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Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Donnerstag 7. Februar 2008, 23:31
von pierre10
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der inneren Einstellung und der Krankheit?
Bekommen unterschiedliche Charaktere besondere Krankheiten?
Sind Pessimisten eher krank als Optimisten?
Mit anderen Worten: Wie groß ist der Einfluss der Psyche auf unsere Gesundheit?
Pierre
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Freitag 8. Februar 2008, 08:01
von Linus
Pierre hat geschrieben:Sind Pessimisten eher krank als Optimisten?
Optimisten sind nur nicht genügend untersucht.
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Freitag 8. Februar 2008, 13:04
von Sebastian
Pierre hat geschrieben:Gibt es einen Zusammenhang zwischen der inneren Einstellung und der Krankheit?
Aber hallo ! Jedoch reden wir indem Zusammenhang eigentlich nicht von Optimisten / Pessimisten, sondern von der Einstellung des Menschen zu Gott.
Verfasst: Freitag 8. Februar 2008, 13:52
von FioreGraz
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der inneren Einstellung und der Krankheit?
Bekommen unterschiedliche Charaktere besondere Krankheiten?
Sind Pessimisten eher krank als Optimisten?
Mit anderen Worten: Wie groß ist der Einfluss der Psyche auf unsere Gesundheit?
Lieber Pierre, diese und viele ähnliche Fragen wurden in zig Studien bereits untersucht (google hilft). Und ja die Psyche hat einfluss, und ja Leute die regelmäsig Sex haben, Optimisten sind, Gläubig sind, weniger streß haben, viel schlafen ...., altern langsamer, werden schneller gesund, haben ein besseres Imunsystem, ......
LG
Fiore
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Samstag 9. Februar 2008, 19:37
von Idefixx
Pierre hat geschrieben:Gibt es einen Zusammenhang zwischen der inneren Einstellung und der Krankheit?
Bekommen unterschiedliche Charaktere besondere Krankheiten?
Sind Pessimisten eher krank als Optimisten?
Mit anderen Worten: Wie groß ist der Einfluss der Psyche auf unsere Gesundheit?
Pierre
Wie seht ihr es denn wenn Jesus sagt, "dein Glaube hat dir geholfen".
Was ist mit psychosomatischen Krankheiten?
Man kennt eine sogenannte "Krankheitsbereitschaft" bei Kummer.
Bestimmte Emotionen verursachen Hormonausschüttungen
Umgekehrt haben körperliche Faktoren Bewegungen u.s.w. Einfluß auf Hormonausschüttungen.
Genug wechselseitigen Einfluß?
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Samstag 9. Februar 2008, 22:11
von pierre10
Idefixx hat geschrieben:
Wie seht ihr es denn wenn Jesus sagt, "dein Glaube hat dir geholfen".
Was ist mit psychosomatischen Krankheiten?
Man kennt eine sogenannte "Krankheitsbereitschaft" bei Kummer.
Bestimmte Emotionen verursachen Hormonausschüttungen
Umgekehrt haben körperliche Faktoren Bewegungen u.s.w. Einfluß auf Hormonausschüttungen.
Genug wechselseitigen Einfluß?
Die Frage stellt sich, wie Mensch, hat er erkannt dass sein Verhalten krankheitsauslösend sein kann, dieses ändern?
Ich habe mit einigen Menschen gesprochen, zum Teil in Lourdes, aber auch später, wenn sie aus Lourdes zurückkamen, die von einer "inneren" Besserung ihrer Malaisen sprachen, ohne zu sagen sie seien geheilt worden. Das ist ein Ergebnis tiefen Glaubens.
Pierre
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Samstag 9. Februar 2008, 22:35
von Kurt
Pierre hat geschrieben:Wie groß ist der Einfluss der Psyche auf unsere Gesundheit?
Sehr groß. Das ist doch nichts Neues.
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Samstag 9. Februar 2008, 22:44
von Idefixx
Pierre hat geschrieben:
Die Frage stellt sich, wie Mensch, hat er erkannt dass sein Verhalten krankheitsauslösend sein kann, dieses ändern?
Ich habe mit einigen Menschen gesprochen, zum Teil in Lourdes, aber auch später, wenn sie aus Lourdes zurückkamen, die von einer "inneren" Besserung ihrer Malaisen sprachen, ohne zu sagen sie seien geheilt worden. Das ist ein Ergebnis tiefen Glaubens.
Pierre
Punkt 2
Wenn es dazu kommt, daß Menschen hoffen können, kann das ein Leben verändern, Leiden erträglicher machen.
Die Situation ,das eine Krankheit zwar nicht geheilt, aber der allgemeine Zustand gebessert ist, ergibt sich auch oft bei Menschen, die psychologische Hilfe in Anspruch genommen haben.
Das eigentliche Problem kann lebenslang existieren, aber sie lernten damit zu leben.
Punkt 1
Schön wärs.
Man hat sich verfahren, orientiert sich auf der Karte neu, und fährt schnurstracks auf dem bekannten richtigen Weg zum Ziel.
Pierre, daß wirds geben. Dummerweise nicht in meiner Nähe.
Kenne nur die Sorte 1 Schritt vor Drei zurück.
Gedanklich geht das Alles.
In der Praxis klappt ein Bisschen.
Besser als Nichts.
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2008, 09:33
von pierre10
Idefixx hat geschrieben:
Kenne nur die Sorte 1 Schritt vor Drei zurück.
Gedanklich geht das Alles.
In der Praxis klappt ein Bisschen.
Besser als Nichts.
Das kenn ich auch, aber mir scheint, dass immer dann, wenn ich auf mich höre, und zwar auf die innere Stimme, nicht den Verstand, ich "die richtige Richtung" finde.
Pierre
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2008, 11:50
von Idefixx
Pierre hat geschrieben:Idefixx hat geschrieben:
Kenne nur die Sorte 1 Schritt vor Drei zurück.
Gedanklich geht das Alles.
In der Praxis klappt ein Bisschen.
Besser als Nichts.
Das kenn ich auch, aber mir scheint, dass immer dann, wenn ich auf mich höre, und zwar auf die innere Stimme, nicht den Verstand, ich "die richtige Richtung" finde.
Pierre
Dann gelingt es dir an Dieser Stelle positiver zu denken.
Gedachte Veränderungen in der Realität auf Dauer umzusetzen finde ich echt schwierig.
Das menschliche Beharren an krankmachendem Verhalten hat
eine triftige Ursache.
Die herauszufinden, und Jahrzehnte alte Verhaltensmuster zu vermeiden, braucht fast schon einen Mentor (Ganztagsjob).
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2008, 12:25
von pierre10
Idefixx hat geschrieben:
Gedachte Veränderungen in der Realität auf Dauer umzusetzen finde ich echt schwierig.
Das menschliche Beharren an krankmachendem Verhalten hat
eine triftige Ursache.
Ist wohl von Persönlichkeit zu Persönlichkeit unterschiedlich.
Dabei fallen mir die militanten Raucher ein
Aber auch manche Menschen auf der Autobahn, dauerstressbehaftete Unternehmer (da gehörte ich auch einmal dazu)
und viele andere mehr.
Pierre
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2008, 16:00
von Raimund J.
Man darf eines nicht vergessen: Eine Krankheit kann jeden Menschen treffen, völlig unabhängig von einer "inneren Einstellung" oder einer bestimmtenLebensweise oder einer religiösen Einstellung. Auch ein optimistischer, lebensfreudiger und frommer Mensch kann aus "heiterem Himmel" von einer schweren Krankheit getroffen werden. Es ist müssig und quälend (für den Erkrankten und für die Angehörigen/Eltern/Kinder) immer nach einem Grund zu suchen. Es ist einfach so.
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2008, 16:15
von Idefixx
Stimmt, das ist einer der vielen anderen Aspekte.
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2008, 17:35
von pierre10
Generell zum Thema.
Mir ist aufgefallen, dass Menschen, die gerne und schnell jammern oft auch Grund dazu haben. Vieles scheint ihnen zu misslingen, Malaisen und Krankheiten sind häufig. Da gibt es viele, die bei jeder Gelegenheit immer das Negative heraus stellen, wobei ich nicht beurteilen kann, ob diese öfter krank sind als die Menschen, die alles erst einmal in einem eher rosigen Licht sehen, Da wo der Eine gerne sagt: ich habe es ja gleich gesagt, meint der andere: es muss ja nicht gleich so schlimm sein.
In wie weit diese innere Einstellung Einfluss hat auf die Gesundheit sei dahingestellt. Aber von unseren eigenen Kindern (4) und Enkel, (8), weiß ich, dass bei kleinen Unfällen und Krankheiten die Ängste der Mütter sich eher negativ auswirken, im Gegensatz zu der Mutter, die sagt: Nun wein mal nicht, ist alles halb so schlimm.
Pierre
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2008, 19:40
von Idefixx
Unser Verhalten und unser Lebensgefühl ist zu großen Teilen
durch familiäre und gesellschaftliche Prägung beeinflußt.
Es sollte gelingen sich zusätzlich von anderen positiven
Einflüßen prägen zu lassen.
Vorschläge?
Verfasst: Montag 11. Februar 2008, 00:40
von pierre10
Idefixx hat geschrieben:Unser Verhalten und unser Lebensgefühl ist zu großen Teilen
durch familiäre und gesellschaftliche Prägung beeinflußt.
Es sollte gelingen sich zusätzlich von anderen positiven
Einflüßen prägen zu lassen.
Vorschläge?
Hat sicher viel mit dem Charakter zu tun. Siehe : Warum Dicke öfter lachen und Dünne genauer hinsehen- Verlag Kreuz.de
Ob wir uns leicht von Charaktereigenschaften lösen können ist sicher auch ganz unterschiedlich.
Obwohl.... wenn es um die eigene Gesundheit und Wohlergehen geht....
Pierre
Verfasst: Montag 11. Februar 2008, 01:30
von Idefixx
"Hat sicher viel mit dem Charakter zu tun. Siehe : Warum Dicke öfter lachen und Dünne genauer hinsehen- Verlag Kreuz.de
Ob wir uns leicht von Charaktereigenschaften lösen können ist sicher auch ganz unterschiedlich.
Obwohl.... wenn es um die eigene Gesundheit und Wohlergehen geht.... "
Da wärs recht nett, wenn die Menschheit sich an das Buch halten wollte.
Sonst hat man immer Huddel und Brassel mit melankolischen Dicken und flüchtig beobachtenden Dünnen.
Aber man ist ja nicht einfach ohne allen Grund dick oder dünn und das kann sich ja auch ändern.
In Zukunft lese ich das Kleingedruckte immer vor dem Essen
Strictly slim minded, damit ich auch alles richtig mitkrieg.
Anschließend futter ich was und zieh mir ein bisschen Torte rein, damit ich drüber lachen kann.
Scherz bei Seite, da wird sicherne Menge Wahres dran sein.
Trotzdem bin ich immer noch nicht besonders optimistisch das der Mensch seine eingefahrenen Verhaltensmuster so schnell ablegt.
Verfasst: Montag 11. Februar 2008, 06:27
von Linus
Pierre der Kreuzgangt ist kein Werbeportal

Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Mittwoch 20. Februar 2008, 17:30
von overkott
Pierre hat geschrieben:Gibt es einen Zusammenhang zwischen der inneren Einstellung und der Krankheit?
Bekommen unterschiedliche Charaktere besondere Krankheiten?
Sind Pessimisten eher krank als Optimisten?
Mit anderen Worten: Wie groß ist der Einfluss der Psyche auf unsere Gesundheit?
Pierre
Mit empirischen Untersuchungen wird man das eine und das andere beweisen können.
Das ist wie im Glauben.
Das führte schon im Alten Testament zur Frage Jobs: Warum eigentlich ich?
Anderseits kann die Freude aus der Eucharistie, die Ruhe in der Meditation und die geglückte Beziehung durch Nächstenliebe ein Leben verlängern.
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Mittwoch 20. Februar 2008, 20:25
von pierre10
overkott hat geschrieben: die geglückte Beziehung durch Nächstenliebe ein Leben verlängern.
Das scheint mir eine Schlüsselaussage zu sein. Grück, was es auch immer ist und wie es sich zeigt, kann wesentlich zur Gesundheit beitragen.
Wobei die Länge des Lebens nicht unbedingt ausschlaggebend ist sondern mehr die Qualität (auch hier die Frage nach dem was dies bedeutet).
Pierre
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Donnerstag 21. Februar 2008, 07:50
von Linus
Pierre hat geschrieben:
Das scheint mir eine Schlüsselaussage zu sein. Grück, was es auch immer ist und wie es sich zeigt, kann wesentlich zur Gesundheit beitragen.
Wer will den Glück? Ich will nicht vergängliches Glück, sondern ewiges Heil
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Donnerstag 21. Februar 2008, 08:02
von Idefixx
Linus hat geschrieben:Pierre hat geschrieben:
Das scheint mir eine Schlüsselaussage zu sein. Grück, was es auch immer ist und wie es sich zeigt, kann wesentlich zur Gesundheit beitragen.
Wer will den Glück? Ich will nicht vergängliches Glück, sondern ewiges Heil
Und mich hat man immer gelehrt:
"Glück ist Geborgenheit in Gott"
Ok!
Ich zum Beispiel will Glück!
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Donnerstag 21. Februar 2008, 09:56
von overkott
Idefixx hat geschrieben:Linus hat geschrieben:Pierre hat geschrieben:
Das scheint mir eine Schlüsselaussage zu sein. Grück, was es auch immer ist und wie es sich zeigt, kann wesentlich zur Gesundheit beitragen.
Wer will den Glück? Ich will nicht vergängliches Glück, sondern ewiges Heil
Und mich hat man immer gelehrt:
"Glück ist Geborgenheit in Gott"
Ok!
Ich zum Beispiel will Glück!
Wie der heilige Paulus schon sagte: Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit und die Amerikaner jagen nach
happiness.
Dagegen lautet sein Fastenhirtenbrief an die Korinther:
1Kor 1,23 Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten.
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Donnerstag 21. Februar 2008, 10:08
von Idefixx
overkott hat geschrieben:Idefixx hat geschrieben:Linus hat geschrieben:Pierre hat geschrieben:
Das scheint mir eine Schlüsselaussage zu sein. Grück, was es auch immer ist und wie es sich zeigt, kann wesentlich zur Gesundheit beitragen.
Wer will den Glück? Ich will nicht vergängliches Glück, sondern ewiges Heil
Und mich hat man immer gelehrt:
"Glück ist Geborgenheit in Gott"
Ok!
Ich zum Beispiel will Glück!
Wie der heilige Paulus schon sagte: Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit und die Amerikaner jagen nach
happiness.
Dagegen lautet sein Fastenhirtenbrief an die Korinther:
1Kor 1,23 Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten.
Liegt das Problem hier?...:
"im Falle des Christentums insbesondere aus der stoischen Philosophie hervorgegangen. Christen sind demnach also oft Stoiker; ihr Ziel ist das Paradies und dies wollen sie durch Abtötung des Fleisches und Erhebung des Geistes erreichen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCck ... hilosophie
Ich Idefixx, keiner philosophischen Schule angehörend, finde mein Glück immer noch in der Geborgenheit in Gott.
Re: Innere Einstellung und Krankheit?
Verfasst: Donnerstag 21. Februar 2008, 11:10
von overkott
Idefixx hat geschrieben:overkott hat geschrieben:Idefixx hat geschrieben:Linus hat geschrieben:Pierre hat geschrieben:
Das scheint mir eine Schlüsselaussage zu sein. Grück, was es auch immer ist und wie es sich zeigt, kann wesentlich zur Gesundheit beitragen.
Wer will den Glück? Ich will nicht vergängliches Glück, sondern ewiges Heil
Und mich hat man immer gelehrt:
"Glück ist Geborgenheit in Gott"
Ok!
Ich zum Beispiel will Glück!
Wie der heilige Paulus schon sagte: Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit und die Amerikaner jagen nach
happiness.
Dagegen lautet sein Fastenhirtenbrief an die Korinther:
1Kor 1,23 Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten.
Liegt das Problem hier?...:
"im Falle des Christentums insbesondere aus der stoischen Philosophie hervorgegangen. Christen sind demnach also oft Stoiker; ihr Ziel ist das Paradies und dies wollen sie durch Abtötung des Fleisches und Erhebung des Geistes erreichen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCck ... hilosophie
Ich Idefixx, keiner philosophischen Schule angehörend, finde mein Glück immer noch in der Geborgenheit in Gott.
Du reduzierst die Philosophie auf die Theologie. Daraus ergeben sich dann wieder ganz verschiedene Frömmigkeiten und Spiritualitäten.
Verfasst: Donnerstag 21. Februar 2008, 11:28
von Idefixx
Dann möchte ich weiter und mit offenem Ausgang reduzieren :
Ich Idefixx, keiner philosophischen , oder theologischen Schule angehörend, finde mein Glück immer noch in der Geborgenheit in Gott.
Ergänzung: Weißt du, mir gehts da einfach total gut mit.