Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

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Erzengel
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Erzengel » Freitag 2. August 2019, 22:16

Schade das Herr Tönnies kein Rückgrat hat und gleich wieder zurückrudert. Er hat doch in der Sache vollkommen recht. Wer das nicht sieht ist ein Träumer. Soweit ist es in Deutschland schon mit der freien Meinungsäußerung gekommen. Alles was nicht in den Kram von Medien, Parteien oder anderen sich berufen fühlenden Menschen passt wird als rassistisch, ausländerfeinlich oder diskriminierend angesehen. Die ehemalige Ausländerbeauftragte von Berlin Barbara John (CDU) hatte kurz nach der Flüchtlingswelle auf Deutschland geäußert, dass man Probleme klar beim Namen nennen muss und nicht unter den Teppich kehren darf.
Doch darin sind wir gut: Klimawandel hat alles schön vernebelt und dann kommt der Bahnhofsmord von Frankfurt/M. sowie die Zwischenfälle im Rheinbad in Düsseldorf und holen uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich habe Angst um unser Land, ich habe Angst welches Land wir unseren Enkeln hinterlassen werden. Es wird ein Land sein, welches gesellschaftlich bankrott ist. Ohne Goethe ohne Schiller, ohne Leibniz ohne Schleiermacher, ohne Gneisenau oder Scharnhorst, ohne solche Größen wie Willi Brandt oder Helmut Schmidt. Die Kirchen leisten ihr übriges dazu, indem sie allzu einladend auf andere Religionen zugehen und damit den Ast absägen auf dem sie selber sitzen. Armes Deutschland.

Juergen
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Juergen » Samstag 3. August 2019, 00:06

Also bitte! Auf Schleiermacher kann ich verzichten. ;)
Gruß
Jürgen
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Lycobates
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Lycobates » Samstag 3. August 2019, 00:18

Erzengel hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 22:16
Schade das Herr Tönnies kein Rückgrat hat und gleich wieder zurückrudert. Er hat doch in der Sache vollkommen recht. Wer das nicht sieht ist ein Träumer. Soweit ist es in Deutschland schon mit der freien Meinungsäußerung gekommen. Alles was nicht in den Kram von Medien, Parteien oder anderen sich berufen fühlenden Menschen passt wird als rassistisch, ausländerfeinlich oder diskriminierend angesehen. Die ehemalige Ausländerbeauftragte von Berlin Barbara John (CDU) hatte kurz nach der Flüchtlingswelle auf Deutschland geäußert, dass man Probleme klar beim Namen nennen muss und nicht unter den Teppich kehren darf.
Doch darin sind wir gut: Klimawandel hat alles schön vernebelt und dann kommt der Bahnhofsmord von Frankfurt/M. sowie die Zwischenfälle im Rheinbad in Düsseldorf und holen uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich habe Angst um unser Land, ich habe Angst welches Land wir unseren Enkeln hinterlassen werden. Es wird ein Land sein, welches gesellschaftlich bankrott ist. Ohne Goethe ohne Schiller, ohne Leibniz ohne Schleiermacher, ohne Gneisenau oder Scharnhorst, ohne solche Größen wie Willi Brandt oder Helmut Schmidt. Die Kirchen leisten ihr übriges dazu, indem sie allzu einladend auf andere Religionen zugehen und damit den Ast absägen auf dem sie selber sitzen. Armes Deutschland.
Bitte Kommasetzung beachten!
(die gilt auch für diesseits tätige reine Geister!)
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Lycobates » Samstag 3. August 2019, 00:25

Juergen hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 00:06
Also bitte! Auf Schleiermacher kann ich verzichten. ;)
Auf jeden Fall!
Scharnhorst ist aber in Ordnung!

https://m.youtube.com/watch?v=waXMIB6XHlE

:breitgrins:
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von HeGe » Mittwoch 14. August 2019, 13:40

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 14. August 2019, 14:01

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:40
Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin :roll:
Leider steht in dem Artikel nicht mit welcher Begründung das Kind abgelehnt wurde

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von HeGe » Mittwoch 14. August 2019, 14:04

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:01
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:40
Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin :roll:
Leider steht in dem Artikel nicht mit welcher Begründung das Kind abgelehnt wurde
Äh.... Weil es ein "Knabenchor" ist vielleicht? :patsch:
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Lycobates
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 14. August 2019, 14:12

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:04
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:01
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:40
Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin :roll:
Leider steht in dem Artikel nicht mit welcher Begründung das Kind abgelehnt wurde
Äh.... Weil es ein "Knabenchor" ist vielleicht? :patsch:
:D

Es wird immer toller und dreister.

(Vielleicht brauchen die Eltern aber Nachhilfe in Anatomie und Gesangstechnik ?)
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 14. August 2019, 14:15

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:04
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:01
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:40
Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin :roll:
Leider steht in dem Artikel nicht mit welcher Begründung das Kind abgelehnt wurde
Äh.... Weil es ein "Knabenchor" ist vielleicht? :patsch:
also hier würde das als Begründung vor Gericht nicht reichen

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Osthugo
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Osthugo » Mittwoch 14. August 2019, 14:22

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:12
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:04
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:01
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:40
Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin :roll:
Leider steht in dem Artikel nicht mit welcher Begründung das Kind abgelehnt wurde
Äh.... Weil es ein "Knabenchor" ist vielleicht? :patsch:
:D

Es wird immer toller und dreister.

(Vielleicht brauchen die Eltern aber Nachhilfe in Anatomie und Gesangstechnik ?)
Die schiere Existenz von Knabenchören ist ja schon für sich ein Skandal. Vong Queerness her. 8)

RomanesEuntDomus
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 14. August 2019, 14:52

Lycobates hat geschrieben:(Vielleicht brauchen die Eltern aber Nachhilfe in Anatomie und Gesangstechnik ?)
Wenn wir hier erst Verhältnisse und Maulkörbe wie in den USA haben, nützen Anatomiekenntnisse auch nichts mehr. Beängstigend:

https://www.zerohedge.com/news/2019-08- ... ed-boy-boy
6th-Grader Dragged Out Of Class For Saying Gender-Confused Boy "Is A Boy"

The school district claims he wasn’t punished. But it dragged him out of class for the day and warned him not to correctly identify the biological sex of a classmate again.

... The assistant principal, who is not named, called John into her office the next day and warned him “there might be consequences” because he called Boy A a boy and used male pronouns. She pulled him out of his physical education class that afternoon “in front of his friends” and apparently warned him again that he’ll be punished if he refuses to refer to Boy A as a girl. ...
(Gesangstechnik ist ein etwas anderes Thema: Ich kannte eine hervorragende "Tenöse", die rein gesanglich, d.h. wenn sie für die Zuhörer nicht zu sehen war, nicht von einem Mann zu unterscheiden war. Und wenn bei uns auf der Empore der Chor-Alt zu dünn wird, klappe ich -- von Natur aus Bassbariton -- einfach ins Falsett und singe die Altstimme mit; das merkt da unten kein Mensch.)

Btw: Seltsamerweise redet praktisch niemand von "Diskriminierung" usw., wenn es sich um reine Frauenchöre/-musikvereine handelt. Im Gegenteil: So eine Gründung wird in der Presse als Pioniertat gefeiert, z.B.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigs ... r-gitarre/
Frauen an der Gitarre

Im Ensemble Gitarristas spielen ausschließlich Mitglieder des weiblichen Geschlechts – Jubiläumskonzert

Auf den Konzertbühnen – ob Klassik, Jazz, Pop oder Rock – wurden und werden Gitarren meistens von Männern gespielt. Mehr Frauen an das Instrument zu bringen, war deshalb Wunsch und Ziel von Jutta Keller, ... Diesen Gedanken setzte sie dann in die Tat um und gründete die Gitarristas, „damals das erste Gitarrenensemble für Frauen in Deutschland“.

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von RomanesEuntDomus » Freitag 16. August 2019, 12:19

In Großbritannien dürfen seit einigen Tagen zwei Werbespots -- der eine von VW, der andere von Philadelphia (Käse) -- nicht mehr ausgestrahlt werden, weil sie "offensive stereotypes" transportieren.

Deutsche Welle auf Englisch
UK bans ads over gender stereotypes in landmark ruling

Adverts by cream cheese maker Philadelphia and car giant Volkswagen will no longer appear on UK television, the agency ruled. But both companies have insisted their adverts did not involve sexist tropes. ...
Die Spots und die dazugehörigen Vorwürfe bzw. Verbotsbegründungen:

Männer sind Astronauten, bringen sportliche Leistungen und fahren VW, während Frauen derweil mit dem Kind in Sichtweite auf der Parkbank sitzen.
https://www.youtube.com/watch?v=JeN77EHdpIw

Männer sind ungeeignet, auf ihre Kinder aufzupassen:
https://www.youtube.com/watch?v=yy6n6nlwamw

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Hubertus
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Hubertus » Freitag 16. August 2019, 17:29

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:15
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:04
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:01
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:40
Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin :roll:
Leider steht in dem Artikel nicht mit welcher Begründung das Kind abgelehnt wurde
Äh.... Weil es ein "Knabenchor" ist vielleicht? :patsch:
also hier würde das als Begründung vor Gericht nicht reichen

"Gericht weist Klage ab : Mädchen darf nicht in Knabenchor"
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von HeGe » Freitag 16. August 2019, 18:07

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 17:29
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:15
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:04
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:01
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:40
Kein Mädchen im Knabenchor - Klage in Berlin :roll:
Leider steht in dem Artikel nicht mit welcher Begründung das Kind abgelehnt wurde
Äh.... Weil es ein "Knabenchor" ist vielleicht? :patsch:
also hier würde das als Begründung vor Gericht nicht reichen

"Gericht weist Klage ab : Mädchen darf nicht in Knabenchor"
1. Nein, CIC_Fan, das war noch nicht die letzte Instanz.

2. Inhaltlich zutreffende Begründung. Ich gehe aber davon aus, die Behauptung des Direktors des Domchores, zwischen Jungs und Mädchen gebe es anatomische Unterschiede, wird in spätestens fünf Jahren strafbar sein. :nuckel:
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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Haiduk » Montag 19. August 2019, 15:01

Eine "Quote für Ostdeutsche" wurde gestern im Presseclub einhellig abgelehnt mit der Begründung, dass sie "alte Ungerechtigkeiten keineswegs aufhebt" und stattdessen "neue produzieren" würde.

Warum habe ich noch nie jemanden so gegen die Frauenquote argumentieren hören?
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

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Re: Neues von der gendergerechten Multikulti-Gesellschaft

Beitrag von Siard » Montag 19. August 2019, 18:10

Haiduk hat geschrieben:
Montag 19. August 2019, 15:01
Eine "Quote für Ostdeutsche" wurde gestern im Presseclub einhellig abgelehnt mit der Begründung, dass sie "alte Ungerechtigkeiten keineswegs aufhebt" und stattdessen "neue produzieren" würde.

Warum habe ich noch nie jemanden so gegen die Frauenquote argumentieren hören?
:D

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