fundamentalen Satz des Alten Testamentes« bezeichnen, aber wenn du ihn so sehen willst ...sofaklecks hat geschrieben:der Herr zitiert doch einen für den christlichen Glauben besonders fundamentalen Satz des Alten Testamentes in seiner Signatur, der sich hervorragend zum Twittern eignet. Ungekürzt.
Übrigens möchte ich deutlich machen, dass ich mich hier gar nicht über die Vertwitterung/Verzwitscherung der Bibel beschwert habe.
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Für die Jugendlichen ist dieses zwitschern mit Sicherheit besser als zu vögeln.
Wenn man zum Twittern Bibeltexte benutzt, ist das ja nicht schlecht. Prinzipiell begrüße ich diese Aktion, frage mich allerdings, ob es wirklich Volxbibel 2.0-Jargon sein muss. Mir scheint es da einfach zu sinnentstellend/-leerend zuzugehen.
Das gleiche Problem hatte man mit Volxbibel 2.0 - wo man "Salz der Erde" mit "Kühlschrank" übersetzte, wegen des Konservierungseffektes. Das zeigt eindeutig, dass die Autoren, die da übersetzen wollen, die Stelle selbst nicht voll verstanden haben.
Wenn man zum Twittern Bibeltexte benutzt, ist das ja nicht schlecht. Prinzipiell begrüße ich diese Aktion, frage mich allerdings, ob es wirklich Volxbibel 2.0-Jargon sein muss. Mir scheint es da einfach zu sinnentstellend/-leerend zuzugehen.
Das gleiche Problem hatte man mit Volxbibel 2.0 - wo man "Salz der Erde" mit "Kühlschrank" übersetzte, wegen des Konservierungseffektes. Das zeigt eindeutig, dass die Autoren, die da übersetzen wollen, die Stelle selbst nicht voll verstanden haben.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
cantus planus hat geschrieben:Für die Jugendlichen ist dieses zwitschern mit Sicherheit besser als zu vögeln.
Bei aller Sympathie für dein Anliegen und die zugrunde liegende Sorge scheint mir der Vergleich mit der »Volxbibel« nicht treffend. Die »Volxbibel« ist ein Buch, das man liest, sich seine Gedanken darüber macht, dann eventuell mit anderen darüber spricht. Eine Verzwitscherung der Bibel ist dagegen eine Übertragung in ein anderes Medium, so wie z. B. auch eine bildliche Darstellung von Szenen aus der Bibel eine Übertragung in ein anderes Medium ist. Oder wie die mündliche Wiedergabe von Geschichten aus der Bibel eine Übertragung in ein anderes Medium ist (wie es der Lutheraner angedeutet hat).cantus planus hat geschrieben:Wenn man zum Twittern Bibeltexte benutzt, ist das ja nicht schlecht. Prinzipiell begrüße ich diese Aktion, frage mich allerdings, ob es wirklich Volxbibel 2.0-Jargon sein muss. Mir scheint es da einfach zu sinnentstellend/-leerend zuzugehen.
Twitter ist Umgangssprache und kurze Informationsschnippsel. Alles andere wirkt aufgesetzt. Deshalb halte ich hier einen anderen Sprachstil durchaus für angemessen, Lutheraner führte ja Ähnliches aus.
(Ich frage mich allerdings, wer solch einen Zwitscherbibeldienst abonniert.)
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ich sehe das wie Cantus: der Ansatz kann nicht sein, dann stattdessen etwa zu schreiben "Und sie gingen tierisch weit". Wenn einer nicht weiß, was ein Scheffel oder ein Stadion ist, dann ist das eine Gelegenheit, es zu lernen, zumal es auch beim Verständnis anderer Dinge hilft. Grosciny und Uderzo haben bei "Stadion" eine Fußnote mit einem Bild und der Maßangabe gesetzt. Sowas prägt sich fürs Leben ein.Pit hat geschrieben:"Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen!"
Toll, wieviele Jugendliche wissen- ohne Erklärung des Reli-Lehrers oder anderer Personen, was ein Scheffel ist?
"Sie gingen ...Stadien weit!"
Toll, steht noch bei Luther!
Und: Frag man Jugendliche heute, was ein Stadion ist.]
Ein düsterer Seraph möchte wohl selbst den dreieinigen Gott erschrecken.
(Mother Mary Francis)
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ich habe, kaum dass ich lesen konnte, uralte Wälzer von Wilhelm Busch und den Gebrüdern Grimm verschlungen, die um die Jahrhunderwende gedruckt wurden. Dort that man etwas noch mit "th", dort kamen Basen und Gevattern vor, etc. Das steigerte meine Neugierde ungemein. Ich habe mir diese Worte erklären lassen, und weitergelesen. Dann kamen Gedichte dazu. Goethe und Schiller. Wunderbare Sprache! Auch Luther.
Trotzdem beherrsche ich neben der alten auch die neue Rechtschreibung (wobei ich letzte adaptiert verwende, da sie teilweise noch unlogischer ist als die alte), spreche heutiges Deutsch und schwade gelegentlich Dialekt. Ich habe durch Texte in unzeitgemäßer Sprache keinen Schaden davongetragen. Im Gegenteil: das steigert das Verständnis für die eigenen Sprache, und das wiederum hilft beim Erlernen von Fremdsprachen.
Ohne das Thema nun ins off topic führen zu wollen: Bildung fällt nicht vom Himmel, Bildung erwirbt man sich. Die große Mehrheit der Erkenntnis gewinnt man nicht durch Unterricht, sondern durch aufmerksame Erfahrung und Reflexion. Schule sorgt nicht für Bildung, sondern für den Zugang zu derselben. Das eigene Hirn muss man schon selbst benutzen. Diese einfache Weisheit ist vielen nicht mehr bewusst, und so verwundert es nicht, dass einen Schüler heute nur noch blöd anglotzen und sich ständig fragen, warum sie das alles lernen müssen. Man hat doch später einen Beruf mit viel Geld etc. etc.
Ich halte das permanente Senken des Niveaus für die Ursünde der deutschen Bildungspolitik. Als ich in der dritten Klasse war, wurde plötzlich erlaubt, den Duden im Diktat zu benutzen. Es stellte sich schon nach der ersten Klassenarbeit heraus, dass die guten Rechtschreiber weiterhin wenig Fehler machten, und die schlechten so viele wie vorher - weil niemand wusste, wie man mit diesem Buch umgeht, und das Bewusstsein fehlt, welche Wort Probleme machen könnten. Ich habe immer wieder erfahren, dass jede Niveausenkung nur der Testlauf ist für eine weitere. Dennoch gelingt es in Deutschland nicht, intellektuell Schwache richtig zu fördern, und Starke zu unterstützen (was mit dem ausgeprägt deutschem Elite-Problem zusammenhängt). Nein, alle müssen gemeinsam auf der Welle des Mittelmaßes schwimmen.
Dieser Bildungsverfall ist mir absolut zuwider. Deshalb reagiere ich auch - vielleicht unangemessen - empfindlich auf solche Projekte, wie dem hier diskutierten. Es ist aber nun einmla so: von nichts kommt nichts, und man kann nicht aus jedem Esel ein Pferd machen. Wohl aber aus jedem Pferd einen Esel! Diese Twitterbotschaften mögen als Einstieg gut sein. Aber dann müsste man einen Link zu einer guten Übersetzung des Verses mitschicken. Das wird aber nicht passieren. Und ich glaube auch nicht, dass die Jugendlichen dadurch auch nur eine Bibel in die Hand nehmen.
Tatsächlich haben gerade neue Studien erwiesen, dass die junge Generation den Informationen aus dem Internet erschreckend unkritisch gegenübersteht, nicht in der Lage ist den Informationsfluß zu kanalisieren und die Informationen durch Zweit- und Drittquellen zu verifizieren. Gleichzeitig sinkt das Gespür für den Umgang mit Zitaten etc.
Nein, dieser Weg ist und bleibt in meinen Augen ein Irrweg. Damit will ich es an dieser Stelle gut sein lassen, sonst wiederhole ich mich ständig.
Wollte der Herr uns nur endlich einen Nürnberger Trichter erfinden lassen...
Trotzdem beherrsche ich neben der alten auch die neue Rechtschreibung (wobei ich letzte adaptiert verwende, da sie teilweise noch unlogischer ist als die alte), spreche heutiges Deutsch und schwade gelegentlich Dialekt. Ich habe durch Texte in unzeitgemäßer Sprache keinen Schaden davongetragen. Im Gegenteil: das steigert das Verständnis für die eigenen Sprache, und das wiederum hilft beim Erlernen von Fremdsprachen.
Ohne das Thema nun ins off topic führen zu wollen: Bildung fällt nicht vom Himmel, Bildung erwirbt man sich. Die große Mehrheit der Erkenntnis gewinnt man nicht durch Unterricht, sondern durch aufmerksame Erfahrung und Reflexion. Schule sorgt nicht für Bildung, sondern für den Zugang zu derselben. Das eigene Hirn muss man schon selbst benutzen. Diese einfache Weisheit ist vielen nicht mehr bewusst, und so verwundert es nicht, dass einen Schüler heute nur noch blöd anglotzen und sich ständig fragen, warum sie das alles lernen müssen. Man hat doch später einen Beruf mit viel Geld etc. etc.
Ich halte das permanente Senken des Niveaus für die Ursünde der deutschen Bildungspolitik. Als ich in der dritten Klasse war, wurde plötzlich erlaubt, den Duden im Diktat zu benutzen. Es stellte sich schon nach der ersten Klassenarbeit heraus, dass die guten Rechtschreiber weiterhin wenig Fehler machten, und die schlechten so viele wie vorher - weil niemand wusste, wie man mit diesem Buch umgeht, und das Bewusstsein fehlt, welche Wort Probleme machen könnten. Ich habe immer wieder erfahren, dass jede Niveausenkung nur der Testlauf ist für eine weitere. Dennoch gelingt es in Deutschland nicht, intellektuell Schwache richtig zu fördern, und Starke zu unterstützen (was mit dem ausgeprägt deutschem Elite-Problem zusammenhängt). Nein, alle müssen gemeinsam auf der Welle des Mittelmaßes schwimmen.
Dieser Bildungsverfall ist mir absolut zuwider. Deshalb reagiere ich auch - vielleicht unangemessen - empfindlich auf solche Projekte, wie dem hier diskutierten. Es ist aber nun einmla so: von nichts kommt nichts, und man kann nicht aus jedem Esel ein Pferd machen. Wohl aber aus jedem Pferd einen Esel! Diese Twitterbotschaften mögen als Einstieg gut sein. Aber dann müsste man einen Link zu einer guten Übersetzung des Verses mitschicken. Das wird aber nicht passieren. Und ich glaube auch nicht, dass die Jugendlichen dadurch auch nur eine Bibel in die Hand nehmen.
Tatsächlich haben gerade neue Studien erwiesen, dass die junge Generation den Informationen aus dem Internet erschreckend unkritisch gegenübersteht, nicht in der Lage ist den Informationsfluß zu kanalisieren und die Informationen durch Zweit- und Drittquellen zu verifizieren. Gleichzeitig sinkt das Gespür für den Umgang mit Zitaten etc.
Nein, dieser Weg ist und bleibt in meinen Augen ein Irrweg. Damit will ich es an dieser Stelle gut sein lassen, sonst wiederhole ich mich ständig.
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Wir sind da ja einig, aber was hat das mit Twitter zu tun?cantus planus hat geschrieben:Ich halte das permanente Senken des Niveaus für die Ursünde der deutschen Bildungspolitik.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Daß dadurch das Nivo noch weiter sinkt!?
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Das Bildungsniveau? Durch Twitter? -- Ich kann nicht ganz folgen.Teutonius hat geschrieben:Daß dadurch das Nivo noch weiter sinkt!?
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Indirekt ja. Aber das führt jetzt wirklich zu weit ins Abseits. Es sei nur darauf hingewiesen, dass Twitter ein klassisches "Sabbel-Medium" ist, in dessen unverifizierbarer, subjektiver und unkanalisierter Informationsflut nun eben auch noch ein paar Brocken verfälschter Heiliger Schrift auftauchen. Hier kommt der Knochen zum Hund. Und das ist leider eine allgemeine Tendenz.lifestylekatholik hat geschrieben:Das Bildungsniveau? Durch Twitter? -- Ich kann nicht ganz folgen.Teutonius hat geschrieben:Daß dadurch das Nivo noch weiter sinkt!?
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ja, klar. An die Stelle des Stammtisch- und Vereinsklatschs tritt der Internetklatsch mit ICQ, AIM, MSN, twitter -- und Webforen. So what?cantus planus hat geschrieben:Es sei nur darauf hingewiesen, dass Twitter ein klassisches "Sabbel-Medium" ist
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Aha! Übrigens heißt es immer noch Nveau und nicht Nivo.Teutonius hat geschrieben:Daß dadurch das Nivo noch weiter sinkt!?
Soviel zum Thema.
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ja, klar. Früher war es so, dass man erst zur Katechese in die Kirche ging, und hinterher zum Stammtisch in die Kneipe. Heute gibt es keine Katechese mehr, und man fuhrwerkt am Stammtisch mit fünftklassigen "Quellen" herum, aus denen dann ein fundierter Glaube wachsen soll.
Ich halte das schlicht für unmöglich. Mein Eindruck ist, hier musste mal wieder eine positive Schlagzeile her, und ein nettes Aktiönchen, um davon abzulenken, dass man die Leute nicht mehr erreicht. Das wird ja unverblümt zugegeben. Statt nun aber auf Leute zuzugehen - persönlich! - und Zeugnis vom eigenen Glauben abzulegen, zerlegt man nach Belieben das Wort Gottes und schickt es auf digitalem Weg, wo es niemandem weh tut.
Hätte die Kirche immer solche Missionswege beschritten, wären wir heute eine längst vergessene Sekte eines Jerusalemer Vororts.
Ich halte das schlicht für unmöglich. Mein Eindruck ist, hier musste mal wieder eine positive Schlagzeile her, und ein nettes Aktiönchen, um davon abzulenken, dass man die Leute nicht mehr erreicht. Das wird ja unverblümt zugegeben. Statt nun aber auf Leute zuzugehen - persönlich! - und Zeugnis vom eigenen Glauben abzulegen, zerlegt man nach Belieben das Wort Gottes und schickt es auf digitalem Weg, wo es niemandem weh tut.
Hätte die Kirche immer solche Missionswege beschritten, wären wir heute eine längst vergessene Sekte eines Jerusalemer Vororts.
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Besser noch, man schreibt "Niveau".Pit hat geschrieben:Aha! Übrigens heißt es immer noch Nveau und nicht Nivo.Teutonius hat geschrieben:Daß dadurch das Nivo noch weiter sinkt!?![]()
Soviel zum Thema.
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ach was Katechese! Du sollst ja gar nicht in' Katechismus kucken, sondern lieber die Bibel freihändig interpretieren.cantus planus hat geschrieben:Heute gibt es keine Katechese mehr, und man fuhrwerkt am Stammtisch mit fünftklassigen "Quellen" herum, aus denen dann ein fundierter Glaube wachsen soll.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Noch besser:
Verstehen, was im Katechismus steht, denn der stellt nur klar, was röm.-kath. Lehre ist - nämlich Bibel + Tradition.Aber nur Katechismus gucken im Sinne von Katechismus lernen (am Besten auswendig, jeden Tag 4 Seiten) ist Mumpiz.
Verstehen, was im Katechismus steht, denn der stellt nur klar, was röm.-kath. Lehre ist - nämlich Bibel + Tradition.Aber nur Katechismus gucken im Sinne von Katechismus lernen (am Besten auswendig, jeden Tag 4 Seiten) ist Mumpiz.
lifestylekatholik hat geschrieben: .....
Ach was Katechese! Du sollst ja gar nicht in' Katechismus kucken, sondern lieber die Bibel freihändig interpretieren.
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- cantus planus
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ich wusste, wir würden uns einig! 
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ja, wenn z.B. manchen Leuten nicht passt, daß im Katechismus das fünfte Gebot als "Du sollst nicht töten" beschrieben wird, zaubern sie auch andere ihnen besser gelegene Übersetzungen von Bibeltexten aus dem Hut.lifestylekatholik hat geschrieben:Ach was Katechese! Du sollst ja gar nicht in' Katechismus kucken, sondern lieber die Bibel freihändig interpretieren.cantus planus hat geschrieben:Heute gibt es keine Katechese mehr, und man fuhrwerkt am Stammtisch mit fünftklassigen "Quellen" herum, aus denen dann ein fundierter Glaube wachsen soll.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore
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Re: Evangelische Kirche kürzt Bibel twittertauglich
Ach, kennst Du Beispiele dafür?Raimund Josef H. hat geschrieben: ...
Ja, wenn z.B. manchen Leuten nicht passt, daß im Katechismus das fünfte Gebot als "Du sollst nicht töten" beschrieben wird, zaubern sie auch andere ihnen besser gelegene Übersetzungen von Bibeltexten aus dem Hut.
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