Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

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Martina
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Martina »

:( :achselzuck: :hmm: ;D ;D
Toleranz ist die Duldung des Übels

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martin v. tours
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von martin v. tours »

Heisst dann Zigeunersoße jetzt - Soße ohne festen Wohnsitz ?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Protasius
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Protasius »

martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 08:28
Heisst dann Zigeunersoße jetzt - Soße ohne festen Wohnsitz ?
Zigeunerschnitzel habe ich als Balkanschnitzel gesehen, und Knorr tauft die Zigeunersauce offenbar jetzt um in «Paprikasoße Ungarische Art».
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

RomanesEuntDomus
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus »

Protasius hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 08:48
martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 08:28
Heisst dann Zigeunersoße jetzt - Soße ohne festen Wohnsitz ?
Zigeunerschnitzel habe ich als Balkanschnitzel gesehen, und Knorr tauft die Zigeunersauce offenbar jetzt um in «Paprikasoße Ungarische Art».
In den 1990ern fiel mir ein Buch ("Der A-Quotient" von Charles Lewinsky) in die Hände. Eines der Kapitel trägt die Überschrift ...
Arschlöcher erkennt man daran, daß sie die Wirklichkeit umformulieren
Einige Auszüge aus diesem Kapitel:
Man erkennt Arschlöcher nämlich auch daran, daß sie glauben, die Wirklichkeit verändern zu können, indem sie sie umformulieren. Das hat einerseits mit Magie zu tun — »Was ich nicht ausspreche, existiert auch nicht« — und andererseits mit der ganz praktischen Erfahrung, daß die anderen Arschlöcher auf den Trick regelmäßig reinfallen.

Neben einem Haufen hochgiftiger radioaktiver Abfälle will niemand wohnen, neben einem lauschigen Entsorgungspark schon. Finanzielle Kontaktpflege klingt hübscher als Bestechung, und optimierte Staatseinnahmen sind erstrebenswerter als erhöhte Steuern.Tierexperimentatoren schneiden ihren Versuchsobjekten nicht die Stimmbänder durch; sie entbellen sie bloß. Und der vom finalen Rettungsschuß getroffene Demonstrant ist nicht halb so tot wie der von einem Polizisten abgeknallte.

»Die Welt«, sagt der Arschdenker, »hat sich gefälligst meinem Weltbild anzupassen und nicht umgekehrt.«
Der Autor nennt auch einige Beispiele:
Das dritte Reich, wen wundert’s, war auf diesem Gebiet besonders kreativ. Wer die Geschichtsbücher im Sinne des Arschdenks umschreiben will, fängt am besten bei den Vokabeln an. Von der »nationalen Erhebung« bis zur »Endlösung« hat das Wörterbuch des Unmenschen viele Eintragungen. Und weil auf die Tragödie immer das Satyrspiel folgt, versuchten sich auch die regierenden As der DDR als Sprachschöpfer — mit verheerenden Folgen. Ein Staat, der den Weihnachtsengel zur Jahresendflügelfigur umwortete, konnte einfach keinen Bestand haben. Da half auch kein antifaschistischer Schutzwall mehr.
Und das darf bei den Beispielen natürlich nicht fehlen:
Wissen Sie was »sukzessive Polygamie« ist? Nicht? Das ist die Sünde, die ein geschiedener Katholik begeht, wenn er wieder heiratet. Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen: sukzessive Polygamie. Erfunden hat den schönen Euphemismus der argentinische Bischof Horazio Bózzolo von Tucumán. Wir sollten ihn dafür ehren. Er hat mit seiner Kreation nicht nur die Wörterbücher bereichert, sondern gleichzeitig den Nachweis geliefert, daß der AQuotient auch im höheren Klerus sein Unwesen treibt.
Das Kapitel schließt mit dem Satz ...
»Worte«, sagte Rudyard Kipling, »sind die stärkste Droge, die der Mensch kennt.« Niemand berauscht sich lieber daran als ein Arschloch.

Fuchsi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Fuchsi »

martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 08:28
Heisst dann Zigeunersoße jetzt - Soße ohne festen Wohnsitz ?
:kugel: :kugel: :hutab:

Juergen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen »

Fuchsi hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 09:50
martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 08:28
Heisst dann Zigeunersoße jetzt - Soße ohne festen Wohnsitz ?
:kugel: :kugel: :hutab:
Nein, Das ist eine Sauce nach Art einer nichtsesshaften, ethnischen Minderheit.

Gruß Jürgen

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Edi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Edi »

Neu ist zwar folgendes auch nicht:
Krankenkassen nennen sich schon lange Gesundheitskassen. Obwohl die AOK = Allgemeine Ortskrankenkasse sich immer noch Krankenkasse nennt, aber doch auch Gesundheitskasse. Nur haben die Krankenkassen mit Gesundheit wenig zu tun, ebenso der Gesundheitsminister. Die Gesunden brauchen nämlich die Krankenkassen nicht.
Was will man mit der Umbennung bezwecken?
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Robert Ketelhohn
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Edi hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:07
Was will man mit der Umbennung bezwecken?
Warum heißen Blinde in Neusprech „Sehbehinderte“?

Euphemie ist wie Euthanasie: Alles diabolische Infamie.
Darum zugleich auch Blasphemie: quia factus est homo
ad imaginem et similitudinem domini dei
.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Edi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Edi »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:21
Edi hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:07
Was will man mit der Umbennung bezwecken?
Warum heißen Blinde in Neusprech „Sehbehinderte“?

Euphemie ist wie Euthanasie: Alles diabolische Infamie.
Darum zugleich auch Blasphemie: quia factus est homo
ad imaginem et similitudinem domini dei
.
Wenn also jemand Verstopfung hat (kommt ja von Stopfen), dann ist er
in Zukunft kackbehindert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Sascha B.
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Sascha B. »

Edi hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:35
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:21
Edi hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:07
Was will man mit der Umbennung bezwecken?
Warum heißen Blinde in Neusprech „Sehbehinderte“?

Euphemie ist wie Euthanasie: Alles diabolische Infamie.
Darum zugleich auch Blasphemie: quia factus est homo
ad imaginem et similitudinem domini dei
.
Wenn also jemand Verstopfung hat (kommt ja von Stopfen), dann ist er
in Zukunft kackbehindert.
Defäkationsdefizitär :D

Mal eine neue Wortschöpfung für meine Pflegedoku. "BW ist seit Tagen Defäkationsdefizitär"
:D

Juergen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen »

Edi hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:35
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:21
Edi hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 11:07
Was will man mit der Umbennung bezwecken?


Warum heißen Blinde in Neusprech „Sehbehinderte“?

Euphemie ist wie Euthanasie: Alles diabolische Infamie.
Darum zugleich auch Blasphemie: quia factus est homo
ad imaginem et similitudinem domini dei
.
Wenn also jemand Verstopfung hat (kommt ja von Stopfen), dann ist er
in Zukunft kackbehindert.
Nein, das ist ein rein psychologische Störung, die sich Ausscheidungsgehemmt nennt.
Merke: Wenn Du nicht kacken kannst, dann willst Du gar es nicht.

Gruß Jürgen

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Fuchsi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Fuchsi »

analog zu visually challenged (https://mnemonicdictionary.com/word/vis ... challenged) und mentally challenged (https://www.linguee.de/englisch-deutsch ... enged.html) usw.

defecationally challenged

;D

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Martina
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Martina »

und als Oberbegriff für alles: intellectually challenged. ;D :breitgrins:
Toleranz ist die Duldung des Übels

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Robert Ketelhohn
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Zu Zeiten meiner Kindheit konnten wir übrigens auch noch völlig normal von Krüppeln reden. Ein Krüppel war eben ein Krüppel. Bedarfweise konnten wir natürlich auch jemanden beschimpfen: »Du Krüppel, du blöder!«

Meint jemand ernstlich, die negative Konnotation – die zunächst ja ganz simpel darauf beruht, daß Krüppel zu sein tatsächlich etwas Negatives ist, ein Schade oder eine Versehrung der idealen Natur – sich beseitigen ließe, indem man die Sache umbenennt? – Meine Kinder schimpfen heute keinen mehr einen Krüppel. Dafür kann ich ein Lied davon singen, wie sie in höchstem Zorne schreien: »Mann, bist du behindert oder was?«

Diejenigen, die Begriffe ändern wollen, alles Negative aus dieser Welt weg euphemisieren, die sind es stets selber, deren Sinn und Geist voller Negativität ist, voll des Schmutzes dieser Welt, den sie ausrotten wollen, und sei es durch Sümpfe und Ströme roten Blutes, und doch nicht können, weil sie selbst vom Schmutz, vom Haß durchtränkt sind bis in die letzte Faser ihres Hirns.

Ich habe dasselbe Prinzip früher schon einmal anhand des Begriffs „Neger“ erläutert: »Nicht der, der Neger Neger nennt, sondern der, der etwas Negatives darin sieht, wenn man Neger als das bezeichnet, was sie sind, der hat Vorurteile gegen Neger, der denkt schlecht über Neger als solche, der ist ein Rassist. Wer mit dem Begriffe „Neger“ Schlechtes assoziiert, der hat schmutzige Gedanken und verachtet insgeheim oder unbewußt die Neger.«

Wenn aber man die Menschen unter Strafe zwingt, statt „Neger“ dann „Schwarzer“ zu sagen, im nächsten Schritt „Farbiger“ und was sonst weiter folgen mag, wird immer dasselbe geschehen: Wer scheinbar mit dem Worte „Neger“ Negertives Negatives assoziiert, der wird dasselbe assoziieren, wenn er „Schwarzer“, „Farbiger“ etc. sagen muß. Denn die Assoziation hängt nicht am Worte, sondern an der Sache.

Ich nehme übrigens für mich in Anspruch, mit dem Begriffe „Neger“ nie Schlechtes zu assoziieren, wenn es um Individuen geht oder meinetwegen auch um ganze Völker oder Rassen. Ins Negative wendet sich meine Assoziation, wenn es um eine „Horde Neger“ geht, um Schwarze als Masse innerhalb meiner Heimat. Denn ich will – und habe das Recht darauf – in meinem Vaterlande inmitten meines Volks leben, aus welchem ich stamme, nicht als Fremder unter Schwarzen, auch nicht unter Chinesen oder Indianern. Und dies Problem macht niemals das andersartige Individuum, sondern allein die Masse.
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Robert Ketelhohn
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Ach, eins noch, das will ich euch nicht vorenthalten, was aus meiner Erinnerung immer wieder als positive Assoziation auftaucht: Marron Fort. Genaugenommen kein Neger, sondern Kreole, aber aus den Staaten. Der Mann ist klasse, und seit ich den in den achtziger Jahren mal in einer „Talkshow“ gesehen habe, muß ich fast regelmäßig an ihn denken, wenn ich mich irgendwie mit dem Plattdeutschen oder dem Friesischen beschäftige:
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Caviteño
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 20:15

Wenn aber man die Menschen unter Strafe zwingt, statt „Neger“ dann „Schwarzer“ zu sagen, im nächsten Schritt „Farbiger“ und was sonst weiter folgen mag, wird immer dasselbe geschehen: Wer scheinbar mit dem Worte „Neger“ Negertives Negatives assoziiert, der wird dasselbe assoziieren, wenn er „Schwarzer“, „Farbiger“ etc. sagen muß. Denn die Assoziation hängt nicht am Worte, sondern an der Sache.
:klatsch:
Ein anderes Beispiel kann man in der Migration finden:

Aus "Asylant" wurde "Asylbewerber", dann "Flüchtling" und jetzt heißt es "Schutzsuchender" oder sogar "Migrant", wobei Letzteres die Absicht zumindest klarstellt.

Was das Wort "Neger" betrifft: Z.B. im spanischen kann man es nicht anders ausdrücken als "negro" - selbst wenn man "color" davorsetzt. Sind die spanischsprechenden Menschen deswegen Rassisten?

Juergen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen »

Gruß Jürgen

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Edi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Edi »

Juergen hat geschrieben:
Samstag 26. September 2020, 21:36
Der Ton macht die Musik hat der Neger gesagt. So ist es. Man kann ein Wort herabwürdigend betonen und ebenso auch freundlich oder neutral. In den beiden letzten Fällen ist das Wort nicht abwertend gemeint.
Warum man das Wort heute abwertend bewerten will, was sogar bis hin zu Gerichtsurteilen geht, ist mir schleierhaft. Ich weiss nur, dass Nigger abwertend ist, aber WER dafür gesorgt hat, dass Neger auch abwertend gesehen wird, wo das noch vor einigen Jahrzehnten ganz anders war, das weiss ich nicht.

Wortpolizei. Scheinbar gibt es sonst keine Probleme mehr bei uns. Ja, irgendwelche Grünlinge wollen uns immer mehr verbieten. Die scheißen aber meist auch braun und nicht grün, also Nazischeiße. Am besten das auch verbieten.
Zuletzt geändert von Edi am Samstag 26. September 2020, 22:13, insgesamt 2-mal geändert.
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RomanesEuntDomus
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus »

Meine persönlichen Heldengestalten, die ich als Kind verehrte, hätten heute keine Chance mehr. (Alles Rassisten, man merkt es schon an ihrer Sprache :daumen-runter: :regel: )

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Libertas Ecclesiae
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer

Neue grüne Sprachlehre: Berliner Kontrolleure sollen nicht mehr „Schwarzfahrer“ sagen

Daraus:
Ich habe die neue Gendersprache lange nicht richtig ernst genommen. Ein Spezialvokabular, das zum Teil schrecklich ungelenk wirkt, das oft auch grammatikalisch falsch ist, aber im Grunde harmlos – so dachte ich. [...]

Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher. Wenn selbst Anne Will und Claus Kleber sich bemüßigt fühlen, beim Reden eine Kunstpause einzulegen, um den Genderstern mitzusprechen, dann zieht die Sache breitere Kreise.
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Caviteño
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño »

Multi-kulti ist in Schweden offensichtlich gescheitert:

Clan-Kriminalität in Schweden: Einfluss bis in den Reichstag
Auf der Rechten haben Konservative und Christdemokraten alle Bedenken gegen eine Zusammenarbeit mit den aus Nazi-Gruppen entstandenen Populisten der Schwedendemokraten aufgegeben. Sie propagieren eine Übernahme der extrem harten dänischen Ausländerpolitik, die seit 20 Jahren die Handschrift der dortigen Rechtspopulisten trägt. Bei den Nachbarn heißen Problemstadtteile mit hohem Zuwandereranteil offiziell „Ghettos“, wo bei Bandenkriminalität doppelt so hohe Strafmaße gelten wie sonst im Land.
Man verweist dann - der Artikel steht in der FR - "sehnsuchtsvoll" nach D. und die dortige Beweislastumkehr bei der Konfiszierung von Vermögen. Allerdings hat D. dies erst auf erheblichen Druck der Strafverfolgungsbehörden eingeführt und von Italien teilweise übernommen - allerdings nicht so weitgehend wie es in IT der Fall ist.
Berlin hat aufgrund dieser Rechtsvorschrift zwar 77 Immobilien beschlagnahmt. Dagegen laufen aber noch Verfahren vor den ordentliche Gerichten. Insoweit muß man einmal das Ergebnis abwarten.

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Bruder Donald
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Bruder Donald »

Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

Juergen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen »

Anknüpfend daran: https://www.kreuzgang.org/viewtopic.php ... 23#p909523

Waren die Hl. drei Könige Männer?
Und wenn ja, warum nicht?

:narr:
Gruß Jürgen

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Irmgard
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Irmgard »

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 7. Oktober 2020, 17:14
Anknüpfend daran: https://www.kreuzgang.org/viewtopic.php ... 23#p909523

Waren die Hl. drei Könige Männer?
Und wenn ja, warum nicht?

:narr:
Jürgen,

Du wirst bei dem Thema doch nicht etwa kreativ, oder?

Gruß Irmgard

Juergen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen »

Eine Form des bereichernden Multikulti?
Oder rechte oder linke Dumpfbacken?
Oder einfach nur Dumpfbacken?

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/4726777

POL-PB: Schreckschüsse aus Hochzeitskorso am Westerntor

Die Polizei ermittelt nach Schüssen aus einer Schreckschusspistole, die am Samstag während eines Hochzeitsautokorsos am Westerntor abgegeben wurden, wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und sucht noch Zeugen.

Gegen 16.55 Uhr meldeten Zeugen per Polizeinotruf einen Autokorso am Westerntor. Offensichtlich handelte es sich um eine Hochzeitsgesellschaft. Aus einem VW Golf sollen während der Fahrt mehrere Schüsse abgegeben worden sein. Die Autokolonne sei über den Le-Mans-Wall weitergefahren. Die Polizei entdeckte die Hochzeitsgesellschaft auf der Warburger Straße und stoppte den beschriebenen Golf mit dem mutmaßlichen Schützen (19) in der Zufahrt zum Haxter Grund. Eine Waffe konnten die Beamten in dem Wagen nicht auffinden. Die Insassen des Golfs wurden später dabei angetroffen, wie sie nahe des Anhalteorts den Graben durchsuchten. Vermutlich war die benutzte Waffe vor der Polizeikontrolle aus dem Auto geworfen worden. Die Waffe konnte bislang nicht gefunden werden. Am Westerntor fanden Polizisten über 10 Hülsen von Schreckschussmunition und stellte sie sicher.

Die Polizei vermutet weitere Zeugen. Möglicherweise haben Passanten auch Videos des Autokorsos am Westerntor aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen.
Gruß Jürgen

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus »

Juergen hat geschrieben:
Freitag 9. Oktober 2020, 19:54
Eine Form des bereichernden Multikulti?
Oder rechte oder linke Dumpfbacken?
Oder einfach nur Dumpfbacken?

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/4726777

POL-PB: Schreckschüsse aus Hochzeitskorso am Westerntor

Die Polizei ermittelt nach Schüssen aus einer Schreckschusspistole, [...]
Zu Zeiten meiner Kindheit haben wir ziemlich oft Schreckschüsse abgegeben. Manchmal brüllten die Nachbarn aus den Fenstern, dass wir doch mal Ruhe geben sollten.

Bild
Inzwischen kann man echt froh sein, dass die Kiddies jetzt meistens zu Hause vor der Glotze sitzen und sich brav verblöden lassen, sonst hätte die Polente gar nichts mehr anderes zu tun als in Straßengräben und auf Kinderspielplätzen nach Knallplättchen und anderen wichtigen Beweisstücken zu suchen.

:kugel: Zeugen für dieses dieses ungeheuerliche Verbrechen (Ruhestörung) melden sich unter der Telefonnummer .... :freude:

Caviteño
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño »

Juergen hat geschrieben:
Freitag 9. Oktober 2020, 19:54
Eine Form des bereichernden Multikulti?
Oder rechte oder linke Dumpfbacken?
Oder einfach nur Dumpfbacken?
Die Frage meinst Du nicht ernst, oder? Aber schön, daß dieses Vorkommnis jetzt auch in Paderborn angekommen ist. :D

Schüsse bei Hochzeitskorso in München? Spezialkräfte kommen - unangenehm für die Braut
"türkische Hochzeit"

Schüsse abgefeuert - Hochzeitskorso eskaliert in Dortmund


Tübingen - Schüsse aus Wagen bei Hochzeitskorso

Schüsse aus Hochzeitskorso - Fahrzeuge blockieren Autobahn
Im vergangenen Jahr hatten sich Meldungen über ausufernde Feiern meist türkischer Hochzeitsgesellschaften gehäuft. In Nordrhein-Westfalen erstellt das Innenministerium seit 2019 ein Lagebild. Innerhalb weniger Monate hatte die Polizei demnach 278 Einsätze, weil Hochzeiten eskalierten. Gezählt wurden 119 Konvois, bei 32 Feiern wurde nachweislich mit einer Schreckschusspistole geschossen, 30-mal wurde Pyrotechnik abgebrannt.
496 Mal: So oft ist die Polizei im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen zwischen dem 1. April 2019 und dem 2. März 2020 zu Einsätzen mit dem Anlass "Hochzeit" ausgerückt. Diese Zahl nannte das Landesinnenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 2d60637ad4

Fuchsi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Fuchsi »

https://www.jetzt.de/politik/generische ... obal-de-DE
„Geschäftsführerin“ statt „Geschäftsführer“, „Verbraucherin“ statt „Verbraucher“, „Schuldnerin“ statt „Schuldner“ – das Justizministerium hat zu Beginn der Woche einen Gesetzentwurf im generischen Femininum eingebracht. Und für Aufregung gesorgt. Bundesinnenminister Seehofer stoppte den Entwurf sofort und forderte, ihn ins generische Maskulinum umzuschreiben – sonst sei nicht sichergestellt, dass wirklich alle Menschen mitgemeint sind. Auf Twitter entbrannte daraufhin einmal mehr eine Debatte über geschlechtersensible Sprache und die Norm des generischen Maskulinums.
Eine weitere Runde auf dem Karussel. Nur etwas schneller als sonst.

uuuuund jetzt essen äh fahren wir rüüüückwäärts...

bis einer kotzt :kotz:

einer? :patsch:

Caviteño
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Caviteño »

Na bitte - geht doch, wenn man will

Gericht hat entschieden - Mann lehnt Händeschütteln mit Frauen ab – keine Einbürgerung
Wer wegen einer fundamentalistischen Wertvorstellung ablehnt, Frauen die Hand zu schütteln, darf nach einem Gerichtsurteil nicht eingebürgert werden. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat den Einbürgerungsantrag eines libanesischen Staatsangehörigen deshalb abgelehnt. Die Einstellung des Mannes gewährleiste nicht, dass er sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordne, teilte der VGH am Freitag mit.
Bei dem Mann handelte es sich um einen Oberarzt an einer Klinik. Die Einbürgerung wurde erst im letzten Augenblick gestoppt.
Dem Mann war sein Verhalten bei der Übergabe der Einbürgerungsurkunde 2015 in die Quere gekommen. Nachdem er das Merkblatt zur Verfassungstreue und zur Absage an jegliche Form von Extremismus unterschrieben und die maximale Punktezahl beim Einbürgerungstest erreicht hatte, weigerte er sich, bei der geplanten Übergabe, der zuständigen Sachbearbeiterin die Hand zu schütteln.

Fuchsi
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Fuchsi »

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 16. Oktober 2020, 20:53
Na bitte - geht doch, wenn man will

Gericht hat entschieden - Mann lehnt Händeschütteln mit Frauen ab – keine Einbürgerung
Wer wegen einer fundamentalistischen Wertvorstellung ablehnt, Frauen die Hand zu schütteln, darf nach einem Gerichtsurteil nicht eingebürgert werden. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat den Einbürgerungsantrag eines libanesischen Staatsangehörigen deshalb abgelehnt. Die Einstellung des Mannes gewährleiste nicht, dass er sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordne, teilte der VGH am Freitag mit.
Bei dem Mann handelte es sich um einen Oberarzt an einer Klinik. Die Einbürgerung wurde erst im letzten Augenblick gestoppt.
Dem Mann war sein Verhalten bei der Übergabe der Einbürgerungsurkunde 2015 in die Quere gekommen. Nachdem er das Merkblatt zur Verfassungstreue und zur Absage an jegliche Form von Extremismus unterschrieben und die maximale Punktezahl beim Einbürgerungstest erreicht hatte, weigerte er sich, bei der geplanten Übergabe, der zuständigen Sachbearbeiterin die Hand zu schütteln.
...und dabei "brauchen wir doch Ärzte" wegen unserem "Nachwuchsmangel"... Ja ja... und Bildung schützt anscheinend doch nicht vor Unintegrierbarkeit. :unbeteiligttu:

BTW.: Als Arzt wäre trotzdem noch auf Sozialleistungen angewiesen. Durch die Hintertür. Weil ohne Sozialversicherung keine Patienten. Sooo viele Privatpatienten gibt es nicht... Also weg mit dem Kerl :breitgrins:

Gab schon in den 80er und 90ern hier einen niederländischen Zahnarzt, der konnte in seiner Heimat nix mehr werden. Wegen Gesundheitsreform dort... Also rüber machen nach Duitsland. Moffengeld stinkt nicht :D

Habe übrigens festgestellt, dass der Gesundheitsbereich gern als Job machine für Zugewanderte genutzt wird. In einer Praxis hier vor Ort sind in der letzten Zeit zwei "Tanten" angefangen mit Akzent und "komischem Namen" :D Und beide spielen sich auf... unheimlich wichtig... Na ihr zwei Parasitinnen ... ne... lebt vom Geld anderer Leute... Könnt ja nach Amiland rüber machen und bei Obamacare arbeiten... Leistungsträger sind dort willkommen.... der Rest stays in Germoney :D :D

P.S.: Wenn ich dort vorbeifahre, seh ich desöfteren die Tanten vor der Tür stehen. Fluppe rauchen. ein Prosit dem deutschen Kündigungsschutz :pfeif:

Juergen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen »

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 16. Oktober 2020, 20:53
Na bitte - geht doch, wenn man will

Gericht hat entschieden - Mann lehnt Händeschütteln mit Frauen ab – keine Einbürgerung

Wer wegen einer fundamentalistischen Wertvorstellung ablehnt, Frauen die Hand zu schütteln, darf nach einem Gerichtsurteil nicht eingebürgert werden. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat den Einbürgerungsantrag eines libanesischen Staatsangehörigen deshalb abgelehnt. Die Einstellung des Mannes gewährleiste nicht, dass er sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordne, teilte der VGH am Freitag mit.


Bei dem Mann handelte es sich um einen Oberarzt an einer Klinik. Die Einbürgerung wurde erst im letzten Augenblick gestoppt.

Dem Mann war sein Verhalten bei der Übergabe der Einbürgerungsurkunde 2015 in die Quere gekommen. Nachdem er das Merkblatt zur Verfassungstreue und zur Absage an jegliche Form von Extremismus unterschrieben und die maximale Punktezahl beim Einbürgerungstest erreicht hatte, weigerte er sich, bei der geplanten Übergabe, der zuständigen Sachbearbeiterin die Hand zu schütteln.
Die Sache läuft seit 2015 und der VGH (Volksgerichtshof Verwaltungsgerichtshof) hat die Revision zugelassen.
Das kann sich also noch länger hinziehen. :roll:

Gruß Jürgen

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Osthugo
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Osthugo »

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 16. Oktober 2020, 20:53
Na bitte - geht doch, wenn man will

Gericht hat entschieden - Mann lehnt Händeschütteln mit Frauen ab – keine Einbürgerung

Die Einstellung des Mannes gewährleiste nicht, dass er sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordne, teilte der VGH am Freitag mit.

Seit wann ist das Voraussetzung? :pfeif: :auweia:

meint überrascht
Osthugo
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
(Makarios der Ägypter)

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